der herr heisst goisern... und der song: brenna tuats guat...
Der Herr heißt Achleitner und kommt aus Goisern ![]()
der herr heisst goisern... und der song: brenna tuats guat...
Der Herr heißt Achleitner und kommt aus Goisern ![]()
7 leichter als 5
A leichter als B
Maple leichter als Hickory
Da es sich nicht um normierte Größen handelt, unterscheiden sich gleiche Modelle verschiedener Hersteller u.U. trotzdem voneinander, sowohl in Länge und Durchmesser als auch bei der Form der Spitze. Den Weg zum gut sortierten Fachhandel solltest du also einplanen und schauen, womit du dich wohl fühlst.
Nylontip habe ich nur aus meiner Jugend in Erinnerung, ich mag sie nicht besonders. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass mir damals von den Regal Tip Sticks immer die Spitzen davon geflogen sind ![]()
Ob das an meiner Spielweise oder der Verarbeitung lag?
Zum Effekt auf E-Drums kann ich dir daher leider auch nichts sagen, vermute aber ebenfalls, dass es zur "Geräuschemissionsreduktion" wenig hilft.
Grüße,
Jan
Oje, ich werde alt... ![]()
Was muss ich einwerfen, um ein Verständnis für diese Art Musik zu bekommen???
Irgendwie fuddeln da für mich alle etwas zufällig durcheinander, teilweise für meine Ohren unmusikalisch und harmonisch dezent auseinander. Klar, spielerisch wohl nicht ganz anspruchslos, aber trotzdem hatte ich nach ein paar Minuten das Bedürfnis, den Ausknopf zu drücken.
Aber mein musikalischer Hintergrund liegt definitiv ganz woanders, also net bös sein, wenn ichs nur nicht verstehe ![]()
Abgesehen vom sehr ulkigen, weil übelst "denglishen" Threadtitel ziemlich sinnfreie Frage.
Klar könnte ich hier die Drummer nennen, die mich inspiriert haben, da werden wie bei vielen Altersgenossen Namen wie Gadd, Weckl, Colaiuta etc. auftauchen. Dass sie unsere Generation ein Stück weit geprägt haben, ist nichts neues. Und für die heutigen Kids stehen halt andere Namen und ein anderer Stil im Vordergrund, die könnten mit meiner altbackenen Auswahl vermutlich wenig anfangen.
Interessanter fände ich den Thread, wenn nicht nur Name Dropping betrieben würde, sondern z.B. jeder Post mit dem Alter, der musikalischen Richtung und der Schlagzeugerfahrung (in Jahren) des Autoren versehen wäre. Dann hätte man eine Idee, welcher Drummer zu welcher Zeit und für welche Generation besonders einflussreich war/ist.
Dass viele der bisher genannten Drummer tolle Schlagzeuger sind, ist klar, aber dann kann man getrost auf Drummerworld verweisen, wo sie alle auftauchen. Ach ja, den Hinweis hatte ja schon jemand gegeben...
Heute als "gereifter" Konsument sehe ich intensive Werbung mit populären Werbeträgern ganz sicher nicht als Kaufanreiz. Allerdings sorgen diese Protagonisten im Einzelfall auch für mich für einen höheren Wiedererkennungswert, sprich Instrumente oder Hersteller, die sonst in der Vielzahl von Produkten vermutlich untergegangen wären, erregen durch prominente Werbeträger eventuell meine Aufmerksamkeit bzw. bleiben mir dadurch in Erinnerung.
Das könnte theoretisch dazu führen, dass ich solche Produkte beim Händler meines Vertrauens gezielt suche bzw. bestellen lasse, um sie ausgiebig zu testen. Eine Kaufentscheidung fällt bei mir aber rein aufgrund des eigenen Soundgeschmackes, des "Anforderungsprofils" sowie meines veranschlagten Budgets. Die auch hier schon angespochene Jojo-Mayer-Maschine käme z.B. bei mir zum regulären Kurs oder auch nur knapp darunter sicher niemals in die engere Wahl, und dieser Hype verursacht bei mir nur Kopfschütteln, obwohl ich Herrn Mayer selbst sehr bewundere.
