Bei dem, was so ein Doppelpedal den lieben langen Tag an Kräften aushalten muss, glaube ich nicht, dass das Tragen an der Welle eine große Gefahr darstellt. Da mir "Glauben" aber zu unsicher ist, vermeide ich es ohne eine klare Herstelleraussage nach Möglichkeit, die Maschine an der Welle zu tragen oder anderen Forenusern eine Empfehlung zu geben.
Meines Wissens nach erreichen heute gebräuchliche Aluminiumlegierungen annähernd die Festigkeit von Stahl, also sollte das was mit einer Stahlwelle 20 Jahre ohne Mängel funktioniert hat, auch mit einer Aluwelle problemlos möglich sein, sofern man sanft anhebt und Verkanten vermeidet.
Beiträge von trommla
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Würde mich Jalokin auch anschliessen

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Woran es nun genau liegt, weiß ich auch nicht, aber dass bestimmte Snares bestimmte Teppiche nicht mögen, stelle ich auch immer wieder fest.
Na ja, ich mag ja auch keine Perserteppiche...Inzwischen habe ich auf jeder Snare einen anderen Teppich. Alles dabei, von Puresound über FatCat, Pearl usw.
Praktisch daran ist, dass ich nicht mehr unbedingt auf Verdacht kaufen muß, weil ich erst mal im eigenen Fundus kramen kann, um zu sehen, welcher mir gefällt.Grüße,
Jan -
18er bassdrums sind cool


Das Standtom abzunehmen, macht vermutlich so keinen Sinn, weil (aller Wahrscheinlichkeit nach) zwar lauter wird, aber die Homogenität des Sounds geht total flöten. Wenn alle Toms aus der gleichen Serie und nicht defekt sind, dann sollte das Problem mit Stimmen zu lösen sein. Meine Floortoms sind je nach Location eher etwas zu dominant und müssen gebändigt werden

Die BD alleine abzunehmen, finde ich auch sinnvoll und mache das bei kleinen BD immer mal wieder. Aber nicht über Subwoofer!!! Durchsetzungsfähigkeit heißt, man muss den Attack wahrnehmen, und der liegt nun mal deutlich oberhalb von 150 oder 200 Hz. -
Er schreibt aber auch vom runden Filzklöppel

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Da ich gerne ein sauberes Sustain des Resos habe, würde ich zwar versuchen, das gerissene Schlagfell umzufunktionieren, aber vermutlich erwarten, dass das ausgelatschte Fell dieses nicht produziert. Und dann wohl in den sauren Apfel beißen müssen.
Btw finde ich es immer noch faszinierend, wie man Felle durchklöppeln kann. Das ist mir in 30 Jahren noch nicht passiert. Bin wohl einfach kein Rocker

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Ich mag es nur solche "Fakten" wie 'Jeder Drummer sollte eine Metall und eine Holzsnare haben!' mal praktisch zu hinterfragen.
Für Trommler, die gelegentlich als angemietete Studio-Mucker tätig sind, kann das aber durchaus Sinn machen, sofern der Auftraggeber nicht an deinem Vergleichstest teilgenommen hat
Da fällt vielleicht der augenfälligere optische Unterschied plötzlich ins Gewicht. -
Hallo Udo,
was besser klingt, das ist ja wie immer Geschmackssache. Der TS will vermutlich eher aufzeigen, dass häufig Kontruktionsmerkmale weit weniger Einfluss auf den Sound haben als angenommen. Für viele Forenuser ist das gar nichts neues, andere merken erst bei einem solchen Vergleich, wie wenig das Kesselmaterial unter Umständen aussagt.
Ich würde analog mal einen Test vorschlagen "Welche BD ist gebohrt, welche ungebohrt?"
Grüße
JanP.S.: was macht das schicke Canopus?
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Mit diesem Thread werden auf jeden Fall die alten Schlagzeugerwitze widerlegt

