Beiträge von trommla

    Meinst Du, Trommla?

    Ich meine, ich hätte damals was in die Richtung gelesen. Obwohl das INet als Konkurrenz ja erst in den Kinderschuhen steckte. Aber vielleicht täuscht mich da die Erinnerung.


    Aber gab's die anderen Magazine da nicht schon großteils? Hab damals gerne im gut sortierten Fachhandel die Production Partner gekauft und erinnere mich an diverse Blätter wie Gitarre & Bass oder Keyboardmagazine beim Stöbern. Die Spezialisierung kam nicht erst durch das Ende vom FB, glaube ich.

    Das schwierigste am Stimmen bleibt, das Fell in Stimmung mit sich selbst zu bringen.

    Wie machst du das, wenn du vorher das Reso abnehmen musstest, in einer eher lauten Umgebung? Falten rausstimmen? Zumindest mit Loch im Reso ja eher schwierig. Drum Dial? Hab ich meist nicht dabei, wenn ich ehrlich bin. Gibt's da sonst hilfreiche Tricks? Ich würde vermutlich auf der Bühne laut um 5 Minuten Ruhe bitten, bei Androhung von Gewaltexzessen. Dann klappts auch mit Abklopfen. Aber wenn's drumrum wuselt und lärmt?

    Ehrlich gesagt überzeugen mich diese flachen Bass-Drums unmikrofoniert nicht wirklich.

    Ich kann noch nicht über den Erfahrungsschatz vieler Jahre verfügen, hab meine "Keksdose" erst seit August. Aber mein Eindruck ist bisher, dass sich jeder Mitmusiker erstaunt gezeigt hat über den fetten Sound, den ich damit hinkriege. Mich selbst eingeschlossen. Ob das natürlich primär Psychoakustik ist, weiß ich nicht, denn ein ungewöhnliches Bassdrumformat erregt logischerweise an sich schon Aufmerksamkeit. Klar ist, im Vergleich zu einer 22"x14" (oder tiefer) klingen 7" Zoll Tiefe etwas "verhaltener". Aber auch für nen Rockgig hat mir das Ding bislang Spaß gemacht.

    in der Lokalität, wo für ein paar Zentimeter mehr oder weniger kein Platz sein soll, aber

    am Ende gar noch ein Mikrofon herumfliegen soll, würde ich gerne mal gucken, wie das aussieht.

    Für mich zählt da weniger die Platzersparnis auf der Bühne als im Auto. Wenn ich mit meinem kompaktesten Setup unterwegs bin, können wir zu viert im Auto sitzen, bei "normalem" Gepäck bleibt nur der Beifahrersitz. Wobei die geringe Tiefe der Bassdrum auf Kleinstbühnen schon auch einen Komfortzuwachs für meine Mitmusiker bedeutet, die sich rundherum besser entfalten können.

    stellst du auch andere Felle danach ein

    Ich antworte mal an Nilsens Stelle. Ich stimme bei Bedarf alle Trommeln auf den Raum, wenn die Trommeln im Raum nicht klingen. Kürzlich spielte ich in einem Raum, da klang alles unnatürlich spitz und grell, meine sonst im Jazzkontext sehr angenehme Slingerland bohrte mir fast ein Loch ins Trommelfell. Ich musste sie beinahe wie einen Balladeneimer stimmen, um ein im Raum angenehm jazziges Klangbild zu erreichen. Das Spielgefühl war zwar dadurch ein wenig ungewohnt, aber es war nötig.

    Hört man die Dinger denn beim Spielen vibrieren? Wenn nicht, gehe ich davon aus, dass alles ok ist. Ein Fehler an sämtlichen Entriegelungsknöpfen wäre schon extremst unwahrscheinlich, selbst wenn es in der Produktion keinerlei Qualitätskontrollen gäbe.

    Ich kenne das selbst. Bei hochwertigen Anschaffungen neige ich auch manchmal dazu, die Flöhe husten zu hören ;)

    Habe leider keine Dual Glide Abhebung hier zum Checken.

    welche von denen würdest du dann nehmen?

    Das hängt bei mir von mehreren Faktoren ab. Wenn ich z.B. viel auf der Bassdrum montieren muss, bietet meine normal tiefe 18er mehr Möglichkeiten und bekommt den Zuschlag. Klanglich mag ich die flache 22er aber an sich lieber, da sie aufgrund der größeren Membranfläche fetter klingt.


