Mach doch, du gehst ja kein Risiko ein. Wenn der Preis unrealistisch ist, merkst du es ja. Dann kannst du immer noch reduzieren, machen andere nicht anders.
Beiträge von trommla
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Black Panther ist schon seit langer Zeit die Sammelbezeichnung für alle höherwertigen Snares außerhalb der zu bestimmten Serien gehörigen Snares. Vielleicht ein wenig vergleichbar mit den Tama S.L.P. Snares, die sich in ihren Spezifikationen erheblich voneinander unterscheiden. Aber eben anders als beispielsweise Sonor Kompressor oder Ludwig Supraphonic, die konstruktiv sehr vergleichbar sind.
Das Badge sieht aus, als ob die Snare aus der Frühzeit von Mapex stammen könnte, vielleicht war der Name "Black Panther" noch nicht so etabliert, dass man ihn als eigenes Badge außen auf der Trommel angebracht hätte.
Ich fänd ja noch ne Gesamtansicht gut

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Find ich prima, mach das bitte regelmäßig!!!
Man könnte deine Moderation noch ein wenig hübscher in Szene setzen. Für deine Playalongs super, als Moderator "fremder" Themen ist mir das zum Ansehen ne Spur zu statisch, fast ein wenig fad.
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Meine DB-Versuche fanden auch schon u.a. auf diesem Hocker statt. Bis an die Lichtgeschwindigkeit wäre ich eh nicht gekommen, bei mir waren entspannt durchlaufende 16tel bei 140 bpm das Höchste der Gefühle. Der Sitz hätte an diesem Punkt noch deutlich mehr Reserven gehabt als meine Beine

Ob das allerletzte Quäntchen dann am Sitz scheitern könnte, vermag ich nicht einzuschätzen, tendiere aber zu der Annahme, dass man mit dem Gestühl sein Potenzial am besten ausschöpft, an dem man sich wohl fühlt. Und das ist bei mir eben dieses Modell, bei dir kann es ein anderes sein.
Für meinen Teil fühlt sich das Sitzen kein bisschen weniger stabil an als auf jedem anderen Hocker, nur ist der Komfort ungeschlagen.
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Im Übrigen will sich mir nicht so ganz erschließen, was eine Behandlungsmethode, die sich darauf spezialisiert hat, Menschen Übungen und Techniken zu vermitteln, in sich "hinein zu hören" (Wie ist mein Bewegungsablauf? Ist er harmonisch? Was mache ich falsch? Wann treten Schmerzen auf?), um sich evtl. Fehlstellungen oder falsche Angewohnheiten leichter wieder abzugewöhnen und die bereits vor über 100 Jahren entwickelt und stetig weiterentwickelt wurde, mit "Esotherik" und "Vollmondphasen" zu tun haben soll...
Da hast du natürlich völlig recht, mein etwas despektierlicher Ton war vielleicht unangemessen. Esotherik mag es nicht sein, aber nach danyvet 's Bericht haben Studien zu solchen Effekten ja anscheinend nur wenig Evidenz für die Wirksamkeit solcher Techniken aufgezeigt. Richtiges und geduldiges (!) Üben nach Anleitung eines guten Lehrers hingegen sind seit langem bewährte Methoden, um seine Fähigkeiten zu verbessern, damit Schmerzen beim Spielen gar nicht erst entstehen.
Versteh mich nicht falsch, ich erachte die Fähigkeit, als Drummer seinen Körper wahrzunehmen, für enorm wichtig. Das sollte sogar immer auch Bestandteil des Lernens sein und sollte imho auch vom Lehrer vermittelt werden. Wenn ab Beginn eines bestimmten Übeprogramms Schmerzen entstehen und sich sogar verfestigen, ist aber der Fehler bei der schlechten Ausführung zu suchen. Wie sollten die Herren Feldenkrais oder Alexander erkennen, wo deine Technik Schwächen aufweist, du kannst es doch selbst auch noch nicht.
Das richtige Gestühl finde ich übrigens als rückengeschädigter Drummer enorm wichtig und beneide diejenigen, die ohne Probleme mit harten Billighockern zurechtkommen. Mein Favorit seit über 10 Jahren ist der Tama Ergo Rider mit hydraulischer Federung

