Beiträge von trommla

    6 und 7 Zoll wäre eher untypisch. Vielleicht hat sich der Herr Lidl bei der Beschreibung auch geirrt. Die Dinger wiegen ja vermutlich nix, klemm sie dir doch unter den Arm und spazier ins nächste Musikgeschäft. Oder miss nach und rechne in Zoll um. Selbst wenn es ganzzahlige Durchmesser wären (6'' gibt es ohne Probleme, 7'' hab ich m.E. noch nie gesehen), könnte es ein weiteres Problem geben. Der Kragen normaler Tomfelle ist wesentlich niedriger als der von Bongofellen. Selbst wenn der Durchmesser paßt, sitzt das Fell dann sehr hoch, und die Schrauben sind u.U. zu kurz. Wenn du dann auch noch die Schrauben tauschen mußt, kannst du auch gleich die etwas teureren Bongofelle kaufen.


    Außerdem will man ja die Bongos vielleicht auch mal als Bongos spielen? ;)


    Grüße,
    Jan

    Ich kann nur mutmaßen, dass es mit den Größen Probleme gibt, zumindest wäre mir im normalen Drumsektor kein Fell bekannt mit diesen Zwischengrößen. (Macho: 7 1/4'', Hembra: 8 5/8'').Wobei du die Größen auch selbst heraus gefunden hättest, selbst auf der Thomann-Seite ;)


    Als Spezialanfertigung, sofern möglich, vermutlich noch einiges teurer. Allerdings gibt es ja auch Fellsets für Bongos, die etwas günstiger sind. Muß ja nicht gleich das Millennium-Set für 9.90 € sein.


    Ohne deine Spielweise zu kennen, sollten normale Bongofelle auch Sticks abkönnen.


    Grüße,
    Jan

    Das macht hoffentlich jeder seriöse Drummer. Die Intention des TS klang/klingt für mich allerdings eher nach Soundtüftelei auf der Livebühne, und das mache zumindest ich definitiv nicht, wenn die Zeit knapp und das Ergebnis im Gegensatz zur Studioproduktion vergänglich ist. Zumal bei den meisten Soundchecks die Zeit ja eher knapp ist. Bevor ich da komplett mit Umstimmen anfange, gehe ich lieber noch mal das Programm durch und trinke ne Apfelschorle.
    Ganz zu schweigen von den genervten Mitmusikern, die ich mir auch gerne erspare.

    Ralli Son
    Sorry, ich finde, wenn jemand Tipps und Austausch sucht, wie man mit solchen Live-Situationen umgehen kann, hat er bessere Statements verdient als solche Plattitüden, dargeboten in einem nach meinem Empfinden ziemlich arroganten etwas zu saloppenTonfall.
    Mag sein dass Herr Philips das so beeindruckend im Griff hat, aber es ging doch tatsächlich eher um praktische Hinweise aus erster Hand, wie der TS selbst live damit umgehen könnte. Also gib dir nen Ruck ;)

    Verstehe trotzdem noch nicht ganz, was du uns mitteilen möchtest. Dass S.P. sowohl ein guter Trommler als auch Tontechniker ist, wissen die meisten. Wenn du mit ihm regelmäßig persönlich um die Häuser ziehst, freuen wir uns über Insiderinformationen. Wenn nicht, bekommst du doch vermutlich auch nicht mit, was vor dem Soundcheck so passiert, oder?

    In welchem Newsticker erwartest du denn eine Eilmeldung "Simon Philips benutzte beim gestrigen Konzert ein Moongel auf dem mittleren Tom"?
    Er wird schon auch in Situationen kommen, bei denen etwas Dämpfung erforderlich ist, falls er noch gelegentlich in Clubs und kleinen Hallen auftritt. Und er ist berühmt genug, dass er noch nicht einmal die Drummer-Polizei fürchten muss, wenn er so etwas (tststs...) mal machen sollte.

