Beiträge von trommla

    Danke für den Tipp. Wie hast du die DW Rollen modifizieren müssen?


    Warum hast du nicht bei Sonor nachgefragt? Ich könnte mir vorstellen, dass du die Rolle dort evtl. sogar auf Kulanz bekommen hättest. Das Produkt ist ja noch nicht ewig auf dem Markt, sodass man Verschleiß /Materialermüdung noch nicht erwartet.


    Allerdings wäre damit die Maschine immer noch so schergängig wie normal. ;)

    im Gegenteil zu Trommla finde ich Toms direkt in der Bassdrum montiert in ihrer Montierung zu unflexibel, da sie ja immer mit der Position der Bassdrum mitgehen.


    Wir reden von zwei paar Stiefeln :)
    Bezüglich der Tomposition hast du selbstredend völlig recht. Mit den Toms auf der BD komme ich jedoch bestens klar. Mir geht es mehr um die Flexibilität der übrigen Stative, wenn mal wieder kein Platz um mich rum ist und die Saitenfraktion oder die Bläser meinem Aufbau auch noch im Weg stehen. Dann kann ein Beckenständer mit Galgen, 15 cm zur Seite versetzt, eine gute Lösung sein. Mit Toms dran geht das nicht so einfach, und separateTomständer wiegen nochmal extra.

    Ich stand eigentlich mit jeder Band irgendwann an diesem Punkt. Nicht immer geht es um 4/4 bzw. allgemein Zählen, aber immer gab es irgendeinen Aspekt, der mich hinterfragen ließ, ob man sich das weiterhin geben soll.


    Mir allerdings den Schuh anzuziehen, anderen ihre Defizite freundlich abgewöhnen zu wollen oder zu können, das sehe ich inzwischen schon lange nicht mehr ein. In einer demokratischen Amateurband ist es nicht Aufgabe eines einzelnen, seine Mitmusiker zu erziehen. Und da ich auch niemanden rauswerfen kann, bleibt mir im Zweifel nur der Rückzug.


    Am Ende muss die Bilanz positiv sein, dann kann ich mich mit solchen Schwierigkeiten arrangieren. Entscheidend ist, dass die Qualität auf der Bühne stabil ist. Auf welchem Weg und wie schnell man dorthin kommt, spielt letztendlich keine Rolle, wenn das Publikum zufrieden ist.

    Diese Varianten habe ich natürlich durchgetestet. Aber keine der Varianten brachten ein zufrieden stellendes Ergebnis, immer klang es abgewürgt. Erst das Unterlegen von zusätzlichen Gummiböckchen hat den Sound relativ "befreit".


    Na ja, vielleicht sind es wirklich die altmodischen, im Vergleich zu heutigen Snareständern dünnen Gummihülsen...

    Das ist vor allem eins, nämlich praktisch, weil man nicht den ganzen Beckenständer umräumen muss.


    Hihi, unter anderem genau deshalb ist es für mich ein NoGo, Toms an Beckenständer zu montieren, um den Kreis dann mal zu schließen, um den wir uns beginnen zu drehen.


    Da aber hier einige Verfechter der "Oben-ohne" und "Tom-auf-Snareständer" Fraktion mitdiskutieren, mal ne Frage. Worauf muss man bei der Variante Tom auf Snareständer achten, damit der Klang des Toms nicht abgewürgt klingt? Ich stelle nämlich genau das fest, wenn ich mein Sonor Vintage Series Tom auf meinen alten Signature-Snareständer stelle. Ich vermute, die Ursache ist, dass die alten Sonor-Ständer extrem dünne Gummiauflagen hatten und daher nix schwingen kann. Nach Unterfütterung mit dicken Gummiböckchen scheint mir das Problem geringer bzw. tolerabel.

    Ich finde Rosetten hässlich.


    Hinter den Sinn dieser Aussage versuche ich seit Jahren zu steigen. Geschmack ist zwar selbstverständlich individuell. Aber wir Schlagzeuger schleppen so viele Hardwareteile fragwürdiger Ästhetik mit uns rum (sind RIMS schön?), und gerade über die Optik der Rosette echauffieren wir uns? :)


    Ich bin absoluter Fan davon, die Toms auf die Bassdrum zu montieren. Dieser Aufbau ist für mich wesentlich flexibler, weil ich die Beckenständer viel freier positionieren kann. Das ist vor allem auf Kleinstbühnen teilweise extrem hilfreich. Akustische Unterschiede habe ich bislang nicht unter Laborbedingungen gesucht, da meine Bassdrums auch so mehr als zufrieden stellend klingen.


    Ehe als über Klangverluste der BD selbst denke ich da noch über Mitschwingen der Toms beim Treten der Dicken nach.


    Daher mein Votum: die "ungebohrten" Bassdrums sind mehr ein Produkt geschickten Marketings denn faktischer Vorteile. Gut oder schlecht gibt es nicht, jeder kann die Lösung wählen, die ihm sympathisch ist.

