Beiträge von trommla

    Schön, wie alle losdiskutieren. Dem jungen Mann geht es aber denke ich nicht um Antworten, sondern um Werbung in eigener Sache. Er selbst hat seine Antwort schon längst gefunden, wie auch sein anderer Post zeigt.


    Ich persönlich finde das Projekt toll, nicht den Drummer. Für mich zählt vor allem die Teamleistung, die im anderen Thread thematisiert wird, dieser Thread hier klingt für mich zu sehr nach Fishing for Compliments und ist mE ziemlich überflüssig.

    Hallo Frederike,


    generelle Empfehlungen wurden hierzu schon oft gegeben. Um einen groben Überblick zu bekommen, lohnt sicherlich das Bemühen der Forumssuche. Um dir konkrete Tipps zu geben, bräuchten wir wenigstens einen Preisrahmen. Aber, soviel sei vorausgeschickt, keiner wird dir ein neues Set für 200 € empfehlen, da ist der Frust schon vorprogrammiert. Generell würde ich nach gebrauchten Markeninstrumenten Ausschau halten, die lassen sich ohne großen Verlust wieder verkaufen.


    Bei Becken gibt es für mich nur ein No Go, das sind Messingbleche. Sind unwesentlich besser als Topfdeckel, daher gleich Finger weg.


    Insgesamt würde ich mindestens 500 € veranschlagen, da kann man mit etwas Geduld schon was taugliches bekommen.


    Grüße Jan

    Ich persönlich bin mit dem Ergebnis zufrieden, finde die Farbkorrektur passend, finde es relativ tight gespielt und das Gesamtkonzept auch stimmig.


    Das ist doch ne schöne Aussage, wozu braucht es noch Clicks? ;)


    Hab grad nicht die Möglichkeit, mir das Video anzusehen, würde mich aber fragen, wo mein Alleinstellungsmerkmal gegenüber unzähligen anderen Drumcovers liegt.
    Ist es besonders (gut) getrommelt?
    Ist es besonders gefilmt?
    Sehe ich besonders gut aus und / oder bin ich besonders smart?
    Gibt's andere Besonderheiten?


    Wenn ich diese Fragen alle oder überwiegend mit Nein beantworten müsste, wäre ich mit o.g. Zitat mehr als zufrieden und würde mich keine Sekunde grämen. Oder ich überlege mir zur Erhöhung meiner Chancen etwas, was mich von der Masse abhebt. Die Zahl der Mitbewerber wächst sekündlich und man fällt in der Masse natürlich immer weniger auf.


    Ein positives Beispiel der letzten Jahre war für mich Stoiber on Drums, mit dem Ansatz ist Johnny König gleich aufgefallen. Junge ambitionierte Metaldrummer fallen halt erst mal nicht auf.


    Übrigens passt dein Nick nicht zu jemandem, der über <100 Clicks nachdenken muss, für mich fällt der sogar unter Negatives Alleinstellungsmerkmal.


    Grüße aus Bayern

    Diese "Retro Mahogany" Dinger halte ich für Catalina Club Snares unter neuem Namen. Die Catalina Club Schnarren haben ja unter Drummer einen, na ja, zweifelhaften Ruf, was der Fa. Gretsch bekannt sein dürfte. Obwohl zumindest die 13x7 mit Gussreifen gar nicht mal schlecht gewesen sein soll. Unter neu(tral)em Namen erhofft man sich evtl besseren Absatz.


    Hinweis darauf die meiner Erinnerung nach identischen Spezifikationen sowie das vorangestellte CC in der Typenbezeichnung. Die Buchstaben sind bei Gretsch Snares i.d.R. Kürzel für den Seriennamen.

    Könnte auch ne falsche Angabe sein. Die Catalina Snare gab's in 13x7 mit Gussreifen für ebenfalls ca. 130 € mit diesem Badge. Auch aus Luan/philippin. Mahagoni .
    Bei beiden Varianten liegt zumindest der aufgerufene Preis über dem damaligen Neupreis.

    Hajo, da bin ich ganz bei dir, nutze LIVEBMP ebenfalls gerne. Ist halt nicht gratis, kA ob der Fragesteller sich das leisten kann oder will.


