Beiträge von trommla

    Ach du Sch...


    Nach möglichen Erklärungen zu suchen hilft leider mangels Beweisbarkeit nicht bei der Lösung. Kaum vorstellbar, dass so eine Delle ab Werk vorhanden gewesen nicht durch rabiaten Umgang entstanden sein kann.


    Allerdings fällt schon auf, dass alle umliegenden Strukturen (Hoop, Böckchen, Schraube) völlig unversehrt zu sein scheinen. Daher würde ich, ohne allzuviel Optimismus, ebenfalls zunächst den Händler kontaktieren bzw ihm mit der Snare die Bude einrennen.


    Nach meinen laienhaften Rechtskenntnissen liegt die Beweislast in den ersten 6 Monaten nämlich beim Händler. Du selbst kannst einen Sturz ja offenbar ausschließen. Das ignorieren erfahrungsgemäß nur manche Händler, bis man mit dem Gesetzbuch wedelt.


    Ich drücke dir die Daumen.


    Grüße
    Jan

    Ich würde die Maschine umgehend wieder zurück schicken ;)


    Im Ernst, eine gute Maschine erspart dir natürlich nicht das Üben. Überprüfe mal deine Einstellung anhand zahlreicher Beiträge oder Videos, dann sollten technische Fehlerquellen auszuschließen sein.


    Kommst du mit dem rechten Fuß auf dem rechten Pedal klar?
    Dann spiel mal mit dem linken Fuß auf dem rechten Pedal. Klappt das? Vermutlich ebenso wenig, oder?


    Das bringt mich dann wieder zum ersten Statement.


    Grüße
    Jan

    Ich find finale ist aber nicht so simpel man muss sich da schon mit auseinander setzen


    Das solltest du auf jeden Fall bedenken. Beide Programme, Finale und Sibelius, sind Programme mit großem Funktionsumfang zum Erstellen selbst umfangreicher Orchesterpartituren. Ich würde mir vor Beschaffung die Frage stellen, was du damit bezweckst bzw. ob du dich so intensiv damit beschäftigen möchtest. Bei Sibelius ging es mir ähnlich wie Fulla bei Finale, und ich beherrsche sicher trotzdem nur einen Bruchteil, weil ich a) lange nicht jede Funktion bisher gebraucht habe und b) bei nur gelegentlicher Nutzung manche Dinge schon wieder vergessen habe, ehe ich sie verinnerlichen konnte.


    Hier bei Wikipedia gibt es übrigens eine Übersicht diverser Notensatzprogramme
    http://de.wikipedia.org/wiki/Notensatzprogramm


    Das kann zumindest ein Ansatz für die Recherche sein. Interessant fand ich, dass es anscheinend auch Web-basierte Tools gibt, das war mir bislang gar nicht bekannt.

    Laut Google gibt es Sibelius in der Version 7 noch, allerdings (wie manch anderes) von Avid aufgekauft. Ob die Qualität dadurch "verschlimmbessert" worden ist, kann ich nicht sagen, da ich auf einer ziemlich betagten Version arbeite.


    Sibelius sollte das alles darstellen können. Ob auch das Playback entsprechendes 1:1 wiedergibt, kann ich leider nicht sagen, da ich dieses, wenigstens bei Drumcharts, in der Regel gar nicht nutze. Für Harmonisches bin ich als Rhythmusknecht manchmal sehr froh über die Wiedergabefunktion, da meine Harmonielehre (in diesem Fall eher "leere") nur rudimentär und alles andere als souverän daher kommt.


    Grüße,
    Jan

    Hast du Einfuhr-Umsatzsteuer und Zoll berücksichtigt? Ich habe selbst mal erlebt, daß eine Bestellung von Instrumenten aus den USA am Zollamt Köln-Bonn hinterlegt war und ich die Ware dort abholen musste. Schlappe 600 km zu fahren. Mir wäre für ein paar Euro der Aufwand zu hoch, zumal ich relativ verschleissarm spiele und mit 3 Paar recht lange hinkomme.