    Hallo Unbeugsamer,


    Geduld ist am Beginn sicher mit die wichtigste Tugend, dann kann man für relativ kleines Geld durchaus ordentliches und längerfristig taugliches Material erwerben, insbesondere, wenn man sich nicht vor Gebrauchtware scheut.


    Ein Beispiel aus den letzten Monaten:
    Neues Set! (x3Predator3x)


    Der junge Mann hat für etwas mehr (ca. 800,-€) ein ordentliches Mittelklasseset mit Profi-Becken und viel Zubehör (Teppich, Hocker, DoFuMa etc.) bekommen. Ordentliche Felle sowie ein wirklich guter Snareteppich (Sonor) waren ebenfalls schon drauf. Alles nur ein paar Jahre alt und kaum benutzt. Nach etwas polieren im Grunde neuwertig.


    Nur so als Hinweis, was mit etwas Geduld möglich sein kann.


    Grüße und viel Spaß beim neuen Hobby!

    Das Zauberwort heißt hier Gewährleistung. Bei in Deutschland erworbener Neuware ist diese vom Gesetzgeber verpflichtend auf 2 Jahre festgelegt worden. Diese wird über den Händler abgewickelt, nicht etwa über den Hersteller. Darüber hinaus können Hersteller freiwillig eine so genannte Garantie geben, die auch deutlich längere Fristen bis hin zur lebenslangen Garantie umfassen kann. Nach mehr als zwei Jahren ist der Händler aus der Nummer auf jeden Fall raus.


    Also auf jeden Fall Finger weg von jeglichen Selbstversuchen innerhalb der gesetzlichen Gewährleistung, sonst müsstest du letztendlich beweisen, dass du den Schaden nicht selbst verursacht hast. Das dürfte jedoch schwierig sein.

    Ich will die Decke und Wände verkleiden .


    "Verkleiden" sollte man nur hässliche Wände, oder sich selbst im Karneval. Es geht nicht (automatisch) um eine flächige Verkleidung der Wände, sondern um gezielte Optimierung. Das kann natürlich im individuellen Fall auch ganze Wände betreffen, muss aber absolut nicht.


    Es ist wirklich grundsätzlich ein Unterschied, welche Art von "Störklängen" du reduzieren möchtest. Teure Schaumstoffplatten an vielen Wänden werden natürlich den Raumklang beeinflussen, jedoch kann die Akustik dadurch schnell zu trocken, fast tot werden. Moderater Nachhall macht den Raumklang ja erst schön, sofern wir nicht von einem Meßlabor sprechen. Ohne Systematik Platten an die Wände schrauben, kostet in erster Linie ordentlich Geld, bringt aber z.B. wenig bis nichts, wenn dich vor allem Wummern in den tieferen Frequenzen stört. Bei tiefen Frequenzen helfen nur tiefe Bassabsorber mit ordentlich Volumen. 5 cm Noppenschaum hilft da goar nix.


    Ob Helmholtzresonatoren, Superchunks oder andere Varianten, hängt vom Budget, von Größe und Schnitt des Raumes, von deinem handwerklichen Geschick und natürlich von den Störfrequenz ab, die du bekämpfen willst.


    Wie pbu schrub, solltest du auch spezifizieren, ob du Dämmung nach außen oder Dämpfung im Raum erzielen möchtest. Das ist nämlich ebenfalls ein gewaltiger Unterschied. Wenn es um den Schall nach draussen geht, dann hast du im Keller erst mal Baustelle :) (Stichwort Körperschall)


    edit: da du wenig bis keinen Plan zu haben scheinst, lies dich wirklich erst mal gründlich in die Thematik ein, ehe du Spontankäufe tätigst.
    Komisch, warum habe ich nur das Gefühl, doch bald zu lesen, dass jetzt die Platten XY bei Superduperschnäppchenbaustoffe.de bestellt sind?


    nochnedit: es gibt mit Sicherheit auch diverse andere Quellen zum Thema, sei es im Internet oder Buchhandel.

    Erst mal Glückwunsch zu Haus und Proberaum in spe.
    Wenn du in der Suche z.B. "Dämmen" eingibst, findest du etliche Threads, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Das verschafft dir zunächst einen Überblick über die möglichen Fragestellungen. Und dann höre dir deine Raumakustik bewußt an.
    Je nach akustischem Phänomen sind nämlich verschiedene Maßnahmen sinnvoll. Stört dich der Hall? Dröhnt es im unteren Frequenzbereich? Ist der Sound unausgewogen?


    Ist denn der Proberaum schon fertig ausgestattet mit Set, Möbeln, PA, Couch oder was eben so rein soll? Das sollte mal der erste Schritt sein, denn Einrichtung verändert die Akustik spürbar. Danach wie gesagt genau hinhören und analysieren. Und dann nochmal hier fragen ;)

    Unter der Annahme, dass du überwiegend in deinem Musikkeller sitzt und auf deiner Snare rumklopfst, lautet die Antwort: deine Snare wird nicht mal entfernt ähnlich klingen können. Denn einerseits verändert die Abnahme und Wiedergabe über PA den Drumsound kolossal, andererseits ist der Klang aus mehreren Metern Distanz in größeren Räumen selbst unmikrofoniert ein komplett anderer.


