Beiträge von trommla

    PS: 140€ ohne Bassdrumfell ist schon ein teurer Spaß. Ich hoffe, es lohnt sich! Zum Glück ist auf der BD schon ein Evans EMAD drauf (Schlag- und passendes Resofell).


    Klar, Satz Felle geht ins Geld. Aber du bist immer noch unter 1000,-€, und hast ALLES inkl. Hocker, Drumteppich, super Snareteppich und mehreren neuen Sticks. "Da kannst net meckern" (nach A. Schuhbeck :-))


    Vor allem aufgrund der Becken und des vielen mitgelieferten Zubehörs kann man das fast schon in den Glückspilz-Thread packen.


    Edit: jetzt hab ich mal alles zum Tageskurs mit ungefährem Neupreis aufaddiert. Wenn du ein aktuelles Set in der 1.000.-€ Klasse plus identisches Zubehör neu kaufen wolltest, wärst du bei ca. 2.400.- bis 2.500,- €. Also hast du für ein fast unbespieltes, mängelfreies Set gerade mal 1/3 des Preises gezahlt. Hut ab, Herr Glückspilz :)

    Das BD-300 von Thomann ist mit 50 EUR ein günstiges, aber brauchbares Bass Drum Mikro


    Ich hatte es mir aus genau diesen Gründen auch mal gekauft, war aber ziemlich enttäuscht von Sound. Gerade als Schüler tun 50,-€ weh, wenn es sich als Fehlkauf erweist. Allerdings habe ich dann einen Schüler glücklich gemacht, der es mir für 20,- abgekauft hat :)

    Ich komme zwar aus verschiedenen offensichtlichen Gründen nicht für euch in Frage, aber euer Sound gefällt mir !!!


    Nur finde ich, dass man auch mit etwas weniger dicken Eiern auftreten könnte ;) Internationale Ambitionen mögen vorhanden sein, internationales Format kann ich im Moment noch nicht erkennen. Aber heutzutage muss das wohl so laufen, wenn ich das gnadenlos zur Schau gestellte Selbstbewusstsein mancher Castingshow-Teilnehmer sehe. Auf jeden Fall viel Erfolg !!!

    Zu den Evans EC2: ich habe eine Zeit lang auf einem Proberaumset mit diesen Fellen gespielt, meine Erfahrung geht in eine völlig andere Richtung als die der meisten Thomann-Rezensenten.


    Ich fand den Sound vor allem eines, nämlich dumpf bis tot. Natürlich ist Soundempfinden immer subjektiv, aber mir hat sich die Erinnerung an diese Felle als Negativbeispiel "eingebrannt". Allerdings muss ich der Fairness halber dazu sagen, dass der Besitzer des Sets offensichtlich überhaupt nicht stimmen konnte. Jedenfalls kam aus den Kesseln, nachdem der die EC2 frisch aufgezogen hatte, von Beginn an nur der Sound einer frischen Pizza Margherita. ;)


    Deinen Wunschsound bekommst du damit nicht hin, da sind Emperor oder G2 besser. Allerdings fand ich das Set damit wirklich leiser, zumindest musste ich ganz schön gegen die Band antrommeln, obwohl wir nicht mega laut waren.


    Beim Snarefell geht meine Tendenz auch in die Richtung weiss coated mit Vordämpfung, damit der Sound etwas trockener wird. Druffnix' Beschreibung klingt gut, ich hätte sonst ein CS getestet.


    Und die G2/Emperor gehen natürlich auch für Jazz, es gibt/gab Jazzer, die sogar Pin Stripes gespielt haben. Sie sind halt nur für die meisten Jazzer nicht erste Wahl. Ich vermute, das meint Konstantin auch.

    welche Trommel, welche Felle, welche Stöcke usw man wählt um beim Zuhörer ein bestimmtes Gefühl auszulösen.


    Solche Gedanke sind Mindfuck, das Set ist ein Werkzeug, um (gemeinsam) Musik zu kreieren, kein Selbstzweck. Oder fragst du dich auch stundenlang im Baumarkt, ob du nen Hammer mit 200 oder 300 g kaufst, um Nägel in die Wand zu schlagen? Man nimmt halt, was da ist bzw. was besser in der Hand liegt.


    Danke fürs Einstellen dieses Videos, es ist wohltuend, zu sehen, dass es nicht schlecht sein muss, seine Ansprüche mal auf den Prüfstand zu stellen.


