Beiträge von trommla

    Mit den schon genannten Pearl-Teppichen hab auch ich bisher gute Erfahrungen gemacht, ordentlicher Sound bei moderatem Preis. Trotzdem erinnert mich deine Frage etwas an "ich fahre einen Opel, welche Reifen passen da drauf?"


    Neben deinen individuellen Soundvorstellungen spielt z.B. auch eine Rolle, ob die Gretsch-Snare ein tiefes oder flaches, breites oder schmales Snarebed hat. Manche Teppichhersteller (z.B. Fat Cat) bieten Varianten für ausgeprägte oder flache Beds an etc. pp.


    Ich verstehe, dass du nicht auf Verdacht in diverse Teppiche investieren möchtest, aber um Ausprobieren kommst du wohl nicht herum. Ich würde z.B. mit nem Pörl beginnen und schauen, wie's tut. Wenn der nix sein sollte, kommt halt der nächste dran. Den Pörl kannst du dann für eine andere Snare immer noch aufheben, dann war die Investition nicht umsonst. Btw auf ner (viel gescholtenen) Catalina-Billig-Snare hab ich den in der D-Version ordentlich zum Klingen gebracht, das Trömmelchen wurde ob seines Sounds schon vielfach gelobt.


    Es gibt z.B. auch Kollegen, die auf ne 14er Snare nen 13er Teppich bauen. Ob und wie das klingt, weiß ich nicht, aber eine Variante scheint es auf jeden Fall zu sein.


    Viel Spaß also beim Ausprobieren.


    Grüße,
    Jan

    Ich meine mich zu erinnern, dass mal ein DF-Member ein Kit mit so einer Folie gepimpt hat, war wohl ganz in Ordnung. Müßte sogar der gleiche Anbieter gewesen sein. Wenn ich nur noch wüßte, welcher Kollege das geschrieben hat, da kann ich dir leider grad nicht weiter helfen. Forumsuche schon bemüht?


    Grüße,
    Jan

    Hurraaaa, er lebt wieder, der olle Thread!!!


    könnt ihr das Resonanzfell mit kleinen Stückchen unter ein paar Snarespiralen gaffatapen


    Als Work Around im Studio kenne ich so etwas, aber als Dauerzustand fand ich entsprechend präparierte Snares (hab das gelegentlich bei anderen Drummern gesehen) klanglich meist etwas eingeschränkt und nur noch für Laut tauglich. Das Opfer würde ich nicht bringen, sondern dann mit Fellen und Teppichen experimentieren, bis das gesamte Spektrum geht. Aber natürlich Geschmacksfrage.

    Warum rückt hier bis auf Marc keiner mit seiner Page raus ?


    Ganz einfach, weil ich keine habe, bei der ich redaktionell oder gestalterisch irgendwie involviert wäre ;)


    Eventuell kann man sich für Verbesserungen auch austauschen


    Ich glaube, keiner hatte im Sinn, ein Schaf zu reissen. Wenn der unvoreingenommene Betrachter diverses Verbesserungspotential erkennt, ist es imho doch nur folgerichtig, deinem Anliegen zu entsprechen und darauf hinzuweisen.


    Es spricht ja auch nichts gegen eine reine Vorstellung der Bandpages ohne Kommentare. In jedem Fall eine gute Idee, diese Rubrik zu präsentieren.


    Grüße,
    Jan

    Evans Hydraulic waren für mich immer die Garanten dafür, KEINEN Drumsound zu bekommen ?(


    Hast du sie denn gehört oder auf Verdacht bestellt? Die sind schon eher, na ja, speziell.


    Wenn ich sie auf anderen Sets im Bandkontext gehört habe, fand ich sie eher etwas durchsetzungsschwach und matt, also eigentlich nicht das, was ich aus deinen Vorstellungen geschlossen hatte.


    Aber wenn es genau dein Wunschsound ist, go for it.


