Beiträge von Lexikon75

    Zählen muss man trainieren und üben wie das Spielen selbst. Wenn es daran klemmt, dann sollte dies unabhängig vom Spielen passieren.

    Streng genommen sind zwei Take hintereinander in 7/8 auch nur zwei 4/4 Takte ;)

    Ungerade mag ich eigentlich ganz gerne. Nur 7/8 oder 9/8 usw. ist noch nicht so meins. Wir hatten mal eine Challenge mit was ungeradem.

    Da hab ich stumpf die Viertel durchgezogen. War knorke vom Gefühl her>>Soll hier aber egal sein.


    Mir fällt da Benny Greb ein mit seinem "Chid". Ist sauschwer am Anfang und man fällt hier und da ordentlich auf die Nase.

    Zählen ist manchmal wie als wenn man beginnt sein HiHat-Fuß zu aktivieren. Ich rede jetzt nicht davon mit dem Rhythmus oder der Melodie mitzuzählen.

    Du bist ja auch flott unterwegs.

    Was mir auch immer hilft ist mal über den Tellerrand hüpfen.


    Man muss nicht immer bei seinen eigenen Leuten auf Spurensuche gehen Ist nur ein Beispiel, was mir beim googeln als erstes entgegen gesprungen ist.


    Es gibt so viele Foren, die nützliche Tipps auf Lager haben.

    Ich interessiere mich sehr für dieses Poly-Gedöns. Da habe ich mich mal mit einer Frau, die Klarinette spielt, drüber ausgetauscht.

    Speziell zum Trommeln habe ich allerdings keine Literatur am Start.

    Die Methode ist wirklich alt und alles andere als "easy".

    Das mit dem "easy" ist nicht von mir. War auch eher ironisch gemeint.

    In dem Video wird einem ja gesagt, dass das super leicht ist. Ich bin mir allerdings nicht mehr ganz so sicher, ob es um die Methode der Dämpfung geht oder um diesen rasenmäher-ersatzteill-ähnlichen Stimmschlüssel.

    Ich weiß nicht in wie vielen Videos dieses Starterseil schon angerissen worden ist. Ich war schon geneigt in den Kommis drauf hinzuweisen man nach der Zündkerze zuschauen. In allen Videos gab der Motor kein Mucks von sich. Oder haben die etwa vergessen die Zündung einzuschalten? ;) Ist mir auch schon Mal passiert-irgendwann war der Motor abgesoffen.

    Egal...Alles andere als "easy". Wie meinst du das??

    Was geht denn bei ihm?

    Ich hab das mal live gehört...also ohne Mikro und so...die machen wirklich schon coole Sachen...

    Die Klänge müssen die Akteure schließlich erstmal erzeugen. Wie sehr man die technisch nun aufpumpt ist dann auf beiden Seiten Geschmacksache.

    Mich würde aber mal interessieren, ob man das Live auch so hinbekommen würde? Hier wirkt es ein bisschen wie nachbearbeitet.

    Geht wohl

    Die Methode ist nicht neu, in der Bassdrum war das früher ne übliche Technik. Aber das kennst du vermutlich.

    Klar kenne ich das. Bassdrum unterm Reso klemmt bei mir so ein Streifen. Wäre mir bei einer Snare etwas wage, da ich das Fell mehr als "fest" anziehe.

    Hätte da angst, dass sich der Streifen in die Gartung verewigt. Die Bassdrum ist bei mir etwas mehr als fingerfest.

    Ich spiele eh ein Schlagfell mit einem richtigen Dot in der Mitte>>Das mufft genug...daneben verändert sich der Sound erheblich. Damit kann man gut arbeiten.

    Von welchem Ziel redest du?

    Klar hole ich mir viel Input aus Büchern und anderen Medien. Mich reizt es dennoch nicht mit anderen zu spielen. Ich spiele lieber für mich alleine und mache worauf ich Lust habe.

    Für andere kochen? Was ich koche mag nur keiner, jedenfalls wird mir es bei jeder Challenge unter die Nase gerieben.

    Ich hab mein Weg gefunden, was mich immer antreibt weiter zu machen und motiviert.

    Ich kann verstehen, dass das für Außenstehende schwer zu verstehen ist.

    Mir ging es wirklich nur darum wie ich mir den Bewegungsablauf des Fußes vorstellen kann, wenn ich Heelup aus dem Fußgelenk spiele. Ganz einfach gesagt…ich sitze auf einem Stuhl und nicht am Schlagzeug und habe das Metronom an. Tippe ich mit dem Fußballen auf den Boden oder lasse ich den Fußballen auf dem Boden und drücke meine Ferse hoch, als würde ich mich auf die Zehenspitzen stellen. Diese beiden Ansätze habe ich gesehen und wollte ein paar Meinungen dazu.