    Ich finde es offen gestanden etwas vermessen, zu glauben, dass man sich als Gitarrist mal einfach ans Set setzt und halbwegs ordentliche Tracks einspielt. Wozu üben denn andere jahrelang?
    Wenn du tatsächlich was vernünftiges produzieren willst, dann organisier dir einen Drummer, der das für dich einspielt. Wenn man wüsste, wo du zuhause bist, gäbe es evtl. ja auch jemanden hier im Forum, der auf so etwas Lust hat.
    Das Gesamtergebnis wird es dir danken!


    Grüße,
    Jan

    Die Diskussion hatten wir schon mal an anderer Stelle. Wir verfolgen glaube ich andere Ansätze bzw. machen andere Musik. Dein Ansatz ist tendenziell der, über den befreundete Tontechniker eher mal stöhnen ;)
    Aber wie gesagt, anderes Thema, lass uns doch wieder zum Threadtitel zurück kommen. (zu dem ich allerdings im Moment nichts neues beizutragen habe)

    Nicht dass wir aneinander vorbei reden. Natürlich sind im optimalen Fall alle Faktoren so, dass man sich gut hört. Allerdings habe ich im Lauf der Jahre gelernt, mich mit suboptimalen Verhältnissen diszipliniert zu arrangieren und das nicht durch Reinprügeln kompensieren zu wollen.
    Wahrscheinlich habe ich zu oft mit dem Typ Gitarristen gespielt, die konstant ihre Lautstärke am Amp nachgeregelt haben ("ich hör mich nicht, ich hör mich nicht..."), bis sogar die Mischer nichts mehr korrigieren konnten, ohne den Fader ins Negative zu fräsen ;)


    Ich würde übrigens immer versuchen, die Amps eben nicht frontal Richtung FOH und zudem erhöht oder gekippt zu stellen, damit die Amps vor allem die Bühne "ausleuchten" und so primär als Monitor dienen. Zumindest wenn alles mikrofoniert oder Line ins Pult geht, was ja meist der Fall sein dürfte. Dann brauch ich nämlich damit nicht auch noch die Monitorwege zukleistern. Aber anderes Thema.

    Ich glaube, man könnte unsere gesammelten Erfahrungen auf einen Nenner bringen:


    1.) Finger weit weit weg von den günstigsten (No-Name) Modellen fraglicher Herkunft, schon gar nicht ungesehen über Ebay
    2.) Hausmarken der etwas höheren Kategorie können für leichten bis mittleren Gebrauch auch längerfristig Freude machen. Man sollte aber wissen, worauf man beim Kauf zu achten hat, wozu ein Anfänger etwas Hilfestellung haben sollte.
    3.) Die Profiklasse vieler etablierter Hersteller ist natürlich langfristig oder bei sehr intensiver Nutzung die beste Variante, wenngleich teuer.

    Und bring ich so ein Öffnerteil (mit dem Fuss entriegeln) auch an die von Josh vorgeschlagene Basix Hardware


    Ob die Cobra Clutch an jede handelsübliche HH paßt, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es für deine Musikrichtung und ohne Doppelbasspedal eigentlich nicht nötig wäre, das Top-Cymbal zu entriegeln. Die 150 Franken (schätze ich mal) steckst du besser in einen Monat Unterricht und lernst die spielerischen Basics, so ein Lehrer hilft nämlich gerade am Anfang ungemein.


    Drums Only in Zürich sollte eigentlich genügend Auswahl haben, um in allen Belangen fündig zu werden oder wenigstens eine gute Beratung vor Ort zu erhalten.


    Edit: verschätzt, die Cobra Clutch kostet in der Schweiz satte 210,- CHF aufwärts :(

    Völlig richtig, Gsälzbär. Für einen Profi oder ambitionierten Amateur mit ein bis 2 Gigs pro Woche würde ich das so sehen.
    Aber im Moment reden wir doch mit einem im Berufsleben stehenden Anfänger, der wahrscheinlich erst in ein, zwei Jahren die erste (Feierabend)Band hat, welche vielleicht eine Hand voll Gigs im Jahr spielt.


