Beiträge von trommla

    Hallo k.drums


    there aint no such thing as a jazz snare drum


    Pack dir deine Sticks, nen Stimmschlüssel und Zeit ein und geh ins nächste gut sortierte Musikgeschäft testen. Deine Frage nach geeigneten Instrumenten ist verständlich, bringt dich aber keinen Millimeter weiter. Bei Metal mag das noch einfach sein, da sagt man dem Trommeljunior "Nimm Tama, das ist für Metal das beste" (gerade gestern wieder im Drumstore gehört ;) ).


    Grundsätzlich spielt ein Jazzdrummer meist viel extremer mit Dynamikstufen und Klangfarben d.h. wie ein Instrument klingt, hängt noch viel mehr davon ab, was du musikalisch ausdrücken möchtest. Und natürlich von deinen spielerischen Fähigkeiten :) Im Idealfall wählst du dabei Instrumente, die dich inspirieren. Was dich inspiriert, kann schlicht kein anderer Drummer sagen. Meist wird das wohl ein bestimmter Sound in Verbindung mit deiner individuellen Spielweise sein. Mancher mag aber auch von passender Optik inspiriert sein.


    Deshalb gibt es eben auch keinen Standard. Eine Jazz-Snare wird tendenziell meist nicht zu tief oder zu flach sein, aber es sollen schon Jazzer mit tiefen Eimern oder Piccolos gesichtet worden sein. Die Ansprache muss natürlich sehr sensibel sein, das kann man ner Snare mit entsprechenden Fellen und gutem Teppich plus Stimmung aber auch "beibringen".
    Die bereits genannten Tama SLPs habe ich gerade gestern wieder getestet, bei denen kannst du für relativ schnmales Geld oberamtlichen Jazzsound finden, und die Verarbeitung und Funktionalität sind Tama-typisch hervorragend (ich liebe den Strainer!!!)


    Bei Becken ist es ähnlich. Natürlich spielen Jazzer in der Regel dünne Cymbals aus B20-Bronze, da der Klang von Haus aus schon variabler und facettenreicher ist. Aber wenn du dir die Endorser-Profile einschlägiger Jazzgrößen mal ansiehst, wirst du schnell merken, wie unterschiedlich dennoch die Bedürfnisse sind. Und dass es handgehämmert sein muss, ist ein Mythos, denn sonst dürfte kein Jazzdrummer der letzten Dekaden noch Zildjian spielen. Nicht jeder Musiker schwimmt in Geld, daher muss es auch nicht zwingend Spizzichino sein.


    Mein Eindruck ist, dass du deinen Klang noch zu sehr über die Equipmentfrage beurteilst und noch gar kein wirkliches Gespür entwickelt hast, wie Jazz "klingt".


    Kurzes Gedankenspiel dazu. Wir sehen vor uns auf der Bühne ein Big Band Setting. Dort steht dein Tama Starclassic Bubinga (ist das nicht ein Set für härtere Musik?), und du spielst mit der Band einen Swingklassiker.
    Variante a) du bekommst deine Traumsnare und Traumbecken dazu gestellt
    Variante b) Instrumente werden nicht getauscht, aber statt dir nimmt Jeff Hamilton auf dem Stuhl platz und spielt die gleiche Nummer


    Preisfrage: Welche der beiden Varianten klingt jazziger? (Wenn ich da säße, mit Sicherheit auch nach vielen Jahren leider immer noch Variante B :D )


    Also, zieh los ins Geschäft und teste, teste, teste. Und kaufe, was dir am Ende am besten gefällt.


    Wundert mich übrigens, dass bei Fellen noch nicht Remo Skyntone genannt wurde. Das finde ich als Snarefell für Jazz sehr schön warm mit guten Beseneigenschaften und Kalbfell-Look.


