Hallo Niko, möglicherweise habe ich deine Intention missverstanden. Umso mehr stelle ich - für mich persönlich - den Nutzen etwas in Frage. Als Kapitel eines Buches über Schlagzeug allgemein sicherlich begrüßenswert, fehlt mir für ein ganzes Buch der Inhalt, der es für mich kaufenswert macht.
Wie auch Reed schon schrieb, sind Markenfußmaschinen schon ab Werk meist ganz ordentlich eingestellt, daher stand ich bislang nie an dem Punkt, das ultimative Feintuning betreiben zu wollen. Zum anderen ist - bei mir - der limitierende Faktor im Zweifelsfall meine Fußtechnik. Wenn dein Buch nicht Zauberkräfte hat und unters Kopfkissen gelegt Wunder bewirkt, muss ich diese leider trotzdem üben und perfektionieren.
Im direkten Vergleich zum Stimmbuch von Nils, das schon angesprochen wurde und wirklich gut ist, unterscheidet sich das Thema Fußmaschine ganz wesentlich. Gute Stimmkenntnisse eröffnet einem die Möglichkeit, das Set immer wieder aufs neue in unterschiedlichen Situationen und Stilistiken perfekt klingen zu lassen. Also viele Variablen, die situativ bedacht werden müssen.
Die Einstellung der FuMa ist im Prinzip ein einmaliges Problem, bei der man nach Kenntnis einiger weniger Eckdaten (Federspannung, Beaterwinkel, Auftreffpunkt des Beaters, Winkel der Trittplatte, hab ich was vergessen?) auch durch Try-and Error schnell herausfindet, wie sich das Spiel am besten anfühlt. So haben wir älteren Semester das ja mit Unterstützung unserer Lehrer machen müssen, da es ohne Internet weder eine derart breite Knowledge Base noch Vertriebswege für so vielfältige Fachliteratur gab. Im Gegensatz zum Stimmen war für mich die richtige Einstellung der FuMa dennoch nie ein Mysterium.
Wenn sich das ganze ohne großen finanziellen Aufwand realisieren lässt, dann lass es doch auf einen Versuch ankommen und schreib einfach. Ich biete mich gerne an, das fertige Manuskript dann zu redigieren, am besten als einer von mehreren Usern, damit du einige Meinungen bekommst.
Grüße
Jan