Die Spieltechniken kommen zum Großteil aus Krupas Schublade - so wird es zumindest berichtet - und die Einteilung der Becken in Ride, Crash, Splash geht auch auf ihn und seine Zusammenarbeit mit Armand Zildjian zurück.
Gene Krupa war sicher ein wichtiger Wegbereiter, aber das heute im Jazz geläufige Ridepattern, also die Time auf dem Ride, wird Kenny Clarke zugeschrieben. Er dürfte somit die Nutzung der Becken im heutigen Sinne mindestens ebenso, wenn nicht gar deutlicher geprägt haben als GK.
Im übrigen finde ich diesen Diskurs nicht allzu sinnvoll, denn auf Basis fundierten Halbwissen, wie wir es hier einbringen können, werden sowieso nur immer wieder die selben Namen genannt werden, die jeder kennt. Also im Westen nichts Neues ![]()