Einer der Vorteile der Federung ist die Möglichkeit, wie beim Bürostuhl blitzschnell die Sitzhöhe zu verändern. Auf die Weise kann man ohne Schrauberei die Auswirkung einer Veränderung der Höhe auf das Spielgefühl testen. Der größte Nachteil, wenn es denn einer ist, ist das Fehlen einer 100%ig fixen Höhe. Mir hat das aber noch nie Probleme bereitet. Allerdings gibt es Drummer, die das gefederte Sitzgefühl und die drehbar gelagerte Sitzfläche nicht mögen. Auf jeden Fall antesten, wenn du nen wirklich guten Hocker suchst.
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Einen Musikverein nach einer Nummer beurteilen zu wollen, wäre ähnlich, als wenn du Thomann als Saftladen bezeichnen würdest, weil du dort mal einen Bleistift gekauft hast, der dir beim Schreiben abgebrochen ist

Häufig umfasst das Repertoire solcher Vereine sehr verschiedene Stile, bei denen der Drummer durchaus etwas tun bekommt. Oft kaufen Musikvereine komplette Partituren, und du wirst eine ausnotierte Schlagzeugstimme vorfinden. Arbeitslos sind die Drummer solcher Kapellen meiner Erfahrung nach selten, ganz im Gegenteil.
You Raise Me Up gehört natürlich nicht zu den herausragenden "Drumfeatures". Selbst bei meinen Engagements in verschiedenen Gospelchören, wo diese Nummer immer wieder im Programm ist, gibt es Stücke mit mehr Drumaction

Aber wenn du genau hinhörst, spielt der Drummer bei ca. 01:37 ab dem Tonartwechsel einen normalen Bumm Tschak, natürlich passend zur ruhigen Stimmung eher verhalten als mit Power gespielt. Ich glaube auch, er verpasst seinen Einsatz etwas und schleicht sich danach so rein. Vielleicht kannst du es deshalb nicht so recht identifizieren.
Solche Freizeitorchester sind ne prima Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln, und du wirst schnell merken, dass das entgegen deiner Vermutung durchaus herausfordernd sein kann.
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aber laut post #20, ist der ein anderer deal doch schon über die bühne
Stimmt, da hatten @DannyCarey und ich wohl den Mittelteil übersehen

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Nicht weit weg, "rockiger", und bei dem Preis bleibt noch genug Geld für ne gute Beckengrundausstattung
Gutes Set, etwas "heterogene" Hardware und Becken, Snareteppich müsste definitiv erneuert werden.
Beides von heute, beides im 200km-Radius von Oberhausen
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Dies hier lief mir gerade über den Weg:
Das würde ich ja schon wegen der Tim-Toms und dem mitgelieferten Tim-Tom-Holder mal genauer ansehen

Für Rock und Metal aber vllt. nicht die erste Wahl was die Größen betrifft.
Dachte mir schon, dass solche Einwände kommen. Für nen Anfänger halte ich das ehrlich gesagt für überhaupt nicht zielführend. Ob ein Set nach Rock oder Metal klingt, hängt in erster Linie vom Spieler ab, und ich habe schon spontane Hardrock-Sessions auf meinem Bopset mit 18-14-12 gespielt, ohne dass sich wer beschwert hat. Ich glaube, wenn es mal Zeit für die erste Band ist und der TS sein Handwerk ausreichend beherrscht, würde KEINER wegen des Sets irgendwas auszusetzen haben. Am ehesten fällt mir da noch das imho völlig unsinnige 14"-Crash auf. Schon 16" Crashes sind für alles rockige kaum zu gebrauchen.
Das Sonorset liegt aber VB schon 700 Euro über dem Budget, das traue ich mich nicht zu empfehlen, erst recht nicht wenn noch Becken dazugekauft werden müssten. Für 1500 gibt's da regelmäßig "Rundum-Sorglos-Pakete", teilweise sogar mit ordentlichen Becken, Teppich und Hocker. Wer bis 41 mit der Erfüllung eines Traumes warten konnte, der hat auch noch ein paar Monate Zeit für die Suche eines guten Sets im Preisrahmen, denke ich.
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Wir haben mit einer Coverband mal "I can't dance" in der Fassung von Ray Wilson gespielt.
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Meine Idee dazu wäre ein Groove, der mit Toms dieses Percussionfeeling aufgreift (je nach Stimmung ala Ringo mit Tüchern auf den Toms
), dazu aber wie in der Livefassung einen Backbeat. Die rechte habe ich als Hihat notiert, da könnte man aber entweder wie nils nen Shaker zu spielen, oder aber mit Stick z.B. auch leise auf nem Hoop achteln. Oder als Hihat, dann aber wohl besser open handed. -
yep, würd ich auch nicht nein sagen dazu
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Haha, und ich dachte, wer sich nach nem Jahr mit 32tel beschäftigt, muss wirklich fix sein

