Beiträge von trommla

    das Set wirkt so unergonomisch


    Ergonomie ist relativ, aber wenn hier jemand seinen Aufbau so präsentieren würde, könnte ich mir vorstellen, dass einige sehr schnell mit Dutzenden gut gemeinter Ratschläge zur Hand wären ;)


    Die Rideposition gehört für mich ins Kuriositätenkabinett, denn wie man a) Ride und b) die Toms dahinter vernünftig spielen will, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Aber Nicko beweist immer wieder aufs Neue, dass es geht :)

    Stimmt, bei dieser Bühne gibt's optisch schlimmere Dinge, die das Gelb in den Hintergrund rücken :D :D :D


    Edit: zwar nicht so störend, wie ich dachte, aber für solche Gigs wäre ein gelbes Set trotzdem nicht meine erste Wahl. Tja, Geschmack ist halt individuell.

    Darf ich mich selbst zitieren?

    Pack deine Maschine ein zur nächsten Stunde und zeige sie deinem Lehrer bzw. vergleiche sie mit der DW vor Ort. Dein Lehrer wird vermutlich in kürzester Zeit sehen, was zu tun ist oder ob die Maschine tatsächlich so hoffnungslos ist.


    Ich kenne das manchmal irrationale Gefühl, etwas neues kaufen zu müssen, wie wohl alle Drummer hier :)
    Aber die beiden Maschinen beim Lehrer direkt zu vergleichen, bietet dir und dem Lehrer eventuell die Chance, Bedienungsfehler zu erkennen. Es wäre ja denkbar, dass deine Fußtechnik "Mängel" aufweist, die sich auf deiner Maschine mehr bemerkbar machen als auf der DW, einfach aufgrund etwas unterschiedlicher Einstellung und Konstruktion. Eine neue Maschine würde diese zwar vielleicht wieder besser kaschieren, aber noch besser wäre es doch, der Ursache auf den Grund zu gehen.


    Und deine Beschreibung lässt mich tendenziell tatsächlich über einen Bedienungsfehler nachdenken, natürlich wie immer ohne Gewähr.

    Geile Farbe und schöner Aufbau :) Viel Spaß bei Kennen Lernen.


    Ein Nachteil solcher Designs ist für mich, dass sie für manche Bands/Projekte zu grell sind. Z.B. bei ner Bigband käm das schon heftig. Aber es ist ja ein Studioset ;)


    Du mußt uns natürlich noch verraten, ob das Set jetzt besser als dein geliebtes Hilite ist :D

    Auch wenn der TS eindeutig im Premiumsektor sucht, finde ich es interessant, dass sich inzwischen wenigstens 2 unabhängige Empfehlungen auf eher günstige Pedale beziehen. Vielleicht muss es ja, gerade bei schmalem Einkommen, nicht immer Premium sein?


    Insbesondere bei günstigen Produkten taucht bei mir halt immer die Frage nach der Langlebigkeit auf. Damit verbunden natürlich auch die Ersatzteilversorgung im Schadensfall, die z.B. bei der Iron Cobra kein Problem darstellt. Bei Sonor hätte ich wenig Sorgen, die können Hardware. Natal ist mir als Hardwarehersteller letztendlich unbekannt, daher wäre ich trotz guten Spielgefühls eher zurückhaltend.


    Aber wollte der TS nicht Erfahrungen bzw Einschränkungen einiger exakt benannter Modelle wissen? Um allgemeine Empfehlungen ging es da weniger...

    Oder du bleibst dran, suchst dir aber erstmal wirklich was günstiges zum Üben. Abgefuckte Snares oder Sets gibt es ja zuhauf nachgeworfen, und dem einen oder anderen macht restaurieren vielleicht noch Sinn und Spaß. Selbst wenn nicht Ludwig draufsteht.


    Ich glaube, die Herausforderung gerade für dich als Schüler ist nicht die handwerkliche Seite, sondern die saubere Kalkulation im Vorfeld. Je genauer du Eventualitäten in deinen Kostenrahmen einkalkulierst, umso weniger böse wird die Überraschung. Dann kannst du nämlich jede Investition hinterfragen. Was du nicht weißt, kannst du dennoch grob abschätzen. Z.B. Portokosten sind leicht ermittelbar. Bei fehlender Hardware wird es schon schwieriger, aber grobe Anhaltspunkte gibt es im Netz.