    Generell scheint mir, daß ihm (er ist 16) noch das Selbstvertrauen in das "innere Metronom" fehlt, um den Laden zusammen zu halten, und er deshalb nach technischer Unterstützung sucht.


    Aber, lieber Rat Suchender, je länger ich drüber sinniere, umso mehr denke ich mir "Vertraue der Macht, Luke".
    Lass die Elektronik weg und vertrau deinem Timing, dann klappt das schon. Dirigent, Mitmusiker und Noten unter einen Hut zu bekommen, kann so schon anspruchsvoll sein.

    Hallo Drumster,


    haben nicht die meisten Chöre ihr Metronom dabei? Die vor dem ganzen Haufen stehen und mit den Armen wedeln? ;(


    Deine Überlegung, die Konzerte mit Click zu spielen, klingt für mich gut gemeint, aber realitätsfern. Die Freizeitchöre, die ich bisher begleiten durfte, wären (inklusive ihrer Chorleiter) ziemlich gefordert, einer timingfesten Band von A-Z zu folgen, weil ihre Orientierung im Stück i.d.R. nicht akustisch über den Beat, sondern visuell (Noten + Dirigat) stattfindet. Wenn nicht zwingende Gründe den Einsatz des Metronoms erfordern (z.B.Synchronisierung mit Samples, wobei dann auch und vor allem der Dirigent den Click bräuchte), würde ich es weglassen, da es die ganze Angelegenheit wahrscheinlich eher "verschlimmbessert". Da sollte der Dirigent der uneingeschränkte Chef bleiben.


    Wenn ihr als Band Sorge habt, nicht tight zusammen zu sein, empfehle ich euch, eine oder mehrere Proben ohne Chor einzuplanen, um mit Click das Programm zu spielen und gemeinsamer sicherer zu werden. Dafür tut es dann eine der üblichen Handy-Apps, man sollte aber eine kleine Gesangsanlage oder nen freien Amp haben, um den Click für alle hörbar zu machen. Wenn ihr ganz viel Zeit habt, könnt ihr jedes Stück in verschiedenen Tempi spielen (original, etwas zu langsam, etwas zu schnell), dann seid ihr auf Live-Schwankungen auch schon ein bischen eingestellt ;)
    Für die Konzerte selbst könntest du das Handy-Metronom auf Blinkmodus mitlaufen lassen, um eine grobe Orientierung über das Tempo behalten und bei Abweichungen sanft gegensteuern zu können.


    Ich selbst nutze schon seit langer Zeit die Tama RW105, meistens im Blinkmodus zur groben Orientierung bzw. zum Einzählen. Für Android habe ich zusätzlich Mobile Metronome und LiveBMP zur Kontrolle der Time bei Proben, weil man ganz gut sieht, an welchen Stellen die Band schneller oder langsamer wird.


    Grüße,
    Jan

    Also mal ehrlich, wer von euch würde nicht den Spaß am Trommeln verlieren, wenn er selbst bei Bandproben derart verhüten müsste? Halte ich, nicht nur bei Kindern, für kontraproduktiv für anhaltende Begeisterung und Motivation. Kommt mir vor wie ein Porsche mit Entenmotor. Vermittelt auch keinen Fahrspass.


    Schlagzeug klingt nun mal wie es klingt, und wenn man den Sprössling nachhaltig fördern will, muss man m.E. Bedingungen schaffen, die auch angemessen lautes Spiel ermöglichen. Das Gespräch mit der Nachbarschaft fällt auch mir als erste und preiswerteste alternative ein.

    Stellt sich bei dir denn nach gefühlten 1000 mal hören so etwas wie eine musikalische Erinnerung ein? Dann könntest du dir Aufnahmen eurer Songs in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit oder bei anderen Gelegenheiten immer wieder zu Gemüte führen, bis du sie abrufen kannst. Das klappt bei mir ergänzend eigentlich immer recht gut, wenn ich mir ein neues Programm innerhalb überschaubarer Zeit draufschaffen will.