    Grüße Jan


    P.S. der Shop war 123music, die versenden aber glaube ich nicht mehr über den Teich
    P.P.S. Meine Variante wäre, mal Rohema zu testen. Kosten einiges weniger bei mE vergleichbarer Qualität. Und du willst ja scheinbar keine speziellen Sticks wie zb Signature-Modelle

    In diesem Fall kann ich nur eine Vermutung äußern. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es eine untertitelte oder gar synchronisierte Fassung gibt. Kosten und Aufwand hierfür wären zumindest wesentlich höher, als es der deutschsprachige Absatzmarkt rechtfertigen könnte. Bedenke, wir sprechen hier


    a) über ein weitgehend kostenloses Internetangebot
    b) über keinen internationalen Topdrummer und
    c) über die Originalsprache, die im internationalen Business wohl DER Standard ist.


    Wenn man weiterhin bedenkt, in welchen Ländern weltweit getrommelt wird, spielt der deutschsprachige Raum vermutlich keine so herausragende Rolle.


    Wie schon gesagt, ist das aber lediglich meine persönliche Vermutung.


    Grüße
    Jan

    Nach den paar Videos im Netz zu urteilen (ja ich weiß um die Schwierigkeiten...) finde ich die gebotenen Sounds etwas metallisch. Kein Vergleich jedenfalls mit den "amtlichen" Serien. Positiv gesprochen haben sie einen eigenen Charakter, aber als gleichwertige Pendants gehen die für mich nicht durch. Ähnlich wie die XS20, die ja auch aus"guter" Bronze sind.

    habt ihr schonmal erlebt, dass sich das ding zusammenklappt oder vom Spannreifen löst???


    Bei YT zeigt ein Video, dass selbst dem Meister das mit seinem eigenen Pedal schon passiert ist. Müßte irgendwo am Anfang des Threads verlinkt sein. Ohne das Pedal selbst getestet zu haben oder aktuell ein neues Pedal kaufen zu wollen, war das für mich sofort ein Ausschlußkriterium. Ein neues Pedal muß vor allem zuverlässig sein, alles andere ist (in diesem Fall obendrein sauteure) Spielerei.


    Wäre interessant, ob das ein Konstruktionsfehler ist oder ob wir hier bedauerliche Einzelfälle haben. Ich würde in jedem Fall mal den Hersteller kontaktieren.

    Aquarian ist ne amtliche Firma, mit der Trommeln gut klingen können.


    Ob du stimmen kannst und wie deine Sound-Vorstellungen sind, kann ich aber nicht beurteilen. Suche und lies ein paar Tage hier im Forum, dann sollte deine Frage beantwortet sein.


    Zu diesem Thema gibt es unendlich viele Threads mit meist sehr ähnlichen Antworten.


    Grüße
    Jan

    Hallo Robert,


    warum hast du dich für diese beiden Serien entschieden? Andere Mütter haben auch schöne Töchter ;)


    Eines scheint mir zumindest klar: mit diesen beiden Herstellern bist du preislich am oberen Ende der Fahnenstange, vergleichbare Qualität bekommt man - glaube ich - auch günstiger. Allerdings war ich schon lange nicht mehr testen, daher diese vorsichtige Formulierung, die sich überwiegend auf Erfahrungen anderer User stützt.


    Im Grunde spricht für die renommierten Hersteller vor allem der meist bessere Wiederverkaufswert bei Nichtgefallen. Geeignet sind jedoch viele Becken für viele Stile. Deine Frage lässt sich m.E. so einfach nicht beantworten bzw. ist, verzeih meine Offenheit, nicht wirklich intelligent gestellt,denn


    - erstens sollte dir (oder deinen Mitmusikern und Zuhörern?) der Sound und nicht der Aufdruck gefallen.
    - zweitens bestimmst du durch deine Spielweise und musikalische Interpretation viel mehr den Gesamtsound als die Marke des Instruments. Anders ausgedrückt, ein wirklich guter Drummer klingt selbst auf schlechtem Equipment wahrscheinlich geiler als ich auf Deluxe-Kram.


    Grüße,
    Jan

    Hab ich nen Denkfehler? Mir will nicht in den Kopf, weshalb man


    a) nicht einfach im Keller zu den Songs spielt, wenn man das gerne macht. Das ganze zu filmen und online zu stellen hat damit m.E. eigentlich nichts zu tun und macht es dem gemeinen Internet-User nur immer schwerer, aus der Datenflut noch vernünftiges Material zu googeln.
    b) an "semiprofessionelle" bis "professionelle" Bedingungen auch nur denkt, wenn man seine Filmchen danach online stellt, wo die kleinen Kunstwerke meist komprimiert und über Handy oder PC-Quäken konsumiert werden.