Bei mir sind es (neben der obligatorischen Blockflöte im Kindesalter) noch Cajon und Latin Percussion, Bass, Gitarre und etwas Klavier. Und einmal habe ich sogar auf dem Altsax ein kleines Solo eingespielt. Mit viel Hall klang es gar nicht mal sooo schlimm, ein wenig nach gestopfter Trompete

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Hallo Jones,
die beiden AKGs sind m.E. völlig in Ordnung, aber mit dem BD-300 habe ich so meine Zweifel. Hatte es mal aufgrund der an sich ganz guten Rezensionen gekauft, es dann aber nach 2-3 Einsätzen wieder (mit 50% Verlust) verkauft, weil mir der Sound einfach zu lasch war. Mit viel EQing ging es zwar solala und besser als nichts, aber überzeugt hat es die Tonleute und mich nicht.
Vielleicht hätte es zur Standtomabnahme gereicht, aber das habe ich nicht getestet.Nur, warum gehst du den eigentlich sehr vernünftigen Weg, langsam und mit besserem Material einzusteigen, wenn du dann am BD-Mic doch sparst? Das von JürgenK empfohlene D112 gibt es doch gebraucht auch schon für nicht viel mehr. Ebay hat z.Z. 4 davon drinstehen, da sollte man mit max. 100,- € dabei sein.
Grüße,
Jan -
Ich bin erstaunt, wie viele hier ebenfalls eine ausgedehnte Pause hinter sich haben

Bei mir waren es auch mehrere Jahre, und auf die Frage kann ich eigentlich nur mit jein antworten.Nein, man verlernt es nicht, denn wenn man zusammen (einfaches) Zeug spielt, kommt man auch nach längerer Pause gut von A nach B.
Ja, man verlernt es, denn die Sicherheit ist natürlich futsch. Alles hört sich stocksteif und lasch an, zum Glück bei mir wenigstens ohne grobe Timingprobleme.Für mich ist seitdem regelmässiges Üben Pflicht, und nach ein paar Tagen ohne werde ich echt nervös. Dabei muss es nicht immer am Set sein. Manchmal übe ich bis auf Bandproben und Gigs nur am Practice Set, weil ich einfach nur zuhause und in den Abendstunden dazu komme.
Grüße,
Jan -
Hallo Nitron,
ich bin gerade von mir selbst erstaunt, dass ich mal ausnahmsweise keinen Schlagzeuglehrer empfehlen würde.
Zum einen kann der Lehrer kein Schlagzeug-Ersatz sein, denn in der Regel buchst du ja maximal eine Einzel- bis Doppelstunde pro Woche, das reicht zum effektiven Umlernen vermutlich nicht.
Zum zweiten ist die Technik grundsätzlich identisch, nur spiegelbildlich. Wenn du schon Unterricht hattest, weißt du, worauf es ankommt. Aus eigener Erfahrung hilfreich: ein Spiegel neben dem Set, in dem man sieht, ob Bewegungsabläufe so aussehen, wie sie sollen.
Abgesehen davon spielt es keine Rolle, ob du Unterricht bei einem Rechts- oder Linkshänder hast, sofern zwei Sets im Unterrichtsraum stehen. Mühsam ist es, wenn nur ein Set vorhanden ist, dann kann der Rechtshänder dem Linkshänder gewisse Dinge nur unter erschwerten Bedingungen demonstrieren.
Ich würde zunächst eine Übemöglichkeit schaffen, sei es zur Untermiete in einem bestehenden Proberaum oder zu Not sogar ein Practice Set fürs Appartment (das reicht für Koordination erst mal auch aus). Damit würde ich eine Weile in Eigenregie trainieren. Und wenn das das dann halbwegs sicher anfühlt, dann würde ich nochmal eine Zeit lang einen Lehrer einen Blick "von aussen" draufwerfen lassen.
Solltest du noch nie Unterricht gehabt haben, dann steht trotzdem die Lösung der Equipmentfrage im Vordergrund, aber da könnte dich ein Lehrer vielleicht auch schon unterstützen. Wie gesagt, muß kein Linkshänder, sondern einfach ein guter Lehrer sein.
Grüße,
Jan -
Spiel doch mal ein paar Drumcovers ein, Drumcover's gibt es nicht. Weder im Deutschen noch im Österreichischen. Sorry, mußte sein

