Beiträge von trommla

    Hat Tama sein Lager neuerdings auf einem ausgemusterten Funkturm? Und die Beine sind 250 m in die Tiefe gefallen? Moigus schätzt die Aussage glaube ich richtig ein :)


    Jetzt habe ich gerade mal den verlinkten Testbericht gelesen. Wird das gerade modern, Shellsets nicht mehr mit Tomhalterung auszuliefern? Aber auch da unterscheiden sich deutsche Produkte nicht unbedingt von den Asiaten. Bei der Sonor Vintage Serie hab ich mich noch gewundert über den beigepackten L-förmigen Sechskant ?(

    Und wer meint das Gewicht der neuen Vintage Serie erinnert an ein Phonic hatte offenbar noch keine solche Trommel in der Hand.


    Stimmt, die alten Phonics in Genuine Rosewood habe ich als Bub immer bewundert, weil sie so professionell aussahen, aber nie eins in der Hand oder gar unter den Stöcken gehabt. Schade eigentlich. Solide wie ein alter Benz.

    Und die Sonor Kessel klingen doch jetzt auch wieder gut! Denn ist man nicht bei Sonor wieder auf dem Tripp mit den verrundeten Gratungen der "Anfangszeit"?


    Und das Gewicht erinnert an alte Phonics :D


    AAXplosion
    Der Session- und Superstar-Vergleich war natürlich bewusst provokativ formuliert, aber im Prinzip gebe ich dir Recht. Das Konzept SQ2 ist für mich eher eine clevere Marketinggeschichte als sonst irgendwas. Maßanzüge haben halt immer den Touch von Exklusivität. Und SQ2 ist der Maßanzug light, industriell gefertigte Individualität oder wie immer man das nennen möchte.


    Echte Einzelstücke, bei denen alles (in Handarbeit) nach Kundenspezifikationen gefertigt ist, sind SQ2-Sets nicht, außer vielleicht für die Top-Endorser wie Nicko McBrain. Hierfür wäre der Preis vermutlich noch deutlich höher.


    P.S.: Die Klöppel mag ich auch nicht

    Bei einem Exportüberschuss von 257 000 000 000 Euro scheinen deutsche Qualitätsprodukte lediglich für deutsche Kunden zu teuer zu sein.


    Große Zahlen beeindrucken, tragen so undifferenziert (und unreflektiert) aber nicht zur Diskussion bei. Sieht man sich die Exporte näher an, erkennt man nämlich, dass der Exportüberschuss überwiegend NICHT im Bereich Konsumartikel für Endverbraucher entsteht. Mal abgesehen vom Automobilsektor, der aber glaube ich auch auf dem deutschen Markt nicht schlecht da steht.
    Wenige Privathaushalte dürften regelmäßigen größeren Bedarf an Baumaschinen, Chemischen Erzeugnissen, Futtermitteln oder Waffensystemen haben.


    Egal wie man zu den Folgen der Globalisierung steht, man kann die Zeit nicht zurück drehen. Die deutsche Wirtschaft mit seinem Kaufverhalten stützen zu wollen oder zu müssen, ist in meinen Augen nostalgischer Blödsinn. Schließlich waren es die Konzerne, die zuerst global gedacht und agiert hat, um ihre Renditen zu maximieren. Unter anderem mit der Folge hoher Arbeitslosigkeit, für die die Konzernspitzen auch wenig Mitgefühl hatten. Und von Steuervermeidungsstrategien möchte ich (trotz aktueller Berichterstattung) gar nicht erst anfangen.


    Natürlich wäre es schade, wenn der Traditionshersteller Sonor vom Markt verschwinden würde, aber da mache ich mir noch keine Sorgen. Wenn ein Gesundschrumpfen des Marktes tatsächlich Sonor treffen sollte, können wir Deutschen das bei einem Global Player der Branche eh nicht verhindern.


    Edit: Ich hab tatsächlich meinen beiden China-Sets ein Deutsches zur Seite gestellt, dass es so von keinem anderen Hersteller gibt, weil mir einfach das Gesamtkonzept gefällt. Von der Wertigkeit kann ich sagen, dass es dem internationalen Vergleich stand hält, ebenso wie es ein Oberklasse-Set von Tama, Pearl oder Mapex täte. Krieg ich jetzt nen Orden :) ?