    Das mit der Verse "hochdrücken" kommt möglicherweise in einem anderen Zusammenhang vor. Ausgangslage ist Heel-Down>zutreten und dabei hebt sich die Ferse an. Im Vergleich zur Hand würde ich es mal als Up-Stroke bezeichnen. Man kann dann Heel-Up weiterspielen oder ein anderen Move machen.

    Meinst du sowas hier>>Wannja Kröger Er spricht hier auch von Up-Stroke und Down-Stroke. Geh mal auf etwa 6:15 min>Da macht er Trockenübungen.

    Was mir da auffällt, dass der Bewegungsablauf zwar Training bedarf, aber eigentlich ganz simpel gehalten wird. Ist wie mit den Händen, in Bezug auf den Grundschlagarten ja eigentlich nicht viel anders. Man muss es nur einfach mal machen.

    Auch der Gang sich auf ein Stuhl zu setzen und auf etwas auf dem Boden tippeln finde ich ehrlich gesagt sogar sehr hilfreich (für mich persönlich jedenfalls)

    Ich trommle auch gerne ohne Sticks. was mir immer wieder richtig gut hilft Gerade was das Steigern von Geschwindigkeit anbelangt. Klar hab ich da kein Rebound.

    Den kann man vielleicht auch erstmal unberührt lassen und sich auf den Bewegungsablauf konzentrieren. Und das geht ohne Sticks bzw. ohne Fuma sehr gut.

    Nur Mal so zum Verständnis. Ich hänge mir ein Vibrator an den Hocker?

    Hummeln im Hintern habe hier ein neues Level erreicht :saint:

    Ich könnte verstehen, wenn man das Teil einem Anderen ans Bein bindet, aber ich mir selber?

    Ich heb das Bein und lass es runter plumpsen.

    Da muss ich doch nichts hören, das spüre ich auch so. Oder hab ich was falsch verstanden

    Die "modernen" Racks lassen sich so ziemlich gestallten wie man möchte.

    Sind 14er und 16er Standtoms?

    Ich mag mein Rack, weil ich so für meine zwecke flexibel bin. Alles steht stabil an seinem Platz.

    Die Bassdrum ist unabhängig und nur die Cowbell ist daran montiert. Ich habe 7 Toms 10 Becken und ein bisschen anderes Gedöns da rentiert sich ein Rack schon. Ich spiele allerdings auch in keiner Band und gehe mit meiner Rumpelkiste nicht auf Reisen.

    Was die Stabilität anbelangt-Ich hab noch nie ein Rack umfallen gesehen. So ein Ständerwerk ist da etwas anfälliger.

    So ein Rack muss für die eigenen Zwecke angepasst werden, dann kann es ganz angenehm sein.

    Schau dir mal YT-Videos von "Brent's Hang" an. Wenn man da etwas rumstöbert findet man vielleicht den einen oder anderen Pro-oder Contra-Punkt.

    Ob das eine oder das andere mehr Sinn macht. Glaubensfrage?!?!

    Ich denke, ich habe gar nicht verstanden, worum es dir bei deiner Frage ging. Du willst also gar nicht Musik machen? Es geht dir nicht um Songs und deren Begleitung?

    Du hast mich nicht so ganz verstanden.


    Die Gegenthese

    Gefühl hat beim Schlagzeug-Üben nichts zu tun. Spielen zur Musik ist nicht üben. Gefühl ist beim Üben fehl am Platz

    Ich wollte nur klar die beiden Sachen trennen.


    Mein Standpunkt dazu.

    Üben ist festigen von Dingen-dies beinhaltet auch das streben nach Gefühl.
    Möchte ich etwas Unbekanntes spielen, dann spricht man von trainieren. Da hat das Gefühl tatsächlich erstmal nichts verloren. Ich selbst muss dahinkommen, dass ich weiß wo die Schläge wann wo sein müssen. Es fühlt sich mechanisch an, was auch nicht schlimm ist. Habe ich das geschafft, dann mache ich ja weiter. Ich festige mein Erlerntes. Das Sogenannte Gefühl kann unter Umständen aber noch nicht da sein. Ich übe weiter und irgendwann kommt das gewisse Etwas.

    Ich habe mal im Anhang ein Ausschnitt einer Übung dargestellt. Bezieht sich hier nur auf die rechte Hand. Beschreib für dich selbst mal das Gefühl was du empfindest und ob sich nach einiger Zeit etwas verändert.

    Ich wollte nur das Spielen zu Songs etwas außen vorlassen, weil ich darauf eingehen wollte, ob man Gefühl auch üben kann.

    Mit Gefühl ist auch nicht das gute Gefühl beim trommeln gemeint. Da habe ich auch, wenn ich mein Pad verkloppe.

    Musik mach ich eigentlich immer, wenn ich trommle. Dafür brauche ich nicht anderes oder jemand anderes.