    Grüße,
    Jan

    Eure Hompage ist voll mit Rechtschreib- und Grammatik-Fehlern.


    Und bitte, es gibt in Deutschland kein Plural-S mit Apostroph ala "Foto's". :) EDIT: da war inzwischen jemand schneller beim Aufklären


    Aber erst mal gehts um das Gesamtbild, wenn ich das richtig verstanden habe.
    Da hat mich eure Seite noch nicht ganz überzeugen können. Es fängt bei der schwer nachvollziehbaren Weiterleitung auf der Startseite an, geht über die Verwendung allzu vieler Totenköpfe (was hat'n datt mit Coverrock zu tun?) m.E. designmäßig in eine falsche Richtung, die Soundfiles überzeugen nicht wirklich, der "Willkommenstext" wirkt auf mich eher hölzern und sagt wenig über euch aus, etc. pp.


    Wenn es nur darum geht, eine Seite im Netz zu haben, wahrscheinlich gerade noch ausreichend. Aber es wirkt halt etwas wie aus dem kleinen Homepage-Baukasten für Einsteiger.


    Ich würde euch empfehlen, die Seite gründlich zu überarbeiten bzw. neu zu gestalten. Vielleicht auch vor Relaunch mal nen Fachmann drüber schauen lassen.


    Grüße,
    Jan

    Ein Teil der "unfreundlichen" Reaktionen könnte vielleicht auch daher rühren, dass die Frage nach Fellunterschieden bzw. dem richtigen Fell für Musik XY eine der meistdiskutierten des Forums überhaupt sein dürfte.


    Ich bin mir sicher, dass du rein durch das Lesen älterer Threads zum Thema (Stichwort Suchfunktion) alle erdenklichen Antworten auf deine Frage gefunden hättest. Anhand dieser Infos hättest du nun bereits einen guten Grundstock, um dich an eigene Erfahrungen wagen zu können. Und ehrlich gesagt habe ich bislang in diesem deinem Thread auch noch keine Antwort gesehen, die nicht in ähnlicher Art und Weise schon tausendfach geäußert worde wäre. Also hast du das Forum und dich selbst nicht weiter gebracht, als wenn du alte Posts studiert hättest. Ich behaupte sogar, du wärest schneller am Ziel, weil du dich nicht auch noch mit deiner Meinung nach unangemessenen Äußerungen rumschlagen müßtest. Zumal wir ja hier von keinem allzu komplexen Sachverhalt reden.


    Ich glaub, ich geh jetzt mal vorm Einkaufen ins Lebensmittelforum und frage nach, ob mir Vollkornbrot vom Aldi oder Lidl besser schmeckt ;)


    Grüße,
    Jan

    Kollegen, wollt Ihr nicht warten, bis wenigstens ein einziger Erfahrungsbericht eines Users vorliegt? Im Moment erörtert Ihr den möglichen Nutzen doch nur auf Basis einiger Werbeaussagen, gepaart mit einem Fünkchen Hoffnung für die bislang düstere Trommlerzukunft.
    Gerade was die "klingt immer"-Nummer betrifft, brauch ich Euch doch nicht erzählen, dass Spots wie z.B.der von Jared Falk mit voll aufmikrofonierten Toms und allerlei verbogenen Frequenzen im Pult für eine objektive Beurteilung des Klangverhaltens schwierig sind.


    Im übrigen fällt es mir schwer, beim Prinzip eines Trommelfells an derart bahnbrechende Neuerungen bzw. das daraus angeblich resultierenden Klangpotential zu glauben. Aber demnächst auf der MuMe werde ich bestimmt einen Blick darauf werfen und wahrscheinlich schlagartig realisieren, was mir all die Jahre gefehlt hat ;)

    Hallo dehoem,


    ohne das spezielle Becken zu kennen, fällt mir dazu allgemein folgendes ein:


    Das HHX Evolution ist sicher kein schlechtes Becken. Ob es allerdings deine Soundvorstellungen trifft bzw. als Ergänzung deines Setups paßt, kann vermutlich kein Außenstehender hilfreich beurteilen. Die Fans werden sagen "tolles Becken, kauf es", andere werden dir andere Modelle vorschlagen, und am Ende kannst du doch erst am Set beurteilen, ob du damit was anfangen kannst. Zumindest gehst du beim Gebrauchtkauf finanziell meist kein großes Risiko ein, wenn der Preis stimmt, denn gute Becken lassen sich in der Regel auch wieder ganz gut weiter verkaufen.