    Grüße,
    Jan


    Edit: hab wohl vorher nicht richtig gelesen. Supra ist ne geile Snare, speziell an die 6,5 er könnte ich mich gewöhnen, wenn mein Budget das hergäbe. Aber bei Neukauf bleibt dir fast nix, bei Gebrauchtkauf nur wenig für gute Becken. Ich würde lieber die Snare günstig ansetzen und mehr für Becken einplanen. Und Snare darf auch gerne gebraucht her, da man viel mehr pimpen kann als bei Becken.

    Die Adoro-Felle kommen von Aquarian. Teilweise, wie. z.B. die Heritage Serie, werden für Adoro nach deren Vorgaben gefertigt.


    Danke für die Info, genau diese Frage lag mir auf der Zunge. Dass Adoro jetzt auch schon selbst (gute) Felle produziert, hätte mich überrascht. Lass uns doch wissen, wenn du die Adoros drauf hast, und was sie so können.

    Das könnte ein Fall für die Haftpflichtversicherung sein!


    Das war auch mein erster Gedanke. Allerdings schließt die Privathaftpflicht in der Regel Schäden, die im Rahmen von freiwilliger Überlassung, also Verleihen entstanden sind, meines Wissens nach aus. Sollte man bei der Formulierung der Schadensmeldung beachten.

    Solche Ereignisse sind natürlich bedauerlich, Robi, ich kann deinen Ärger verstehen.
    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob bei fehlender Bereitschaft des angeblichen Verursachers juristisch viel zu holen ist. Ich würde die Geschichte wahrscheinlich abhaken und für die Zukunft lernen.


    Nach solchen Erlebnisberichten heißt das wohl tatsächlich, entweder ein klares NEIN, oder Korinthen zu kacken und ein Übergabeprotokoll anzufertigen. Letztendlich mag es sich um eine befreundete Band handeln, aber die Hand kann ich trotzdem für niemanden ins Feuer legen. Und wie ich hier in einem anderen Thread lesen durfte, gibt es Kollegen, die Becken allen Ernstes für Verschleißartikel halten (mir stellen sich immer noch die Nackenhaare auf ;) ).


    Umgekehrt, und das sage ich ganz allgemein, würde ich auch zunächst meine Verantwortung abstreiten, da ich
    1) absolut kein Heavy Hitter bin und noch NIE ein Becken geschrottet habe, und
    2) ich es für durchaus vorstellbar halte, dass es Kollegen gibt, die mir ein vorher schon defektes Becken unterjubeln wollen.


    Je nach Grad der Freundschaft und den sonstigen Rahmenbedingungen wäre mein Angebot vermutlich, 50% des Schadens zu tragen, sofern der Zustand des Beckens vor meiner Nutzung nicht belegbar ist.


    Eventuell sollte man auch als "Entleiher" vor Beginn alles gewissenhaft prüfen, um solche Situationen zu vermeiden. Ich persönlich habe das bislang noch nie gemacht, aber man lernt ja nie aus.

    Bei der vom TS zur Schau gestellten Seriosität bzw. seinem Verständnis von Ehrlichkeit hätte ich ehrlich gesagt Sorge, ob seine Werbeaussagen nebst Abbildungen nur ansatzweise halten, was sie mir versprechen.


    Selbst wenn ich grundsätzlich einen Nutzen im "Refurbishen" meiner Becken sähe - was ich nicht tue - würde ich dieser Firma keines meiner Bleche anvertrauen. Wer weiss denn, ob oder in welchem Zustand ich sie zurück bekomme.


    Mal abwarten, wie lange es dauert, bis die Seite wieder verschwunden ist.

    Ich habe Stunden im Musikgeschäft verbracht und Kisten verglichen. Die günstigeren Pepotes haben mich soundtechnisch alle nicht überzeugen können, obwohl ich sie optisch zu Beginn favorisiert hätte, daher kann ich deine Verunsicherung absolut verstehen. Wäre die Erkenntnis nur vor der Kaufentscheidung gekommen. Ich bin kein Fachmann, aber mir fällt ohne komplette Demontage nicht ein, wo man ansetzen könnte, um den Sound nennenswert zu verändern.


