Beiträge von trommla

    Ich habe keine Erfahrung mit den Teilen, äußere aber trotzdem mal meine Gedanken. Bei mir, aber auch bei vielen anderen Drummern, ist es nach der Bass Drum am ehesten das Floortoms, dem ich für einen fetten Sound mit etwas Dämpfung zu Leibe rücke, da die relativ tiefen Frequenzen gerne im Zusammenklang den Rest "zudrönen ".


    Daher hat sich für mich noch nie die Frage gestellt, jedes Mü an Nachklang aus den Floortoms kitzeln zu wollen. Ein abgewürgt klingendes Floortoms konnte ich, wie im verlinkten Post zu lesen, gut mit luftgefederten Füßen modifizieren, welche einen Bruchteil kosten.


    Das könnte eine Erklärung sein, weshalb sich die angesprochenen RIMS, wenngleich technisch funktionierend, auf dem Markt nicht wie die Geschwister der Hängetoms als Quasi-Standard etabliert haben.

    Die Spieltechniken kommen zum Großteil aus Krupas Schublade - so wird es zumindest berichtet - und die Einteilung der Becken in Ride, Crash, Splash geht auch auf ihn und seine Zusammenarbeit mit Armand Zildjian zurück.


    Gene Krupa war sicher ein wichtiger Wegbereiter, aber das heute im Jazz geläufige Ridepattern, also die Time auf dem Ride, wird Kenny Clarke zugeschrieben. Er dürfte somit die Nutzung der Becken im heutigen Sinne mindestens ebenso, wenn nicht gar deutlicher geprägt haben als GK.


    Im übrigen finde ich diesen Diskurs nicht allzu sinnvoll, denn auf Basis fundierten Halbwissen, wie wir es hier einbringen können, werden sowieso nur immer wieder die selben Namen genannt werden, die jeder kennt. Also im Westen nichts Neues ;)

    Wenn du kein Interesse hast, einigermaßen spielen zu lernen, dann nimm das erstbeste, welches dir optisch gefällt. Zum Posen reicht das allemal, und wer so überheblich daher kommt, kein Anfängerzeug lernen zu wollen, dem braucht man eigentlich auch keine Zeit widmen, ihn zum Kauf zu beraten.


    Klar, jeder wie es ihm gefällt, aber das beste (und schickste) Zeug muß zum Klingen gebracht werden, und das klappt nun mal seit Generationen am besten, wenn Anfänger gute Lehrer suchen und geduldig auf kleinen Sets Anfängerzeug üben.

    Soweit man die Badges erkennen kann, würde ich es tatsächlich für ein Renown halten, allerdings schon ein paar Jährchen älter. Die aktuelle Serie hat laut Herstellerseite runde Badges.


    Warum ein 1500,-€ Set nicht gut klingen soll, erschließt sich mir nicht. Gut gestimmt und über PA sowieso. Ich bilde mir ein, relativ gut zu hören, aber ich kann ein abgenommenes Set nicht einer Preisklasse zuordnen. Eventuell sehe oder vermute ich es aufgrund optischer Merkmale (ausgefallenes Furnier etc.), das wars aber auch schon.

    Ein Drumhändler meines Vertrauens sagte mir mal, dass die noch nichtmal ihre Kessel selber bauen. Die kommen angeblich aus der Fertigung von Worldmax.


    Ich sach doch, wenn schon, dann echt Vintage ;)


    Eine schöne Vintage-Snare aus den 60ies/70ies finde ich übrigens auch die Slingerland Gene Krupa Sound King COB in 6,5. Nicht sonderlich verbreitet/bekannt, daher gebraucht deutlich günstiger. Sound live wie auch beim Recording allerfeinst. Verarbeitung und Funktion gediegener als bei ner Supra. Nur leider nicht so oft angeboten.

    Was mir auch nicht gefällt ist der gut hörbare Downpitch im Sustain


    Der aber keine Folge der schwimmenden Lagerung, sondern der Stimmung ist. Hörbar sowohl bei Vollgummi als auch bei Air Suspension.
    Klar, was man möchte, ist Geschmackssache, und wenn du mit möglichst wenig Sustain besser fährst, sparst du dir die Investition natürlich.
    Eine Lösung braucht schließlich nur der, der ein Problem hat. :)

    Man kann/soll sie auch für Snares nutzen, weil ja der Hersteller Geld verdienen möchte ;)


    Klar geht das, sagt Daniel Glass ja gegen Ende seiner Werbeveranstaltung. Für einen von den meisten angestrebten kurzen, knackigen Snaresound spielt ein "entkoppelter" Sound aber wohl nur eine geringe Rolle.


    Insgesamt scheint mir das alter Wein in neuen Schläuchen zu sein, trotzdem sicher eine überlegenswerte Investition, wenn man mit abgewürgten Tomsounds zu kämpfen hat und die Optik erträgt. Speziell die Minis.