    Wenn ich ein komplettes Kompakt-Kit suchen würde, wäre das von dir im Video verlinkte mit Sicherheit ganz weit vorne in der Auswahl, denn gerade die ausreichend große und doch flache Bassdrum gefällt mir gut. Ob dir das reicht, hängt von deiner Anwendung, deiner Spielweise und deinem Musikstil ab. Unter MEINEN Vorzeichen sähe ich keine Einschränkungen, außer dass ich eigentlich schon alles habe, um mit den üblichen Szenarien klarzukommen ;)

    Ich möchte meinen, wenn eh immer ein Mikro zur Verfügung steht, machst du keinen Fehler mit der Größe. Ich habe 4 verschiedene Bassdrums, davon eine 18x14 und ne 22x7, also beides auf ne andere Weise "klein". Beide habe ich schon mit Rockbands genutzt, beide haben abgenommen funktioniert. Beide sind von innen sehr zurückhaltend gedämpft. Bei beiden war vor allem die richtige Stimmung der Schlüssel zum Erfolg. Je mehr Stimmerfahrung du hast, umso besser kannst du auch aus ungewöhnlichen "Formaten" druckvollen Sound herausholen.


    Ein echter Nachteil an flachen Bassdrums ist, dass es im Handel keine vernünftigen Bags oder Cases dafür zu geben scheint. Da ist selber kürzen angesagt.

    Leider auch für mich nicht überraschend. Eher das Gegenteil, ich bin überrascht über jede Zeitschrift, die noch in Papierform herauskommt. Ich merke selbst auch schon lange, dass Printmedien für mich ihren Stellenwert eingebüßt haben. Meine letzten Ausgaben D&P habe ich glaube ich 2009 gekauft, ohne seither das Gefühl zu haben, weniger gut informiert zu sein. Produkt- und Artist-Informationen gibt's im Überfluss im Netz, und wirklich interessante Workshops oder Transkriptionen waren eher rar. Soll eigentlich die E-Version von D&P weiter erscheinen? Oder wars das ganz?

    Haha, der Basser kann also gar nicht zu spät kommen, gibt noch gar keinen :D

    Welchen Aufwand ich für eine Band betreiben kann (und will), hängt natürlich vom Einzelfall ab, und wöchentlich 1,5 Stunden Fahrzeit mach ich nur, wenn die Band mich überzeugt. Aber das lässt sich ja rausfinden, wenn wir uns einfach mal zum Spielen treffen. Schreib mir doch mal per PM mögliche Termine und den Ort, dann finden wir schon zam. Kommenden Montag kann ich nur leider nicht, da bin ich schon verplant.

    Gruß Jan

    Himmel, was für eine Gewinnspanne! Dieses Mr. Muff - Ding bastel ich dir in 15 Minuten zusammen. Materialwert: 40 Cent

    Denk ich mir auch oft bei diversen Schlagzeugutensilien und fange selbst gerne mal zu basteln an. Allerdings muss ich zugeben, dass mich DIESE Dinger tatsächlich interessieren, weil ich einerseits die "Rohstoffe" nicht im Ansatz so günstig bekomme (es sei denn man hat Geschirrtücher und alte Felle bergeweise daheim). Andererseits käme ich auch schnell an meine Grenzen, wenn man den Stoff dafür umnähen oder einfassen müsste. Zumal ich auf ordentliche Optik stehe :D


    Nachdem ich mir gerade den Eingangspost nochmal durchgelesen habe, kommt mir gerade noch eine weitere Idee. Ich habe noch keine (geöffnete) Kneipe oder Clubhaus mit Gästen erlebt, wo es so leise war, dass man ein Set nicht mit Sticks hätte spielen können. Klingt provokativ, aber leise spielen kann man lernen. Ein leise mit Sticks gespieltes Set klingt immer noch mehr nach Drumset als ein mit Rods gespieltes und dabei vielleicht noch mit Tüchern totgedämpftes. Und dann wären Rim Clicks wirklich Rim Clicks.

    Ich weiß ja nicht, wie es anderen hier aus der Region geht, aber mir gehen aus deiner bzw. eurer Suchanzeige eindeutig zu wenig Infos hervor.

