Beiträge von trommla

    oftmals junge Männer

    Wills du etwa behaupten, ich sei zu alt, um das zu verstehen???? ;)


    ch finde sie in Bezug auf meine Brieftasche absurd, aber nochmals Marketing-technisch dicht an brilliant, denn sie zielt auf eine andere (aber nennenswerte) Klientel.

    Wenn ich unterstelle, dass die sich hier kritisch äußernden User eher der Klientel entsprechen als ich, passiert aber doch genau das Gegenteil. Die Maschine wird - ohne bisherigen Beleg - als Rückschritt, als offensichtlich (?) nahezu minderwertig empfunden. Wenn auch andere es so wahrnehmen, werden Interessenten doch eher auf andere leistungssteigernde Substanzen Geräte zurückgreifen!?

    Dann bliebe Pearl die Hoffnung einer geänderten Preispolitik, in der der neue Dämon zu moderateren Kosten alte Doppelhuflegastheniker wie mich anspricht. Allerdings kann ich mit Sicherheit davon ausgehen, dass mich meine alte Cobra noch bis ans Ende meiner Tage genügend herausfordert, um nicht ein raumfahrttaugliches Spezialwerkzeug kaufen zu müssen.

    Warum???? Man sollte erwarten können, dass das Gerät uneingeschränkt für den gedachten Einsatzzweck geeignet ist, also (nach dem Werbefilmchen zu urteilen) für hemmungsloses Blasten. Bisher hat noch niemand Erfahrungen gepostet, dass das nicht gegeben ist. Lediglich ein reduzierter Funktionsumfang wurde moniert, bei gleichzeitig gestiegenem Preis. Und ob der geringere Funktionsumfang tatsächlich ein Nachteil ist, kann man bislang nur vermuten. Gerade solche Features wie "umbaubares Footboard" oder umschaltbare Cam erscheinen mir inzwischen eher als Gimmick, nicht als Notwendigkeit. Zumindest ich selbst fand zwar den Gedanken anfangs charmant, hatte aber nie ein echtes Bedürfnis danach, sondern hab mich vor dem Kauf in Geschäften durchgetestet, welcher Antrieb sich für mich am besten anfühlt. Wenn sich das mit der Haltung anderer Drummer in hohem Maße deckt, fände ich es konsequent von Pearl, die Dinge wegzulassen.

    Am besten wär, du filmst das mal, damit man's sehen kann. Die Beschreibung hilft zumindest mir nicht wirklich weiter. Hüpft die Bassdrum beim Schlag nach vorne? Nur auf der linken Seite? Oder hüpft sie vor Freude in die Luft, weil du sie trittst, ohne ihre Position zu verändern? Hat die FuMa vielleicht ne Unwucht? Oder liegt sie vielleicht nicht plan auf dem Boden auf?

    Meine CKs und meine Tricks kann ich ohne Sorgen aus´m Fenster werfen ohne Sorge zu haben, dass irgendwas bricht.

    Ich versteh nicht, weshalb das ein Qualitätskriterium sein soll. Wenn ich mit nem Leo 2 über die Bordsteinkante fahre, rumpelt's deutlich weniger als bei meinem Golf, aber brauch ich deshalb nen Panzer?

    Klar, dass Hersteller für abgespeckte Versionen bei Neuauflagen mehr Geld verlangen, ist nix neues (ich sag nur Einsparung von Rosetten als Feature vermarkten und teuer verkaufen -> Konzept voll aufgegangen), aber entscheidend ist doch, ob die "neue" trotzdem den Belastungen des Alltags gerecht wird. Ok, ich bin kein DB-Virtuose und hab deshalb womöglich nicht die beste Expertise. Aber wer nicht DB speedböllert, bis die Welle raucht, kann vielleicht auch mit der neuen DD gute Ergebnisse erzielen?

    Punkt Eins: das Ding soll für alles irgendwie gut sein, also im (Akkordeon-) Orchester eine gute Figur machen, einigermaßen transportabel sein

    Wenn ich an Jürgens Stelle wäre, spräche das in Summer für einen WIndgong. Gerade als "Gelegenheitsnutzer" in verschiedenen musikalischen Umgebungen und Orten haben Windgongs für mich die Nase vorn.