Aber ontopic, ich finde, du spielst recht ordentlich. Vielleicht noch nicht alles hundertprozentig perfekt, aber in deinem Alter kannst du ja noch viel Zeit zum Trainieren

Noch besser fänd ich, wenn du uns nicht Drumcovers, sondern etwas Kreativeres vorstellen würdest z.B. Song mit eigener Band, freies oder notiertes Solo. Drumcovers sind nämlich für die meisten Zuseher gähnend langweiligl, weil austauschbar.Grüße
Jan -
Beneidenswert, dieses Arsenal an Intrumenten nicht nur rumstehen zu haben, sondern ganz offensichtlich auch damit kreativ umgehen zu können.
Der Song ist sowieso 1A und textlich treffend auf den Punkt gebracht.
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Was ist denn an dem Tom nicht mehr in Ordnung? Unter Umständen kann ein Fachmann das doch reparieren.
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Hi Niko,
mich brauchst du nicht aufklären
bin völlig deiner Meinung. Ich selbst bin ja auch aus einer Generation, die noch viel mehr das nehmen musste, was da war. Die meisten Älteren scheinen diese Erfahrung gemacht zu haben, und dadurch haben wir gelernt, nicht das Equipment in den Vordergrund zu stellen, sondern das was man damit macht. Daher verstehe ich weder bei Trommeln, noch bei Hardware diese teilweise götzenhafte Verehrung bestimmter Modelle, Hersteller oder Techniken. Schlechte Konstruktion hemmt die kreative Entwicklung, aber so lange das Equipment gewissen Mindeststandards entspricht, kann man damit gute Musik machen. Der Rest ist Luxus bzw. Nebenkriegsschauplatz.Aber manchmal kann es halt trotzdem passieren, dass man als Älterer die Jüngeren belächelt, weil man gewisse Dinge für sich selbst als irrelevant eingestuft hat und dadurch an Bereitschaft verliert, sich mit neuen Trends auseinander zu setzen. Daher schliesse ich nicht aus, dass tatsächlich ein junger Drummer durch seine unvoreingenommene Herangehensweise einen Nutzen aus Wechselcams ziehen kann, der sich uns beiden nicht erschliesst. Allerdings kam zu meiner Frage ja bislang keine Antwort, was den Verdacht nahe legt, dass meine bzw. unsere Skepsis nicht ganz unbegründet ist.
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Ich halte auch Lukas Podolski für einen schlechten Fußballer, ärgere mich über hoch dotierte Werbeverträge und finde, dass Leute für die Ausübung ihres Hobbys kein Geld bekommen sollten. Jeder hat doch schließlich ein Recht auf kostenfreie sportliche Unterhaltung.
Lasst uns die FIFA, die UEFA und den DFB abschaffen und zum Training der örtlichen Kicker gehen
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Man könnte auch einfach zugeben, dass die SE-Snares zwar keine echten BP, aber durchaus hochwertige Snares zu günstigen Preisen sind

Was deine Erfahrung plausibel erklären dürfte, ist die in niedrigeren Preisbereichen oft nicht so gewissenhafte Endkontrolle, die großes Einsparpotential bietet. Man setzt sich höherer Gefahr aus, ein so genanntes Montagsprodukt zu erwerben, wie deines vermutlich eins war. Aber da man bei diesem Modell eh Felle tauschen sollte, geht man beim Kauf dank Fernabsatzgesetz kein Risiko ein, da unsaubere Kesselverarbeitung sofort ins Auge fällt.
Bei einem guten Modell hingegen fehlt am Ende nur der Charme des großen Namens, und das wäre bei dem Preisvorteil für mich immer zu verschmerzen. Und speziell bei diesen Modellen hat man ihn ja immerhin zur Hälfte

