Beiträge von trommla

    Stimmt, die hydraulischen Tama-Sitze gehören sicher nicht zu den Leichtgewichten am Markt. Aber so gravierend finde ich es nicht, als dass ich auf bequemes Sitzen verzichten wollte. Dein Einwand ( Didi) hört sich ja an, als wärst du ein fahrender Trommelgeselle, der ihn immer im Bündel mit sich trägt. ;)


    Btw. etwas OT, sehr interessant, wie unterschiedlich die Meinungen zum Thema Sitzen sind. Trotzdem legen die hier Schreibenden anscheinend Wert auf optimalen Sitz, was bei vielen anderen immer noch ein Randthema zu sein scheint, obwohl der Sitz glaube ich das Utensil ist, das wir am intensivsten nutzen.


    Grüße
    Jan

    Ok dann fällt der Vergleich zu Ungunsten des Gibraltar aus. Mein Tama Hydraulik tut seit 3-4 Jahren ohne Mängel bestens seinen Dienst. Die einzige Auffälligkeit war kurzzeitig ein Quietschen. Sattel gelöst, wieder aufgesetzt und festgeschraubt, dann war wieder Ruhe. Vielleicht etwas Schmutz in der Klemmung?


    Ich glaube, D(r)ummerchen braucht 195,-€ zum Shoppen ;)

    Aaaah, so kann ich es verstehen :)


    Ich habe eben spontan einfach 130 eingestellt und die Sequenz im Half Time darüber gespielt (also effektiv 65 bpm). Finde ich persönlich ein gutes Tempo, um die Abläufe zu verinnerlichen. Wenn das mal flüssig und ohne Stocken klappt, dann würde ich mich schrittwise hochschrauben, bis ich auf echte 130 komme. Eventuell zunächst die Bell einfach als normalen Akzent spielen und erst später die horizontale Bewegung mit einbauen.


    Grüße
    Jan


    Edit: die Methode von Chevere würde ich umgekehrt machen und mit der BD starten, dann Snare und zuletzt Ride. Ich habe festgestellt, dass es für mich besser funktioniert, Grooves von unten nach oben aufzubauen. Wenn die Füße und die Snare locker und wie von selbst durchlaufen, kann ich oben so ziemlich alles drüberlegen, ohne zu stolpern. Und wenn sich die rechte Hand mal etwas verheddert, läuft der Beat trotzdem durch.

    Ergo Rider sagt ja nur etwas über die Sattelform aus. Das Gegenstück ist bei Tama der Round Rider.
    Entscheidend ist, dass das Modell hydraulisch ist, egal ob Ergo oder Round, es gibt beide Varianten.
    Bei dieser gefederten Modellreihe ist es jedenfalls so, dass der Sitz komplett festgezogen immer noch drehbar bleibt, weil das Rohr selbst darunter drehbar gelagert ist. Bei der Spindel geht so etwas nicht ohne Änderung der Sitzhöhe.


    Was im übrigen bei den Hydraulix-Modellen von manchen als etwas negativ empfunden wird, da man den Sattel vor dem Hinsetzen erst nach vorne ausrichten muß. Das kenne ich auch, habe aber festgestellt, dass es im Eifer des Gefechts leidlich funktioniert, wenn die Sitzfläche mal schräg unter dem Allerwertesten ist, da der Ergo-Rider keine so ausgeprägte Sattelform hat wie manch anderer Stuhl. Eher ein Zwischending zwischen Rund und Sattel.


    Einfach mal testen gehen oder sich schicken lassen. Bislang waren aber alle Drummer, die mal auf meinem Sitz saßen, regelrecht begeistert über den Sitzkomfort.

    Ich bräuchte wie Jürgen K. das ganze mal notiert, um mich dazu zu äußern. So macht das Ride für mich nur "Bobobo...".
    Oder ein Audiofile der Vorlage.


    Jungs, warum habt ihr alle solche Angst vor Noten? Natürlich muß man ein paar Basics dazu lernen, aber da kommt man schnell rein. Und dann ist das wesentlich praktischer weil a) übersichtlicher und b) für jeden Musiker verständlich.

    Wow, aber der Preis ist inzwischen gestiegen. Ich hab 175,- gezahlt vor 3 Jahren. Irgendwann bau ich mir auch noch die Rückenlehne dran, man wird ja auch nicht jünger :)
    Das Federn stört überhaupt nicht, du stellst dir das wahrscheinlich ausgeprägter vor als es ist. Aber es schont Bandscheiben und beugt Poposchmerzen nach langen Proben/Konzerten vor. Solange du nicht auf einem fahrenden Truck spielst und über Bodenwellen hoppelst, einfach nur - entspannend!!! Das Gibraltar-Pendant wär u.U. einen Vergleichstest wert.


