Beiträge von trommla

    Wie oft hast du Klavierstunde? Hast du da einen Vertrag, oder wird jede Stunde einzeln vereinbart und berechnet? Vielleicht kannst du ja ne Weile nur die Hälfte an Klavierstunden zu Gunsten einiger Schlagzeugstunden nehmen. Je nach vertraglicher Bindung ab sofort oder im neuen Schuljahr, was ja auch in absehbarer Zeit beginnt.

    So orientierungslos wie du wirkst, ist ein Lehrer mit Sicherheit mehr als nur hilfreich. Das spürst du selbst ja ebenfalls.


    Das, was du an angestrebten Fähigkeiten aufzählst, bedarf schon einer fundierten Ausbildung und viel Übung. Zumal du ja wohl derzeit kein Set hast, was dein Weiterkommen zusätzlich erschwert. Mit Behelfslösungen üben ist keine Erfolg versprechende Lösung, dazu fühlt es sich zu anders an. Ich bin selbst in der Situation, seit 1.5 Jahren nur am Pad üben zu können. Und obwohl ich reichlich Proben und Konzerte spiele, merke ich seitdem, dass meine Sicherheit abgenommen hat. Bei dir als fast Anfänger halte ich die Situation ohne Lehrer für wenig Erfolg versprechend. Wäre sehr schade angesichts deiner momentanen Begeisterung.

    Auch wenn die Hihat eine Herausforderung sein mag, würde ich mich mit einem Geburtstagsgig nicht so intensiv beschäftigen. Meine Devise ist eher "Lieber gut gefaked als schlecht kopiert". Grooven muss es, egal mit welchen Mitteln :)

    Wie schleife ich den alten Lack am besten ab? Ganz ab oder nur anschleifen?


    Hängt das nicht auch vom gewünschten Finish ab? Wenn ich die Maserung durchscheinen lassen will, stören Lackreste vermutlich mehr als bei ner deckendem Lackierung. Allerdings vertragen sich meines Wissens nach nicht alle Lacke miteinander. Da sollte man sich vor dem Selbermachen informieren.

    Für mich liest sich das bis hierhin recht unausgegoren. Wohnst du in einem Haus oder einer 2 Zimmer Wohnung? Bist du alleine oder sollen verschiedene Personen in verschiedenen Räumen verschiedene Dinge hören? Willst du tatsächlich in jedem Raum EINE Box aufstellen? (Stereo???) Wie beabsichtigt du die Signale zuzuspielen? (CD, iPad o.a. )


    Mit Sicherheit gibt es heute (fast) für alles Lösungen, die Frage ist halt zu welchem Aufwand/Preis.


    Ob du die Fachleute hier finden kannst, bezweifle ich. Schau doch mal im Hifi-Forum vorbei, da sind eher die entsprechenden Freaks Zuhause.


    Ich selbst brauche das nicht, weil ich nie in 2 Räumen gleichzeitig bin und zum Trommeln mit iPod oder Handy und Kopfhörer gut klar komme.

    Ich nutze den Alpine schon seit Jahren, habe aber noch nie einen Direktvergleich mit ganz billigen Stöpseln gemacht. Edit: auch nicht mit teuren Elacins.
    Der Alpine verändert den Sound natürlich, angeblich halt weniger als die Billigteile. Aber selbst mit den weißen Filtern, die noch am wenigsten dämpfen, ist es ein anderes akustisches Gefühl. Da muss man sich dran gewöhnen, aber so ist das mit angepaßten InEars ja auch, die natürlich wesentlich aufwändiger und teurer sind.


    Ich glaube, damit muss man den Ohren zuliebe leben.

    Seit wann spielst du das Set? Bestand das Problem schon immer? Oder hast du was verändert?


    Wenn du genau mit den besagten Fellen und "mittlerer" Stimmung (wer legt fest, was mittel ist?) deinen Sound hast, dann hat Mauritius wohl recht. Ich hatte eine Zeit lang das "Vergnügen", auf einem Set mit EC2 zu spielen, fand die Felle ziemlich gruselig, kann mich aber erinnern, dass die Stimmstabilität auf den Toms ähnlich schlecht war, obwohl das Set ein ganz anderes Fabrikat war. Mir schien, als ob man schon mit wenigen Umdrehungen eine Stimmung hatte, die sich "mittel" anfühlte, ohne dass auf den Schrauben wirklich Zug war. Und die haben sich halt schnell losgerappelt.
    Soweit meine Interpretation damals. Stimme deine Toms doch einfach mal ne Ecke höher und schau, ob es problematisch bleibt. Oder teste andere Felle ;)


    Bei der BD kenne ich das Problem von den meisten Sets bei richtig tiefer Stimmung, bei mir sind das vor allem die beiden Schrauben rechts und links der FuMa, die sich regelmässig losrappeln. Da das aber bei ner BD i.d.R. wenig Einfluß auf den Sound hat, macht mich das nicht nervös.