    Solltest du in absehbarer Zeit mal mit deinem Set auftreten, dann lass mal wen anders auf alle Trommeln hauen und höre es dir aus verschiedenen Entfernungen an. Du wirst sofort merken, was wir meinen.


    Allerdings, je besser du weißt, wie man eine Snare ordentlich stimmt, umso leichter tut sich ein Tontechniker, deine Snare so ähnlich klingen zu lassen wie im Video. Speziell bei Close Miking solltest du dich übrigens nicht vor etwas Dämpfung scheuen, denn nicht jeder "Ring" integriert sich harmonisch im Gesamtmix, auch wenn die derzeitige Mode anderes suggeriert.

    Wenn ein Musikgeschäft sich auf einen solchen Deal einlässt, hat das mit Sicherheit Kalkül. Er schenkt dir das Equipment quasi fast zum EK und hofft darauf, dass du als gut beschäftigter Musiker viele Kontakte hast, denen du natürlich einen so tollen Dealer gerne weiterempfielst. Der Ertrag dieser Investition sind die Neukunden, die dann eben nicht online bestellen, sondern ins Ladengeschäft kommen und rabattfrei einkaufen.


    Problematisch wird diese Herangehensweise doch erst, wenn zu viele Stammkunden ähnliche Deals wie du haben und keiner mehr regulär zahlt. Einen Hand voll kann man immer durchschleppen, wenn man keine Aktionäre im Rücken hat, die maximale Erträge fordern.

    Musikalisch und trommlerisch gibt's da nix zu meckern. Und gerade in dem Genre hat man ja unzählige Vergleichsmöglichkeiten.
    Auch Kamerapositionen und Schnitt sind ganz ok.


    Womit du dich definitiv meiner Meinung nach beschäftigen solltest, ist die richtige Beleuchtung. Die sieht nämlich einfach sch... aus. PAR-Kannen sind sowieso für Videos nicht optimal geeignet, da zu eng. Das sind eher "Distanzwaffen".
    Alles von unten in die Fresse finde ich ebenfalls suboptimal, weil erstens das Gesicht überstrahlt und konturlos aussieht, zweitens die extremen Schlagschatten das Bild unschön machen. Frontal ins Gesicht ist sowohl live als auch auf Video fast ein No Go, ebensogut könntest du dem Protagonisten ne Cremetorte ins Gesicht werfen.
    Und die vielen hundert Watt der PARs sind für heutige Kameratechnik absolut nicht nötig.


    Wenn du sie aber einsetzen möchtest (oder mangels Alternativen musst), dann würde ich deutlich mehr mit indirektem Licht arbeiten z.B. über die Zimmerdecke bouncen, um eine halbwegs breite Grundhelligkeit im Bild zu haben. Zum Standard ordentlicher Beleuchtung gehört auch meist ein so genanntes Spitzlicht, also ein Licht von oben, welches die Konturen betont und dadurch dem Bild mehr Tiefenwirkung verleiht.


    Wenn du häufiger in diesem kleinen Raum Videos machen willst, solltest du mal kleine (Bau-)fluter ausprobieren. Die sind günstig zu beschaffen und machen ein breiteres Licht, sind daher viel leichter zu handeln. Mit 3 davon kannst du das Set sauber ausleuchten.
    1x vorne rechts über Augenhöhe
    1x vorne links über Augenhöhe
    1x an die Decke über/hinter dich


    Bei dem Rechten und dem Linken dann noch irgendwie versuchen, unterschiedliche Helligkeiten oder Charakteristiken zu bekommen. Entweder durch unterschiedliche Distanz, Farbe oder "Härte". Also mit einer Milchglasscheibe oder z.B. einem Bettlaken absoften. Aber Vorsicht, wenn Textilien, dann mindestens 30 cm vom Scheinwerfer weg wegen Brandgefahr. Nicht oder schwer entflammbaren Materialien bitte trotzdem den Vorzug geben.


    Die PARs kannst du dann als Curtain Warmer für die Vorhänge nehmen, indem du ein schönes Streiflicht setzt und den Faltenwurf etwas betonst. Eventuell mit Farbfiltern arbeiten. Optional wäre es noch möglich, ......


    Nun aber genug davon, das interessiert in einem Drummerforum wahrscheinlich kaum wen.

    Bei Amba/Amba und guten Stimmkenntnissen noch mehr "Ring" rauskitzeln? Vielleicht Felle abschrauben und den Kessel die Treppe runter werfen? Das klingt relativ lang... ;)


    Ich sehe es wie die meisten Vorredner. Da wird konstruktionsbedingt wohl nicht arg viel drin sein. Hätte am ehesten auch zu einem Austausch des oberen Spannreifens gegen Stahl geraten.