    Grüße Jan

    Hallo Julian,


    Ich habe ein schwarzes ;) Schwarz satiniert mit satinierter Kesselhardware, ist ja schon fast ein Klassiker und wird/wurde auch schon von anderen Herstellern angeboten (DW, Yamaha,...?). Man könnte wahrscheinlich auch Matt dazu sagen. Mir gefällts, aber nicht gerade Retro-tauglich.
    Ich spiele 22BD/8T/10T/12T/14FT/16FT. Die originale Snare nutze ich auch für manche Sachen und finde sie recht gut, aber natürlich keine besondere Charaktersnare. Gutes Arbeitsgerät eben. Hätte es die schon gegeben, würde ich im Moment wohl eine Serie7 nehmen, die Finishes find ich geil. Hab sie aber noch nicht in echt gesehen.Ist glaube ich technisch eine 8er, nur eben spezieller Look.


    Dass ich den Doppeltomhalter auf der BD habe, hat praktische Gründe. Für mich funktioniert das einfach besser, ich habe immer sofort den gleichen Aufbau und bin bei kleinen Bühnen nach meinem Gefühl dadurch auch flexibler im Aufbau der Stative. Soundtechnisch ist es m.E. kein Nachteil. Die Tomhalter sind ebenso mit Kugelgelenk, nur dass sie nicht in einer Multiclamt stecken, sondern in dem Doppeltomhalter. Und funktionieren tun sie, wie man es erwartet.


    Was die Hardware betrifft, hab ich leider keine Ahnung, weil ich ansonsten nur (mehr oder weniger) Tama nutze. Bin gespannt, wofür du dich entscheidest!


    Grüße
    Jan

    Ich sitze göttlich auf einem Tama 1st Chair Hydraulik Ergo Rider. Wie ich den gefunden habe? Ich hab mich einfach im Geschäft meines Vertrauens (eigentlich ohne Kaufabsicht) auf verschiedene Hocker gesetzt und war von diesem Modell so begeistert, dass ich ihn, trotz des fürstlichen Preises, einfach haben wollte. Er erfüllt unter anderem genau deine Vorgabe, oben frei drehbar zu sein, und zudem ist er gefedert wie ein LKW-Fahrersitz :-).


    Der hydraulische Gibraltar soll auch ähnlich gut sein, ist aber deutlich günstiger. Den Tama kann ich definitiv bislang uneingeschränkt empfehlen.


    Grüße
    Jan

    Servus wolfmotherfan,


    ich spiele selbst ein 8er Drumcraft Maple und könnte nun wirklich nichts schlechtest daran finden. Lediglich der große Name fehlt ;) Das Finishangebot ist ja auch etwas gewachsen. Mit den Preisen des Drumtailorstores habe ich mich noch nicht befasst, aber da gibt es nun tatsächlich schon einige Optionen, die etwas in Richtung Custom gehen.


    Die Kessel lassen sich völlig unproblematisch stimmen und sind qualitativ völlig in Ordnung. Der Sound ist wie immer eine Frage der Fellauswahl, ich finde aber selbst mit Standardbefellung kann man gut arbeiten. Ein paar kleine Mängel gab es bei der Hardware, allerdings nix schlimmes. Bei mir war nämlich ein Satz Memory Locks für die Floortom-Beine nicht in Ordnung, zwei von drei Schrauben griffen nicht richtig. Das wurde aber problemlos ausgetauscht. Ebenfalls nicht ganz korrekt war die nachgerüstete Doppeltomhalterung (jaa, ich spiele "oben mit"), es war nämlich ein kleiner Chromkratzer im Rohr. Da das nach einiger Zeit live sowieso meist kommt, hab ich nichts dagegen unternommen und nur einen kleinen Preisnachlass rausgehandelt.


    Insgesamt war ich überrascht, dass man professionelle Qualität bei kleinem Preis bekommt, da gibt es also nix zu meckern. Gegen die "outstanding" Finishes mancher DW oder anderer Luxusmarken kann man zwar nicht anstinken, aber damit kann ich verdammt gut leben.