    Bluesmaker
    Es erfordert eben auch weit mehr, als man für Geld kaufen könnte, um spielerisch irgendwann mal annähernd auf diesem Level zu spielen.

    Ich käme nicht im Traum auf die Idee, meine Frau hinter mir aufräumen zu lassen, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht!!!


    Aber meine Frau hätte mich nen Kopf kürzer gemacht, hätte ich die gute Stube regelmäßig zur Werkstatt umfunktioniert. Insofern ist der Neid ganz auf meiner Seite.

    Es gibt doch eine Metastudie namens Ebay. Wann immer eine Häufung defekter Beckenangebote auftritt, handelt es sich um unterschiedliche Beckentypen unterschiedlicher Materialzusammensetzung, aber meist um den gleichen Verkäufer (Studienleiter).


    Das legt zumindest nahe, dass nicht Material, Herstellungsverfahren oder Mondphase die Hauptursache sind, sondern die nicht artgerechte Haltung.

    Wichtig ist, dass du mit dem Zeug das du dann letztendlich verwendest umgehen kannst. Sonst klingt jede Aufnahme nach Amateuraufnahme, egal was für ein Mikro du verwendest. Haben auch schon Tausende gemacht und Amateuraufnahmen geliefert


    Mal wieder so eine Aussage zum Einrahmen und an die Wand hängen. :thumbup:

    Kaufzwang? Gibts Therapien gegen ;)


    Aber nochmal zum Mitschreiben. Welche Mikros stehen dir denn derzeit fürs Recording zur Verfügung? Wenn es darum geht, sinnlos Geld auszugeben, gibt es für 600 Euronen ja vielleicht auch andere Möglichkeiten, die dich weiter bringen als D4. Vielleicht umso mehr, wenn du neben Drums auch mal andere Instrumente auf- oder abnehmen möchtest.

    Äh, was bringt dich jetzt drauf, dass das D4 deinen Klangvorstellungen entspricht?


    Kritiken sind so ne Sache, je nachdem, ob du von Presserezensionen oder von Usermeinungen sprichst. Die Presse ist nicht neutral (s. Anzeigenkunden/Endorsements der Autoren usw.), normale User vergeben oft Bestnoten aufgrund der Tatsache, dass ihnen nichts Negatives am Produkt auffällt, haben aber keinerlei Vergleichswerte.


    Ich würde mir eine Ausgabe von rund 200,- € für die Katze im Sack reiflich überlegen. Beziehungsweise, mit realistischer Selbsteinschätzung kann ich zwar Mikros am Set positionieren, verstehe aber von Recording viel zu wenig, um nicht mit ordentlichem Gerät (wie z.B. SM57) zufrieden zu sein. Den klanglichen Vorteil eines nur in Nuancen besseren Mikros werde ich mit Sicherheit durch meine mangelnde Erfahrung egalisieren. Anders sieht es bei kompletter Neuanschaffung aus, aber wie ich dich verstanden habe, hast du ja schon SM57er?


    Unter der Annahme, wirklich gut und erfahren im Recording zu sein, würde ich ein echtes Upgrade durchführen wollen und mir MD421er oder ähnliche Kandidaten besorgen. Aber dann reden wir auch schon über (fast) doppelte Preise. Und selbst das möchte ich vorher am liebsten in Ruhe testen.

    Je länger der Fred hier läuft, um so mehr freue ich mich, gar nicht erst in die Situation zu kommen, mein Equipment anderen zur Nutzung überlassen zu müssen. Bei manchen Zitaten und Erfahrungsberichten kann einem ja Angst werden :S ;)


    Kann man den Umgang mit eigenem und geliehenem Equipment eigentlich statistisch der bevorzugten Musikrichtung zuordnen? Sind Punks rücksichtsloser als Metaller? Und die vielleicht vorsichtiger als Rocker? Jazzer laufen ja außer Konkurrenz, die streicheln ihr geliebtes Zeugs eh nur :)


    Die Frage mag scherzhaft klingen, aber außer in Jugendtagen, als in Proberäumen noch ein Schleier von Bier und Asche die Instrumente verhüllte, habe ich solche Negativbeispiele nie erlebt. Auch bei Festivals gingen immer alle Drummer sehr rücksichtsvoll mit gestelltem Equipment um. Im Bereich Rock/Pop, Funk und Jazz in meinen Augen absolute Einzelfälle. Ist das in der Hard'n'Heavy-Fraktion anders?