Beiträge von trommla

    Ich glaube, dass ist so ein USA-Ding


    Wenn ein deutscher Händler versucht, Amiprodukte (na ja, Squier nicht 100%) in die USA zu verticken, wo der Marktpreis bei max. 50% liegt, nenne ich das ebenfalls sehr optimistisch ;)
    Ich verstehe aber was du meinst. Über das Lite-Tom in 8'', welches ich für ca. 650,-€ nach Übersee vertickt habe, hatte ich mich seinerzeit aber schon gefreut.:-)


    und

    zum Thema "Klang und Alter" fangen wir liebe keine Diskussion an, das artet schnell aus


    Danke :thumbup:

    Über die Veränderungen alter Instrumente gibt es ja immer wieder interessante Aussagen, und selbst wenn man daran glaubt, dass in Würde gealterte Instrumente besser klingen, bleiben sie dennoch ALT. Mir ging es um den Verkauf als "Neuware".


    Ob die aufgerufenen Kurse dann angemessen erscheinen, ist noch einmal eine ganz andere Sache, mir erscheinen sie teilweise bei diesem Händler sehr optimistisch angesetzt.

    Zu diesem Desaster hab ich nur eine Meinung. Nicht lange recherchieren, sondern Rechnung raussuchen und zurück zum Händler, ehe das erste halbe Jahr rum ist und sich die Beweislast umkehrt. Noch muss der Händler von einem verdeckten Mangel ausgehen und hat zu regulieren. Nach einem halben Jahr musst du dann Beweisen, dass kein unsachgemäßer Umgang vorliegt.


    Wann hast du denn den Teppich montiert, und wie oft war die Snare seitdem im Einsatz? Hatte die Snare jemand anders in der Hand, der am Teppich hängen geblieben sein könnte? Oder ist dir das versehentlich mal passiert?
    Oder verwendest du irgendein geheimes Pimping und legst den Teppich über Nacht in Salzsäure ein, weil der Klang dann noch perliger wird? ;) Man weiß ja nie, Jecken gibt's immer wieder.


    Dass so ein Schaden an falscher Spielweise liegen könnte, kann man glaube ich völlig ausschließen, außer man versucht auf dem gespannten Teppich Harfe zu spielen.


    Zwar ist dein Teppich, soweit ich erkennen kann, nicht mittig montiert, aber das habe ich so ähnlich schon oft gesehen, ohne dass der Teppich quasi "pulverisiert" worden wäre.


    Falls der Händler Schwierigkeiten macht, kannst du dich auch an Sonor direkt wenden. Das sieht mir so eindeutig nach Verarbeitungsmängeln aus, dass du mit diesen Bildern auch dort auf offenen Ohren treffen wirst.

    Hört sich cool an, zumindest die erste Hälfte, die noch sehr reduziert daher kommt. Ich mag es einfach, wenn jemand mit wenigen Noten ein rollendes Sechzehntelfeel zaubert. Und wie das langsam an Intensität zunimmt.


    Ab ungefähr der Hälfte finde ich es etwas überfrachtet mit Gebimmel. Vielleicht auch, weil die Ghost Notes auf der Snare recht laut gespielt sind, dadurch bleibt für mich der Groove a bisserl auf der Strecke.


    Kannst du erläutern, was du da genau spielst? Vielleicht sind meine Ohren heute früh noch nicht wach, aber ich erkenne die Verschiebung nicht. Oder verstehe ich was falsch? Displacement (=Verschiebung) suggeriert einen wiederkehrenden Ablauf, wo sich an einem bestimmten Punkt die Linien wieder treffen.
    Deine rhythmischen Variationen sind interessant, hören sich für mich aber eher random (=zufällig) an.


    Die HiHiat-Bossa-Clave mit der Rechten Hand läuft ja wohl ziemlich durch, wird aber im Verlauf durch die getretene HiHat ergänzt und akustisch aufgebrochen. Dann höre ich eine Snare, deren Backbeat regelmäßig auf die 3 kommt und von anderen Akzenten und Ghost Notes umspielt wird. Und die Bass Drum synkopiert geschmackvoll, aber nicht nachvollziehbar bzw. vorherserbar wäre wohl treffender.


    ???