Manchmal geht es mir aber umgekehrt, dass bekannte Marken oder Produkte meine Aufmerksamkeit auf den Endorser lenken, den ich vielleicht bis dahin noch nicht kannte, weil er kein "Drumhero" meiner Generation ist. Dass ich manche Hersteller als wenig "sexy" empfinde, hat zugegebenermaßen auch teilweise mit deren Endorsern zu tun, wenn z.B. zu viel Metal im Spiel ist. Not my cup of tea.
Also kann ich einen gewissen Einfluss trotz alledem nicht verneinen *schäm* ![]()
Oje. m-tree, da haben wir was losgetreten. Ich fand die Diskussion ehrlich gesagt auch relativ sachlich und fair, und ich werde an meiner Präzision feilen, falls die - mir völlig klare - Intention für andere nicht sofort erkennbar war
Das Lokalderby Nürnberg-München fände glaube ich eher in einer Kneipe bei ein, zwei Bieren und guter Mucke statt.
Wichtig ist doch, dass Fragesteller Antworten bekommen, die ihnen weiter helfen. Wenn sie dabei sehen, dass sich die "Gelehrten" auch nicht immer einig sind, können sie sich das rauspicken, was ihnen sympathischer ist, oder sie erkennen, dass manches einfach nur hochstilisiert wird und am Ende erlaubt ist, was gefällt. Schliesslich sind auch mit völlig ausgeschnittenen Frontfellen gute Songs aufgenommen worden, und Phil Collins spielt bis heute gänzlich ohne Resos (wenn ich mir "In the Air Tonight" anhöre, erkenne ich, der Mann muß Gott sein, er hat das Unmögliche geschafft, "unten ohne" ein Tom-Fill für die Ewigkeit zu kreieren ;-))
Ach ja, danke für das Zitat aus der heiligen Schrift . Sagt eigentlich alles zur Frage. Die Fläche hat wesentlich mehr Einfluß als die Position, die nur einen geringen Effekt hat. Optimal für einen vollen Ton sind ein oder mehrere kleine eher randständige Löcher mit Sicherheitsabstand zum Fellkragen. Oder vielleicht doch ganz ohne Loch???
![]()
ZitatIch würde sagen, dass ein mittiges Resoloch das Sustain stärker in Mitleidenschaft zieht als ein seitliches
Sorry, ich konnte mir diesen etwas spitzen Kommentar deshalb nicht verkneifen, weil ich ja genau dein Statement vorher schon beschrieben habe. Du hast also meinem Post keinerlei neue Erklärungen oder Erkenntnisse hinzugefügt. Klar hast du das Recht dazu, wie jeder Mensch. Aber mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass du dabei in Punkten, in denen du offensichtlich kein Wissen, sondern nur Glauben hast, trotzdem die Dinge gerne etwas "dogmatisch" formulierst, und irgendwann mußte ich das nun mal loswerden. Was im übrigen deine Erklärungsversuche nicht abwerten soll, es besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass meine Zweifel unbegründet sind, und ich kalkuliere ein, dass ich mich irren könnte.
Zitatist das ziemlich eindeutig, würd ich sagen ...
Auch der Hamster im Laufrad wird seine Welt als eine runde bezeichnen, aber hat er damit automatisch recht?
So, genug OT, dafür sind ggf. PM da.
Grüße,
Jan
Ich steig mal ein in die allgemeine Überschwänglichkeit.
Das Video macht Lust auf die weiteren Teile. Auch wenn Luddies Einwände natürlich richtig sind, freue ich mich als nicht GAS-infizierter, der zwar viele Modelle vom Lesen, nicht aber aus eigener Verfügbarkeit kennt, über eine so schöne und aussagekräftige Gegenüberstellung. Falls ich doch mal wieder im Forum oder bei Ebay auf Schnäppchensuche sein sollte, weiß ich nun schon etwas genauer, was mich bei Modell XY in klanglicher Hinsicht erwarten könnte. Und Unterschiede hört man ganz eindeutig!
Ich hoffe, du präsentierst uns die anderen Folgen auch bald. Daaaaaankeschön!