    Ich habe ein Floortom mal auf diese Füße umgerüstet
    http://www.thomann.de/de/pearl…uspension_gummifuesse.htm


    sieht in meinen Augen besser aus und hatte den gleichen Effekt. Zumal der Preis nur die Hälfte beträgt.

    Jedenfalls können andere Snares für den halben Preis genauso viel oder wenig (je nachdem


    Auch wenn ich den Preis ebenfalls heftig finde, bin ich da völlig anderer Meinung. Klar, es gibt viele günstigere Snares, die ebenfalls verdammt geil klingen. Aber eine Supra (Alu, nicht COB o.ä.) klingt so charakteristisch, wie es alle mir bekannten Snares eben NICHT ohne weiteres können. Woran das liegt, weiß ich nicht, und ob das den Preis rechtfertigt, ist Geschmackssache.


    Auf jeden Fall würde ich auch ne original alte nehmen, ich steh auf Innendämpfer. Und den gibt's neu (leider!!!) nur noch bei der Ian Pace Sig. von Pearl.

    Bei Einzelkauf würde ich statt 16'' überlegen, ein 18'' Crash zu suchen. Hat mehr Power, läßt sich bei Bedarf eher auch mal für leichte Ridefiguren nutzen, Bashen geht auch besser. Oder bei guten Angeboten gleich beides, 2 Chrashes am Set sind nie verkehrt :)


    Edit: ehe sich wer beschwert, das ist natürlich nur meine subjektive Meinung, auch wenn sie ziemlich absolut formuliert ist ;)

    Der Masterwork-Troy-Satz ist neu nicht viel über deinem Budget, die Serie kann wirklich was.
    Die Fame Masters B20 sollen auch nicht schlecht sein, ebenso die Zultan (Thomann-Hausmarke), produziert von Turkish Cymbals.
    Sonor Armoni sind etwas teurer (ca. 400,-) und ebenfalls sehr hörenswert.


    Alles B20-Bronze und nach Meinung mancher damit nicht Metal-geeignet. Das ist aber Humbug, es gibt viele Metal-Drummer, die B20-Blech spielen. Mit anderen Legierungen habe ich (außer Paiste 2002) keine Erfahrung. Die spielen preislich aber in einer anderen Liga.


    Für den Anfang ein ordentliches B20-Set ist mit Sicherheit kein Fehler, selbst wenn sich manches mit der Zeit noch ändert. Von meiner ersten Beckenausstattung habe ich auch nichts mehr, und immer noch ist es ein regelmäßiges Kommen und Gehen im Beckenkoffer.

    Jeden dieser Sounds bekommst du nahezu von jedem handelsüblichen Backblech ;) Manche kannst du sogar von 14'' bis 20'' verstellen.


    So, wie du uns diese Becken präsentierst, käme für mich nicht eines auch nur halbwegs in Frage. Besser präsentiert vermutlich ebensowenig, da es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Beckensätze aus dem Einstiegssegment handelt, vermutlich B8 oder gar Messing.
    Verrate uns doch deine bevorzugte Stilrichtung und ein ungefähres Budget, dann können wir dir eventuell bei der (etwas zielgerichteteren) Suche behilflich sein.

    Ganz nutzlos ist der 421er-Tipp auch nicht. Ich hab z.B. irgendwo noch eins rumfliegen, ein altes graues aus den 60er Jahren, vielleicht wäre interessant, das mal ans FT zu stellen ... Gute Idee?


    Ein MD 421 macht an Floortoms eine prima Figur, daher...klares JA!


    Vor allem wenn man wie mein Bruder eines für 50,-€ beim Pfandleiher um die Ecke ergattert (soll man da lachen oder weinen?).


    Meines Erachtens in überschaubaren Preisgefilden ein empfehlenswerter Allrounder: das Beyerdynamic M201TG für knappe 200,-€. Klang überhaupt nicht spektakulär, recht unaufdringlich, aber schön ausgewogen und vielseitig. Irgendwo hab ich mal gelesen, es sei das Schweizer Messer unter den Mikrofonen ;)


    Edit: Manchmal ist es gut, seinen eigenen Schmarrn am nächsten Morgen nochmal durchzulesen. Das M201 wurde ja genau einen Post darüber schon genannt 8|

    Mehr als 1-2 mm pro Seite wird ein erneutes Fräsen wohl nicht wegnehmen, da würde ich mir um die Kesseltiefe wenig Sorgen machen und mir den Stress sparen. Darf man fragen, was dich der Kessel mit Gratung gekostet hat?


    Vielleicht solltest du uns den Namen des Verkäufers mitteilen, um anderen Interessenten ein ähnliches Erlebnis zu ersparen.