    Wer seid ihr und wie lange gibt's euch schon? Welchen Anspruch habt ihr an euch und eure Mitmusiker (eher amateurhaft/semipro/pro)? Wollt ihr regelmäßig auftreten, oder geht's mehr um das wöchentliche gemeinsame Bierchen bei etwas musizieren? Primär Cover oder Eigenkompositionen? Besetzung?


    Ach ja, was bedeutet "gerne improvisieren"? Muss man damit rechnen, dass jeder jederzeit irgendwas unerwartetes spielt, weil sich keiner die Form merken kann? Oder ist solistische Improvisation gemeint? Und ist ein entspannter Drummer jemand, der freundlich und nicht übermotiviert ist, oder sollte er/sie kein Problem damit haben, dass der Basser manchmal ne Stunde zu spät kommt und die Sängerin alle 2 Wochen ihre Tage hat und deshalb kurzfristig absagt? (Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig)

    Altersmäßig dürftet ihr wohl schon post-jugendlich sein (mindestens zwischen 40 und 60), junge Leut' bedienen diesen Stilmix eher selten. ;)


    Sorry, falls ich etwas polemisch klinge, das habe ich manchmal so an mir, ist aber ganz und gar nicht böse gemeint.

    Wenn ich aus Gründen der Lautstärke tatsächlich mit Rods spielen muss, wie letztens in ner hyperakustischen Kirche mit Chor, versuche ich dabei ein ganz eigenes Sound-Vokabular zu finden, denn Rods klingen per se nicht wie ein leises Drum Set. Beispielsweise nutze ich die Vater Polybrushes mit Holzgriff. Der lässt sich besser als ein Stick mit Rods kombinieren und liefert nen erträglichen Rim Click. Auf die Idee, ne Snare klanglich mit nem Tuch totzumachen, nachdem schon die Rods irgendwie "pappig" klingen, käm ich definitiv nicht.

    Nachher habe ich gesehen, dass auch ein Mitglied hier im Forum als "SONORMuseum" angemeldet ist. Ich weiß jetzt nicht ob es die gleiche Person ist die mir geantwortet hat aber das nenne ich mal einen Super Support.

    Ja, soweit ich weiß, ist unser Rolf (Member SonorMuseum) auch der Betreiber der gleichnamigen Website. Hat aber außer freundschaftlichen Kontakten nix mit der Firma Sonor zu tun.

    Wenn du an der These zweifelst, müsstest du einen guten Song bringen, den ein Musiker mit über 50 geschrieben hat.

    Nö muss ich nicht. Wenn die Devise lautet "ich hau mal ne Behauptung raus, und wer daran zweifelt, muss mir schon das Gegenteil beweisen", bin ich raus. Auch wenn das wohl heute gängige Praxis ist 😉

    Es kommt ja nicht von ungefähr, dass es keine guten Popsongs gibt, der von jemandem geschrieben wurde, der älter ist als 50. Der besondere kreative Output findet immer in den Jahrzehnten davor statt. Spätestens ab 50 wird nur noch verwaltet.

    Na das nenne ich malne Plattitüde :/

    Könntest du das bitte etwas substantiieren?


    Erst mal müsste man doch sicher wissen, aus wessen Feder ein Song stammt. Dass Interpreten in jungen Jahren meist am besten/erfolgreichsten sind, mag stimmen, hat aber m.E. völlig andere Gründe. Auch wenn man heute gelegentlich auch mal die sog. Best Ager anspricht, dominiert halt nach wie vor die Kernzielgruppe 14-49 etliche Märkte.


    Die Jugend kennt Sting heute natürlich nicht mehr, aber ich bezweifle ernsthaft, dass die Ursache bei der künstlerischen Schaffenskraft liegt. Weiße alte Männer sind nur heute weniger gefragt denn je.

    also hab ich angefangen die hihat mit Links zu spielen und die fills mit Links zu beginnen, soweit möglich. Hilft. Live würde ich das nicht einsetzen, aber für Koordination ganz cool

    Mach ich genauso. Live und im Studio will ich möglichst gut abliefern können, da führt bei mir die starke Hand. Zum üben alles mal umdrehen, halte ich definitiv für ein gutes Training. Auch "klassisch" überkreuz gespielte Patterns profitieren davon.