Die Unknown Manufacturer 20`s 30`s Snare war übrigens auch mein Favorit. Wenn die sich in meinen Musikkeller verirren würde, würde ich sie nicht abweisen ![]()
Grüße,
Jan
Ich würde sagen, dass ein mittiges Resoloch das Sustain stärker in Mitleidenschaft zieht als ein seitliches. Ganz einfach aus dem Grund, dass das Schlagfell ungefähr mittig angeschlagen wird und dass Felle generell in der Mitte auch das größte "Ausschlagspotenzial" haben, d.h. am stärksten schwingen können. Gepaart damit, dass der Punch sowieso mittig durch den Beater aufgebaut wird, ist das ziemlich eindeutig, würd ich sagen ...
Danke für diese höchst fundierte Erklärung ![]()
Die Religionen dieser Welt beweisen uns täglich aufs Neue, dass Glaube alleine nicht ausreicht, um selbige zu erklären ![]()
Da gehts mir ähnlich wie meinen Vorschreibern. Kling nach einem schönen Song, auch wenn ich gerade nicht auf kompositorische Feinheiten geachtet habe.
Was die angesprochene Kritik, die ich leider absolut teile, angeht, ist das imho die unmittelbare Folge davon, dass man viel will - man hat ja schon oft gehört, wie das die Profis machen -, aber eben noch nicht genau einschätzen kann, mit welchen Mitteln man zu welchem zweck am besten von A nach B kommt.
Zum reinen Festhalten hätte m.E. sogar eine Monoaufnahme mit Gitarre und Gesang gereicht, aber die komplette Band einfach schnell mal mit nem Zoom Stereo mitzuschneiden, hätte mit Sicherheit das bessere Ergebnis gebracht, weil ihr beim Spielen interagiert hättet und das Feeling des Songs viel authentischer geworden wäre.
Selbst für eine "professionelle" Demoproduktion würde ich (fast) immer vorziehen, als Band oder wenigstens Rhythmusgruppe einen Basic Track live einzuspielen, natürlich mit Kanaltrennung.
Bei einer an sich gut eingespielten tighten Band braucht man nicht einmal zwingend Click dazu, außer man muß im Nachgang noch irgendwas syncronisieren.
Trotzdem verstehe ich natürlich, dass du diese Idee hier zu Gehör bringen wolltest, weil man ja schon ein bischen Stolz drauf ist, einen neuen Song geschaffen zu haben.
Bei mir hättest du mit nem ehrlichen Stereomitschnitt wahrscheinlich positiveres Feedback bekommen.
Grüße,
Jan
weil es im Normalfall keinen all zu großen Soundunterschied macht, ob der Beater am Schlagfell bleibt oder nicht.
Einspruch, Euer Ehren!
Läßt sich so pauschal nicht sagen, außer die BD ist bis zur Hälfte mit Kissenbergen gefüllt oder man blastet nur. Im zweiten Fall reicht wahrscheinlich die Zeit zwischen den Schlägen nicht aus, damit die Trommel ihr theoretisches Sustain und damit den "schönen" Klang überhaupt entfalten könnte. Aber dann macht auch das Loch im Reso nicht mehr arg viel aus.
Ich spiele auf meinen Bassdrums klare PS3 als Batter und Reso, teilweise mit einer dünnen Schaumstoffmatte minimal, teils gar nicht zusätzlich gedämpft, und da macht das den wesentlichen Unterschied aus.
Prinzipiell funktioniert Resonanz über die Membranfläche, ich erinnere an den Grundsatz "Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen als durch mehr Membranfläche".
Ist ein kleines Loch im Reso, verringert man diese logischerweise weniger als bei einem großen, d.h. das Reso kann besser mitschwingen und somit mehr Ton produzieren. Center oder Off-Center ist eine Sache, bei der ich mir nicht ganz sicher bin. Ich hab gelernt, dass OC weniger Ton nimmt als ein mittiges Loch. Aber irgendwie finde ich das unlogisch, weil ja ganz in der Mitte eigentlich ein Schwingungsknoten sein müßte und somit ein mittiges Loch auf eine gleichmäßige Schwingung weniger negative Auswirkung haben dürfte, als ein - mehr oder weniger zufällig positioniertes - Loch irgendwo außerhalb der Fellmitte.