    Ich kann mir auch mit einem Einkommen unter dem bundesdeutschen Durchschnitt und ohne Kredit ein Made in Germany Set leisten. Ich weiß nicht, was da andere falsch machen?


    Hast du Kinder? Wenn ja, dann kläre mich bitte auf, wie man es richtig macht. Zumindest für den Raum München kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass als Durchschnittsverdiener mit Kindern das Budget leider sehr endlich ist und ich meinen Kindern und mir mitnichten mal eben deutsche Produkte gönnen kann. Da wird es eher gebrauchte Asien-Ware, die qualitativ noch gerade so vertretbar ist.


    Die Alternative wäre nämlich ein leerer Kühlschrank, kein Auto, kein Sportverein, keine Klassenfahrt, keine Geburtstagsfeier.

    Ich habe inzwischen mit Produkten made in China überhaupt kein Problem mehr, sofern wir von einem namhaften Hersteller mit guten Referenzen sprechen. Mapex spielt inzwischen seit 27 Jahren (Quelle: Wikipedia) im Reigen der Drumhersteller mit und darf mit Sicherheit schon lange zum Kreis der etablierten Markenhersteller gezählt werden, die Qualität ist gut bis top.


    Moralisch kann man das kritisch hinterfragen, so lange man nicht weiß, zu welchen Bedingungen dort Menschen arbeiten. Ich gebe aber zu bedenken, dass auch in Deutschland etablierte Konzerne vergleichsweise schlechte Bedingungen bieten. Spontan denke ich an die Amazon-Diskussionen der letzten Jahre. (Und dennoch vermute ich, dass kaum jemand nicht regelmäßig bei Amazon bestellt ;) )


    Dass in Deutschland produzierte Waren deutlich kostenintensiver und für den Endkunden viel teurer sind, ist ein Fakt, den man betrauern, aber nicht ändern kann. Wer es sich leisten kann, darf dementsprechend auch gerne hiesige Hersteller unterstützen. Aber was machen Menschen mit geringem Einkommen oder finanziell angespannter Situation? Aufs Musizieren verzichten, weil sie sich Made in Germany nicht leisten können?


    Deutschen Unternehmen entstünde dadurch vielleicht sogar größerer Schaden, wenn nämlich Musizieren wie dereinst Golf, Segeln und Reiten nur noch Hobby für Reiche wäre und sich der Kreis potentieller Kunden auf ein Bruchteil verringerte.


    Ich bin froh, dass der Markt dank Asia-Ware auch für diese Klientel genügend erschwingliche Lösungen bereit hält, die dennoch qualitativ in Ordnung gehen, sofern man sich etwas Überblick verschafft. Und wer tatsächlich aus Unwissen oder Geiz den allerletzten Schrott kauft, ist selbst dran schuld, denn er hätte sich informieren können.

    PS: 140€ ohne Bassdrumfell ist schon ein teurer Spaß. Ich hoffe, es lohnt sich! Zum Glück ist auf der BD schon ein Evans EMAD drauf (Schlag- und passendes Resofell).


    Klar, Satz Felle geht ins Geld. Aber du bist immer noch unter 1000,-€, und hast ALLES inkl. Hocker, Drumteppich, super Snareteppich und mehreren neuen Sticks. "Da kannst net meckern" (nach A. Schuhbeck :-))


    Vor allem aufgrund der Becken und des vielen mitgelieferten Zubehörs kann man das fast schon in den Glückspilz-Thread packen.


    Edit: jetzt hab ich mal alles zum Tageskurs mit ungefährem Neupreis aufaddiert. Wenn du ein aktuelles Set in der 1.000.-€ Klasse plus identisches Zubehör neu kaufen wolltest, wärst du bei ca. 2.400.- bis 2.500,- €. Also hast du für ein fast unbespieltes, mängelfreies Set gerade mal 1/3 des Preises gezahlt. Hut ab, Herr Glückspilz :)

    Das BD-300 von Thomann ist mit 50 EUR ein günstiges, aber brauchbares Bass Drum Mikro


    Ich hatte es mir aus genau diesen Gründen auch mal gekauft, war aber ziemlich enttäuscht von Sound. Gerade als Schüler tun 50,-€ weh, wenn es sich als Fehlkauf erweist. Allerdings habe ich dann einen Schüler glücklich gemacht, der es mir für 20,- abgekauft hat :)

    Ich komme zwar aus verschiedenen offensichtlichen Gründen nicht für euch in Frage, aber euer Sound gefällt mir !!!