    Ein Force 3000 komplett mit neuen Böckchen zu bestücken, finde ich eine ziemlich verwegene Idee. Einerseits, weil die Kosten bei so einem Set m.E. viel zu hoch wären. Wir reden ja hier von einem soliden, aber alten Mittelklasse-Set.


    Andererseits, weil ein Force 3000 unter Kennern zwar immer noch beliebt sein mag, dann aber sicher nicht in verbasteltem Zustand.

    Freaks gibt es auf der Welt....


    Auf jeden Fall vielen Dank für den tollen Hinweis. Mir geht es ähnlich wie Hammu, ich kann dem Sound der alten Bleche nicht in jedem Fall was abgewinnen, auch wenn ich mir im musikalischen Zusammenhang einer Swingband bei manchen vorstellen kann, dass sie sehr fein klingen.


    Faszinierend ist jedoch die Vorstellung, welche Geschichte jedes einzelne dieser Becken zu erzählen hätte. In 100 Jahren vermutlich eine lange :).

    aber ohne etwas Dämpfung waren schon so einige Obertöne zu hören


    Vielleicht verwenden wir die Begriffe auch etwas unterschiedlich. Natürlich sind noch Obertöne zu hören, aber ohne die ginge es für mich schon stark in Richtung tot. Speziell der Sound der 6,5er funktioniert für meine Ohren halt ohne jegliche zusätzliche Dämpfung schon bei Standardbefellung, ohne störend zu klingeln. Und mit entsprechenden Fellen hat der TS vermutlich exakt den Sound, den er sucht.


    Allerdings spiele ich selbst keine Supra, daher kann ich mir nur auf einen kürzlich erfolgten ausführlichen Test im Musikgeschäft stützen. Und da war ich ziemlich angetan von dem trockenen Sound.

    Immerhin kann man mit 89 Jahren nicht von einem verfrühten Tod sprechen. Daher schockt mich diese Nachricht im Gegensatz zu einigen anderen dieses Jahr wenig.
    Ich hoffe nur, dass nach der himmlischen Band jetzt nicht als nächstes die Instrumentenbauer dran sind, weil es oben Equipmentengpässe gibt.

    Diesen Sound bekommst du nicht ohne Dämpfung hin. ;)


    Nur dass du dann halt ne Ausstattung brauchst, die sozusagen schon vorgedämpft ist. Einerseits macht natürlich das vorgedämpfte Fell viel aus, andererseits Kesselbeschaffenheit und vor allem Gratung. Der beste Stavekessel nützt dir vermutlich wenig bis nichts, wenn du eine rasiermesserscharfe Gratung hast. Mein Tipp wäre eine Snare mit verrundeter Gratung. Durch die runde Gratung vergrößerst du die Auflagefläche des Fells, was zu weniger Sustain, weniger Obertönen und ausgeprägterem Grundtonbereich führen sollte. Ein aktuelles Beispiel ist die Sonor Vintage Series.


    Ich kann dir keine konkrete Empfehlung geben außer der schon genannten Supra in 6,5 Alu (was ne geile Snare!), würde aber je nach Budget mal die einschlägigen Trommelbauer für nen Maßanzug anfragen. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass man fehlende Obertöne nicht ergänzen kann, falls sich dein Geschmack mit den Jahren ändern sollte.
    Da bliebe dann nur erneuter Equipmentwechsel.


    Hast du konkrete Gründe, die gegen zusätzliche Dämpfung sprechen? Denn gerade leises, dynamisches Spiel verträgt meiner Erfahrung nach mehr Singen als knalliger Back Beat. Da geht bei sehr trockenem Sound schnell was verloren. Moongel oder andere Dämpfungsmethoden könntest du nach Bedarf schnell variieren.


    Ich selbst bin ja immer noch - oder wieder - Fan eingebauter Dämpfer, wie vor Jahrzehnten üblich. :) Vintage rulez

    Die anderen Serien kommen aus GB


    Das stimmt so nicht, wenn man der deutschen Natal-Seite glauben schenkt. Zitat:


    Top-Klasse Schlagzeuge, in England mit Detailverliebtheit designt und in Taiwan von erfahrenen Schlagzeug-Baumeistern unter Verwendung hochwertigster Materialien handgefertigt, ohne den Blick auf die eigene Vergangenheit zu verlieren – dafür stehen NATAL Drums.

    Erfahrungen habe ich leider keine, auch wenn mein Eindruck auf der MuMe 2013 recht ordentlich war. Interessant finde ich, dass kaum ein gelisteter Händler hier in D auch tatsächlich Natal im Sortiment hat. Antesten könnte sich also schwierig gestalten.

    Die Frage nach der Verschleißträchtigkeit wurde z.B. hier mit Erfahrungswerten beantwortet.


    Da hammas. Im verlinkten Fred benennt exakt ein User seine negativen Erfahrungen, allerdings mit einem Set, welches anscheinend für nicht so robuste Böckchen bekannt zu sein scheint. Ein zweiter mit just dem gleichen Modell erwähnt ebenfalls ein defektes Böckchen, allerdings ohne eine Ursache zu nennen.