    Eine Kostenaufstellung könnte etwa so aussehen:


    Drumset gebraucht: xx €
    fehlende Hardware: xx €
    Folie/Lack: xx €
    Werkzeuge: xx €
    Kosten Trommelbauer: xx €
    Felle: xx €
    Porto: xx €
    sonstige Kosten: xx €
    _______________________
    Summe: xx €


    Du kannst das in beide Richtungen angehen. Du recherchierst gründlich und gewissenhaft alle Kosten, die dich erwarten, auch Pinsel zum Verteilen des Leims auf dem Kessel ;), und erschrickst dann über die Gesamtsumme, die dich aufaddiert erwartet. Oder du setzt dir von vorne herein einen Kostenrahmen und verteilst diesen dann auf die einzelnen Positionen. Der Schreck bleibt auch da wahrscheinlich nicht aus, wenn du erkennt, wie wenig Spielraum dir bleibt.


    Eine verbindliche Kalkulation hilft dir, dein Projekt im Griff zu behalten. Und lieber etwas großzügiger kalkulieren und sich am Ende über Einsparungen freuen. Andersrum macht es nur die deutsche Politik bei Großprojekten.


    Wirtschaftlich ist möglicherweise die Restauration alter Trommeln ein riesiger Blödsinn, aber der Spaßfaktor ist eben unbezahlbar.

    Ich bin mit meiner Cobra mit Rolling Glide und Doppelkette nach etlichen Jahren immer noch absolut zufrieden. Natürlich sieht sie inzwischen gebraucht aus, aber es läuft noch alles wie es soll. Lediglich die Filzschlägel sind etwas runter, aber das kann man für wenig Geld tauschen. Das einzige, was ich schnell als völlig überflüssig entfernt habe, waren diese komischen Cobra Coils unter der Trittplatte.
    Würde mir aber wohl inzwischen eher Band statt Kette holen, weil es leiser ist.


    Darüber, mir eine Maschine mit rundem und exzentrischen "Antrieb" zuzulegen, hatte ich auch kurzzeitig nachgedacht. Da mir insgesamt beim Anspielen die IC deutlich besser lag als DW und Pearl, musst ich auf diese Option aber notgedrungen verzichten und habe es bislang nicht wirklich vermisst, da mir das runde Kettenblatt von meinen übrigen Maschinen vertraut ist.

    Bruzzi
    deine Idee finde ich, auch wenn das Ergebnis dann ein normales Schlagzeug ist, irgendwie charmant und eigenständig. Das Set erzählt in gewisser Weise eine Geschichte, ohne auf den ersten Blick spektakulär wirken zu wollen. Ähnliches gilt für die Schlüssellöcher von Schattinho. Dieses Understatement liegt mir mehr, als wenn Hersteller versuchen, durch spektakuläre Optik aufzufallen.


    st_b
    Ich kann und möchte niemandem absprechen, diese Sets gut zu finden. Kenne sie überhaupt nicht und vermute, dass es sich um solide Instrumente handelt. Nur spannend finde ich sie nicht, und das möge man mir bitte ebensowenig absprechen.

    GodForsaken
    Entschuldige, ich war wohl heute morgen etwas unausgeschlafen nach ein paar anstrengenden Tagen. Wollte nicht unfreundlich sein.


    Klar kann man so einen Thread auch einfach überlesen. Aber man kann, finde ich zumindest, Fragestellungen mit (subjektiv?) wenig Sinn auch kommentieren, denn ein Forum soll meines Erachtens ebenso einen Informationsgehalt für andere User bieten, der bei Threads ala "Ich bin grad zu faul, mal selber was auszuprobieren, was ich ohne Aufwand machen könnte" nicht gegeben ist. Deinen Thread ordne ich, ganz subjektiv, eindeutig in diese Kategorie ein.


    Hättest du vor der Bestellung nach der sinnvollsten Variante gefragt, wäre es (auch in meinen strengen Augen ;) ) völlig ok gewesen. Wenn nach Erhalt irgendwas nicht so klappt, wie du es dir vorstellst, hätte ich mich auch nicht kritisch zu deiner Frage geäußert.


