Beiträge von trommla

    Der Puls bleibt also gleich lediglich das Schlagzeug spielt weniger Noten.


    Ah ja...
    Morgens nach dem Aufstehen: Ruhepuls von 60
    Nach einem 200m-Sprint: Puls von 240
    Der Puls bleibt gleich, lediglich das Herz schlägt schneller.


    Merkst du was?


    Im Zweifelsfall würde ich eher das Schlagzeugspiel modifizieren, damit sich der Sänger besser fühlt. Schliesslich ist es unser Job, die Band gut klingen zu lassen. Keiner geht aus nem Konzert und pfeift das Schlagzeug vor sich hin, sondern meist die Melodie (frei nach Quincy Jones).


    Grüße,
    Jan

    Die Frage der Befellung hast du uns ja bisher vorenthalten. Für einen schönen UNgedämpften Ton, wie schon geschrieben wurde, nicht ganz unerheblich. Wobei ich das in manchen Köpfen vorherrschende "Dämpfungsverbot" nicht nachvollziehen kann. Es gibt so viele Nuancen zwischen "total offen" und "totgedämpft", dass der richtige Umgang mit Dämpfung m.E. ins Repertoire eines seriösen Drummers gehören muss.


    Aber:

    Diplomats als Resos:
    Ich glaube dann wummerts nur noch mehr. Ich würde bei einer Situation wie im Startpost beschrieben bei den größeren Toms (ab 14 oder 16) eher zu dickeren oder gar zweilagigen Resonanzfellen greifen.


    Wenn ich mich nicht ganz irre, ist es genau anders herum. Je dicker das Resofell, umso länger kann es aufgrund seiner Masse nachschwingen und verlängert somit das Sustain. Praktisch kann ich das im Moment nicht untermauern, da ich mit Ambas als Standard immer gut gefahren bin und immer Moongel und Gaffa auf Tasche habe. Das ist für mich (moderat eingesetzt) die effektivste, flexibelste und dabei kostengünstigste Lösung.


    Grüße,
    Jan

    Vielleicht solltest du mal schreiben, welches Set du im Moment spielst. Ob das Angebot ein Upgrade bedeutet, finde ich sonst schwer zu beurteilen. Auf den ersten Blick, und ohne das Set und va die Becken selbst gespielt zu haben, bin ich mir da nicht ganz sicher.


    Grüße

    Ich kann verstehen, dass man beim Equipmentkauf selbst (oder besonders) bei schmalem Budget Angst hat, sich zu verkaufen.
    Aber, vorausgesetzt dein Kit steht stabil und hat keine offensichtlichen oder gedeckten Schäden, brauchst du dir da vielleicht gar keinen Kopf machen.


    Dank meines Bruders kenne ich z.B. die Münchner Reggae- und Afroszene recht gut, und da habe ich schon Sets auf Bühnen gesehen und gehört, die sich im Traum kein User hier in den Keller stellen würde. Erstaunlicherweise klangen sie trotzdem immer ziemlich fett nach Reggae/Afro, einfach weil das Bedienpersonal im entsprechenden Kulturkreis aufgewachsen war. An Equipment wird da bei weitem nicht der Anspruch gestellt wie in unseren Breiten, klar, in den Herkunftsländern gibt oft ja gar kein vergleichbares Angebot.


    Teilweise trommeln da Leute, die gar kein eigenes Set besitzen, sondern sich den Kram für Gigs immer wieder irgendwo zusammenleihen, und trotzdem klingen die besser, als unsereins es wahrscheinlich je könnte.


    Kurz gesagt, selbst mit deinem Set sollte Reggae problemlos möglich sein, wenn du lernst, richtig zu stimmen und damit umzugehen. Wenn dein Bauch sich nach was neuerem/besserem sehnt, dann kauf, was dir gefällt, und gut is.


    Grüße,
    Jan

    Ich glaube, du meintest eher das Silverstar. Das gibt es für ca. 750 Euro inklusive Hardware (ohne Becken). Und das ist stabil, klingt okay (Sind halt keine Birkenkessel wie in den höherklassigen Modellen) und die Hardware hält einiges aus.


    Volle Zustimmung, aber: das Silverstar hat eben genau Birkenkessel.
    Ansonsten m.E. ein absolut taugliches Set. Ich hab mal nem Newbie hier aus dem Forum beim Stimmen seines Neuen geholfen, und das war selbst mit Werksfellen schon mit Spaßfaktor.