    Hochi ich war schon beeindruckt von deinem Neuerwerb und konnte mir leuchtende Augen wahrscheinlich nur schwer verkneifen. Beeindruckend natürlich auch der Preis für so nen Rieseneumel. Meine einzige eigene Erfahrung mit Gongs durfte ich mal am Theater bei der Dreigroschenoper machen, bei der mir ein mittelgroßer WIndgong gestellt wurde. Im Vergleich scheint mir der universeller zu sein, in Größen von sagen wir 55 bis 65 Zoll haben die Dinger mehr Tiefgang als Tamtams, aber noch einen klaren Attack und ein "schnelles" Decay, um mit Akzenten nicht die nächsten 16 Takte komplett zuzudecken. Für meine Anwendungen in nicht zu lauten Ensembles oder "Wagnerianischen" Orchestern wäre das wohl meine Wahl. Preis und Transport sind weitere Gründe, und tatsächlich ging die Aufhängung am Beckenständer problemlos.

    unter der Voraussetzung einer zusätzlichen Nebenkostenvorauszahlung

    Wenn es eine Vorauszahlung, also ein Abschlag ist, sollte es doch irgendwann eine Jahresabrechnung geben, in der dann die tatsächlich angefallenen Kosten aufgeschlüsselt werden. Eine Nebenkostenpauschale ist mit dem Zeitpunkt der Zahlung hingegen futsch. Die einzig wirklich relevante Frage ist für mich, ob auch der Stromverbrauch damit abgegolten wird. Bei der Entwicklung der Stromkosten und dem, was eine durchschnittliche Rockband mit Amps, PA und Kühlschrank so verbraucht, würde ich 75 Euro nicht als unseriös betrachten.


    Über die beiden folgemden Punkte kann man durchaus geteilter Meinung sein, ob nun Hobby oder Beruf. Tatsächlich bin ich auch nicht an Bands interessiert, die monatlich relevante Summen zahlen, um Musik machen zu "dürfen". Nicht weil ich ein A*** bin, sondern weil meine Prioritäten als alleinlebender und -erziehender Papa einfach anders sind.

    Und Mitmusiker sind in erster Linie Menschen mit einem gemeinsamen Hobby, wie z.B. auch andere Mitglieder meines Segelvereins nur in einem Punkt für mich interessant sind. Nur weil wir gelegentlich gemeinsam segeln, sind wir noch lange nicht privat befreundet.

    Auf privater Ebene verbindet uns außerhalb der Band gar nichts und das darf auch gerne so bleiben.


    aber der Gitarrist laut eigener Aussage es gewohnt ist, dass sich solche Dinge über die Zeit amortisieren. Sprich - bei allem, was mit Gemeinschaftsausgaben für die Band zu hat, erwartet er am Ende auf 0 rauszukommen.

    Absolut, nur steht das halt nicht IN den Noten, sondern darüber. Klassisch wird also Swing nicht als rhythmisch korrekte Noten geliefert, wie es Lexikon75 bevorzugt. Funktionieren tut das ganze natürlich für jeden, der regelmäßig Jazz spielt, ganz hervorragend ;)

    Aber auch das geht ganz schön ins OT, was beim aktuellen Verlauf des Freds aber an sich schon komplett egal sein dürfte. Den TS haben wir jedenfalls komplett rausgeschossen :D

    Ich für mein Teil würde immer auf notierte Noten setzen. Die sind eindeutig und stellen einen nur vor eine Frage. Kann ich es spielen oder nicht?

    TJa, nur ignorierst du dabei die seit Generationen gängige Praxis unter Jazzern, genau das NICHT zu tun ;)

    Wie schon geschrieben, werden im Jazz Swingpatterns in 8teln notiert, und trotzdem weiß jeder, wie es zu klingen hat. Ich halte das auch grundsätzlich für gut so, denn letztendlich würde es in vielen (den allermeisten?) Fällen nur unnötigen Fokus aufs Notenbild richten, während man sich als Drummer eigentlich an den Phrasierungen der Melodie bzw der Solisten orientiert, die meist nicht auf dem Blatt stehen. Jedes ternäre Notenbild ist nun mal unruhiger als ein binäres mit all seinen verschiedenen Notenhälsen, Punkten, Pausen etc. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine

    um bei einem Fellwechsel schonmal die ungefähre Einschraubtiefe im Blick zu haben.