    Mögliche Nachteile: derzeit sicher noch geringe Wertstabilität, fehlende Langzeiterfahrungen bei der Qualität (GEWA baut aber schon länger Drums, und über Basix habe ich nur gutes gelesen) sowie möglicherweise schlechte Versorgung mit Ersatzteilen, falls das Projekt Drumcraft scheitern sollte. Aber meinem Eindruck nach sind sie auf einem guten Weg, und auch international ist man auf DC als gute Marke aufmerksam geworden.


    Mein Votum geht also daher klar in Richtung Drumcraft.


    Hoffe ich konnte dir helfen, und wenn du konkretere Fragen hast, kannst du dich natürlich an mich wenden.


    Grüße
    Jan


    Edit: da der Hinweis eh kommen wird, was spricht eigentlich gegen Gebrauchtkauf?

    Ich habe in der Regel eine Zweitsnare dabei. Außerdem wechsel ich die Felle eher häufig, so dass ich nie in die Verlegenheit komme, auf einem transparent gewordenen Snarefell spielen zu müssen. Das ich überhaupt schon mal ein Fell geschossen hätte, wüßt ich jetzt nicht. Ein gebrauchtes Fell zum Bassdrum flicken ist aber meist schon am Start.


    Ein Ersatzpedal hab ich meist auch am Start, sollte es mal ganz blöd laufen. Ersatzfelle sind mir wegen des Aufwands des Wechselns zu mühsam.

    Unterricht ist zeitlich so gut wie nicht machbar...

    Irgendwie ärgern mich solche Aussagen. Wenn man die Zeit nicht aufbringen kann oder will, dann sollte man sich mit dem begnügen, was man kann. Wir wenden ja schliesslich auch unsere Zeit auf, um dir zu helfen.


    Zeit gehört natürlich schon dazu, um besser zu werden. Man muß einen Schlagzeuglehrer nicht zwingend ein ganzes Jahr buchen, sondern kann meist auch Einzelstunden nehmen. Wenn dir ein guter Lehrer in einer Doppelstunde fundierten Input gibt, kommst du schneller voran, als wenn du orientierungslos vor dich hin daddelst.

    Ich habe glaube ich dein Anliegen noch nicht ganz verstanden. Möchtest du die DB bei hohen Tempi sauber durchlaufen lassen, oder geht es um die allgemeine Präzision auch bei Single BD und hohen Tempi bei Doppelschlägen, Synkopen und Hand-Fuß-Kombinationen? Dein Alter wäre ein Indiz für Double Bass ;)


    Ich war auch lange (eigentlich bis heute) mit meiner Fußtechnik nicht zufrieden. Mir hat es im Grunde immer geholfen, die Geschwindigkeit aussen vor zu lassen und erst mal alle Patterns, die ich lernen wollte, wirklich lange bei langsamen bzw. mäßigem Tempo zu spielen. Dabei versuche ich, meine Füße zu erspüren und zu beobachten, ob sich das alles locker und rund anfühlt. Das kann bei einer Figur schon mal 1/2 Std. dauern mit wenigen Unterbrechungen.
    So arbeite ich mich dann Stück für Stück zu höheren Geschwindigkeiten vor, wobei einige Zwischenstufen recht schnell abzuhandeln sind, bis ich an den nächsten "Stolperstein" komme. Da dauert es dann wieder länger.
    Wenn du fragst, wie lange es dauert, eine gute Fußtechnik zu entwickeln, wäre meine Antwort "ewig", denn ich bin nach 30 Jahren noch immer am Üben. :D
    Je genauer du dich beobachten kannst und gezielt die Sachen übst, die du für die Band brauchst, umso schneller fällt das dann wenigstens im Zusammenhang nicht mehr als Defizit auf. Die Kunst ist ja nicht, alles spielen zu können, sondern die Dinge wegzulassen, die man nicht sicher beherrscht. 8)


    Grüße
    Jan


    Edit: ich übe übrigens meist mit Metronom, aber das kann gerade am Anfang auch zu viel des guten sein. Alternativ summe ich im Geiste einen Song im richtigen Tempo mit und "begleite" diesen mit meinen Übungen. Ist fürs Feeling angenehmer als monotones Klicken.

    Member Dr. Doublekick würde vermutlich sagen, dass man auf jedem beliebigen Teil, vernünftige Einstellung vorausgesetzt, astrein spielen kann, wenn man eine gute Fußtechnik hat. Hab ich übrigens schon oft festgestellt, dass bei Schülern und wenig versierten Drummern oft falsche Einstellungen der Maschine zum Eindruck führt, man bräuchte ein besseres Pedal.