    Das Spielen zu Playalong´s mach mir natürlich auch sehr viel Spaß. Hab mich Jahre lang jedoch eher mit Groove-Pattern von Songs beschäftigt. Oft hat mich der Song nicht berührt. Gutes Beispiel ist Rosanna. Denn Groove hingegen finde ich knorke

    Ich denke, das könnte eine direkte Folge deiner fehlenden Banderfahrung sein, und mein (hartes) Urteil wäre wohl, wenn das Spielgefühl nicht da ist, ist dein Trommeln eben noch weit von Perfekt entfernt, selbst wenn du halbwegs verlässlich auf dem Click bist. Was nicht bedeutet, dass du nicht zufrieden sein darfst mit deiner Leistung. Aber ein Musikstück perfekt zu spielen, heißt eben so viel mehr, als nur die richtigen Noten an der richtigen Stelle zu spielen. Nur ist unser Leben meist viel zu kurz, um all das zu erreichen, von dem wir wissen, dass es für Menschen erreichbar ist 😉

    Ich denke hier sieht man klar, dass ich das Trommeln etwas anders einstufen. Ich trommeln nicht, weil ich Musik so geil finde, sondern eben das Trommeln. Ich glaube Seelanne hat sowas ähnliches angedeutet.


    Mal ein Beispiel aus dem Proberaum

    Groove Nr. 12

    Eins vorweg, den Groove finde ich ein bisschen gut.

    Ich kann ihn spielen. Auch mit den Besonderheiten. Mache ich dazu den dazugehörigen Track an, dann schwimmt die Sauce. Es ist dann einfach zuviel. Hat aber nichts damit zu tun, dass ich zu wenig Gefühl für Musik habe.

    Mir geht es bei dem Feel auch weniger um Musik, sondern was das Thema ist. z.B. allgemein ein Shuffle spielen.


    Für mich persönlich ist der Part, zur Musik oder in einer Band zu spielen, nahezu fremd. Ehrlich gesagt habe ich das noch nie vermisst.

    Ich sehe das auch als eine weitere Stufe an, was das Feeling angeht.

    Daher nehme ich auch jede Challenge mit auch wenn ich dabei immer total abstinke oder gar für den "Tod" eines Genres verantwortlich bin.


    Wo man die Musik jetzt einstufen mag, ist von Person zu Person unterschiedlich.


    Gutes Beispiel "Der Reggae".

    Wie jeder gemerkt haben dürfte habe ich als einziger kein Half-Time gespielt. Fand ich persönlich jetzt nicht so dramatisch, aber seis drum. Nobody ist perfekt ;)

    Seitdem ich trommle konnte ich mich nie für eine Musikrichtung entscheiden, ich fand sie alle mehr oder oft gut.

    Es war mehr entscheidend, was gespielt wurde. Ich war damals eigentlich ein "The Beatles" Fan. Heute finde ich die langweilig, weil da zu wenig los ist.

    Bei super "Songdienlichen" Dingen überrascht mich nichts. Auch bei dem Reggae Ding hat mich keiner richtig überrascht, obwohl jeder toll war.

    Wenn ich zu Playalongs spiele bin ich sehr flatterhaft. Jede/r Aufnahme/Durchgang überrascht mich aufs neue :saint:

    Ist es nicht mehr der Fall, dann gehen mir die Ideen aus.

    Hallo

    Ich packe es mal hier rein.

    Mich beschäftigt gerade die Frage, ob man Gefühl üben kann. Ich kann etwas nahezu perfekt spielen, aber das Spielgefühl ist noch nicht da.

    Beispiel aus der Vergangenheit: "Der Shuffle"

    Ich bin relativ spät zum shufflen gekommen, aber es mittlerweile klappt es ganz gut. Zu Beginn noch ohne zu ghosten war der Shuffle relativ flott mit allem drum und dran am Start. Spielte ich die Ghost-Notes hinzu war das Shuffle-Gefühl wie weggeblasen. Jetzt ist das kein Thema mehr, aber ich erwische mich manchmal bei Dingen, dass mir der Shuffle flöten geht. Was mir dann einige Übe-Minuten beschert bis alles wieder schick ist.


    Die Kernfrage

    Kann oder muss man Gefühl üben?


    Frage auch für ein Freund :saint:


    Die Gegenthese

    Gefühl hat beim Schlagzeug-Üben nichts zu tun. Spielen zur Musik ist nicht üben. Gefühl ist beim Üben fehl am Platz>>Ist nicht von mir

    Es gibt von Mike Mangini ein Video zum Thema. Ich bin leider nicht so fremdsprachlich begabt daher kann ich nicht genau sagen, ob das hilfreich ist.

    Mike Mangini


    Der Winkel des Beaters lässt sich über die Schraube über der Feder stufenlos einstellen, aber nicht unabhängig vom Winkel der Tritt-Platte

    Ich hab bei meiner nachgeschaut.

    Der Beater lässt separat einstellen.

    Stand auch so in der Beschreibung und war auch ein Kaufargument.


    Was Einstellungen angeht (optisch), da schaue ich mir oft andere Schlagzeuger an.

    z.B. Simon Phillips, Thomas Lang