Hallo Drumster,
haben nicht die meisten Chöre ihr Metronom dabei? Die vor dem ganzen Haufen stehen und mit den Armen wedeln? 
Deine Überlegung, die Konzerte mit Click zu spielen, klingt für mich gut gemeint, aber realitätsfern. Die Freizeitchöre, die ich bisher begleiten durfte, wären (inklusive ihrer Chorleiter) ziemlich gefordert, einer timingfesten Band von A-Z zu folgen, weil ihre Orientierung im Stück i.d.R. nicht akustisch über den Beat, sondern visuell (Noten + Dirigat) stattfindet. Wenn nicht zwingende Gründe den Einsatz des Metronoms erfordern (z.B.Synchronisierung mit Samples, wobei dann auch und vor allem der Dirigent den Click bräuchte), würde ich es weglassen, da es die ganze Angelegenheit wahrscheinlich eher "verschlimmbessert". Da sollte der Dirigent der uneingeschränkte Chef bleiben.
Wenn ihr als Band Sorge habt, nicht tight zusammen zu sein, empfehle ich euch, eine oder mehrere Proben ohne Chor einzuplanen, um mit Click das Programm zu spielen und gemeinsamer sicherer zu werden. Dafür tut es dann eine der üblichen Handy-Apps, man sollte aber eine kleine Gesangsanlage oder nen freien Amp haben, um den Click für alle hörbar zu machen. Wenn ihr ganz viel Zeit habt, könnt ihr jedes Stück in verschiedenen Tempi spielen (original, etwas zu langsam, etwas zu schnell), dann seid ihr auf Live-Schwankungen auch schon ein bischen eingestellt 
Für die Konzerte selbst könntest du das Handy-Metronom auf Blinkmodus mitlaufen lassen, um eine grobe Orientierung über das Tempo behalten und bei Abweichungen sanft gegensteuern zu können.
Ich selbst nutze schon seit langer Zeit die Tama RW105, meistens im Blinkmodus zur groben Orientierung bzw. zum Einzählen. Für Android habe ich zusätzlich Mobile Metronome und LiveBMP zur Kontrolle der Time bei Proben, weil man ganz gut sieht, an welchen Stellen die Band schneller oder langsamer wird.
Grüße,
Jan