Beiträge von trommla

    A-Drums klingen in echt nicht so wie man es von Produktionen kennt, die auf Mehrfachmikrofonierung setzen und bei der Nachbearbeitung auf Hochglanz poliert werden

    Na ja, wenn ein Set ungestimmt ausgeliefert wird, klingt das nicht nur im Vergleich kagge, das kann übelst frustrieren, wenn man keinen Plan hat, wie es besser geht. Ich hatte lange Zeit Frust, weil ich mein Set nie ordentlich zum Klingen gebracht hab, ohne ne Gaffa- und Temposchlacht zu veranstalten. Völlig planlos eben.


    Weshalb ich nicht komplett das Handtuch geworfen habe, liegt wahrscheinlich daran, dass die Messlatte damals viel niedriger lag und sich ja keiner im Internet informieren konnte. Hauptsache man hatte ein eigenes Set mit ein paar Becken dran, die Details gingen eh im allg. Getöse unter.

    Es ging ja hier darum, das ein Anfänger meint ein edrum wäre eine gleichwertige Alternative zu einem Schlagzeug wenn man sich nicht

    die Möglichkeit schaffen will ein ebensolches zu spielen.


    Weniger Dynamik, geringe Auflösung und dadurch einfacher zu spielen sehe ich nicht als Mehrwert für einen Anfänger.


    Es kommt ja nicht nur auf die zeitliche Abfolge der Schläge an, sondern auch auf Anschlagwinkel und Schlagposition wenn jeder Schlag gleich klingen soll.

    Mit diesen Einwänden hast du sicherlich komplett recht. Ich würde auch niemand empfehlen, sich auf nem E-Drum auf die Aufnahmeprüfung am Konservatorium vorzubereiten ;)


    Die Zielsetzungen sind aber individuell völlig unterschiedlich, und nicht jeder, der Spaß am Schlagzeug hat, sieht das Instrument überhaupt gleichwertig zu Klavier, Geige und Co., in die man als Lernender richtig Zeit und Mühe investieren muss. Für viele geht es beim Trommeln um das schnelle Erfolgserlebnis, ohne große Vorkenntnisse spielerische Erfolge hören zu können. Jeder Rhythmus, den man auswendig neu lernt, ist schon ein Meilenstein, Rudiments, Independence und der ganze Kram hingegen ganz weit weg.


    Schlagzeug gehört m.E. zu den Instrumenten, die nicht nur Laien, sondern auch studierte Musiker lange Zeit komplett unterschätzt haben, es gelegentlich vielleicht immer noch tun. Um einen Großteil populärer Musik begleiten zu können, braucht's ja auch wirklich nicht viel, zumindest nach der Anzahl der Noten zu urteilen. Die üblichen Schlagzeugerwitze habe ja schon nen wahren Kern.


    Wir setzen glaube ich zu oft voraus, dass jeder, der sich für Drums begeistert, deshalb auch Ambitionen hat, richtig gut zu werden. Vielen ist das aber völlig wumpe, sie wollen einfach Fun am Set. Ich wüsste nicht, weshalb das nicht auch am E-Set möglich sein sollte!? Wenn sich mit der Zeit die Erkenntnis einstellt, dass man doch mehr Zeit (und Geld) investieren sollte, um wirklich seriös trommeln zu lernen, wird man eh sein Equipment hinterfragen. Das erleben wir aber doch beinahe alle irgendwann, dass sich die Frage stellt, wie es in der Beziehung zu unserem Instrument weitergeht, ob wir nun akustisch oder elektronisch begonnen haben.


    Und deshalb ist die Behauptung, dass E-Drums und E-Auto die Allheilmittel wären, hier wie da hinterfragenswert.

    Wer hat das behauptet? ;)

    Auf diesen Punkt wird doch in JEDEM vergleichbaren Fred von fast JEDEM hingewiesen. Ich glaube, auch in diesem Handlungsstrang kam der Hinweis mindestens einmal.

    Es ging ja hier darum, das ein Anfänger meint ein edrum wäre eine gleichwertige Alternative zu einem Schlagzeug wenn man sich nicht

    die Möglichkeit schaffen will ein ebensolches zu spielen.


    Weniger Dynamik, geringe Auflösung und dadurch einfacher zu spielen sehe ich nicht als Mehrwert für einen Anfänger.


    Es kommt ja nicht nur auf die zeitliche Abfolge der Schläge an, sondern auch auf Anschlagwinkel und Schlagposition wenn jeder Schlag gleich klingen soll.