    Wenn jemand ernsthaft Drumcovers produzieren will, sollte er sich fast mehr Gedanken über Bild- als über Tongestaltung machen, denn minutenlang in immer der gleichen Einstellung (gerne Totale oder Aufsicht) einem oft unvorteilhaft grimassierenden Drummer zusehen zu müssen, langweilt deutlich mehr als ein nicht ganz perfekter Drumsound (s.o.)
    Wenn jemand sich sehr viel Mühe gibt, fliegen dagegen schon mal die Splitbilder durcheinander, werden Bildinhalte mit tollen Solarisationseffekten versehen und ähnliches.
    Und wenn dann ungeplant einen leichter Versatz zwischen Bild und Ton erkennbar ist, was solls? Kann man ja in seiner (professionellen) Texteinführung, gerne auf englisch, drauf hinweisen, dass das Anlegen leider nicht 100% geklappt hat.
    Ganz großes Kino.


    (ehe hier nun eine Grundsatzdiskussion ausbricht: ich weiss, dieser Blickwinkel ist mein ganz subjektiver, eher "audiophile" Naturen sehen das mit Sicherheit anders)


    Daher würde ich auch mit deinem Anliegen den oft genannten Stufenplan verfolgen, schrittweise eines nach dem anderen zu kaufen und mit viel Geduld Erfahrung und Wissen zu sammeln. Dazu gibt es, zumindest was die Audio-Ausstattung betrifft, in unserem Forum mehr als genug Tipps.


    Im übrigen wünsche ich dir viel Spaß mit deinem Projekt, klingt auf jeden Fall nach guter Freizeitgestaltung.


    Grüße,
    Jan

    Hallo Carsten,


    es gäbe unzählige Sets, die man dir empfehlen könnte, durchaus auch für günstiges Geld. Glaube nicht, dass man nur ein Set der oberen Mittelklasse/Oberklasse vernünftig aufnehmen kann. Ist völliger Quatsch, vorausgesetzt, das Set ist mit guten Fellen sauber gestimmt. Je nach Musik wird fürs Endprodukt am Sound so vieles "verbogen" (EQ, Kompressor etc.), das kann man auch mit einem günstigen Set hinbekommen, wenn man weiß was man tut. Bei Becken schaut das ja immer etwas anders aus, weil der Sound da von vorne herein festgelegt ist.


    Meine - sehr überschaubare - Recordingerfahrung hat mir eigentlich meist gezeigt, dass die Probleme meist nicht auf der Drumequipmentseite lagen, sondern
    a) an meinem Spiel
    b) an der eher amateurhaften Aufnahmetechnik
    c) am fehlenden Knowhow/Erfahrung des Bedienpersonals
    d) an schlechter Wartung des Geräts
    Das heißt natürlich nicht, dass immer alles zusammen kam ;)
    EDIT: heißes Thema, aber wohl mehr im Amateurbereich, ist die Raumakustik, die hatte ich ja ganz vergessen.


    Wie viel Erfahrung hast du denn mit dem Recorden von Drums? Bist du selbst in der Lage bzw. traust du dir zu, das Stimmen zu lernen, ggf. auch ohne selbst zu trommeln? Ich stelle mir nämlich gerade das Szenario vor, du hast einige Kunden, und jeder dieser Drummer stimmt nach seinen Vorstellungen an den Trommeln rum, dann macht dein Set nach ein paar Buchungen schlimmstenfalls nur noch "Boing". Wenn du das nicht selbst nachjustieren kannst (oder einen Drumtec greifbar hast, der ja auch Geld kostet), dann brauchst du das Set gar nicht mehr anbieten, bis es wieder ordentlich gestimmt ist.


    Ich glaube auch, du wärst mit einem Drummer, der dich unterstützt, nicht so schlecht beraten. Viel Erfolg bei deinen Plänen.


    Grüße,
    Jan

    Gestern zur besten Sendezeit eingestellt und nach 12 Stunden immer noch kein Feedback, der arme Bub...
    Na gut, hab ich mir gedacht, schau ich mir halt doch mal wieder ein Drum Cover an, hab ich ja schon länger nicht mehr gemacht, irgendeinen Tipp findet man immer, den man einem jungen Drummerkollegen mit auf den Weg geben kann.


