Den Gedankengang, warum der TS jetzt ein Lehrer braucht hab ich jetzt nicht ganz verstanden.
Jemand der gut mit seinen Füßen spielen kann wird immer gut mit unterschiedlichen Bedingungen klar kommen. Nichtsdestotrotz wird auch dieser seine Pedale irgendwann einmal optimal eingestellt haben und auch weiterhin daran arbeiten.
Jemand der gerade anfängt, muss sich das noch erarbeiten und die Dinge ausprobieren.
Das ist meine persönliche Meinung:
Warum die Füße anderes behandeln als die Hände? Die Snare nehme ich mal als Beispiel. Diese wird man doch für sich immer optimal ausrichten. Für beide Hände gleichermaßen. Oder? Das gleich macht man auch mit den Füßen.
Man macht erstmal keine Unterschiede.
So wie ich die Hände trainiere, so trainiere ich die Füße auch.
Füße sind weniger flexibel als die Hände, daher ist Symmetrie möglicherweise wichtiger. Ich kann jetzt nur von mir sprechen und ich stehe selbst noch mit dem vermeintlichen schwächerem Fuß am Anfang.
Bevor ich die Mapex gekauft habe hab ich eine Pearl-Fuma Baujahr.1994 gespielt und spiele sie gelegentlich immer noch.
Läuft immer noch gut und lässt sich gut spielen. Hab schließlich viele Jahre drauf gespielt.
Jetzt aber mal ehrlich. Wenn ich mir eine neue Fuma zulegen möchte, dann kaufe ich mir kein 50 Jahre Alte, sondern schaue mir das an was aktuell auf dem Markt ist
bzw. was auf dem Gebrauchtmarkt stand der Technik ist und Ersatzteile verfügbar sind.
Mir war wichtig, dass "alle" beweglichen Teile kugel-gelagert sind und sich alles prima einstellen lässt.
Bei meiner HiHat-Fuma hatte ich dieselbe Überlegung. Bisher konnte, aber keine Neue gegen meine Pearl anstinken.
Wird bestimmt erst aktuell werden, wenn ich eine zweite Bassdrum einbaue.
Ich verstehe den Gedankengang, dass Altes gut ist und ausreichend ist. Ich spiele immer noch auf einer Sonor Hilite und kaufe mir hin und wieder weitere Kessel der Serie. Neues ist bestimmt "besser", aber 30 Jahre ohne "Probleme" sind nicht zu verachten.