    Mit diesen Einwänden hast du sicherlich komplett recht. Ich würde auch niemand empfehlen, sich auf nem E-Drum auf die Aufnahmeprüfung am Konservatorium vorzubereiten ;)


    Die Zielsetzungen sind aber individuell völlig unterschiedlich, und nicht jeder, der Spaß am Schlagzeug hat, sieht das Instrument überhaupt gleichwertig zu Klavier, Geige und Co., in die man als Lernender richtig Zeit und Mühe investieren muss. Für viele geht es beim Trommeln um das schnelle Erfolgserlebnis, ohne große Vorkenntnisse spielerische Erfolge hören zu können. Jeder Rhythmus, den man auswendig neu lernt, ist schon ein Meilenstein, Rudiments, Independence und der ganze Kram hingegen ganz weit weg.


    Schlagzeug gehört m.E. zu den Instrumenten, die nicht nur Laien, sondern auch studierte Musiker lange Zeit komplett unterschätzt haben, es gelegentlich vielleicht immer noch tun. Um einen Großteil populärer Musik begleiten zu können, braucht's ja auch wirklich nicht viel, zumindest nach der Anzahl der Noten zu urteilen. Die üblichen Schlagzeugerwitze habe ja schon nen wahren Kern.


    Wir setzen glaube ich zu oft voraus, dass jeder, der sich für Drums begeistert, deshalb auch Ambitionen hat, richtig gut zu werden. Vielen ist das aber völlig wumpe, sie wollen einfach Fun am Set. Ich wüsste nicht, weshalb das nicht auch am E-Set möglich sein sollte!? Wenn sich mit der Zeit die Erkenntnis einstellt, dass man doch mehr Zeit (und Geld) investieren sollte, um wirklich seriös trommeln zu lernen, wird man eh sein Equipment hinterfragen. Das erleben wir aber doch beinahe alle irgendwann, dass sich die Frage stellt, wie es in der Beziehung zu unserem Instrument weitergeht, ob wir nun akustisch oder elektronisch begonnen haben.


    Und deshalb ist die Behauptung, dass E-Drums und E-Auto die Allheilmittel wären, hier wie da hinterfragenswert.

    Wer hat das behauptet? ;)

    Auf diesen Punkt wird doch in JEDEM vergleichbaren Fred von fast JEDEM hingewiesen. Ich glaube, auch in diesem Handlungsstrang kam der Hinweis mindestens einmal.

    Im Gegensatz zu einem Schlagzeug sind die Möglichkeiten zur Klanggestaltung reduziert auf den Impuls und bei einigen Geräten noch auf einige wenige "Positionen"

    Hätte nicht gedacht, dass ich mal E-Drums verteidige. :D


    Du solltest vielleicht mal weniger darauf schauen, was die Dinger nicht können, sondern was sie eben vielleicht auch mehr oder besser können als Akustiksets. Wüsste jetzt nicht, wie ich mal eben aus meinem Floortom den Sound einer Konzertpauke oder Kirchenglocke rausholen sollte, ohne selbige mitschleppen zu müssen. Und bis ich einen halbwegs guten Sound in meine Trommeln reingestimmt und dann auch noch in guter Qualität auf Band, Verzeihung Laufwerk, aufgenommen kriege, vergehen nicht selten viele Jahre und ebenso viel Geld. Ehrlich gesagt, deine Aussagen klingen stellenweise schon arg geringschätzig, und das finde ich nicht angebracht.


    Aber Schwamm drüber, Glaubensdiskussionen sind an anderer Stelle schon mehr als genug geführt worden.

    Im Gegensatz zu einem Schlagzeug sind die Möglichkeiten zur Klanggestaltung reduziert auf den Impuls und bei einigen Geräten noch auf einige wenige "Positionen"

    Hätte nicht gedacht, dass ich mal E-Drums verteidige. :D


    Du solltest vielleicht mal weniger darauf schauen, was die Dinger nicht können, sondern was sie eben vielleicht auch mehr oder besser können als Akustiksets. Wüsste jetzt nicht, wie ich mal eben aus meinem Floortom den Sound einer Konzertpauke oder Kirchenglocke rausholen sollte, ohne selbige mitschleppen zu müssen. Und bis ich einen halbwegs guten Sound in meine Trommeln reingestimmt und dann auch noch in guter Qualität auf Band, Verzeihung Laufwerk, aufgenommen kriege, vergehen nicht selten viele Jahre und ebenso viel Geld. Ehrlich gesagt, deine Aussagen klingen stellenweise schon arg geringschätzig, und das finde ich nicht angebracht.


    Aber Schwamm drüber, Glaubensdiskussionen sind an anderer Stelle schon mehr als genug geführt worden.