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Ah ok, das hab ich überlesen. David hat gründlicher hingesehen

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Interessant und vielleicht auch aufschlussreich, dass die (konstruktive) Frage nach dem Lehrer von dir völlig übergangen wurde. Die Bereitschaft, sein Mindset zu überdenken, gehört zum Lernen in meinen Augen schon irgendwie dazu, wer das nicht kann, bleibt irgendwann möglicherweise stehen. Dass du meinen zugegeben etwas abschweifenden Beitrag versehentlich überlesen hast, kann ich mir nur schwerlich vorstellen.
Dann mal viel Erfolg bei deinen Plänen, und wenn dir wer empfiehlt, nur noch bei Vollmond zu üben, denk nochmal drüber nach 😉
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Ich bin gespannt was du zu berichten hast
Na eben nüscht, weil ER weiß, dass man Becken nur sehr eingeschränkt nach YT-Schnipseln beurteilen kann und sollte

Und so lange diese ShiShi-Becken in keinem Geschäft weit und breit zu finden sind, bleibt das vermutlich auch so.
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Bin selbst trotz erster Gehversuche vor Jahren kein DB-Spieler und kenne daher weder typische Beschwerden noch geeignete Gegenmaßnahmen. Trotzdem ein paar Gedanken dazu.
1.) Posts zu irgendwelchen schlagzeugassoziierten Schmerzen sieht man hier immer wieder. Gemeinsam haben meinem Eindruck nach die Beiträge, dass die TS i.d.R. keinen Schlagzeugunterricht haben oder hatten. Auch bei dir kommt der Begriff "Schlagzeuglehrer" nicht vor, und ich vermute bzw. interpretiere, mit Unterricht hättest du das Problem nicht. Oder aber, du hättest uns davon berichtet, dass trotz des Feedbacks deines Lehrers, deine Technik sei in Ordnung, die Beschwerden bleiben oder gar zunehmen. Aber vielleicht kannst du uns diese Info noch geben, denn ein Lehrer sollte eigentlich immer die erste Anlaufstelle sein, nicht ein Forum oder andere Ferndiagnosen.
2.)
habe vor gut einem Jahr auch intensiv mit dem Doublebass-Spiel begonnen
Du wärst bei weitem nicht der erste, der höchst motiviert und viel zu ungeduldig mit dem Kopf durch die Wand will und viel zu schnell viel zu viel erreichen will. Nur wird oft übersehen, dass unsere Vorbilder meist sehr früh angefangen und dann konsequent und jahrelang geübt haben, bis sie da waren, wo sie uns beeindrucken konnten.
Wenn ich nach einem Jahr von 32tel lese, frage ich mich, ob du nicht den zweiten, ach was, den fünften Schritt vor dem ersten machen willst. 32tel entsprechen bei 100 bpm 16tel Singles/Doubles bei 200 bpm, dafür habe ich mit den Händen Jahre gebraucht, diese einigermaßen sicher und vor allem sinnvoll in mein Spiel zu integrieren. Als ich ne Zeit lang DB geübt habe, war mir recht schnell klar, dass mich der Aufbau solider Technik mit beiden Füßen noch einmal (mindestens) so lange kosten würde. Diese Zeit schien mir in meinem fortgeschrittenen Alter dann doch an anderer Stelle besser investiert zu sein, daher beendete ich den Ausflug in die DB-Welt irgendwann.