    Allerdings birgt ein Ebay-Kauf immer das Risiko, dass doch irgendwelche verdeckten Macken bestehen, und dann bist du ohne Rückgaberecht der A....


    Nach den Soundfiles bzw. Videos zu urteilen, kann man mit dem Teil meinem Eindruck nach auf jedenfall gute Musik machen ;)

    Klar wirken diese Cymbals (wie so viele andere auch) ganz ordentlich, aber ich kann bisher nichts daran finden, was mein besonderes Interesse wecken würde.


    Ganz im Gegenteil, spontan stört mich sogar eines massiv, und zwar die Optik.
    Den Trexist-Schriftzug finde ich zum Davonlaufen (viel zu klobig), und auch die Serie hätte etwas dezenter aufgedruckt werden können. Weniger wäre für mein Empfinden deutlich mehr, diese riesigen Aufdrucke würden mich selbst bei konkurrenzlosen Preisen und amtlichem Sound vom Kauf abhalten.


    Aber selbst die Sound- bzw. Videofiles empfinde ich nur als "ok". Um es mit einem zeitgemäßen Begriff zu beschreiben, fehlt den Trexisten das positive Alleinstellungsmerkmal, um sich von anderen türkischen Beckenschmieden abzuheben.


    Aber ein erstes Ziel des TS ist erreicht, zumindest kenne ich nun den Namen und würde bei Gelegenheit dann vermutlich auch mal draufhauen ;)

    Bei der Art der Fragestellung vermute ich, dass du auch noch wenig Erfahrung mit dem Stimmen hast, richtig? Dann würde ich dir eher zu klaren Schlagfellen raten, die stimmen sich für ungeübte leichter. Die Kombi an sich ist nicht unüblich, machst also sicher nix falsch damit. Der limitierende Faktor ist mit Sicherheit das Stimmvermögen, nicht das Fell. Zumindest bei guten Markenfellen.
    Zu Evans-Fellen kann ich dir konkret nichts sagen, ich spiele fast nur Remo. Aber die Foren-und Google-Suche ist dein Freund, du bist nämlich nicht der einzige mit dieser Idee :D
    Grüße Jan

    Auf dem Foto sieht es aus als ob das Kissen recht viel vom Fell dämpft. Das könnte ebenfalls ein Grund für nen schlappen Sound sein. Ich würde mit neuen Fellen auch mal der geliebten Kopfunterlage (vorerst) adieu sagen und mit Handtüchern und schaumstoff experimentieren.

    Ich finde die Sticks optisch/als Deko absolut schön. Respekt!


    Zum Üben würde ich sie persönlich ganz sicher nicht nehmen. Erstens zu schön, zweitens zu schwer, ich hätte Angst um meine Gelenke.


    Ich wechsle beim Üben auch öfter zwischen schweren und leichten Sticks, aber die Modelle stammen alle aus gebräuchlichen Serien gängiger Hersteller. Ob man durch besonders schwere Sticks tatsächlich ein Plus an Muskelmasse und Schnellkraft erlangen kann, wer weiß? Glaube versetzt manchmal Berge.


    Aber ausser den ausgewiesenen Blast-Spezialisten braucht im Alltag doch kaum ein Drummer ständig Höchstgeschwindigkeiten, also was soll's? Die Kondition, längere Gigs durchzuhalten, kann man vermutlich effektiver mit anderen, etwas "ganzheitlicheren" Dingen wie Radfahren, Joggen o.Ä. trainieren. Und die geistige Geschwindigkeit, das was benötigt wird, schnell umzusetzen, ist m.E. im Alltag meist wichtiger als Virtuosität, dafür gibts eh keine Hanteln.


