Hehe, genau diese Sozialverträglichkeit wird manchem Projekt schon den Garaus gemacht haben. Deine Frau muss über die stoische Ruhe eines buddhistischen Mönchs verfügen.
Beiträge von trommla
-
-
Wichtig ist, dass du mit dem Zeug das du dann letztendlich verwendest umgehen kannst. Sonst klingt jede Aufnahme nach Amateuraufnahme, egal was für ein Mikro du verwendest. Haben auch schon Tausende gemacht und Amateuraufnahmen geliefert
Mal wieder so eine Aussage zum Einrahmen und an die Wand hängen.

-
Also wenigstens mein Neid ist dir gewiss, zumindest was die Supra betrifft. Manchmal muss es einfach sein, aller Vernunft zum Trotz.
-
Kaufzwang? Gibts Therapien gegen

Aber nochmal zum Mitschreiben. Welche Mikros stehen dir denn derzeit fürs Recording zur Verfügung? Wenn es darum geht, sinnlos Geld auszugeben, gibt es für 600 Euronen ja vielleicht auch andere Möglichkeiten, die dich weiter bringen als D4. Vielleicht umso mehr, wenn du neben Drums auch mal andere Instrumente auf- oder abnehmen möchtest.
-
Gut gemacht, junger Padawan

-
Äh, was bringt dich jetzt drauf, dass das D4 deinen Klangvorstellungen entspricht?
Kritiken sind so ne Sache, je nachdem, ob du von Presserezensionen oder von Usermeinungen sprichst. Die Presse ist nicht neutral (s. Anzeigenkunden/Endorsements der Autoren usw.), normale User vergeben oft Bestnoten aufgrund der Tatsache, dass ihnen nichts Negatives am Produkt auffällt, haben aber keinerlei Vergleichswerte.
Ich würde mir eine Ausgabe von rund 200,- € für die Katze im Sack reiflich überlegen. Beziehungsweise, mit realistischer Selbsteinschätzung kann ich zwar Mikros am Set positionieren, verstehe aber von Recording viel zu wenig, um nicht mit ordentlichem Gerät (wie z.B. SM57) zufrieden zu sein. Den klanglichen Vorteil eines nur in Nuancen besseren Mikros werde ich mit Sicherheit durch meine mangelnde Erfahrung egalisieren. Anders sieht es bei kompletter Neuanschaffung aus, aber wie ich dich verstanden habe, hast du ja schon SM57er?
Unter der Annahme, wirklich gut und erfahren im Recording zu sein, würde ich ein echtes Upgrade durchführen wollen und mir MD421er oder ähnliche Kandidaten besorgen. Aber dann reden wir auch schon über (fast) doppelte Preise. Und selbst das möchte ich vorher am liebsten in Ruhe testen.
-
Je länger der Fred hier läuft, um so mehr freue ich mich, gar nicht erst in die Situation zu kommen, mein Equipment anderen zur Nutzung überlassen zu müssen. Bei manchen Zitaten und Erfahrungsberichten kann einem ja Angst werden

Kann man den Umgang mit eigenem und geliehenem Equipment eigentlich statistisch der bevorzugten Musikrichtung zuordnen? Sind Punks rücksichtsloser als Metaller? Und die vielleicht vorsichtiger als Rocker? Jazzer laufen ja außer Konkurrenz, die streicheln ihr geliebtes Zeugs eh nur

Die Frage mag scherzhaft klingen, aber außer in Jugendtagen, als in Proberäumen noch ein Schleier von Bier und Asche die Instrumente verhüllte, habe ich solche Negativbeispiele nie erlebt. Auch bei Festivals gingen immer alle Drummer sehr rücksichtsvoll mit gestelltem Equipment um. Im Bereich Rock/Pop, Funk und Jazz in meinen Augen absolute Einzelfälle. Ist das in der Hard'n'Heavy-Fraktion anders?
-
Hey, Respekt, ziemlich hübsche Arbeiten, die du uns hier präsentierst. Ein Traum, wenn man über Räume und Geräte verfügt, um solch ein Hobby zu pflegen.
-
Ich bin gerade heilfroh, dass du erst 14 und sicher noch nicht selbst als Autofahrer unterwegs bist. Während der Fahrt - auch im Stau - im Forum zu posten, wär nicht gut