    Verkauf die Kiste, und ehe du was anderes kaufts, nimm dir Zeit und nen Kumpel mit, um im gut sortierten Fachhandel ausgiebig zu vergleichen.


    P.S.: hätte Geld keine Rolle gespielt, wäre mein Favorit damals ein Pepote Maestro für ca. 500 Öcken gewesen, in meiner Preisliga lagen aber die Schlagwerke eindeutig vorne. Allerdings gab es selbst bei identischen Modellen teils enorme Klangunterschiede.

    Alleine die vielen unterschiedlichen Empfehlungen zeigen dir vielleicht schon, dass es die "richtige" Wahl wahrscheinlich nicht gibt. Die Liste von Moe finde ich z.B. für die Neukaufvariante preislich recht plausibel, man könnte mit Sicherheit jedoch auch manch andere Marke/Serie einsetzen.


    Wenn du morgen startest und zu diesem Preis einkaufen gehst, wirst du dich freuen, wenn du das Equipment nach hause trägst. Spätestens aber am Tag drauf wirst du anfangen zu zweifeln, ob du richtig inverstiert hast. Warum? Weil du keine persönliche Erfahrung hast, den Kauf zu evaluieren. Das steht im Konflikt zu deinem hier erkennbaren Perfektionismus, und eigentlich kann das nur schiefgehen.


    Wenn mir jemand sagt, "nimm das, da haste was Solides, was dich auch nach Jahren noch zufrieden stellt", dann ist mir das einfach zu wenig. Um mir einen Marktüberblick zu verschaffen, müssen mindestens folgende Fragen für mich geklärt sein.
    a) welches Budget (bei dir zunächst geklärt)
    b) welche Hersteller bieten im angestrebten Preisrahmen überhaupt was Erwähnenswertes an (sind wir gerade dabei)
    c) was unterscheidet Hersteller/Modell A von B von C im Detail z.B. Features, Verarbeitungsqualität, Langlebigkeit, Design etc.
    Sound steht aufgrund der stark subjektiven Betrachtung hierbei etwas außen vor und kann am besten mit den eigenen Ohren verglichen werden
    d) welche Merkmale sind mir besonders wichtig
    e) Was bietet mir Hersteller/Modell A im Vergleich zu allen anderen bei ähnlichem Preisrahmen an Mehrwert oder Alleinstellungsmerkmalen
    f) bei Gebrauchtkauf zusätzlich: auf was muss ich besonders achten, um keine bösen Überraschungen zu erleben


    Um Dauerfrust zu vermeiden, würde ich dir wirklich empfehlen, mit ausreichen Zeit und persönlicher Unterstützung die Punkte c) bis f) abzuarbeiten und erst dann eine Kaufentscheidung zu tätigen. Schließlich reden wir in jedem Fall über ne Menge Geld, die du wahrscheinlich nicht mal eben aus dem Ärmel schüttelst, wenn ich dein Alter berücksichtige.

    ohne Soundfrust


    Darum geht es. Und ich behaupte, auch wenn ich den Beweis im Moment schuldig bleiben muss, dass ich bei einem Budget von 1200,- € gebraucht mit neuen Fellen nen ziemlich amtlichen Sound bekomme, vorausgesetzt, es ist technisch alles in Ordnung. Mit Sicherheit um Welten besser, als es ein Anfänger mit dem dreifachen Budget erreichen würde. Ein Anfänger kann doch deine/unsere Dimensionen in der Regel noch gar nicht erfassen!!!


    Ich habe z.B. nicht erst einmal einer Billigsnare durch geeignete Felle, neuen Teppich und ordentliche Stimmung Leben eingehaucht, über das sich ein Anfänger mehr als freuen würde. Selbstredend ist solch eine Snare nicht so vielseitig wie eine 500,-€ Snare, und die Hardware läuft auch nicht ganz so geschmeidig. Aber Frust? Sicher nicht, selbst für meine Ohren.