    Grüße,
    Jan

    Hallo,


    wozu willst du die Noten nutzen?


    Ich habe gerade nicht die Zeit - und ehrlich gesagt auch keine große Lust - , mir Takt für Takt genau durchzusehen, ob alles akkurat notiert ist. Auf den ersten Blick scheinen zumindest die Grooves ausreichend sauber notiert zu sein, um eine Idee zu bekommen, wie der Song funktioniert. Ob die Form stimmt, kann ich aber auf die Schnelle nicht beurteilen.
    Für eine exakte Analyse müßte sowieso jeder andere auch den Song Takt für Takt durcharbeiten, und warum sollte man dir diese Arbeit abnehmen ;)


    Wenn du es selbst machst, hast du schätzungsweise mehr davon, weil du
    a) den Song dabei gleich lernst und
    b) mehr Übung im Notenlesen bekommst.


    Falls du aufgrund grundlegender Notationslücken überhaupt nicht klar kommst, gibt es mehr als genug Quellen zum Nachschlagen bzw. "Selbststudium" im Internet. Aber dann wäre es im Moment ja m.E. völlig nebensächlich, ob im genannten Drumchart alles akkurat ist oder nicht. Dann lieber nach Gehör spielen, das reicht bei diesem Song völlig aus, selbst wenn nicht jede einzelne Note dem Original entspricht.


    Ansonsten gäbe es auch noch Schlagzeuglehrer, mit denen man so eine Nummer gemeinsam durcharbeiten könnte. Aber die machen es leider meist nicht umsonst.


    Grüße,
    Jan

    Ist das:
    a) nur eine Sache der Übung :?: Okay, ich spiele/übe max. 3 x die Woche je 1 Stunde. Dann aber alles quer Beet, und nicht nur Double Bass drumming / Geschwindigkeit.
    b) der Technik :?: Ich habe damals bei einem alten Jazzer gelernt. Der hat mir beigebracht, den Fuß aufliegen zu lassen. Diese Art ist für mich ganz angenehm, da ich da für mich die beste Balance habe.
    c) der Veranlagung :?: Nun gibt es ja die unterschiedlichsten Menschen und Fähigkeiten, der eine hat´s schneller drauf wie der andere, und wiederum andere üben sich tot, und kriegen es nie hin.


    d) nur eine Modeerscheinung und ein wenig überbewertet?


    Sachlich sind glaube ich alle relevanten Einschätzungen und Tipps bereits genannt worden. Aber es ist wohl auch eine Frage der Fokussierung. Wenn man "Speed Drumming" als oberstes Ziel vor Augen hat, kommt man vermutlich schneller voran, als wenn man (als älterer Herr wie ich) eher gemütliche Tempi bevorzugt und 150bpm schon als uptempo gelten läßt. Jedenfalls staune ich gelegentlich, was manche Kids nach relativ kurzer Zeit auf ihrer DB zaubern, während ich immer noch Mühe habe, überhaupt mehr als 5 Schläge sauber am Stück zu spielen.


    Das erinnert mich an die Guitar Heroes der 80er, als auch vor allem Schnelligkeit entscheidend war. Musikalisch hatten die Herren Malmsteen, Satriani und Co. doch eher wenig neues im Gepäck. Ähnlich geht es wohl gerade bei uns Trommlern zu, aber ich habe Geduld, auch solche Phasen gehen vorbei.
    (Bin mal gespannt, wann der erste prominente Drummer des Dopings überführt wird. Wenn es nur noch um BPM ginge, wär das die logische Konsequenz, um immer neue Geschwindigkeitsbenchmarks aufstellen zu können. Trommeln als olympische Disziplin? Wer weiß? ;) )