-
Hallo k.drums
there aint no such thing as a jazz snare drum
Pack dir deine Sticks, nen Stimmschlüssel und Zeit ein und geh ins nächste gut sortierte Musikgeschäft testen. Deine Frage nach geeigneten Instrumenten ist verständlich, bringt dich aber keinen Millimeter weiter. Bei Metal mag das noch einfach sein, da sagt man dem Trommeljunior "Nimm Tama, das ist für Metal das beste" (gerade gestern wieder im Drumstore gehört
).Grundsätzlich spielt ein Jazzdrummer meist viel extremer mit Dynamikstufen und Klangfarben d.h. wie ein Instrument klingt, hängt noch viel mehr davon ab, was du musikalisch ausdrücken möchtest. Und natürlich von deinen spielerischen Fähigkeiten
Im Idealfall wählst du dabei Instrumente, die dich inspirieren. Was dich inspiriert, kann schlicht kein anderer Drummer sagen. Meist wird das wohl ein bestimmter Sound in Verbindung mit deiner individuellen Spielweise sein. Mancher mag aber auch von passender Optik inspiriert sein.Deshalb gibt es eben auch keinen Standard. Eine Jazz-Snare wird tendenziell meist nicht zu tief oder zu flach sein, aber es sollen schon Jazzer mit tiefen Eimern oder Piccolos gesichtet worden sein. Die Ansprache muss natürlich sehr sensibel sein, das kann man ner Snare mit entsprechenden Fellen und gutem Teppich plus Stimmung aber auch "beibringen".
Die bereits genannten Tama SLPs habe ich gerade gestern wieder getestet, bei denen kannst du für relativ schnmales Geld oberamtlichen Jazzsound finden, und die Verarbeitung und Funktionalität sind Tama-typisch hervorragend (ich liebe den Strainer!!!)Bei Becken ist es ähnlich. Natürlich spielen Jazzer in der Regel dünne Cymbals aus B20-Bronze, da der Klang von Haus aus schon variabler und facettenreicher ist. Aber wenn du dir die Endorser-Profile einschlägiger Jazzgrößen mal ansiehst, wirst du schnell merken, wie unterschiedlich dennoch die Bedürfnisse sind. Und dass es handgehämmert sein muss, ist ein Mythos, denn sonst dürfte kein Jazzdrummer der letzten Dekaden noch Zildjian spielen. Nicht jeder Musiker schwimmt in Geld, daher muss es auch nicht zwingend Spizzichino sein.
Mein Eindruck ist, dass du deinen Klang noch zu sehr über die Equipmentfrage beurteilst und noch gar kein wirkliches Gespür entwickelt hast, wie Jazz "klingt".
Kurzes Gedankenspiel dazu. Wir sehen vor uns auf der Bühne ein Big Band Setting. Dort steht dein Tama Starclassic Bubinga (ist das nicht ein Set für härtere Musik?), und du spielst mit der Band einen Swingklassiker.
Variante a) du bekommst deine Traumsnare und Traumbecken dazu gestellt
Variante b) Instrumente werden nicht getauscht, aber statt dir nimmt Jeff Hamilton auf dem Stuhl platz und spielt die gleiche NummerPreisfrage: Welche der beiden Varianten klingt jazziger? (Wenn ich da säße, mit Sicherheit auch nach vielen Jahren leider immer noch Variante B
)Also, zieh los ins Geschäft und teste, teste, teste. Und kaufe, was dir am Ende am besten gefällt.
Wundert mich übrigens, dass bei Fellen noch nicht Remo Skyntone genannt wurde. Das finde ich als Snarefell für Jazz sehr schön warm mit guten Beseneigenschaften und Kalbfell-Look.
Grüße,
JanEdit: hab wohl vorher nicht richtig gelesen. Supra ist ne geile Snare, speziell an die 6,5 er könnte ich mich gewöhnen, wenn mein Budget das hergäbe. Aber bei Neukauf bleibt dir fast nix, bei Gebrauchtkauf nur wenig für gute Becken. Ich würde lieber die Snare günstig ansetzen und mehr für Becken einplanen. Und Snare darf auch gerne gebraucht her, da man viel mehr pimpen kann als bei Becken.
-
Die Adoro-Felle kommen von Aquarian. Teilweise, wie. z.B. die Heritage Serie, werden für Adoro nach deren Vorgaben gefertigt.
Danke für die Info, genau diese Frage lag mir auf der Zunge. Dass Adoro jetzt auch schon selbst (gute) Felle produziert, hätte mich überrascht. Lass uns doch wissen, wenn du die Adoros drauf hast, und was sie so können.
-
Das könnte ein Fall für die Haftpflichtversicherung sein!
Das war auch mein erster Gedanke. Allerdings schließt die Privathaftpflicht in der Regel Schäden, die im Rahmen von freiwilliger Überlassung, also Verleihen entstanden sind, meines Wissens nach aus. Sollte man bei der Formulierung der Schadensmeldung beachten.
-
Solche Ereignisse sind natürlich bedauerlich, Robi, ich kann deinen Ärger verstehen.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob bei fehlender Bereitschaft des angeblichen Verursachers juristisch viel zu holen ist. Ich würde die Geschichte wahrscheinlich abhaken und für die Zukunft lernen.Nach solchen Erlebnisberichten heißt das wohl tatsächlich, entweder ein klares NEIN, oder Korinthen zu kacken und ein Übergabeprotokoll anzufertigen. Letztendlich mag es sich um eine befreundete Band handeln, aber die Hand kann ich trotzdem für niemanden ins Feuer legen. Und wie ich hier in einem anderen Thread lesen durfte, gibt es Kollegen, die Becken allen Ernstes für Verschleißartikel halten (mir stellen sich immer noch die Nackenhaare auf
).Umgekehrt, und das sage ich ganz allgemein, würde ich auch zunächst meine Verantwortung abstreiten, da ich
1) absolut kein Heavy Hitter bin und noch NIE ein Becken geschrottet habe, und