    Meines Wissens nach deuten radiale Risse, also vom Rand her, in der Regel nicht auf Materialfehler, sondern typischerweise auf falsche Behandlung hin. Von einer Häufung defekter Byzanze-Deckel habe ich bislang noch nicht gehört. Leicht dysfunktionale Selbstwahrnehmung kenne ich dafür nur zu gut ;)


    Um es noch einmal weniger provokativ zu formulieren, halte ich es tatsächlich für sehr viel wahrscheinlicher, dass du an irgendeiner Stelle nicht ganz so schonend mit den Becken umgehst, wie du es eigentlich beabsichtigst. Mich würde mal ein Video deines Drummings interessieren, vielleicht gäbe das Aufschluss.


    Edit: Jetzt erst gesehen, dass du ja Videos in der Signatur hast. Nein, besonders fest langst du tatsächlich nicht zu, und die Becken schwingen auch recht frei. Allerdings habe ich den Eindruck, dass du relativ stumpf in die Kanten reinhaust, also nicht die typische Wischbewegung beherzigst. Das könnte eine Erklärung liefern.

    Mich reizt auch nichts daran, mich mit der Materie Akustik als Selbstzweck zu beschäftigen.


    Verständlich, aber wenn dein Set - mit oder ohne Mikros - optimal klingen soll, helfen wenigstens Grundkenntnisse enorm weiter.
    Vielleicht solltest du dich zusätzlich auch etwas mit Gehörbildung auseinander setzen, zumindest in gewissem Maß lässt sich das üben. Ein Musiker ohne Ohren ist schließlich wie ein Politiker ohne Stimme, da fehlt einfach was.

    Da ich noch immer auf eine Black Beauty scharf bin, überlege ich ob ich sie verkaufe! Was ist sowas wert?


    Stefan Korth von Adoro kann dir mit Sicherheit was zu der Snare sagen, um wenigstens das Alter bestimmen zu können.
    Ob du zur Anschaffung eine Black Beauty diese Snare verkaufst oder nicht, dürfte jedoch kaum eine Rolle spielen, da sie vermutlich nicht ansatzweise zur Refinanzierung geeignet ist.


    Adoro baut sicher, wie viele anderen kleinen Hersteller auch, gute Trommeln, allerdings ist nach meiner Beobachtung der Wiederverkaufskurs oft erschreckend bescheiden. Irgendwo zwischen Stangenware der großen Hersteller und No Name. Ohne Gewähr würde ich sagen, mit 200,-€ wärst du schon wirklich gut bedient.


    Woher hast du die Snare? Irgendwer wird ja wohl mal dafür bezahlt haben, den man eventuell fragen könnte ;)

    Und das Ergänzungsset lässt sich nicht nachkaufen?


    Da das Global Beat nicht mehr erhältlich ist, vermutlich nein. Genau das wird wohl das Problem sein.


    und stoße den Rest wieder ab


    Glaubst du, dass das bei einem solchen Set realistisch ist? Diese Global Beats werden so regelmäßig komplett und mit Zusatzausstattung für kleines Geld angeboten, dass der potentielle Kundenkreis für unvollständige Sets gegen Null gehen dürfte. Und um den Rest in die Tonne abzustoßen, finde ich 150 Öcken wieder recht viel.

    Meist vorne und hinten PS3, vorne gerne mit seitlichem 4'' Loch, hinten natürlich ohne. Je nach BD, Raum und Situation wenig bis keine zusätzliche Dämpfung. Ob schwarz oder weiß, glatt oder rauh oder sonstwas, spielt für mich eher eine optische Rolle. Für mich, meine Mitmusiker und Tonmenschen funktioniert's in jeder Farbe, und bei den heutigen Fellpreisen wegen Nuancen nach dem heiligen Gral zu suchen, ist mir zu teuer.

    wirtschaftlich sind solche Einzelkäufe katastrophal (im Verhältnis zum Preis des gesamten Sets)


    nicht von der Hand zu weisen


    und wenn es dann noch Gebastel mit Billigteilen einer anderen "Marke" passieren soll (wie hier teilweise
    propagiert wird), dann sieht es auch noch grausig aus.


    Im Moment denkt vermutlich auch noch keiner daran, das ganze auf der Bühne zu präsentieren. Tonal ist dem Tom bei passender Befellung und passabler Stimmung völlig egal, ob es optisch zum Rest paßt, und das ist zum Lernen wichtiger.


