Beiträge von trommla

    Von dir beispielsweise? ;)


    Threads dazu gibt es z.B. beim Trommelbauer.de öfters, aber da diskutier(t)en leider meist die Fachleute, die es schon seit Jahren in der einen oder anderen Variante machen und darauf schwören. Mit welchen Anfängerfehlern man ggf. zu kämpfen hat, erfährt man dann erst beim selber machen.


    Ich hab mich schon oft über meine laienhafte Schusseligkeit geärgert, durch die ich Zeit und Geld verschwendet habe. Hätt' mich da mal wer vorgewarnt ;)


    Gerade auch die Wahl des richtigen Mittels verwirrt mich, wenn ich bis hin zu bei Vollmond gerührten Öko-Mixturen alle möglichen Empfehlungen angepriesen bekomme, aber nicht erfahre, weshalb z.B. der im normalen Baumarkt günstig erhältliche Bottich tatsächlich nicht zu empfehlen ist. Was ich im übrigen nicht glaube, sofern man es handwerklich sauber macht.

    Schreib doch mal, wie du's letztendlich gemacht hast. Bei mir ists sicher noch ein paar Tage hin, und da freu ich mich über Erfahrungen aus erster Hand.


    Ich hab mal Vintage-Lautsprecher (Infinity Kappas) mit Wachs aufgehübscht, da hat mich irritiert, dass sie sich wochenlang etwas "pappig" angefühlt haben. Ist das normal? Den Effekt kenne ich nämlich von Öl nicht, ich hätte etwas Sorge, dass dann die Gratungen auch kleben.

    Nee, wachsen ist sicher nicht schlecht. das hab ich auch nirgend so gelesen. Nur eben, dass man auf Wachs dann ziemlich festgelegt ist. Aber für innen ist das ja eher wurscht, weil es weniger auf den Look ankommt. Dass Kessel innen oft völlig roh sind, hat wohl eher Kostengründe, das scheint einleuchtend.


    Ich hab aber tatsächlich schon gelesen, dass eine saubere Versiegelung den Sound positiv beeinflußt. Ob das wahr ist oder ins Reich der Autosuggestion gehört, möcht ich nicht beschwören.


    Spannend fand ich die Frage, ob die Gratung mit eingelassen wird. Da würde ich im Moment dazu tendieren, die Gratung ebenfalls fein zu versiegeln, weil


    a) Stirnholz am besten Feuchtigkeit zieht und ein Schutz Sinn macht
    b) kleine Unebenheiten damit gefüllt werden und der Fellkontakt u.U. verbessert wird


    Ich werde das wohl erst mal mit einer Billigsnare testen und dann entscheiden, ob ich es bei allen Kesseln so mache.

    Hallo Joerch,


    lustig, mit der Frage beschäftige ich mich auch gerade. Ich bin kein Fachmann, aber die überwiegende Meinung scheint zu sein, dass es sicher sinnvoll ist, den Kessel auch innen zu "veredeln". Ob es tatsächlich auch akustische Effekte hat (s. Gretsch Siver Sealer) kann ich nicht beurteilen, aber gegen eine Versiegelung scheint nichts zu sprechen, zumindest wenn man sie nicht meterdick aufbringt und damit die Kesselschwingungen tötet.


    Frage für mich ist eher, womit ich es mache. Hartöl scheint den Vorteil zu haben, dass man nachher leichter noch was anderes überstreichen könnte. Auf Wachs scheint definitiv nix anderes mehr zu haften, aber wie gesagt, lese mich gerade erst ein.


    Grü0e
    Jan

    Gibts nicht in Köln-Bickendorf den Cajon-Shop? Aja schau mal hier


    http://www.cajon-shop.de/


    Haben sicher eine gute Auswahl und evtl. (noch) mehr Ahnung als im Music Store. War aber selbst noch nicht drin.
    Anhören und Ausprobieren ist auf jeden Fall Pflicht.


    Ich habe mir vor einiger Zeit ein Schlagwerk La Peru CP 4019 gekauft, welches für meinen Geschmack fast das beste im Geschäft war. Nur einem Pepote Maestro für über 500,- mußte es sich geschlagen geben ;-). Ein identisches CP 4019, welches daneben stand, hat mir hingegen gar nicht gefallen. Aus dieser Erfahrung heraus würde ich mir keine Kiste online bestellen, nur weil ich das Modell woanders mal testen konnte.


    Hilfreich war auch, mir die Dinger mal aus 2-3 m Entfernung anhören zu können. Hatte deshalb extra meinen Bruder mitgenommen, der auch nebenbei Percussion spielt. Insgesamt haben wir glaube ich 2 Stunden mit Testen verbracht, bis eine Entscheidung gefallen war.