Vielleicht gibt es ja jemanden, der physikalisch bewandert dazu profunde Aufklärung leisten kann?
Wenn man nicht gerade der Hardcore-Jazzer ist oder aus anderen Gründen genau den "lochfreien" Sound oder Look einer bestimmten Ära braucht, ziehe ich ein kleines 4" Loch aus praktischen Erwägungen vor, weil man eben schnell ein Mikro reinstecken oder Dämpfung variieren kann. Dieses ist bei mir i.d.R. eher am Rand, weil mich ein mittiges Loch zu sehr an einen Gewehrlauf erinnert. Das überlass ich den Amis...
Grüße,
Jan
Hey ernest7,
wenn jemand so ambitioniert an eine Sache ran geht, macht es auch Spaß, ein Feedback zu geben und ein Spitzenprojekt zu unterstützen. Natürlich auch weiterhin, wenn aufgrund des Aufwandes mal eine kostenpflichtige Pro-Version verfügbar wäre. Na ja, zumindest wenn der Preis vernünftig ist ![]()
- optischer Beat: leider das einzige, was ich bisher nicht hinbekommen habe. Alle Versuche waren bisher total ungelichmäßig und völlig unsynchron zum Ton. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt
Da hat man als Laie natürlich keinen Einblick. In meiner Vorstellung war so ein Feature bislang eher eine leichte Übung. So kann man sich irren.
Ich weiss nicht, ob das geht, aber vielleicht kann man das akustische Signal auch mit der Status-LED koppeln, die zumindest manche Smartphones wie z.B. das S3 bieten. Wenn technisch realisierbar, wäre das eben ein Feature, welches nur auf geeigneten Geräten nutzbar ist. Für alle anderen Nutzer wäre es dennoch kein Nachteil zum Ist-Zustand, man sollte nur ggf. in der Beschreibung darauf hinweisen, dass fürs optische Signal eben nicht alle Endgeräte geeignet sind. Eine funktionierende Integration im Display wäre natürlich noch besser.
Oder schau dir doch mal die App Mobile Metronome an, da läuft die Zählzeit in Ziffern durch. Ist nicht ganz so optimal wie ein Blinklicht, funktioniert aber und würde imho reichen. Wenn dabei noch die 1 farblich abgesetzt z.B. rot ist, hätte man bei Lärm ausreichend Information, selbst wenn man gerade die Lesebrille nicht auf hat.
Grüße,
Jan
Dann bist ja gar nicht weit von Sonor weg. Ich wär ja dort Dauergast ![]()
Hello sralskyman mal wieder,
den Tips der Kollegen und auch deinen Gedanken kann ich mich völlig anschliessen. Die Becken sind das A und O, weil sie nachträglich nicht veränderbar sind. Obwohl, in einem der Proberäume, wo ich regelmäßig verkehre, steht ein Proberaum-Set, dessen Besitzer offensichtlich einen Endorsement-Deal für Gaffa-Tape hat. Der klebt sogar auf ein geiles K-Zildijan-Crash noch Tape drauf, was jeglichen Ton (in meinen Ohren) vernichtet.
Ich würde auch sagen, dass für dich B20-Becken in Bezug auf Musikalität und Vielseitigkeit die bessere Wahl sein könnten. Die Billig-Türken liefern ja anscheinend oft sehr ordentliche Sounds, ich habe selbst allerdings kaum Erfahrung damit. Die Sonor Armoni Hihat, die ich mal für kleines Geld als Geschenk gekauft habe, finde ich aber bis heute oberamtlich, und auch der Schlagzeuger (Berufsmusiker)meines Bruders hat sie mal ne Weile für Gigs genutzt, weil er sie so geil fand. Unabdingbar ist nach dem, was man liest, allerdings ein Probespielen von Zultan, Turkish, Diril(s) und Co. , weil wohl die Serienstreuung teils recht groß ist.