    Nur finde ich, dass man auch mit etwas weniger dicken Eiern auftreten könnte ;) Internationale Ambitionen mögen vorhanden sein, internationales Format kann ich im Moment noch nicht erkennen. Aber heutzutage muss das wohl so laufen, wenn ich das gnadenlos zur Schau gestellte Selbstbewusstsein mancher Castingshow-Teilnehmer sehe. Auf jeden Fall viel Erfolg !!!

    Zu den Evans EC2: ich habe eine Zeit lang auf einem Proberaumset mit diesen Fellen gespielt, meine Erfahrung geht in eine völlig andere Richtung als die der meisten Thomann-Rezensenten.


    Ich fand den Sound vor allem eines, nämlich dumpf bis tot. Natürlich ist Soundempfinden immer subjektiv, aber mir hat sich die Erinnerung an diese Felle als Negativbeispiel "eingebrannt". Allerdings muss ich der Fairness halber dazu sagen, dass der Besitzer des Sets offensichtlich überhaupt nicht stimmen konnte. Jedenfalls kam aus den Kesseln, nachdem der die EC2 frisch aufgezogen hatte, von Beginn an nur der Sound einer frischen Pizza Margherita. ;)


    Deinen Wunschsound bekommst du damit nicht hin, da sind Emperor oder G2 besser. Allerdings fand ich das Set damit wirklich leiser, zumindest musste ich ganz schön gegen die Band antrommeln, obwohl wir nicht mega laut waren.


    Beim Snarefell geht meine Tendenz auch in die Richtung weiss coated mit Vordämpfung, damit der Sound etwas trockener wird. Druffnix' Beschreibung klingt gut, ich hätte sonst ein CS getestet.


    Und die G2/Emperor gehen natürlich auch für Jazz, es gibt/gab Jazzer, die sogar Pin Stripes gespielt haben. Sie sind halt nur für die meisten Jazzer nicht erste Wahl. Ich vermute, das meint Konstantin auch.

    welche Trommel, welche Felle, welche Stöcke usw man wählt um beim Zuhörer ein bestimmtes Gefühl auszulösen.


    Solche Gedanke sind Mindfuck, das Set ist ein Werkzeug, um (gemeinsam) Musik zu kreieren, kein Selbstzweck. Oder fragst du dich auch stundenlang im Baumarkt, ob du nen Hammer mit 200 oder 300 g kaufst, um Nägel in die Wand zu schlagen? Man nimmt halt, was da ist bzw. was besser in der Hand liegt.


    Danke fürs Einstellen dieses Videos, es ist wohltuend, zu sehen, dass es nicht schlecht sein muss, seine Ansprüche mal auf den Prüfstand zu stellen.


    Bluesmaker
    Es erfordert eben auch weit mehr, als man für Geld kaufen könnte, um spielerisch irgendwann mal annähernd auf diesem Level zu spielen.

    Ich käme nicht im Traum auf die Idee, meine Frau hinter mir aufräumen zu lassen, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht!!!


    Aber meine Frau hätte mich nen Kopf kürzer gemacht, hätte ich die gute Stube regelmäßig zur Werkstatt umfunktioniert. Insofern ist der Neid ganz auf meiner Seite.

    Es gibt doch eine Metastudie namens Ebay. Wann immer eine Häufung defekter Beckenangebote auftritt, handelt es sich um unterschiedliche Beckentypen unterschiedlicher Materialzusammensetzung, aber meist um den gleichen Verkäufer (Studienleiter).


    Das legt zumindest nahe, dass nicht Material, Herstellungsverfahren oder Mondphase die Hauptursache sind, sondern die nicht artgerechte Haltung.