    Viel wichtiger ist, wie schon jemand geschrieben hatte, die Qualität der Hardware. Schlechter Strainer, wackelige Tomhalter, schlecht laufende Stimmschrauben etc. vermiesen einem auf Anhieb den Tag, noch ehe man einen Ton gespielt hat.

    Und wieder mal spielen wir das altbekannte Spiel "Wie-verwirre-ich-einen-Newbie". ^^


    Peddys Ansatz hilft am ehesten weiter. Zwar sprechen deine Vorbilder, allen voran Danny Carey, für etwas größeren Materialaufwand. Dennoch sehe ich vor allem 2 gute Gründe, eher bei einem Standardsetup zu beginnen.


    1. Vorkonfigurierte Standardsets sind günstiger und
    2. zum Lernen weniger verwirrend. Mit einem Standardset (+ evtl. DoFuMa) kann man musikalisch ebenso jeden Stil bedienen, auch wenn die Protagonisten oft wesentlich größere Sets spielen. Das hat aber nicht zuletzt auch mit der Optik auf großen Bühnen zu tun.


    Das A und O, um nachher lange Gesichter zu vermeiden, ist fachliche Unterstützung beim Kauf, egal ob neu oder gebraucht. Das kann dein Schlagzeuglehrer sein, aber natürlich auch jeder andere halbwegs versierte Drummer. Ich kenne die Passauer Szene nicht, aber die Stadt ist groß genug, um hier wen zu finden. Gegen ein paar Bierchen oder ein warmes Abendessen machen das sicher viele.


    Solltest du demnächst mal nach München kommen, kannst du dich auch gerne melden. Wenn ich Zeit habe, können wir uns gerne bei Just Music oder Hieber Lindberg treffen.


    Grüße
    Jan



    Edit: da hat sich ja viel getan, während ich einen Beitrag geschrieben habe. Also wäre das Setup eingegrenzt. Und die Summen von Oliver Stein sind immer noch überzogen, trotz Kompromiß ;)

    "Das Einzige was man mit einem SM 57 nich machen kann, ist es einem Schauspieler mit Leukoplast an die Backe zu kleben."


    :thumbup:


    Da die Frage sehr allgemein formuliert ist und der Anspruch vermutlich nicht in Richtung Hochglanz-Top40-Produktion geht, ganz klares Ja. Technisch geht das locker, du machst die Mikros nicht kaputt damit.
    Natürlich ist das SM57 kein Spezialist an den Floortoms. Wenn du keine Alternativen im Köfferchen hast, passt das aber schon. Solltest du Alternativen am Start haben, dann hilft am besten Ausprobieren und Vergleichen. Da jegliche Soundbeschreibungen nur Krückstöcke und äußerst subjektiv sind, lernt man dabei sowieso am meisten.


    Was genau willst du denn recorden, und welchen Sound willst du erreichen?

    https://l.facebook.com/l.php?u…3Dc35UZB80zmA&h=6AQH-Q3ut hier schonmal meine englische ankündigung..die deutsche komt noch


    Gott sei Dank, die Messe ist gerettet. ?(
    David, das ist ein Thread für alle, nicht zur Selbstdarstellung. So ein Beitrag hat hier nix zu suchen. Außerdem machst du dich grad zur Wurst.


    Ich möchte ergänzen, dass Olis Post unmittelbar davor zwar auch Werbung in eigener Sache ist, er selbst und Helmut Hattler jedoch anerkannte Größen der deutschen Musikszene sind und das Festival für Unentschlossene evtl. Besuchsgrund.