Was die Stärke der Becken betrifft, mach dir mal keine allzu großen Sorgen. Erst mal muß dein Wunschbecken schön klingen. Auch Thin-Becken können ein bischen was ab. Ich spiele fast nur Thin, habe ne ganze Weile viel Hardrock-Coverzeugs gemacht und natürlich dabei etwas mehr hingelangt, und mir ist noch nie ein Becken kaputt gegangen. Hab mal in einem Interview mit Nort Hargrove von Sabian gelesen, dass die Vorstellung, Thin Cymbals wären super empfindlich, so im Grunde gar nicht stimmt, weil dünne Becken elastischer sind und die Schlagenergie viel besser aufgenommen wird. Klang für mich logisch, sofern man nicht mit aller Gewalt und falscher Technik reinhaut (Stichwort Wischbewegung).
Viel Spaß bei der Equipmentsuche, aber vorsicht, das kann süchtig machen.
Grüße,
Jan
Edit: wenn man beim Testen im Laden steht, wird mir bei manchen Cymbals einfach warm ums Herz. Irgendwie stimmt die Magie, und dieses Becken sollte es sein, egal was wer wo mal gelesen oder geschrieben hat. Denn Euipment, mit dem man sich "pudelwohl" fühlt, regt auch die eigene Kreativität und den Übefleiß am meisten an.
Auf diese Weise haben sicher schon viele Kollegen unerwartet viel Geld in Drumstores gelassen, obwohl sie eigentlich nur schnell ein paar Sticks kaufen wollten. Bei mir wars Ende der 80er mal ein Snarefell, dass mich insgesamt fast 700,- Mark gekostet hat, weil die Sabian-HH daneben einfach mit zu mir nach Hause wollte. Da konnte ich doch nicht nein sagen!?
(ist bis heute bei mir geblieben, auch wenn sie sich altersbedingt öfter mal ausruhen darf)
Stimmt schon, was Jalokin schreibt. Aber darauf verzichten würde ich trotzdem nicht.
Vielleicht gibt es in deiner Region (von wo kommst du denn eigentlich?) noch andere Drummer, evtl. auch hier aus dem Drummerforum. Einen besseren Drummer mal an deinem Set zu hören, ist sicher ein interessanter Schritt, denn gelegentlich hört man dabei, welches Potential bei perfekter Bedienung im eigenen Equipment stecken kann.
Manche vermeintliche Equipmentfrage erklärt sich ja letztendlich durchs Bedienpersonal (an dieser Stelle denke ich mal wieder schmunzelnd an Benny Greb am Kinderschlagzeug ;-)). Und der musikalische Ausdruck, die Feinfühligkeit beim Spiel verändert sich ja mit den Jahren, so dass ein erfahrener 30jähriger Drummer wahrscheinlich meist "besser" klingt als ein 15jähriger mit 2 Jahren Spielpraxis. Zumindest ich war mit 15 immer sehr begeistert von "alten Hasen", selbst wenn sie aus heutiger Sicht gar nicht überragend waren. Sie wußten halt einfach schon, wie man ein Set zum Klingen bringt. Das ist wie mit den älteren Frauen ![]()
Aber jetzt wirds OT.
Grüße,
Jan
Stimmt, Tauchrohr hatte ich übersehen. Nicht ganz selten ![]()
ich mags nicht mit so viel Attack
Siehe meinen vorigen Post.
Der Attack, den du selbst vom Fahrersitz aus hörst, ist weit größer, als ich ihn schon aus 3-4 m Entfernung wahrnehmen würde. Das liegt schlicht und einfach daran, dass kurzwellige hohe Frequenzen weniger weit tragen und auch nicht wie tiefe Frequenzen rundum abstrahlen. Lerne also, die Macht zu nutzen, junger Jedi, statt sie zu bekämpfen ![]()
Der Attack macht deine Toms im Gesamtsound (einer Band) überhaupt erst wahrnehmbar, ohne einen deutlichen Attack würde man nur noch Gewummer hören. Und zu deinem allerbesten Drumfill mit waghalsigen Hand-Fuß-3-gegen-7-über-Alles-Kombinationen würde ich als Zuhörer wohl sagen "vermutlich ziemlich gut, habs aber nicht hören können". Verstehst du was ich meine? Du selbst hast durch den Attack ebenfalls eine bessere Kontrolle, weil du z.B. beim Üben die Schläge klarer erkennst.