    Allerdings habe ich in der Regel trotzdem meine Lead Sheets zur Orientierung dabei und würde daher die vorangegangenen Tipps beherzigen.


    Das wichtigste finde ich, sich nicht unter Druck zu setzen, sondern nach geeigneten Work Arounds zu suchen, dann wird das schon.


    Grüße Jan

    Diesen hier


    http://www.thomann.de/de/tama_ht730s_drummersitz.htm


    nutze ich seit etlichen Jahren mit Begeisterung. Auch Musiker-Kollegen sind regelmäßig sehr angetan. Einziger Nachteil: der Preis, denn eigentlich hätte ich gerne mehrere davon. Na ja, und das Gewicht ist natürlich entsprechend hoch, aber zur Schonung meines Allerwertesten und meiner Lendenwirbelsäule nehme ich das gerne in Kauf.


    Die Kaufentscheidung fiel bei mir allerdings nicht nach einer Meinungsumfrage in Fachforen, sondern aufgrund meines "Popometers" beim Probesitzen.


    Zum Thema Vierbeiner:
    Ein Sitz mit vier Beinen würde unabhängig vom Sitzkomfort von vorne herein durchfallen, denn ich bewege mich auf so vielen unterschiedlichen Bühnenböden (manchmal durchaus auch auf der grünen Wiese), dass ich keine Abstriche in puncto Standfestigkeit machen möchte. Wüsste gerne mal den Grund, weshalb Hersteller auf Vierbeiner setzen, das hat m.E. keinerlei Vorteile.


    Grüße,
    Jan

    Der Puls bleibt also gleich lediglich das Schlagzeug spielt weniger Noten.


    Ah ja...
    Morgens nach dem Aufstehen: Ruhepuls von 60
    Nach einem 200m-Sprint: Puls von 240
    Der Puls bleibt gleich, lediglich das Herz schlägt schneller.


    Merkst du was?


    Im Zweifelsfall würde ich eher das Schlagzeugspiel modifizieren, damit sich der Sänger besser fühlt. Schliesslich ist es unser Job, die Band gut klingen zu lassen. Keiner geht aus nem Konzert und pfeift das Schlagzeug vor sich hin, sondern meist die Melodie (frei nach Quincy Jones).


    Grüße,
    Jan

    Die Frage der Befellung hast du uns ja bisher vorenthalten. Für einen schönen UNgedämpften Ton, wie schon geschrieben wurde, nicht ganz unerheblich. Wobei ich das in manchen Köpfen vorherrschende "Dämpfungsverbot" nicht nachvollziehen kann. Es gibt so viele Nuancen zwischen "total offen" und "totgedämpft", dass der richtige Umgang mit Dämpfung m.E. ins Repertoire eines seriösen Drummers gehören muss.


    Aber:

    Diplomats als Resos:
    Ich glaube dann wummerts nur noch mehr. Ich würde bei einer Situation wie im Startpost beschrieben bei den größeren Toms (ab 14 oder 16) eher zu dickeren oder gar zweilagigen Resonanzfellen greifen.


    Wenn ich mich nicht ganz irre, ist es genau anders herum. Je dicker das Resofell, umso länger kann es aufgrund seiner Masse nachschwingen und verlängert somit das Sustain. Praktisch kann ich das im Moment nicht untermauern, da ich mit Ambas als Standard immer gut gefahren bin und immer Moongel und Gaffa auf Tasche habe. Das ist für mich (moderat eingesetzt) die effektivste, flexibelste und dabei kostengünstigste Lösung.


    Grüße,
    Jan

    Vielleicht solltest du mal schreiben, welches Set du im Moment spielst. Ob das Angebot ein Upgrade bedeutet, finde ich sonst schwer zu beurteilen. Auf den ersten Blick, und ohne das Set und va die Becken selbst gespielt zu haben, bin ich mir da nicht ganz sicher.


    Grüße

    Ich kann verstehen, dass man beim Equipmentkauf selbst (oder besonders) bei schmalem Budget Angst hat, sich zu verkaufen.
    Aber, vorausgesetzt dein Kit steht stabil und hat keine offensichtlichen oder gedeckten Schäden, brauchst du dir da vielleicht gar keinen Kopf machen.