    Ob Saiten oder Teppich fand ich gar nicht so entscheidend. Meine beiden
    finalen Konkurrenten waren ein Modell mit Saiten, eines mit Teppich.
    Beide durchaus sehr unterschiedlich, aber auf ihre Weise geil. Es wurde
    dann das Saitenmodell, weil ich es etwas facettenreicher und flexibler
    fand. Aber das ist Geschmackssache.


    Mein Fazit: für rund 200,- € kann man schöne Cajons kaufen (meines hat 219,- € gekostet), sollte aber mit ausreichend Geld oder Kreditkarte in den Laden gehen und das Modell gleich mitnehmen. Nach meinem Geschmack würde ich keinesfalls sagen wollen, dass ein teureres Gerät automatisch besser klingt.


    Viel Spaß beim Testen


    Grüße
    Jan


    Edit: war wieder einer schneller, weil ich während des Schreibens kurz eine rauchen war :)

    Hallo Unforgiven,


    habe mir gerade mal deine beiden Mixes am PC-Lautsprecher angehört, deshalb kann ich zum Sound kein Feedback geben. Schwer zu beurteilen, ob der Mix eines Songes paßt, wenn die Stimme noch fehlt. Ohne Stimme kann der Mix komisch klingen und doch im Zusammenhang mit der Stimme songdienlich sein, aber natürlich auch umgekehrt.


    Zudem bin ich kein großer Recording-Fachmann, daher ist meine Einschätzung eher aus dem Bauch bzw. aufs Musikalische bezogen. Ich finde (ohne Vocals) beides ziemlich belanglos und steril. Den ersten Track könnte ich mir mit geilem Gesang noch halbwegs vorstellen, aber speziell im zweiten Track holperts und stolperts arg. Da kann selbst der beste Gesang nichts mehr reißen, das grooved einfach nicht. Ich hab beim Durchhören 5 Parts gezählt, die für mein Empfinden zusammenhanglos aneinandergereiht sind, da fehlt für mich auch der kompositorische rote Faden. Dabei wären eigentlich ein paar nette Riffs dabei, die mehr hergäben. Vielleicht solltest du nach dem abgedroschenen Satz verfahren "Weniger ist mehr" und dir 3 Parts aussuchen, die hintereinander gut funktionieren und aus denen was neues zaubern. Abwechslung läßt sich ja durchaus erzielen, wenn man Parts leicht variiert wiederholt. Ich habe z.B. mal eine Art Regel gelesen, dass man (sinngemäß) die Strophe in der 3. Wiederholung abwandeln sollte, um Spannung aufzubauen. Das machen tatsächlich viele so ;)


    Ganz wichtig finde ich auch, dass man nicht vor lauter Synkopen den Beat aus den Augen verliert. Versuch doch mal, z.B. eher gerade Drumgrooves zu spielen, oder wenn das so "kantig" sein soll, die Rhythmusgitarre oder den Bass mit einem straighten oder gegenläufigen Pattern darunter zu legen. Dadurch entsteht evtl. eine rhythmische Vielschichtigkeit, die den Song runder und grooviger machen könnte.
    Wie gesagt, das sind nur spontane Ideen. Und ich kenne mich in deinem Genre nicht gut genug aus, um zu beurteilen, ob man das "darf".


    Ich würde dir aber empfehlen, dich vor allem etwas intensiver mit Komposition und Arrangement zu befassen, z.B. durch das Analysieren bekannter Songs. Der Aufnahmesound kommt m.E. erst danach.


    Sorry, wenn das alles ziemlich negativ ist, was ich hier so schreibe. Ist sicher nicht böse gemeint, ich wünsch' dir auf jeden Fall weiter viel Spaß beim Basteln, und natürlich dass der neue Sänger euch gut ergänzt :)


    Grüße
    Jan

    Ich verrate Dir lieber, wie ich das Problem lösen würde ;)


    BMW und Bassdrum scheinen schon vorhanden, der Gig kommt meist auch nicht innerhalb einer Stunde, also probiere ich das ganze ein paar Tage vorher aus, und wenn es nicht klappt, organisiere ich eine Alternative (die bei Euch wohl ebenso schon vorhanden ist).
    Zumal die Angst, nach 400 km am Ziel anzukommen und zu merken, dass es nicht passt, wohl eher theoretischer Natur ist.


    Es darf natürlich jeder Mensch Hirn und Eigeninitiative gegen Google und Co. eintauschen, wir sind ein freies Land. Aber dann bitte nicht über Kopfschütteln wundern.