    Ich war vor 2 oder 3 Jahren erstmalig auf der MuMe, leider außerhalb der Fachbesuchertage. Mein Fazit war trotz des überwiegend guten Wetters ziemlich enttäuschend, da


    1. ich die Menschenmenge grenzwertig fand, um überhaupt noch alle Produkte aus der Nähe sehen zu können,
    2. die Lautstärke so hoch war, dass an Antesten nicht zu denken war,
    3. die Produktpalette im Schlagzeugsektor kaum bis keine Innovationen erkennen ließ,
    4. die Vielzahl chinesischer/asiatischer Zulieferer eher das Flair eines 08/15 Marktes mit allerlei Tand aufkommen ließ,
    5. die Konzerte zwar ok, aber nicht so herausragend waren, dass ich vergleichbares nicht auch auf einem Festival in der Nähe bekommen hätte.
    6. man sich über so ziemlich alles auch ohne viel Aufwand/Kosten online informieren kann.


    Diese und mehr Gründe führen bei mir zu der Einschätzung, dass (für mich) die MuMe überhaupt kein Verlust darstellt.


    Wenn wie ich auch viele andere normale Besucher denken, dann hat die Messe ein konzeptionelles Problem. Eine reine Fachmesse rechtfertigt meines Erachtens aus unternehmerischer Sicht nicht den Aufwand und die Kosten, wenn wir über Produkte reden, die vor allem Endverbraucher ansprechen sollen. Das darf man bei Musikinstrumenten und Zubehör jedoch annehmen. Anders mag es bei Veranstaltungstechnik und partiell bei Studiotechnik aussehen. Eine folgerichtige Ausweitung der "Nichtfachpublikums-Tage" wäre die Lösung. Ich habe keine Vorstellung, wie hoch die Steigerung der Besucherzahlen ausfallen müsste, damit es sich für Aussteller rechnet. Allerdings käme ich gedanklich schnell in einen Teufelskreis, da damit meine eingangs genannten Vorbehalte noch zunähmen. Somit könnte das ganze an fehlender Publikumsresonanz scheitern.


    Abgesehen von gewisser emotionaler Verbundenheit (s. Zitat von R. Meinl), wer hätte einen echten Verlust? Am ehesten vielleicht die Künstler, die durch ihre Performances im Idealfall etwas an Bekanntheit gewinnen. Aber das sind wenige. Sag zum Abschied leise Servus...

    Badges oder Logos gehören nach meinem Geschmack auf Trommeln ebenso wie auf Autos. Auch wenn ich speziell die SQ2-Klöppel eher unschön und viel zu dick aufgetragen empfinde.


    Um es als Kritik zu formulieren, müsste ich das viel weiter fassen. Mich nervt, dass in unserer Gesellschaft der Mensch nur noch als Konsument und potentieller Kunde gesehen wird. Die Werbungsdichte auf Schritt und Tritt hat in den vergangenen Jahrzehnten massiv zugenommen. Ich finde es manchmal richtig wohltuend, alte Fotos oder Filme aus den 70ern oder 80ern anzusehen, in denen die Welt noch weitgehend "unbeworben" war.

    Ich weiss im Original spielt er noch Congas etc.


    Ich frag mal provokativ, kennst du das Original überhaupt? Oder wie der alte Schweizer sagt "Wer hat,s erfunden?".


    Ein Cover covern finde ich recht sinnfrei, wenn es nicht soooo utraeigenständig ist, dass jeder das Cover erkennt.
    Wenn ich die Nummer von Motörhead gehört hätte, wäre meine Reaktion gewesen "Ah, ein Stones-Cover", wenn ihr das - wie auch immer - spielt, wäre meine Reaktion "Ah, ein Stones-Cover".


    Mein Tipp wäre ebenfalls, mach was eigenes, hat mehr Reiz (als Zuhörer). Und hört euch mal bei Youtube an, wie unterschiedlich die Interpretationen sein können. Selbst die Stones haben den Song wahrscheinlich in 48 Jahren nicht immer identlisch gespielt.