    Dank meines Bruders kenne ich z.B. die Münchner Reggae- und Afroszene recht gut, und da habe ich schon Sets auf Bühnen gesehen und gehört, die sich im Traum kein User hier in den Keller stellen würde. Erstaunlicherweise klangen sie trotzdem immer ziemlich fett nach Reggae/Afro, einfach weil das Bedienpersonal im entsprechenden Kulturkreis aufgewachsen war. An Equipment wird da bei weitem nicht der Anspruch gestellt wie in unseren Breiten, klar, in den Herkunftsländern gibt oft ja gar kein vergleichbares Angebot.


    Teilweise trommeln da Leute, die gar kein eigenes Set besitzen, sondern sich den Kram für Gigs immer wieder irgendwo zusammenleihen, und trotzdem klingen die besser, als unsereins es wahrscheinlich je könnte.


    Kurz gesagt, selbst mit deinem Set sollte Reggae problemlos möglich sein, wenn du lernst, richtig zu stimmen und damit umzugehen. Wenn dein Bauch sich nach was neuerem/besserem sehnt, dann kauf, was dir gefällt, und gut is.


    Grüße,
    Jan

    Ich glaube, du meintest eher das Silverstar. Das gibt es für ca. 750 Euro inklusive Hardware (ohne Becken). Und das ist stabil, klingt okay (Sind halt keine Birkenkessel wie in den höherklassigen Modellen) und die Hardware hält einiges aus.


    Volle Zustimmung, aber: das Silverstar hat eben genau Birkenkessel.
    Ansonsten m.E. ein absolut taugliches Set. Ich hab mal nem Newbie hier aus dem Forum beim Stimmen seines Neuen geholfen, und das war selbst mit Werksfellen schon mit Spaßfaktor.


    Die Snare war vielleicht nicht so ganz mein Ding, aber bei Seriensnares bin ich ohne Pimpen eh selten zufrieden.


    Grüße
    Jan

    Das DC 8 ist kein schlechtes Set, aber für ein Birch-Set ist der Gebrauchtpreis zu hoch angesetzt. Wenn wir über eine Standard-Konfiguration sprechen, kostet es neu nicht viel mehr (ca. 1100,-). Natürlich hängt es auch vom Alter, Zustand und von den Garantiebedingungen ab.
    Ich sehe da aber noch "Luft" nach unten.


    Edit:
    Gerade gesehen:
    http://www.rockshop.de/de-de/p…Idealo&pk_campaign=Idealo


    Das ist allerdings die Ahorn-Version, deren VK idR höher liegt als Birke

    Ich hab mir nur einmal nennenswert Ware aus den USA kommen lassen, und das hat sich letztendlich nicht rentiert. Zwar war der Preis trotz Frachtkosten, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer etwas günstiger als in D, jedoch wurde das Paket zum Zoll am Flughafen Köln/Bonn geschickt (ich wohne in München). Ob das ein Versehen war oder nicht, ich musste noch knapp 1200 km fahren, und damit war der Vorteil endgültig hinüber.


    Seitdem hält sich meine Experimentierfreudigkeit dahin gehend deutlich in Grenzen.


    Soweit ich mich erinnere, sind Geschenke nur bis zu einem gewissen Wert (45,-€?) zoll- und steuerfrei, du solltest also auf jeden Fall genau beim deutschen Zoll nachfragen. Zumal bei Fehlen einer Originalrechnung der Zoll wohl auch befugt ist, die anfallenden Gebühren zu schätzen, und dann könnte es am Ende sogar teurer werden.
    Der reguläre Satz lag glaube bei 19% USt. und 3% Zoll, möglicherweise auch gerechnet auf Kaufpreis und Frachtkosten, aber exakte Auskünfte erteilen ebenfalls die Zollbehörden.
    Edith: Bei einer Anschaffung von 850,-€ und 150,-€ Frachtkosten (rein fiktiv) wärst du somit schon bei 1220,-€
    Ach Edith, sei ruhig und nimm dem Jungen nicht den Spass!!!


    Grüße,
    Jan