    Zwar kein Meeegaschnapp, aber wer auf der Suche nach nem Rundum-Sorglos-Starterkit ist und ne ausreichend schwarze Seele hat, findet hier m.E. ein gutes Paket zum günstigen Preis (gemessen am aktuellen VK). Becken ok, Felle gewechselt gegen Markenfelle in augenscheinlich noch gutem Zustand, solider Sitz, gute Pedale, was will man mehr. Der Jungmetaller mit schmalem Budget braucht vielleicht noch nen Doppelhuf.


    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/pearl-decade-maple-komplett-set-inkl-meinl-dark-custom-serie/2404554831-74-6476

    rein TECHNISCH hat beeble wohl recht, dass ein edrum einem keyboard näher ist als einem schlagzeug.

    Sorry, das ist doch Unsinn. Ein Keyboard ist einem Klavier etwa so ähnlich, wie ein E-Set einem akustischen Drumset, wenn man schon eine Analogie bemühen möchte. Beide, sowohl E-Drum als auch K-Board, dienen UNTER ANDEREM dazu, das akustische Pendant zu emulieren, was je nach Modell, Preis und Geschmack mal mehr, mal weniger gut gelöst ist. Beides sind aber im Idealfall auch eigenständige Instrumente, was beim Keyboard ja nun schon lange unstrittig ist. Auch beim Keyboard gibt es manche, die felsenfest den Standpunkt vertreten, man müsse zunächst Klavier gelernt haben, ehe man mit Keyboard beginnt, weil man ansonsten keinen guten Anschlag entwickeln könnte. Und trotzdem gibt es viele Keyboard-Eleven, die genau das NICHT tun ;)


    Weshalb ist aber nun das "Iiiih-Drum" auch nach 4 Jahrzehnten noch nicht genauso selbstverständlich auf Bühnen wie in Studios zu finden wie Keyboards? Genau weiß ich es nicht, könnte mir aber vorstellen, dass die technische Herausforderung um ein vielfaches höher ist, die Anschläge ins Elektronische zu "übersetzen", da die Klangerzeugung in mehreren Dimensionen stattfindet und jede Veränderung der Anschlagsposition sofort hörbare Auswirkungen auf den Sound hat. Zudem ist ein Schlagzeug ja nicht EIN Instrument, sondern eine Gruppe verschiedener Instrumente, deren Klänge im Set auch zusammenwirken und -resonieren.

    D.h. ein wirklich glaubwürdiges Set zu bauen, scheint nach wie vor eine gewisse Herausforderung zu sein, während Keyboards ziemlich ausgereift sind und vor allem noch durch Konnektivität punkten.


    Und dann sind eben auch die Aufgaben, für die man eine rein elektronische Klangerzeugung beim E--Set nutzen könnte, schon lange durch Keyboards abgedeckt, dafür braucht man wirklich kein E-Drum. Wenn ich als Drummer mal wirklich Samples abfeuern muss, gibt's dafür Sampling Pads für deutlich unter 1000 Euro, die ich mir ans Set baue.

    rein TECHNISCH hat beeble wohl recht, dass ein edrum einem keyboard näher ist als einem schlagzeug.

    Sorry, das ist doch Unsinn. Ein Keyboard ist einem Klavier etwa so ähnlich, wie ein E-Set einem akustischen Drumset, wenn man schon eine Analogie bemühen möchte. Beide, sowohl E-Drum als auch K-Board, dienen UNTER ANDEREM dazu, das akustische Pendant zu emulieren, was je nach Modell, Preis und Geschmack mal mehr, mal weniger gut gelöst ist. Beides sind aber im Idealfall auch eigenständige Instrumente, was beim Keyboard ja nun schon lange unstrittig ist. Auch beim Keyboard gibt es manche, die felsenfest den Standpunkt vertreten, man müsse zunächst Klavier gelernt haben, ehe man mit Keyboard beginnt, weil man ansonsten keinen guten Anschlag entwickeln könnte. Und trotzdem gibt es viele Keyboard-Eleven, die genau das NICHT tun ;)


    Weshalb ist aber nun das "Iiiih-Drum" auch nach 4 Jahrzehnten noch nicht genauso selbstverständlich auf Bühnen wie in Studios zu finden wie Keyboards? Genau weiß ich es nicht, könnte mir aber vorstellen, dass die technische Herausforderung um ein vielfaches höher ist, die Anschläge ins Elektronische zu "übersetzen", da die Klangerzeugung in mehreren Dimensionen stattfindet und jede Veränderung der Anschlagsposition sofort hörbare Auswirkungen auf den Sound hat. Zudem ist ein Schlagzeug ja nicht EIN Instrument, sondern eine Gruppe verschiedener Instrumente, deren Klänge im Set auch zusammenwirken und -resonieren.