    Aber da wir bislang weder deine Wohnsituation, noch deine Geräteausstattung, noch das von dir bestellte System, noch die Konstruktion deines Podestes kennen, helfen Antworten weder uns noch dir noch irgendwem sonderlich weiter. Und dass ein Subwoofer auf einem entkoppelten Podest eventuell weniger Körperschall überträgt, wohingegen er auf einem nicht entkoppelten unter Umständen sogar noch mehr rumpelt, kann man auch ohne eigenen Thread herausfinden. Also so what? Stell die Dinger hin und probier, was am besten funktioniert. Das wirst du eh tun müssen, ob jetzt hier Hans den Boden präferiert oder Egon auf die Podestposition schwört.
    Also nix für ungut, und erzähl uns doch, was am Ende zu welchem Ergebnis geführt hat, dann haben alle was davon.

    Ich muss sagen, das dieses Sammelsurium gar nicht mal so schlecht klingt


    Das möchte ich gar nicht mal ausschließen, wenngleich deine Ohren vielleicht auch unerfahren sind. Zum ernsthaften Musizieren gehört für mich aber auch klangliche Vielfalt durch unterschiedliche Stimmungen und Felle. Und spätestens da kommt bei alten "Gurken" (entschuldige bitte den abfälligen Ausdruck) Frust auf. Irgendwann reißt ein Fell, und du brauchst was neues, bekommst es aber nicht gestimmt oder gar nicht erst aufgespannt, weil der Kessel kein zölliges Untermaß hat. Wie auch immer.


    Insbesondere die Pedalerie sollte heutigen Standards entsprechen, denn schlechte Pedale machen schlechte Füße. Obwohl ich zugeben muß, mich würde das Spielgefühl deines Uralt-Pedals durchaus interessieren. Vielleicht komme ich ja mal in deine Ecke, ist ja nicht allzu weit.


    Ich war als Anfänger im Kindesalter auch glücklich, ein uraltes Set leihweise von einem Bekannten zu bekommen. Aber wenn du tatsächlich ernsthaft spielen möchtest und ein paar Euro erübrigen kannst, ist die Suche nach etwas aktuellerem tatsächlich kein schlechter Gedanke :)

    Hi Kannix,


    das ist ja ein wilder Querschnitt des Trommelbaus im 20 Jahrhunderts. Hängetom und Bass Drum gehören offensichtlich zusammen, eventuell frühe 60er (?).


    Die beiden schwarzen Trommeln sind möglicherweise auch Geschwister, aber nicht mit den roten verwandt und vermutlich neueren Datums. Diese schwarze Folierung kenne ich erst aus späterer Zeit, überwiegend bei Billigsets. Die Böckchen unterscheiden sich von denen der roten Kessel, Art und Position der Airvents sind verschieden.


    Solche Blechsnares fand man lange als Standardausstattung günstiger Drumsets vieler Hersteller.


    Und die Hardware ist auf den ersten Eindruck doppelstrebige "Leichtbauweise" eher vom Ende des letzten Jahrtausends, wie sie in Massen produziert wurde.


    Da finde ich die uralte Fußmaschine noch am charmantesten, so etwas steht andernorts in Vitrinen. Allerdings sind die Preise für solche Teile nicht besonders hoch, vielleicht 20,-$ in USA, wo es einige Plattformen für solchen Vintagekram gibt.


    Ich betone, dass ich kein Fachmann für altes Equipment bin und mein Einschätzung wirklich unverbindlich ist, daher kommen Fachleute vielleicht zu anderer Einschätzung. Da wir hier nicht von EINER Drumsetmarke sprechen, würde ich mich noch ein bischen mit den roten Trommeln beschäftigen und deren Herkunft ergründen. Es gibt einige Vintageforen, die dir dabei vielleicht behilflich sein können. Insgesamt handelt es sich in meinen Augen um ein Sammelsurium fraglicher Qualität und Herkunft, welches weder zum ernsthaften musizieren noch zum ernsthaften Sammeln geeignet sein dürfte.

    Ein paar mehr Bilder könnten helfen. FuMa aus verschiedenen Perspektiven, evtl. auch das restliche Set. Und die Bilder dürfen gerne etwas kleiner sein ;)
    Mir sagt dieses Pedal gar nichts, aber anhand des Bildes tippe ich mal vorsichtig um 1930, allerdings absolut ohne Gewähr.


    Gibt es nicht im Internet Seiten, die sich ausschließlich mit Vintage Drums und Hardware befassen? Die würde ich kontaktieren, denn ob hier viele Fachleute aus Urgroßväters Zeiten sind, bezweifle ich.