    Edit: ich könnte tatsächlich auch Beispiele nennen. Vor 25 Jahren habe ich mir zum Sonor Lite mangels Budget billige Beckenstative und einen Hocker der Firma Magna gekauft.
    Mit dem Kram habe ich hunderte von Gigs ohne Schwierigkeiten gespielt.
    Alle diese Teile verwende ich noch gelegentlich, auch wenn sie inzwischen nicht mehr zur Erstbesetzung gehören und natürlich der Zahn der Zeit genagt hat. Z.b. ist die Spindel am Hocker inzwischen (schätzungsweise) festgerostet, jedenfalls kann ich ihn nicht mehr verstellen. Aber grundlegend funktioniert noch alles, nichts ist abgebrochen.

    Als Anfänger, so lange du nicht genau weißt, wo deine musikalische Reise hingeht, würde ich dir zu 14'' raten. Das ist so die gängige Universalgröße, mit der du zumindest keinen Stil nicht spielen kannst. Bei "fein" denke ich natürlich an B20-Bronze. Also Bronze mit einem relativ hohen Zinnanteil (im Gegensatz zu B8, B10, B12). Optisch erkennst du das im Laden pauschal mal daran, dass die Becken immer rötlicher werden, je geringer der Zinnanteil ist.


    Die ganze Palette wirst du nirgends anhören können. In einer guten Drumabteilung wird es aber zumindest verschiedene Modelle der gängigen Hersteller in unterschiedlichen Größen und Legierungen geben. Da kannst du dir zumindest eine grobe Orientierung verschaffen.


    Wenn dir dabei ein paar Modelle zusagen, aber zu teuer sind, dann schreib dir das Modell auf und frag' uns, ob wir günstigere, ähnlich klingende Alternativen wissen. Aber zumindest Masterwork Troy und Sonor Armoni findet man nach meinem Eindruck auch in vielen größeren Musikgeschäften.

    Bislang habe ich keine Billighardware aus vergangenen Zeiten lebendig irgendwo erblicken können. Komischerweise sind nach 20 Jahren nur noch Qualitätsprodukte übrig.


    Dann behaupte ich mal dagegen:
    Vor 20 Jahren ist vor 20 Jahren. Vor 20 Jahren waren die amerikanischen Basketballprofis ohne jegliche Konkurrenz weltweit dominierend. Vor 20 Jahren hatte Sonor (und all die anderen) glaube ich noch nicht einmal begonnen, in China produzieren zu lassen, oder die Chinaproduktion war gerade angelaufen (müsste ich jetzt nachlesen)
    Aber durch die Globalisierung hat auch die restliche Welt dazu gelernt und deutlich höhere Standards entwickelt. Gerade Sonor ist ein gutes Beispiel, dass sie selbst die schier unglaubliche Robustheit der damaligen Signature-, Phonic(Plus)- und Lite-Hardware heute nicht mehr erreichen.
    Rechnerisch auf jeden Fall völlig ok, wenn eine 59,-€ nach 10 Jahren auseinanderfällt, wohingegen meine Tama IC vielleicht 30 Jahre hält. Da macht man nix falsch.

    Hier an meinen PC-Monitor-Quäken finde ich Y stimmiger, irgendwie "smoother". Klangnuancen, Panning etc. erkenne ich aber leider erst gar nicht.


    Frage dazu: mit was ist das Sax gedoppelt? Anderes Gebläse, Rhodes/Keys? Oder bilde ich mir das gerade nur ein? Klingt für mich jedenfalls weder wie ein Bläsersatz, noch wie eine Solostimme, eher wie ein Soundeffekt. Gefällt mir an ein paar wenigen Stellen, überwiegend jedoch stört es mich.