    D.h. ein wirklich glaubwürdiges Set zu bauen, scheint nach wie vor eine gewisse Herausforderung zu sein, während Keyboards ziemlich ausgereift sind und vor allem noch durch Konnektivität punkten.


    Und dann sind eben auch die Aufgaben, für die man eine rein elektronische Klangerzeugung beim E--Set nutzen könnte, schon lange durch Keyboards abgedeckt, dafür braucht man wirklich kein E-Drum. Wenn ich als Drummer mal wirklich Samples abfeuern muss, gibt's dafür Sampling Pads für deutlich unter 1000 Euro, die ich mir ans Set baue.

    Jungs und Mädels, worüber wird hier gestritten? Jede*r hat seine/ihre Erfahrungen und Vorlieben, die Gründe sind in vielen Fällen nicht rational, sondern emotional, wo's mich eben gefühlsmäßig mehr hinzieht. Wer wie dany eindeutig bei A-Drums zuhause ist, für den wird "Iiiihdrum" immer ne Krücke bleiben. Ok, vielleicht nicht, wenn man Tausende von Euro in ein wirklich gutes E-Set (plus Software-Drumming) stecken mag. Wessen Herz aber für A-Sets schlägt, der kauft sich für das Geld lieber noch ein paar schöne Becken oder Snares, und ein Kurztrip ins E-Land kann am Billigset egal welches Herstellers nur enttäuscht enden. Wer aber wie Drum Bee (und sicher nicht wenige angehende Drummer*innen) von den Herausforderungen eines A-Sets abgetörnt ist und lieber sofort mit gutem Sound "einfach nur lostrommeln" will, kann vielleicht auch am günstigen (Marken)E-Drum mehr auf seine/ihre Kosten kommen, als wir "Schlaginstrumentenakustiker" uns das vorstellen können (wollen?).


    Ich find's legitim, wie Dany die akustischen Alternativen zur Lärmvermeidung zu nennen. Aber immer darauf rumreiten, dass ein E-Set mit einem A-Set nicht viel zu tun hat, ist doch wirklich albern, oder? Die meisten von uns haben mal klein angefangen, ob E oder A. Die Grundausstattung war bei uns allen i.d.R. zunächst qualitativ eher überschaubar, das Major Upgrade kam erst nach einiger Zeit, nachdem die Entscheidung gefallen war, dabei zu bleiben. Der Weg ist bei E- und A-Drummern oft vergleichbar. Das schöne - und gar nicht verwerfliche - dran ist doch, man kann bei beiden Instrumenten jederzeit auf die jeweils andere Variante umschwenken, wenn sich Geschmack, Wohnsituation, Einkommen etc. ändern, auch wenn sich die Bedienung tendenziell etwas unterscheidet.


    Der m.E. wichtigste Rat wurde schon gegeben, nämlich Millenium und Co. wegen des Wiederverkaufswerts zu vermeiden und stattdessen lieber auf Markenprodukte zu setzen, ob nun neu oder gebraucht. Gerade, wenn man erst mal schauen will, ob man dabei bleibt. Der Rest ist Glaube/Ideologie und sollte außen vor bleiben.


    Ergänzung: ich bin ja altmodischer Akustiktrommler und habe nicht mal ne Ahnung, wie man ein E-Set verkabelt, könnte vermutlich maximal draufhauen und Presetsounds abrufen. Aber wäre ich passionierter Tanzmusiker, der häufig in Festzelten Covermucke spielt, wäre ich schon längst auf ein hochwertiges E-Set umgestiegen, einfach weil's viel weniger Schlepperei ist, die ganzen flachen Teller in ne einzige Tasche zu packen. Dazu eine Tasche für's Gestänge, und fertig ist die Laube.

    Jungs und Mädels, worüber wird hier gestritten? Jede*r hat seine/ihre Erfahrungen und Vorlieben, die Gründe sind in vielen Fällen nicht rational, sondern emotional, wo's mich eben gefühlsmäßig mehr hinzieht. Wer wie dany eindeutig bei A-Drums zuhause ist, für den wird "Iiiihdrum" immer ne Krücke bleiben. Ok, vielleicht nicht, wenn man Tausende von Euro in ein wirklich gutes E-Set (plus Software-Drumming) stecken mag. Wessen Herz aber für A-Sets schlägt, der kauft sich für das Geld lieber noch ein paar schöne Becken oder Snares, und ein Kurztrip ins E-Land kann am Billigset egal welches Herstellers nur enttäuscht enden. Wer aber wie Drum Bee (und sicher nicht wenige angehende Drummer*innen) von den Herausforderungen eines A-Sets abgetörnt ist und lieber sofort mit gutem Sound "einfach nur lostrommeln" will, kann vielleicht auch am günstigen (Marken)E-Drum mehr auf seine/ihre Kosten kommen, als wir "Schlaginstrumentenakustiker" uns das vorstellen können (wollen?).