    Oje, in Bezug auf Bassdrums bin ich wohl echt ziemlich bequem und wechsle so gut wie nie meine Felle.

    Und wenn, dann schaue ich nicht auf die Einschraubtiefe, sondern zähle die Umdrehungen des Stimmschlüssels, nachdem die Rods greifen. Und dann bin ich auch noch ein Fan des "Falten Rausstimmens" für's erste Grobtuning. Der O-Ring wäre also erst meine 3. Rückfallebene, und so viel Redundanz brauche ich nicht ;)

    daher für den Moment eher nice to have

    Wusste ich bisher nicht, dass Tama so ein Feature hat. Ich fänd's persönlich sogar ausgesprochen praktisch, wenn dieses Durcheinander von Klauen und Schrauben beim Fellwechsel reduziert würde. Zumal ja immer auch noch die Unterlegscheiben lose in der Gegend rumfliegen. Zuhause oder im (aufgeräumten) Studio nicht so schlimm, aber man zeige mir einen Proberaum, in dem nicht ein gewisses Durcheinander regiert. Da dann auf halbwegs versifften Böden rumrobben muss ja nicht sein.

    Mal schauen, ob's passende Dichtungen im Baumarkt gibt, dann könnte man das glatt nachrüsten.

    Was hab ich nu anders gesagt? Hab nur statt "ta" versehentlich "e" geschrieben, was typischerweise auf Sechzehntel angewandt wird. 😉


    Ansonsten ist es genau diese besondere Phrasierung, die er gerne, aber natürlich nicht ausschließlich verwendet hat. Es ist, wie du selbst schreibst, eher ein Bestandteil des durch ihn und andere geprägte modernere Auffassung des Jazzdrummings, bei dem das seit Klook vorherrschende statische Ridepattern und Comping der Snare aufgelöst wurde.


    Edit: das fällt m.E. nicht unter Akzentverschiebung, denn es verschiebt sich ja nix in Bezug auf den Grundpuls.

    sind nach meiner

    Auffassung kinderleicht zu stimmen. Aber das sehen hier

    im Forum viele anders.

    Stimmt, ich erinnere mich an die jüngste Diskussion. Könntest doch mal ein paar Soundbeispiele posten, damit man ne Vorstellung bekommt. Ich beispielsweise hatte so ein Teil noch nie unter den Sticks, noch nicht mal real irgendwo gesehen.


    Ich glaube, einer meiner Einwände, ausgehend von meinem Verständnis dieser Free Floater, war die fehlende Möglichkeit, Sustain/Resonanz schnell und gezielt rauszustimmen, wie ich das bei normalen Trommeln machen kann. Für meinen Geschmack resonieren die meisten Toms nämlich nicht zu kurz, sondern zu lang, gerade in der resonanten Zone, um es mit Nils auszudrücken.

    Diese Einbäume reagieren mit Feuchtigkeit, können bei Trockenheit reißen, sie schwinden und sind schwerer als moderne Boote.

    Können Holzboote aus dem letzten Jahrhundert immer noch, die Beplankung ist ja ähnlich wie Faßdauben ;)

    Gerade nach dem Winterlager frisch zurück im Wasser merkt man das deutlich.


    Analog dazu vielleicht mal wieder Kessel aus GFK verwenden? Leicht, formstabil, kostengünstig, kleine Schäden lassen sich hervorragend ausbessern, was will das Drummerherz mehr?

    Das Superlux habe ich auch noch irgendwo rumliegen, aber im direkten Vergleich ist das Behringer doch schon eine andere Gewichtsklasse bei ähnlichem Preis.

    Das Behringer funktioniert im Cajon hervorragend, ist immer mit dabei, wenn ich mit Cajon irgendwelche Bühnen heimsuche, auch für den Fall, dass Technik vom Veranstalter kommt. Nicht jeder hat schließlich ne Grenzfläche am Start. Techniker waren bisher immer happy damit. Standardmäßig deaktiviere ich dafür die Mittenabsenkung, die in der Bassdrum sinnvoll ist.