    Die Snare war vielleicht nicht so ganz mein Ding, aber bei Seriensnares bin ich ohne Pimpen eh selten zufrieden.


    Grüße
    Jan

    Das DC 8 ist kein schlechtes Set, aber für ein Birch-Set ist der Gebrauchtpreis zu hoch angesetzt. Wenn wir über eine Standard-Konfiguration sprechen, kostet es neu nicht viel mehr (ca. 1100,-). Natürlich hängt es auch vom Alter, Zustand und von den Garantiebedingungen ab.
    Ich sehe da aber noch "Luft" nach unten.


    Edit:
    Gerade gesehen:
    http://www.rockshop.de/de-de/p…Idealo&pk_campaign=Idealo


    Das ist allerdings die Ahorn-Version, deren VK idR höher liegt als Birke

    Ich hab mir nur einmal nennenswert Ware aus den USA kommen lassen, und das hat sich letztendlich nicht rentiert. Zwar war der Preis trotz Frachtkosten, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer etwas günstiger als in D, jedoch wurde das Paket zum Zoll am Flughafen Köln/Bonn geschickt (ich wohne in München). Ob das ein Versehen war oder nicht, ich musste noch knapp 1200 km fahren, und damit war der Vorteil endgültig hinüber.


    Seitdem hält sich meine Experimentierfreudigkeit dahin gehend deutlich in Grenzen.


    Soweit ich mich erinnere, sind Geschenke nur bis zu einem gewissen Wert (45,-€?) zoll- und steuerfrei, du solltest also auf jeden Fall genau beim deutschen Zoll nachfragen. Zumal bei Fehlen einer Originalrechnung der Zoll wohl auch befugt ist, die anfallenden Gebühren zu schätzen, und dann könnte es am Ende sogar teurer werden.
    Der reguläre Satz lag glaube bei 19% USt. und 3% Zoll, möglicherweise auch gerechnet auf Kaufpreis und Frachtkosten, aber exakte Auskünfte erteilen ebenfalls die Zollbehörden.
    Edith: Bei einer Anschaffung von 850,-€ und 150,-€ Frachtkosten (rein fiktiv) wärst du somit schon bei 1220,-€
    Ach Edith, sei ruhig und nimm dem Jungen nicht den Spass!!!


    Grüße,
    Jan

    Guter Groove soll zwar in die Magengegend treffen, dein "Stimulationszentrum" scheint jedoch einige Etagen tiefer zu liegen.


    Meytal Cohen schafft es hervorragend, sich in Szene zu setzen und zu vermarkten, aber nach meinem Verständnis reden wir hier über Ladies, die auch unter kreativen Aspekten etwas besonderes darstellen. Ich kenne von ihr bislang ausschliesslich Drumcovers, was einen Widerspruch in sich selbst darstellt. Halt, nein, gibt auch anderes Material wie z.B. hier:


    http://www.youtube.com/watch?v…=UUDKJKKo9gf4-rGtU5CG0oPg


    Da sieht und hört man meines Erachtens übrigens deutlich, dass sie trommlerisch eher in der Kreisliga beheimatet ist.


    Wenn natürlich "Drummergirl" (s. Titel) ähnlich konnotiert ist wie "Boxenluder" oder "It Girl", zählt sich mit Sicherheit zu den ganz Großen.


    Grüße,
    Jan

    Hey, jetzt ist die App tatsächlich Weltklasse, auch wenn ich die Arrangements noch nicht ganz beherrsche. Aber das kommt noch. Freut mich, dass unsere Verbesserungsvorschläge so promt (;-)) implementiert worden sind.


    Da das Leben ohne Kritikpunkte ja langweilig wäre, noch ein paar Anregungen von mir für die kommenden Versionen:


    Die Beats sind ja super easy anzulegen. Könnte man dazu nicht noch "Playlisten" sichern und laden? Wenn man mehrere Projekte parallel laufen hat, würde das ganze dadurch noch übersichtlicher.



    Die Tempoeingabe mit dem "Scrollrad" finde ich nach wie vor sehr gut, würde mir wenns schnell gehn muss aber auch optional eine direkte, numerische Eingabe wünschen


    Aber zugegeben, das ist Jammern auf verdammt hohem Niveau bei der vermutlich besten Metronom App der Welt.