    Wer Kindern ihre Hobbies ermöglichen will, hat leider meist ein recht überschaubares Budget, gleichzeitig aber ein hohes Risiko, das Geld überraschend bald wegen Hobbyaufgabe in den Sand zu setzen. Daher verstehe ich gut, dass Eltern in anderen Preisgefügen denken als wir "Alten Hasen", die in der Regel nachhaltig kaufen wollen.


    Ich würde zunächst ermitteln, warum überhaupt ein zweites Tom-Tom benötigt wird und warum genau
    diese Größe


    :thumbup: der bisher beste Tipp. Um die Kontinuität vom Unterricht zum heimischen Übungsraum zu wahren, könnte der Lehrer z.B. im Unterricht die Instrumentierung auf ein Hängetom reduzieren, dann kommt der Bub nicht durcheinander. Das bisherige Set bleibt so schön wie gehabt ;-), und Geld hat man auch noch gespart.

    Wie alt ist dein Sohn? Und gehe ich recht in der Annahme, dass er einen Lehrer hat?
    Dann lass ihn doch, quasi als Projekt, gemeinsam mit dem Lehrer eine Lösung finden.


    Insbesondere das Schlagzeug als Instrument hat ja was von Fischer Technik, da hat der Junge ja vielleicht sogar Spaß dabei. Du kommst dann wieder ins Spiel, wenn es ums Bezahlen geht ;)


    Wenn dein Sohn ernsthaft Interesse am Schlagzeug hat, gehört es doch irgendwie dazu, dass man sein Instrument und dessen Möglichkeiten kennt. Wie schon geschrieben wurde, welches 12er da dran kommt, ist völlig egal, das muss sicher kein Global Beat sein. Es muss nicht mal neu sein, und farblich passen ist auch relativ. Aber die richtige Befestigung und Position dafür findet dein Sohn mit dem Lehrer vermutlich am allerschnellsten raus.

    Hallo Slippy Fingers,


    für mich liest sich deine Fragestellung, pardon, noch ziemlich undurchdacht. Erstens glaube ich wie meine Vorschreiber nicht, dass die Abnahme des Sets irgendwelche positiven Effekte auf dein Spiel haben wird. Ist aber nicht meine Aufgabe, das zu beurteilen.


    Die komplette Mikrofonierung des Schlagzeugs mit Band hat in einem kleinen Proberaum im Wesentlichen erst mal eine Folge: alles wird unerträglich laut, da ja alle anderen nachziehen müssen. Die Sänger hört man vermutlich gar nicht mehr, da die Gesangsmikros die erforderlichen Level nicht ohne Feedback liefern. Und um das noch ertragen und akustisch differenzieren zu können, sind angepasste In Ears für jeden Musiker Pflicht. Ob da noch jemand die Raumakustik bemerkt bzw. deren Optimierung irgendeinen Nutzen hat, kann sich jeder vorstellen.


    Also entstehen hier schon einmal zusätzliche Kosten und zusätzlicher Aufwand. Es sei denn, man verzichtet wie du erst mal auf die PA-Boxen, dann hört man ja nichts davon. Aber, äh ja, hören wollten wir doch in den Proben was von den Drums, oder? ;)


    Die Verbesserung der Raumakustik kann völlig unabhängig von der Schlagzeugabnahme durchaus Sinn machen, wenn man weiß, was an ihr schlecht ist. Dafür braucht man aber erstens erfahrene Ohren, die du noch nicht zu haben scheinst, und zweitens je nach akustischem Phänomen richtig viel Geld. Unterschiedliche Probleme erfordern unterschiedliche Maßnahmen. Wo man bei höherfrequentem Hall noch mit Decken und Vorhängen was erreichen kann, wird es bei tieffrequentem Dröhnen schon deutlich schwieriger, und die erforderlichen Elemente werden teils richtig groß. Google mal Begriffe wie Super Chunks, Bass Traps oder Helmholtz-Resonatoren. Ein paar Qm Noppenschaum an die Wände zu hängen, mag in vielen Augen professionell aussehen, den Sound macht es aber nicht automatisch besser.