    Pbu, du wirst mir zustimmen, dass dieser Aussage empirisch ziemlich wenig Aussagekraft hat. ;)


    Im übrigen geht es mir mit dieser selbstverliebten Präsentation ähnlich wie dir.


    Danke Nils, derartige Erfahrungswerte vom Fachmann sind interessant zu lesen und klingen glaubwürdig. Allerdings verstehe ich immer noch nicht, wie unterschiedliche Zugkräfte an einzelnen Böckchen bei (meiner Einschätzung nach) nahezu unverändertem Vektor zu Entrundungen des Kessels führen können. Kannst du das physikalisch erläutern?
    Die Belastung des Kessels dürfte doch deutlich größer sein, wenn man seine Snares im Regal hochkant lagert!?

    Tja, Herr Masshoff ist offensichtlich sehr geschäftstüchtig. Aber er wäre beileibe nicht der einzige, der alten Wein in neuen Schläuchen verkauft, also was soll's.


    Ein anderer Aspekt geht mir gerade durch den Kopf. Würde er als kommerzieller Anbieter, der er ja ist, ein Verfahren propagieren, bei dem es regelmäßig zu schweren Nebenwirkungen kommt? Da hätte er doch umgehend diverse Klagen am Hals. Zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass Udo Masshoff von diesen Gerüchten nichts weiß und sie nicht hinterfragt hat.


    Ich vermute tatsächlich, dass man kein sehr großes Risiko bei der Anwendung eingeht und warte weiter gespannt auf Hinweise oder gar Belege eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen Tuning-Tipp und Schäden :)


    Edit: Übrigens wieder mal eine Workshop-Tour, die nicht mal in die Nähe Münchens kommt :thumbdown:
    Die denken auch alle, wir sind noch zu sehr mit unseren Alphörnern beschäftigt...

    Jetzt muss ich mal ne ganz blöde Frage stellen. Unabhängig vom effektiven Nutzen dieser Stimmmethode, wem ist denn tatsächlich schon was zu Bruch gegangen, was man eindeutig und reproduzierbar auf diese zurückführen konnte?


    Scheinbar fehlt mir die Vorstellungskraft der wirksamen Kräfte, aber wo treten denn so immense Kräfte auf, dass an einer ordentlich verarbeiteten Einheit Reifen/Schraube/Böckchen Bruchschäden entstehen können? Weder ändert sich der Winkel der Stimmschraube nennenswert, noch bringe ich auf die einzelne Einheit einen Zug, der über dem einer insgesamt sehr hohen Stimmung liegt. Und die Bruchlast der Holz- und Stahlbauteile dürfte doch deutlich (!) über dem eines normalen Fells liegen. Wir sprechen glaube ich nicht von Kevlargelegen.


    Lediglich bei dauerhafter Anwendung könnte ich mir Verformungen der Hoops vorstellen. Aber wenn ich bedenke, welch katastrophal gestimmte Sets ich schon gesehen habe, ohne dass es zu Schäden kam, klingt das alles für mich etwas zu sehr nach Mythos.


    Natürlich lässt sich nicht ausschließen, dass ein bereits gedeckt bestehender Materialfehler oder -Verschleiß in so einem Moment dann offen zu Tage tritt. Trotz des im Einzelfall gegebenen kausalen Zusammenhanges müsste aber erst eine Regelmäßigkeit zu erkennen sein, um die Stimmmethode als ursächlich anzunehmen.


    Abgesehen davon habe ich bislang keinen Bedarf gehabt, eine Snare derart schnell umzustimmen. Wenn ich einen deutlich abgesetzten Sound brauche, steht halt ne Side Snare am Set. Daher sehe ich für mich eindeutig keinen Nutzen außerhalb reiner Experimentierfreude.

    Wer?
    Den kennt halt keiner


    Äh, ich bin mir jetzt net so ganz sicher, ob AC/DC so einen Popularitätsbooster brauchen???


    Ich hoffe einfach mal, dass die Kombi unerwarteterweise passt wie Arsch auf Eimer und die Jungs wissen, was sie da tun. Die Ära derartiger Rock-Giganten mit einer Peinlichkeit enden zu sehen, fiele mir schwer.


    Was die Absicherung betrifft, könnte ich mir vorstellen, dass Versicherer ziemlich genau unterscheiden, ob ein Ereignis plötzlich und ohne eigenes Zutun eintritt wie z.B. Unfälle, oder ob es sich um ein chronisches Leiden handelt, welches schon vorher bestand. Die Gehörprobleme wird Herr Johnson vermutlich bereits seit längerem haben und sie ebenso lange ignoriert haben, wie wir Kerle eben so sind. Dass es irgendwann nicht mehr geht, kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, aber letztendlich nicht unerwartet.


    Und, ebenfalls ohne es zu wissen, glaube ich kaum, dass man die Karten zurück geben kann. Denn man bekommt ja wie gekauft die Band AC/DC zu sehen und zu hören. Welche Gesichter da auf der Bühne stehen, dürfte vertraglich irrelevant sein. Was anderes wäre es bei einem Solokünstler, mit dessen Auftritt alles steht und fällt.