    Über dein Budget solltest du dir am besten vorher klar sein. Wenn du das Pedal in erster Linie für den Unterricht brauchst, halte ich das genannte für absolut ausreichend, um ordentliche Ergebnisse zu erzielen. Selbst wenn es eventuell nicht das allerletzte Quäntchen professionellen Anspruch befriedigt, was ich wie gesagt nicht beurteilen kann. Selbst ein Milennium Pro Doppelpedal für 99,-€ läßt sich für einen Schüler ausreichend einstellen, um mittelfristig gute Erfolge zu erzielen. Alternativ gibt es den Gebrauchtmarkt und genügend GAS-Patienten, dass man ohne große Schwierigkeiten ein Profipedal für überschaubares Geld finden sollte.


    Eigentlich sollte dich dein Lehrer bei solchen Fragen besser als wir unterstützen können, da er deinen Stil und deine Spielweise am besten kennt. Das gehört m.E. zu seinem Job.
    Und wenn er nicht gerade Jazzer alter Schule ist, sollte er sich mit Doppelpedalen auskennen, wovon ich ausgehe, da ihr das Thema demnächst bearbeitet.
    Hast du ihn schon mal nach seiner Meinung gefragt?


    Grüße
    Jan

    von z.B. Tama, Mapex, Pöarl, DW

    Auch etwas OT:
    Mapex ist ein schönes Beispiel. Als Mapex von X Jahren als chinesischer Hersteller auf dem Markt auftauchte, hätten wir beide wohl die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, hätte man uns die Ware als zukünftiges Markenfabrikat verkauft. Mit Qualität hatte das, wenn ich meinem örtlichen Dealer glaube, rein gar nichts zu tun. DC hat da wohl im Vergleich (dank deutscher Kontrolle und chinesischem Fortschritt?) einen deutlich besseren Start hingelegt. Daher betrachte ich DC nach meinen bisherigen Erfahrungen und recht positiven Berichten keineswegs als chinesischen Billigschrott, sondern als seriösen Hersteller, dem nur bislang noch der "Markenstatus" etwas fehlt, was sich unter anderem an guten Preisen bemerkbar macht. Also durchaus ein Kandidat für einen ausgiebigen Test.


    Aber ich habe natürlich deine Intention durchaus verstanden ;)

    Josh


    Einspuch, Euer Ehren! ;)


    Die DW5002 ist sicher nicht die "Endlösung", aber zweifelsohne ein über viele Jahre bewärtes Tool in vertretbarer Preisregion. Das ist aber z.B. die Iron Cobra auch. Hier heißt es im Zweifelsfall testen, denn was dem einen gefällt, kann den anderen stören. Die bekanntermassen guten Werbestrategien von DW als Qualitätsmerkmal zu betrachten, kann auch bedeuten, bei vergleichbarer Qualität deutlich mehr fürs Image bezahlen zu müssen. Ich rate hier zu Vorsicht und (sofern möglich) Objektivität.
    Der Vergleich DC und Basix stimmt ebenfalls nicht ganz, denn die o.g. DoFuMa hat eine Doppelkette. Somit ähnelt die Basix eher der DC6-Baureihe, was ja auch nicht ganz unerwartet ist. Ob beide identisch oder nur ähnlich sind, müsste man sich anhand der Details noch einmal genauer betrachten.


    Wie ich Drumcraft bisher kenne - ich spiele u.A. selbst ein DC8 Maple, aber Tama-Hardware - schliesse ich nicht aus, das die Maschine keineswegs "billig" ist, sondern durchaus eine Alternative ohne Markenaufschlag.


    Grüße
    Jan


    P.S.: Nicko McBrain spielte vor Jahren mal auf einer LP eine DoFuMa, die er aber danach seinem Sohn vermacht und nicht weiter genutzt hat. Nachzulesen im d&p Interview (ich glaube Ende 2008 ) ;)

    Google sacht 158,- € beim Rockshop.
    Wenn die DC8 Pedalerie was taugt, wär' das ja ein Wort. Ich kenne sie nicht, habe aber schon mehrfach gelesen, dass die Dinger durchaus zu gebrauchen sind. Wie das aber wohl im Langzeittest aussähe?


    steffen
    Seit wann und wie intensiv spielst du das Pedal schon? Gibt es nach deiner Erfahrung Schwachstellen?


    Bei mir würde das Pedal aber vermutlich nicht in Frage kommen, selbst wenn es das beste Pedal der Welt wäre, denn ich mag exzentrische Cams nicht. Konzentrisch scheint es das Teil nicht zu geben.


    Grüße,


    Jan