Grüße,
Jan -
Scotty, solche Thesen wie die von dir aufgestellten habe ich ja nicht mehr gehört, seit ich mit 16 in der Schule im Ethikunterricht saß.
Für eine Gesellschaft, in der kein Mensch des eigenen Vorteils wegen andere über den Tisch zieht, mag eine Ablehnung des geistigen Eigentums funktionieren, aber diese Gesellschaft werden wir erst erreicht haben, wenn der Mensch ausgestorben ist. Die Menschheitsgeschichte sollte auch dir so weit geläufig sein, dass unser Streben nach eigenem Vorteil gepaart mit Rücksichtslosigkeit schon immer Grundlage jeglicher Entwicklung, jeglichen Fortschritts war. Ich gebe dir recht, geistiges Eigentum ist nur ein Konstrukt, ein Hilfsmodell, um die Kreativen am Erfolg teilhaben zu lassen.
Aber in einer Welt ohne geistiges Eigentum könntest du noch nicht einmal hier und jetzt mit uns diskutieren, weil es gar keine Technik und schon gar kein Internet gäbe.
Was würde denn in einer Welt ohne geistiges Eigentum ein kreativer Kopf machen, nachdem er mangels Rücksichtslosigkeit - ein modernerer Begriff ist Geschäftstüchtigkeit - zum wiederholten Mal leer ausgegangen wäre und zugesehen hätte, wie andere seine Ideen zu (viel) Geld machen? Richtig! Er würde seine Ideen für sich behalten. Und somit wären vermutlich viele geniale Ideen nie Wirklichkeit geworden. Da sich Kreativität und Geschäftssinn nicht immer, aber häufig widersprechen, braucht es den Schutz geistiger Leistung, sonst hätten wir Stillstand. Willkommen zurück in der vorindustiellen Zeit!
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Auf jeden Fall werde ich mir nicht blind irgendeine Snare im Netz bestellen, sondern mir schön brav verschiedene bei Just Music in HH anhören.
gute EinstellungEs hätte ja nur sein können, das es inzwischen total tolle neue Snares gibt, auf die man auf jeden Fall ein Auge/Ohr werfen sollte.
Oder dass jemand weiß, welche Snares ungefähr in die Richtung gehen, die mir vorschwebt.
Natürlich gibt es total tolle neue Snares, vermutlich etwa so viele wie User
Allerdings kennen wir bislang nichts konkretes über deine Musik, deine Soundvorstellungen, nicht einmal die Größe deiner Traumsnare. Da du die Größe der alten Snare nicht weißt, vermute ich, du weißt es ebensowenig.Daraus schließe ich, lasse mich aber gerne korrigieren, dass du vermutlich keine ultraflexible Highendsnare, sondern eine solide, in deinem Stil ordentliche Standardtrommel brauchst, für die du kein Vermögen ausgeben musst. Da tut es vermutlich jede 100 - 200 € Snare, mit ordentlichen Fellen und Teppich nachgerüstet.
Übrigens noch eine Info:
Weil mir m-trees Aufklärung zu den Thomann BP Snares etwas spekulativ und nicht wirklich fundiert erschien, habe ich beim deutschen Mapex-Vertrieb nachgefragt. Die Thomann-Snare ist tatsächlich in dem Sinne keine BP, dass es keine umgelabelten Original-BP sind. Allerdings werden die Kessel ausschließlich mit Hardware aus der Orion- und Saturn-Serie, also keineswegs billig bestückt (ältere BP hatten im übrigen die gleiche Hardware drauf). Beim Kessel von "Originalkesseln" zu sprechen, ist laut Vertrieb im Grunde sowieso nicht möglich, da auch innerhalb der BP-Serie verschiedenste Konfigurationen/Kombinationen angeboten werden. Tatsächlich weniger hochwertig als beim Original sind Felle und Teppiche. Also ist m_trees Ausage, die Thomann SE sei keine richtige BP, völlig richtig, die Erklärungsversuche hierfür und die qualitative Einstufung jedoch schlicht falsch. Wieder mal ein schönes Beispiel, wie wir alle unser "fundiertes Halbwissen" auf Werbeaussage und Bauchgefühl aufbauen.Grüße,
Jan