    Ich find's legitim, wie Dany die akustischen Alternativen zur Lärmvermeidung zu nennen. Aber immer darauf rumreiten, dass ein E-Set mit einem A-Set nicht viel zu tun hat, ist doch wirklich albern, oder? Die meisten von uns haben mal klein angefangen, ob E oder A. Die Grundausstattung war bei uns allen i.d.R. zunächst qualitativ eher überschaubar, das Major Upgrade kam erst nach einiger Zeit, nachdem die Entscheidung gefallen war, dabei zu bleiben. Der Weg ist bei E- und A-Drummern oft vergleichbar. Das schöne - und gar nicht verwerfliche - dran ist doch, man kann bei beiden Instrumenten jederzeit auf die jeweils andere Variante umschwenken, wenn sich Geschmack, Wohnsituation, Einkommen etc. ändern, auch wenn sich die Bedienung tendenziell etwas unterscheidet.


    Der m.E. wichtigste Rat wurde schon gegeben, nämlich Millenium und Co. wegen des Wiederverkaufswerts zu vermeiden und stattdessen lieber auf Markenprodukte zu setzen, ob nun neu oder gebraucht. Gerade, wenn man erst mal schauen will, ob man dabei bleibt. Der Rest ist Glaube/Ideologie und sollte außen vor bleiben.


    Ergänzung: ich bin ja altmodischer Akustiktrommler und habe nicht mal ne Ahnung, wie man ein E-Set verkabelt, könnte vermutlich maximal draufhauen und Presetsounds abrufen. Aber wäre ich passionierter Tanzmusiker, der häufig in Festzelten Covermucke spielt, wäre ich schon längst auf ein hochwertiges E-Set umgestiegen, einfach weil's viel weniger Schlepperei ist, die ganzen flachen Teller in ne einzige Tasche zu packen. Dazu eine Tasche für's Gestänge, und fertig ist die Laube.

    Ich glaube, das Fell können wir bei dreimaligem Verlust der strukturellen Integrität als Ursache getrost ausschließen. Remo mag nicht das beste Coating haben und Teil von Bill Gates' Weltherrschaftsplänen sein, aber ein defekter Kessel/Spannreifen sollte identifiziert und repariert werden, selbst wenn ein anderes Fell nicht so schnell aufgeben sollte. Schließlich hängt auch der gute Klang davon ab. Du magst allerdings richtig liegen, dass die unterschiedliche Art der Befestigung am Aluring 'nen Unterschied macht, wann die Verbindung sich löst.

    Ich verstehe sowas nicht, ehrlich gesagt. Aber wenn man sonst nicht weiß wohin mit seinem Geld ... die Hersteller freuen sich.

    Ich glaube ja, Sammelleidenschaft ist was genetisches. Hat man, oder hat man nicht. Rational zu erfassen unmöglich ;)

    Läge mir ebenfalls völlig fern, aber wer daran Freude hat und nicht sich und die gesamte Familie ins Verderben stürzt, macht auch nix verkehrt damit. Da kenn' ich schlimmere Spleens.

    Das hört sich wirklich nach nem guten Deal an. Zwar wüsste ich gar nicht, weshalb ich noch ein weiters Set besitzen sollte, aber haben ist bekanntlich besser als brauchen.


    Keine Ahnung, ob das hier rein gehört, aber ich freue mich über meine jüngste Errungenschaft. War auf der Suche nach einem eigenen Amp für meine Akustikgitarre, da mir meine bisherige Leihgabe wegen Eigenbedarf abhandengekommen ist.

    Allzu oft werden Akustik-Amps in der Umgebung leider nicht angeboten, schon gar nicht der von mir zunächst favorisierte Fishman.


    Beim routinemäßigen Stöbern durch die Kleinanzeigen hab ich letzte Woche dann für 220 Euro im Nachbarort stattdessen einen VOX AGA 150 in gutem Zustand ergattert. Stammte aus dem Nachlass eines (Profi)Geigers, der damit vermutlich eher selten in verqualmten Locations spielte. Neupreis lag bei Markteinführung vor gut 10 Jahren bei um die 500 Euro, soweit ich herausbekommen habe. Nicht so leicht und kompakt wie ein AER, aber klanglich tippitoppi und für mich als Gelegenheitsklampfer völlig ausreichend.