    Grüße Jan


    Edit: Ups, bei erneutem Nachlesen kann man es auch so verstehen, als ob du die BD woanders abholst. Dann habe ich nichts gesagt, entschuldige mich in aller Form und versichere Dir, dass ich jahrelang eine 20er in einem Golf (nicht Kombi) mitsamt gesamtem Set transportiert habe. Also solltest Du gar kein Problem bekommen.


    Edit: Und bei erneutem NachDENKEN wird mir auch klar, was du wo abholen willst :wacko: Asche über mein Haupt

    Wir beeilen uns nicht, wir simsen, dass es später wird.
    Wir denken nicht, wir googeln.
    Wir sagen unsere Meinung nicht, wir posten sie.


    Wir probieren es nicht aus, wir fragen ein Forum.


    (frei nach der aktuellen Werbekampagne eines bekannten Mobilfunkunternehmens)

    Schreib doch mal, was du alles verkaufen willst (mit Typenbezeichnungen) und eine Preisvorstellung. Hier gibt es einige Leute, die ziemlich guten Überblick bei Gebrauchtwaren haben. Am besten in den Kleinanzeigen, hier wäre es evtl. fehl am Platz.

    Dann bleiben noch Kleinanzeigen wie z.B. hier, Ebay, quoka etc.
    Überprüfe aber auch mal deine Preisvorstellung, der Wert von Gebrauchtinstumenten ist so eine Sache.
    Hast du mal geschaut, wie viele vergleichbare Angebote zu welchen Preisen es gibt. Nicht dass deine Preisvorstellung unrealistisch ist und du deshalb bisher keinen Erfolg hattest.


    Grüße
    Jan

    Bitte mehr Infos, da ich da recht unerfahren bin


    Ich glaube, da genau liegt der Hund begraben. Ohne die Sets zu kennen, glaube ich doch, dass wir gerade auf hohem Niveau jammern und dich damit verunsichern. Kein Hersteller wird sich in dieser Verarbeitungsgüte die Blöße geben, ein Set zu fertigen, was in irgendeinem Stimmungsbereich schlecht klingt. Mag sein, dass das eine hauchdünne Vorteile gegenüber dem anderen hat, aber Canopus wirft sicher kein "Bop Kit" auf den Markt, welches in genau dieser Anwendung versagt.


    Ehe hier qualitative Unterschiede zutage treten, scheiterst du vermutlich an deiner vermutlich ebenso unausgebildeten Stimmtechnik. Zumal erfahrungsgemäß diese vielbeschworenen Unterschiede nach den Aussagen von Experten häufig Marketinggags sind, denen möglicherweise auch Wuggu aufgesessen ist.


    Edit: hätte ich mal Wuggus letzten Post gelesen, das war wohl wieder mal eine Überschneidung. Wenn dein Budget bei insgesamt 3.000,- € liegt, machst du mit dem Sword sicher nichts falsch. Zumal auch die richtige Fellwahl einen großen Anteil am Sound hat, und da läßt sich mit 100,- € extra immer noch an Nuancen feilen.

    Ich suche mir einen schönen Baum, unter den ich die HiHat stelle, und das Mikro hänge ich dann über nen Ast ;)


    Nee, mal im Ernst, die Frage läßt sich mit etwas recherche doch selbst beantworten. Lies mal über Drum Recording nach, welche Mic-Positionen favorisiert werden. Geeignet ist jedes Stativ, welches vergleichbare Positionierungen zulässt.


    Das Mic mit irgendeiner Clamp an der HH selbst zu montieren, erscheint mit wegen der teils doch erheblichen Erschütterungen beim Treten (auf manchmal "butterweichen" Bühnenböden) nicht ideal.


    Grüße
    Jan

    Tomhalterung und Bassdrum-Füße müssen dabei sein, alles andere ist bei Shell Sets nicht enthalten. Das ist auch gut so, denn bei Pedalen hat eh jeder seine eigenen Vorlieben, und die Hardware ist auch nicht bei allen Herstellern gleich gut.


    Schau mal beim Hieber L. rein, vielleicht haben die gerade was da.


    Im übrigen beneide ich dich - wohl nicht als einziger hier -, für ein Zweitinstrument über ein Canopus nachdenken zu können.Als Münchner will ich dann mal ausgiebig testen kommen ;)

    Für größere Besetzungen könnte man auch darüber nachdenken, ein Zwischending zu fahren z.B. Rhythmusgitarre, Bass, Keys und Drums als ganzes live einspielen, danach z.B. Gitarrensoli, Bläser etc. "overdubben" und die Vocals nochmal extra einzusingen.
    Dann hat man das Feel des Livespielens etwas eingefangen, reduziert aber das Problem der unsauberen Kanaltrennung auf ein gut beherrschbares Maß und braucht keinen Sattelschlepper an Mikrofonen.