2) ich es für durchaus vorstellbar halte, dass es Kollegen gibt, die mir ein vorher schon defektes Becken unterjubeln wollen.Je nach Grad der Freundschaft und den sonstigen Rahmenbedingungen wäre mein Angebot vermutlich, 50% des Schadens zu tragen, sofern der Zustand des Beckens vor meiner Nutzung nicht belegbar ist.
Eventuell sollte man auch als "Entleiher" vor Beginn alles gewissenhaft prüfen, um solche Situationen zu vermeiden. Ich persönlich habe das bislang noch nie gemacht, aber man lernt ja nie aus.
-
Bei der vom TS zur Schau gestellten Seriosität bzw. seinem Verständnis von Ehrlichkeit hätte ich ehrlich gesagt Sorge, ob seine Werbeaussagen nebst Abbildungen nur ansatzweise halten, was sie mir versprechen.
Selbst wenn ich grundsätzlich einen Nutzen im "Refurbishen" meiner Becken sähe - was ich nicht tue - würde ich dieser Firma keines meiner Bleche anvertrauen. Wer weiss denn, ob oder in welchem Zustand ich sie zurück bekomme.
Mal abwarten, wie lange es dauert, bis die Seite wieder verschwunden ist.
-
Ich habe Stunden im Musikgeschäft verbracht und Kisten verglichen. Die günstigeren Pepotes haben mich soundtechnisch alle nicht überzeugen können, obwohl ich sie optisch zu Beginn favorisiert hätte, daher kann ich deine Verunsicherung absolut verstehen. Wäre die Erkenntnis nur vor der Kaufentscheidung gekommen. Ich bin kein Fachmann, aber mir fällt ohne komplette Demontage nicht ein, wo man ansetzen könnte, um den Sound nennenswert zu verändern.
Verkauf die Kiste, und ehe du was anderes kaufts, nimm dir Zeit und nen Kumpel mit, um im gut sortierten Fachhandel ausgiebig zu vergleichen.
P.S.: hätte Geld keine Rolle gespielt, wäre mein Favorit damals ein Pepote Maestro für ca. 500 Öcken gewesen, in meiner Preisliga lagen aber die Schlagwerke eindeutig vorne. Allerdings gab es selbst bei identischen Modellen teils enorme Klangunterschiede.
-
Alleine die vielen unterschiedlichen Empfehlungen zeigen dir vielleicht schon, dass es die "richtige" Wahl wahrscheinlich nicht gibt. Die Liste von Moe finde ich z.B. für die Neukaufvariante preislich recht plausibel, man könnte mit Sicherheit jedoch auch manch andere Marke/Serie einsetzen.
Wenn du morgen startest und zu diesem Preis einkaufen gehst, wirst du dich freuen, wenn du das Equipment nach hause trägst. Spätestens aber am Tag drauf wirst du anfangen zu zweifeln, ob du richtig inverstiert hast. Warum? Weil du keine persönliche Erfahrung hast, den Kauf zu evaluieren. Das steht im Konflikt zu deinem hier erkennbaren Perfektionismus, und eigentlich kann das nur schiefgehen.
Wenn mir jemand sagt, "nimm das, da haste was Solides, was dich auch nach Jahren noch zufrieden stellt", dann ist mir das einfach zu wenig. Um mir einen Marktüberblick zu verschaffen, müssen mindestens folgende Fragen für mich geklärt sein.
a) welches Budget (bei dir zunächst geklärt)
b) welche Hersteller bieten im angestrebten Preisrahmen überhaupt was Erwähnenswertes an (sind wir gerade dabei)
c) was unterscheidet Hersteller/Modell A von B von C im Detail z.B. Features, Verarbeitungsqualität, Langlebigkeit, Design etc.
Sound steht aufgrund der stark subjektiven Betrachtung hierbei etwas außen vor und kann am besten mit den eigenen Ohren verglichen werden
d) welche Merkmale sind mir besonders wichtig
e) Was bietet mir Hersteller/Modell A im Vergleich zu allen anderen bei ähnlichem Preisrahmen an Mehrwert oder Alleinstellungsmerkmalen
f) bei Gebrauchtkauf zusätzlich: auf was muss ich besonders achten, um keine bösen Überraschungen zu erlebenUm Dauerfrust zu vermeiden, würde ich dir wirklich empfehlen, mit ausreichen Zeit und persönlicher Unterstützung die Punkte c) bis f) abzuarbeiten und erst dann eine Kaufentscheidung zu tätigen. Schließlich reden wir in jedem Fall über ne Menge Geld, die du wahrscheinlich nicht mal eben aus dem Ärmel schüttelst, wenn ich dein Alter berücksichtige.
-
ohne Soundfrust
Darum geht es. Und ich behaupte, auch wenn ich den Beweis im Moment schuldig bleiben muss, dass ich bei einem Budget von 1200,- € gebraucht mit neuen Fellen nen ziemlich amtlichen Sound bekomme, vorausgesetzt, es ist technisch alles in Ordnung. Mit Sicherheit um Welten besser, als es ein Anfänger mit dem dreifachen Budget erreichen würde. Ein Anfänger kann doch deine/unsere Dimensionen in der Regel noch gar nicht erfassen!!!
Ich habe z.B. nicht erst einmal einer Billigsnare durch geeignete Felle, neuen Teppich und ordentliche Stimmung Leben eingehaucht, über das sich ein Anfänger mehr als freuen würde. Selbstredend ist solch eine Snare nicht so vielseitig wie eine 500,-€ Snare, und die Hardware läuft auch nicht ganz so geschmeidig. Aber Frust? Sicher nicht, selbst für meine Ohren.
Viel wichtiger ist, wie schon jemand geschrieben hatte, die Qualität der Hardware. Schlechter Strainer, wackelige Tomhalter, schlecht laufende Stimmschrauben etc. vermiesen einem auf Anhieb den Tag, noch ehe man einen Ton gespielt hat.
-
Wie gesagt, gerne. Meld' dich nur bitte möglichst frühzeitig, umso besser sind die Chancen, dass es klappt.
-
Und wieder mal spielen wir das altbekannte Spiel "Wie-verwirre-ich-einen-Newbie".