    Aber wenn es wie Motörhead klingen soll, dann würde ich tatsächlich nur Toms spielen und noch nicht einmal was vermissen. Denn hättest du es nicht geschrieben, wären mir gar keine Congas aufgefallen. Ehrlich gesagt höre ich auch jetzt nur, dass da dezent im Hintergrund ein Sound ist, der mit Congas, aber auch anderen Dingen eingespielt worden sein könnte. Nett, aber überhaupt nicht wichtig für die Stimmung des Songs.

    Hab ich auch noch nicht gesehen. Geguhgelt finde ich aber wenige Bezugsquellen, und der Preis ist eher fürstlich.


    Bei den Clips hätte ich Sorge, dass sie nach absehbarer Zeit das Schicksal erleiden, welches etliche Plastikteile ereilt, die im rauen Livealltag eingesetzt werden. Knack...Ab.
    Bei Kosten von 2,50 € je 10er Pack kein Problem, aber mein Bauch sagt mir, dass Ersatzteile spürbar mehr kosten.


    Zu deiner Frage: dein Kessel sollte eigentlich das liefern können, was du suchst, wenn du Nils' Hinweis beachtest. Evtl. ein doppellagiges Schlagfell?
    Hast du schon versucht, das Reso höher oder tiefer zu stimmen als das Schlagfell? Ich würde dieses Dogma "maximale Resonanz" mal nen Moment über Bord werfen und mich durch die Zonen stimmen. Könnte mir vorstellen, dass du da was findest. Nicht vergessen, Resonanz bringt auch Brücken zum Einsturz ;)


    Und wenn du es dann schaffst, ein 13er Tom ähnlich wie eine Bass Drum klingen zu lassen, bist du sowieso der King, und ich geb dir einen aus :)

    Ich hatte für jede Klammer Memoryklammern und habe immer alle Tom und Beckenarme für den Transport entfernt.


    Äh, Verständnisfrage: führt das nicht den großen Nutzen des Racks ad absurdum, dass immer alles schnell identisch aufgebaut werden kann? Hab selbst nie Racks genutzt, aber das betonen doch immer alle.

    Teilweise sind die Felle schon nach einer Probe in der Mitte blank...


    Das halte ich aber dann auch für einen Anwenderfehler. Gut, "Fehler" mit Gänsefüsschen, es deutet auf jeden Fall auf intensive Bearbeitung hin. Ich habe es auf Tomfellen noch nie und auf der Snare selten geschafft, das Coating aufzuarbeiten bzw. Felle nie so lange im Einsatz, bis sich das bemerkbar macht. Aber ich spiel ja auch Jazz und Funk 8)


    Pin Stripes finde ich nicht so schlecht wie ihr Ruf. Wenn du mit Dämpfungsringen nicht meinst, dass du zusätzlich noch Ringe auf die Pellen legen willst, kann man damit durchaus arbeiten. Allerdings hätte ich bei manchen Venues ohne Close Miking Sorge, dass der Sound in der Distanz zu matschig und indifferent wird. Unter anderem deshalb bevorzuge ich Ambas/Emperors bzw. deren Pendant anderer Hersteller.


    Gruß Jan

    Nicht zu vergessen: Becken sind im Prinzip und trotz allem (auch oder trotz des hohen Preises) Verschleißartikel, ob das jetzt einigen Herren gefällt oder nicht.


    Auch wenn der Post schon alt ist, blutet mir bei dieser Aussage das Herz. Wer so spricht, sollte von sämtlichen Beckenschmieden und Händlern lebenslang nur noch Messingbleche bekommen und diese dann weichkloppen müssen.


    Ach ja, danke für das Update, ich hätte evtl. nen Patienten.

    Schön, dass mit vereintem Hirnschmalz so schnell Abhilfe geschaffen werden konnte.


    Für alle zukünftigen Hilfesuchenden: wenn die Teppichspannung schon hoch ist, ohne dass der Snaresound sauber wird, dann bitte als erstes Teppich ausbauen, inspizieren und gleichmäßig wieder montieren. Oft wird dadurch das Problem zu lösen sein. Wenn nicht, ist zum Schreiben noch genug Zeit.