    Grüße Jan

    Klar, der Tama 1st Chair Hydraulik ist teuer und schwer, aber bei mir wars Liebe auf den ersten Blick. Egal ob zuhause oder auf der Bühne, alles andere ist für mich ein Kompromiss. Nachteil beim Ergo Rider: das Polster passt nicht im mein Hardware-Case. Sonst hab ich nach 4 Jahren noch keine Schwächen entdeckt.

    Man sollte bei all dem bashing nicht außer Acht lassen, dass der Clip von einem (professionellen) Studio gedreht und online gestellt wurde. Könnte mir vorstellen, dass die Initiative gar nicht von dem Mädel ausging. Vielleicht wollten die einfach mal ein Trommelvideo produzieren, und da kennt man gerade zufällig...
    Reine Spekulation, aber würde der meisten Kritik den Boden entziehen.

    Hallo Hellsticks,


    mir fallen mehrere Dinge ein, die du tun könntest, um die guten Anregungen von Thomas Trommelt umzusetzen:


    1. regelmäßige Konzertbesuche: super Sache, vor allem in kleinen Clubs. Erstens, weil es meistens nicht ganz so teuer ist, zweitens weil du den Schlagzeugerkollegen genau auf die Hände und Füße schauen kannst
    2. Drumworkshops besuchen: je nach Thema sehr inspirierend, aber manchmal fehlt der Bandkontext, dafür kann man den Schlagzeuger wirklich genau studieren, ist ja auch Sinn der Sache. Natürlich liegt der Focus nicht immer auf songdienlichem Drumming, sondern eher auf Virtuosität. Oft auch sehr günstig, viele Clinics sind sogar gratis
    3. Youtube-Videos schauen: vermutlich die größte kostenfreie Auswahl an Videos. Es gibt Live-Aufzeichnungen, Workshops und natürlich auch viel eher laienhaft produziertes Zeugs. Der Nachteil ist, du siehst nicht, was du sehen willst, sondern was der Regisseur für gut hält.
    4. DVDs schauen: auch da gibt es eine riesige Vielfalt mit den unter 3. genannten Nachteilen, aber natürlich nicht umme.
    5. CDs / mp3s / Platten (wer sowas noch kennt) hören: super Sache, wenn man Fills nur hört und sich dann selbst überlegen muß, wie das wohl gespielt wird. Gutes Training für differenziertes Hören.
    6. Proben von befreundeten Bands besuchen: finde ich auch immer spannend und lehrreich, und nirgends kannst du einem Drummerkollegen so genau auf die Finger schauen.


    Nimm mit, was du bekommen kannst. Ob du alles 1:1 technisch nachspielen kannst, ist dabei gar nicht so wichtig. Spiel einfach das, was du glaubst zu hören und freu dich daran. Das nennt man dann eigenen Stil!
    Allerdings greif ich noch mal den saloppen Hinweis nach nem Schlagzeuglehrer auf. Das solltest du dir wirklich überlegen, denn neben technische Basics zu vermitteln kann dieser mit dir Songs auswählen, die sich eignen, diese mit dir gemeinsam analysieren und dann zum Playback spielen. Das halte ich für eine gute Hilfestellung, wenn man wie du gerade nicht so richtig weiter kommt.


    Hoffe, dass ein paar hilfreiche Anregungen dabei waren.


    Grüße,
    Jan

    Na klar lasse ich mich beeinflussen von Endorsern. Zwar nicht in der Hinsicht, dass ich unbedingt Instrumente kaufen muss, die meine Idole spielen. Aber natürlich sehe/lese ich Endorser-News inklusive Signature-Modellen, deren Existenz mir dadurch erst auffällt. Ohne z.B. den bekannten Namen Benny Greb (geiler Drummer!) wäre mir seine Sig.-Snare im Snarejungel wahrscheinlich nicht weiter aufgefallen. Nun, da ich sie wahrgenommen habe, würde ich sie sicherlich antesten, wenn ich die Gelegenheit hätte und auf der Suche nach ner 600,-€ Schnarre wäre. Aber kaufen?


    Manche Marken meiner ehemaligen großen Heroen (z.B. Gadd/Yamaha) finde ich trotz unbestreitbarer Qualität völlig unsexy, da hilft mir kein Endorser dieser Welt, käm bei mir nicht auf den Tisch.