    Wenn das Kind nicht bereits in den Brunnen gefallen ist und du einen "tollen" Koffer mit vielen Schlagzeugmikrofonen für wenig Geld gekauft hast, dann überlege dir deine Herangehensweise noch einmal. Nicht umsonst gilt die Schlagzeugabnahme mit als die schwierigste Disziplin des Tontechnikers. Auch deshalb wird hier oft empfohlen, am Anfang bescheiden zu bleiben und erst mal Erfahrung mit 3 (guten) Mikros zu sammeln. Hier gibt es schon einige interessante Varianten wie z.B. Recorderman oder Glyn Johns, die gut klingen können, gleichzeitig aber Nerven und Budget schonen. Zum Thema Recording mit schmalem Budget gibt es hier im Forum unendliche viele Threads.


    Um hier wirklich Hilfe zu erhalten, würde ich dir folgende Herangehensweise empfehlen:


    1.) Finde heraus, was an deinem Raum schlecht klingt und versuche es möglichst exakt zu beschreiben.
    2.) Teile uns deine derzeitige Ausstattung mit (Mikros, Interface, Pult, Endstufe etc.)
    3.) Überlege dir dein derzeitiges Maximalbudget für die Summe aller gewünschten Beschaffungen und Maßnahmen.


    Dann können wir dir eventuell besser behilflich sein und dich davor bewahren, Geld zu verbrennen, wie du es im Moment zu tun scheinst.


    Grüße,
    Jan

    Leute lest ihr die Threads, zu denen ihr postet, auch mal? Abgesehen davon, dass es hier eigentlich um das neue Sonor - Set geht, ist Nickos Weggang von Premier auf nicht einmal 5 Seiten reichlich diskutiert und (mal wieder) erklärt worden. Vielleicht sollte Drumstudio 1 als wohl bester hier vertretener Branchenkenner mal nen Sticky ins Portal pinnen

    Ungewollt abgesenkt hat sich mein Tama Ergo Rider Hydraulik noch nie bei 100 kg. Dafür sitzt er sich blendend. Meine Wahl habe ich beim Probesitzen, nicht im Rahmen eines Online-Polls gemacht und nie bereut.

    Das symmetrische Ausschwingverhalten als Ideal mag verlockend sein, ist aber schon etwas "akademisch". Entscheidend ist, dass sich beide Seiten gleich anfühlen. Dazu gehört neben gleichen Winkeln (Cam, Beate, Trittplatte) gleiche Federspannung. 100 Prozent identisch wird es schon konstruktionsbedingt nie werden können, daher kann ich mit leichten "Laufzeitunterschieden" prima leben. Zumal der Unterschied meiner Füße um eine Zehnerpotenz höher liegen dürfte. Wahrscheinlich sogar mehr. Bevor ich mich wegen ein paar Sekunden stundenlang verrückt mache, übe ich lieber in dieser Zeit.

    Als reiner "Jazzschlagzeuger" kann man keinen Rock und keine Klassik spielen, warum sollte man sich von
    vornherein so einschränken?


    Kann man als klassisch ausgebildeter Schlagzeuger Jazz oder Rock spielen? Wohl ebenso wenig, auch wenn es Ausnahmen gibt.


    Der Vorteil eines klassischen Studiums dürfte eher sein, sich den Weg in ein Orchester offen zu halten und damit auch bessere Optionen auf eine Festanstellung, falls das irgendwann man gewünscht ist, z.B. um eine Familie zu ernähren.
    Ohne Pauken, Mallets und Co hast du da wenig Chancen.

    Hattest du denn die Funktion im Ursprungszustand überprüft? Auf den Fotos sieht ja tatsächlich alles korrekt aus.


    Vielleicht hast du einfach eine zu geringe Vorspannung, sodass selbst im gespannten Zustand nicht genügend Zug auf den Teppich kommt. Entferne mal den Teppich, und drehe die Einstellschraube am Strainer so weit raus, dass er fast auseinanderfällt. (Aber Vorsicht, manche billigen Strainer lassen sich nur mühsam wieder zusammenschrauben, wenn sie einmal auseinander sind)
    Dann spannst du den Strainer an und montierst dann den Teppich in angespanntem Zustand handfest angezogen. So hast du genügend Reserven, um den Teppich bei sonst richtiger Funktion zu spannen.


    Und wenn du es eh so gemacht hast, vergiss meinen Ratschlag.