    Aber weit gefehlt, hier finde ich gar nichts, außer einem sympathischen jungen Kerl, der trommelt. Und das war's für mich auch schon. Jetzt frage ich mich, weshalb brauchst du unbedingt ein Feedback zu einem Drumcover eines belanglosen Songs, der zudem noch belanglos gespielt ist. Weder schlecht genug, um in Bohlen-Manier total verrissen zu werden, noch gut genug, um irgend etwas positiv heraus zu heben. Totaler Durchschnitt.
    Ich hab das Gefühl, du hast dir selbst null Gedanken gemacht, welche Stärken du uns präsentieren möchtest. Grandiose Technik, geiler Groove, komplexe Rhythmik, ein genialer Song? Das alles und vermutlich vieles mehr könnten ja Gründe für so ein Drumcover sein.


    Versteh mich nicht falsch, ich finde das alles ganz ok für einen Teenager, der halt seit ner Weile hobbymäßig trommelt.
    Mein einziges echtes Feedback an dich ist:


    Behalt deinen Spaß am Trommeln, aber stell keine belanglosen Videos ins Netz, das interessiert (offensichtlich) außer dir niemanden. Nimm evtl. diese Videos mit zu deinem Lehrer und besprich mit ihm, was gut ist, was vielleicht noch verbesserungswürdig. Das bringt dir schlagzeugerisch mehr, als wenn du hier vergeblich auf Komplimente wartest.


    Grüße,
    Jan

    Ich habe keine Idee wie man diese Fähigkeit trainieren könnte, zumindest nicht schnell und effizient, wenn man es 12 Jahre lang nicht geschafft hat. Natürlich hilft intensiv und differenziert hören. Manchmal mag z.b. eine charakteristische Bass-Line, ein Gitarrenriff oder ein Triangel ( ;) ) das Feeling besser transportieren als die Vocals. Da hilft auf lange Sicht einfach nur Gehörbildung und u.U. ein besseres Verständnis für andere Instrumente.


    Für mich ist das eher ein Thema der gesamten Band. Vielleicht kann man das Konzept überdenken und weniger auf Zuruf, dafür mehr nach Setliste vorgehen. Wenn ich dich richtig verstehe, hast du das Problem ja bei diversen Nummern, nicht etwa nur bei ein paar "Exoten". Oder du legst dir eine alphabetische Gesamtliste an, in die du deine Ergänzungen schreibst. Bleibt nur das Problem, ob man dann die richtige Nummer auf Anhieb findet, ohne seitenlang zu blättern.


    Verdammt, alles sehr theoretisch, und weiter hilft es dir vermutlich kaum.


    Grüße,
    Jan

    Meist kann ich mir die Dinge merken bzw im Kopf die Nummer auch mitsummen. Bei manchen Songs hilft aber nur ne kleine Notiz auf der Setliste bzw. ein unauffälliges lead sheet. Und wenn ich eine Nummer als "kritisch" einstufe, dann versuche ich bei ausreichend Vorbereitungszeit das Ding bis zum abwinken zu hören. Irgendwann hab ich es dann meist drin.

    Ich werde dieses Jahr auch erstmalig (und nach dem was man hier so liest evtl. letztmalig) am Samstag da sein. Allerdings glaube ich kaum, daß ich mich besonders in Schale werfen werde, um besser erkannt zu werden ;)
    Wir können ja noch einen "wer ist grad wo auf der MuMe" Thread starten für spontane Treffen vor Ort.


    Grüße
    Jan

    Ich stoße auch noch in das gleiche Horn wie einige meiner Vorschreiber. Als ebenfalls sehr zufriedener Gretsch Catalina Club User kann ich diese Serie bei knappen Budget absolut empfehlen, aber es ist und bleibt auch für mich Stangenware und sicher nix fürs Herz. Obwohl mein Herz bei den leichten Kesseln vor und nach nem Gig schon manchmal höher schlägt ;) Na gut, meins ist auch ne Jazz-Konfiguration.


    Ich habe übrigens bisher bei der Snare die Innenbehandlung mit mehreren Schichten Hartöl durchgeführt und klanglich keinen besonderen Zugewinn feststellen können. Mit richtigen Fellen und Teppich hingegen schon, und nun klingt dat Trömmelchen sehr ordentlich "vintage". Weitere Pimpversuche (z.B. Kesselhardware austauschen) werden bei mir sicher nicht mehr stattfinden, denn die Investition würde den Rahmen eines solch günstigen Sets dann doch sprengen. Das wäre, als wenn man in einen 0815-Polo eine Audioanlage für 10.000,-€ einbauen würde.


    Grüße,
    Jan