Wenn du den Attack weg haben willst, hilft dir die Fellwahl - außer vielleicht bei Evans Hydraulic - nur begrenzt weiter. Die Unterschiede sind meist weit geringer, als die Werbetexter erzählen, was auch verschiedene Hörtests hier im Forum zeigen. Mit Emperors bekommst du mit Sicherheit fast jeden erdenklichen Sound hin, sofern du richtig stimmen kannst. Die AmbaX spiele ich selbst coated auf einem Jazz/Funk-Set, eine Reduktion des Attacks schaffst du damit nicht.
Und wegdämpfen kannst du die Höhen letztendlich aus jedem Fell.
Aber wenn schon in Richtung fetter, dann eher Pin Stripes (großer Aufschrei der Drummer-Polizei).
Mein Tip wäre, bei klaren Emperors zu bleiben, als Resos klare Ambas, die geben alles her, was du brauchst. Klare, weil sie zum Stimmen lernen leichter sind.
Grüße,
Jan
Es fehlt diese Justierungsschraube unterhalb des Bottombeckens, mit der man die Becken anschrägen kann
Ich kenne das Modell nicht, vermutlich das aus der Roadpro-Serie? Bei meiner Iron Cobra gibt es eine Schraube zum Verstellen. Blöde Frage, aber ist sicher nicht nur eine Schraube verloren gegangen? Kommt ja möglicherweise auch bei Neuware mal vor. Ansonsten kenne ich alternativ nur die Variante, bei denen die Auflage aus zwei Teilen besteht, die man gegeneinander verdreht (z.B. von Sonor). Aber das hättest du mit etwas Rumspielen vermutlich selbst entdeckt...
Außerdem verstellt sich während dem Spielen der Abstand der beiden Becken zueinander - er wird immer größer und größer. Muss dann jedes Mal wieder nachstellen
a) Clutch nicht fest genug angezogen, aber vorsicht, mit roher Gewalt schert man schon mal die Mutter ab
b) Kontruktionsfehler, evtl. mal ne andere Clutch testen
c) zu viel Kraft im linken Fuß, sprich falsche Spieltechnik
Wenn wir bei Tama mal nicht von einem Serienfehler ausgehen und die Roadpro-Hardware als solide einstufen, dann halte ich, wenn du nicht ein Montagsprodukt erwischt hast, Variante c) für die wahrscheinlichste. Ich würde zur Sicherheit das Gerät mal zum Händler tragen, wo du es gekauft hast. Der sollte dir das alles erklären können.
Grüße,
Jan
Ja, das hat man hier bzw. auf YT schon schlechter gesehen und gehört
Gutes Drumming, geschmackvoll und sauber auf den Punkt.
Nur, leider für mich ohne Wiedererkennungswert. Ist nicht mein Genre, daher fehlt mir vielleicht das Wissen des Eingeweihten, aber für mich hören sich diese Sachen meist gleich an. Kopfmusik für junge, wilde Intellektuelle, etwas seelenlos.
Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, daher für deine Arbeit trotzdem *thumbsup*
Grüße,
Jan
Den Sets selbst kann ich gerade nichts besonderes abgewinnen. Sehen tatsächlich etwas nach Billig-Stangenware aus.
Was ich definitiv billig finde, ist die Präsentation. Ein Set vor einem Fotohintergrund zu fotografieren, kann man machen, dann sollte man aber die Stative rechts und links nicht sehen. Jede halbwegs größere Firma sollte ausreichend Budget für ein professionelles Erscheinungsbild übrig haben.
Für mich sieht das wie ein Einzelunternehmer aus, der irgendwo mal einen Sonderposten Drumsets aufgekauft hat und diese nun seit Jahren versucht, zu verticken. Anders kann ich mir auch den Link "contact me" ganz unten nicht erklären.
Wer unbedingt ein Endorsement sucht, wäre dann aber vielleicht bei dieser Firma richtig ![]()
Grüße,
Jan