Peddys Ansatz hilft am ehesten weiter. Zwar sprechen deine Vorbilder, allen voran Danny Carey, für etwas größeren Materialaufwand. Dennoch sehe ich vor allem 2 gute Gründe, eher bei einem Standardsetup zu beginnen.
1. Vorkonfigurierte Standardsets sind günstiger und
2. zum Lernen weniger verwirrend. Mit einem Standardset (+ evtl. DoFuMa) kann man musikalisch ebenso jeden Stil bedienen, auch wenn die Protagonisten oft wesentlich größere Sets spielen. Das hat aber nicht zuletzt auch mit der Optik auf großen Bühnen zu tun.Das A und O, um nachher lange Gesichter zu vermeiden, ist fachliche Unterstützung beim Kauf, egal ob neu oder gebraucht. Das kann dein Schlagzeuglehrer sein, aber natürlich auch jeder andere halbwegs versierte Drummer. Ich kenne die Passauer Szene nicht, aber die Stadt ist groß genug, um hier wen zu finden. Gegen ein paar Bierchen oder ein warmes Abendessen machen das sicher viele.
Solltest du demnächst mal nach München kommen, kannst du dich auch gerne melden. Wenn ich Zeit habe, können wir uns gerne bei Just Music oder Hieber Lindberg treffen.
Grüße
JanEdit: da hat sich ja viel getan, während ich einen Beitrag geschrieben habe. Also wäre das Setup eingegrenzt. Und die Summen von Oliver Stein sind immer noch überzogen, trotz Kompromiß

-
"Das Einzige was man mit einem SM 57 nich machen kann, ist es einem Schauspieler mit Leukoplast an die Backe zu kleben."

Da die Frage sehr allgemein formuliert ist und der Anspruch vermutlich nicht in Richtung Hochglanz-Top40-Produktion geht, ganz klares Ja. Technisch geht das locker, du machst die Mikros nicht kaputt damit.
Natürlich ist das SM57 kein Spezialist an den Floortoms. Wenn du keine Alternativen im Köfferchen hast, passt das aber schon. Solltest du Alternativen am Start haben, dann hilft am besten Ausprobieren und Vergleichen. Da jegliche Soundbeschreibungen nur Krückstöcke und äußerst subjektiv sind, lernt man dabei sowieso am meisten.Was genau willst du denn recorden, und welchen Sound willst du erreichen?