Ohne dich und dein Spiel je gehört zu haben, vermute ich, dass deine 32-Figuren und -grooves auf versierte Drummer ähnlich wirken wie deine Körpermitte für dich, nämlich schmerzhaft. Diese äußere Beurteilung, den Blick von außen, kann aber eigentlich nur ein Lehrer wirklich fundiert vornehmen. Leider ist es unter uns Drummern weit verbreitet (und für manche vielleicht sogar DER entscheidende Grund für die Wahl des Instruments), dass man glaubt, trommeln könne man im Gegensatz zu anderen Instrumenten ohne Unterricht und Noten lernen.
Zu glauben, Schlagzeug wäre da irgendwie anders als andere Musikinstrumente, ist aber natürlich völliger Quatsch. Nur haben die meisten Menschen halt im Laufe ihres Lebens eine gewisse Fähigkeit mitbekommen, falsche Töne als unangenehm zu empfinden. Falsche Rhythmen erkennt hingegen zumindest in unserer Kultur kaum jemand ohne intensive Übung. Deshalb legen wir Melodie- und Harmonieinstrumente auch viel schneller wieder beiseite, wenn es nicht klappt, halbwegs gut darauf zu klingen. An Schlagzeug oder Percussion laufen dagegen nicht zu knapp Leute rum, die echt holpern und stolpern, schleppen wie sonst was, jeden Fill vergeigen, und trotzdem in Bands oder Ensembles unterkommen, weil halt niemand so richtig darauf achtet, dass der Rhythmus nicht stimmt.
Sorry, ich schweife ab, mein Fazit: vergiss alle Esotherik! Locker bleiben, kleinere Brötchen backen und nen guten Lehrer suchen, wäre mein Rat an dieser Stelle.
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Da lobe ich mir doch das Schlagzeug / Percussion. Da ist ein Wechsel in jedes Genre möglich
Haha, wenn du so etwas schreibst, verkennst du aber, dass ein Metaldrummer nicht automatisch Jazz spielen kann, und umgekehrt. Die Spieltechnik und auch das Musikverständnis unterscheiden sich glaube ich massiv. Hab letztens ein Video eines recht bekannten Youtubers aus dem Metalsektor gesehen, wo er zu Demonstrationszwecken auch den bekannten Take Five-Rhythmus einfließen lässt, das war schon echt arm.
Ich kenne jedenfalls nicht viele Drummer, deren Fähigkeiten auch nur im Ansatz die instrumentellen Möglichkeiten abdecken. Da kann man ebenso ein neues artverwandtes Instrument lernen, welches besser zu den eigenen Hörgewohnheiten passt.
Aber zur Ausgangsfrage: ich weiß eigentlich gar nicht, weshalb ich so eine Leidenschaft für Musik habe. Die war einfach seit der Kindheit da, und Musik war in unserer Familie immer um mich. Einerseits war da das Gefühl, mit Musik Emotionen ausdrücken zu können, andererseits auch beim gemeinsamen Musikzieren die Verbindung zu anderen Musikern. Und natürlich genoss man in der Jugend die Aufmerksamkeit, die einem die Mädels entgegenbrachten, wenn man am Lagerfeuer in die Saiten griff.

Punkt eins und zwei sind bis heute die entscheidenden Faktoren, das mit den Mädels hat sich inzwischen aber etwas gelegt...
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Das selbe gilt für die "Tüllen"? Ich glaube die heißen so. Ich meine die Metallmuffen, durch die Luft in die Trommel rein- und rausgeht.
Ich glaube, darauf hat noch niemand geantwortet. Diese "Tüllen" nennen sich Air Vents oder Eyelets, je nach Bauweise, gibt's auch bei St-Drums
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Super, wenn die einfachste (nicht selbst erkannte
) Lösung passt!Ob nun Handtuch oder Molton, macht wenig Unterschied. Außer dass man mit dem Molton vielleicht auf der Bühne noch irgendwas abdecken kann, was optisch arg stört.