Beiträge von Lexikon75

    Für mich ist Alex Vesper einer der Drummer, die Rhythmik, Groove und Musik in klaren einfachen Worten sehr gut erklären und eben auch spielen können.

    Vom Aussehen hab ich ihn nicht wiedererkannt, aber bei seiner unvergleichlichen Stimme hat's Klick gemacht. Ich habe vor Jahren sehr gerne seine Videos verfolgt. Den einen oder anderen Tip habe ich ausprobiert und auch beibehalten.

    Er kann es nicht nur gut erklären, sondern auch so zeigen, dass man es auch versteht.

    Bei 3 gegen 2 ist es auch möglich dies ebenso zu realisieren, wenn man bei einem 6/8 Takt Duolen spielt.

    Ich hab das beim Slow-Blues gemacht.

    Dem Jazz-Ding hab ich nen 4 gegen 3 rein gedrückt, wenn ich das so sagen darf.

    Ich weiß sowas macht man nicht, aber ich wollte den Pattern einfach mal in freier Wildbahn ausprobieren.

    Geht nur noch um Details bei der Umsetzung, einen guten Take und die Bearbeitung des Videos. ;)

    Also nur wie notiert. Mir ging es schon mehr in Richtung Groove-Pattern. Im Grunde so, wie man es beispielsweise zu einem Song spielen würde.

    Nicht desto trotz bin ich gespannt auf dein Video.

    Interessant wäre auch ein kurzen Einblick aus deiner Vorbereitungsphase. Sowas zeigt immer gut, dass du noch eine Mensch bist und nicht vom anderen Stern ;) ;)

    Ich finde manchmal solche Videos viel interessanter, als das fertige Produkt.

    Der Weg dahin kann auch spannend sein.

    Ich hab dann bei allem im Haus feste Übungszeiten abgekündigt, wochentags bis 20:00 Uhr, aber nicht Mittags oder Sonntags und alle waren zufrieden.

    Ich hab zwar niemanden drauf angesprochen, aber bisher war es nur eine Mutter mit ihrem Sohn die angeblich Mal bei mir geklingelt hat

    Sie wohnte zwei Häuser weiter. Mein direkter Nachbar hat gar nicht gewusst, dass ich Schlagzeug spiele. Jedenfalls hat sie mich darauf mal angesprochen. Ihr Sohn muss jeden Tag um 18 Uhr ins Bett. Ich hab sie gefragt, wie ich das machen soll. Ich komme dann erste von der Arbeit. Ihr Sohn stand übrigens neben ihr und als er seine Mutter fragte: "Bekomme ich auch sowas was der Mann hat?" Da waren ihre Argumente dahin. Es war auch nicht so, dass es sie direkt gestört hat. Sie war alleinerziehend und ihr äußerst aufgeweckter Sohn kam nicht zu Ruhe. Der wahre Grund war eigentlich, dass sie auf der Terrasse in Ruhe einen Schmökern wollte und das geht mit ihrem Sohn halt nicht.

    Schlussendlich war nach dem Gespräch alles paletti. Ihr Sohn durfte noch ein wenig im Garten spielen oder Fernsehen.

    Mein Enkel hat sein Zimmer direkt unter mir und der pennt auch, wenn ich spiele. Meine Enkelin sitzt manchmal vor mir mit Ohrenschützer auf dem Sofa.

    Ich denke, wenn man kommuniziert und seine festen Zeiten hat, dann sollte/muss das gehen.

    Leben und leben lassen.

    8 Uhr ist Schluß oder am Pad geht es weiter.

    Sonntag und Feiertage ist Pause.

    Mein Nachbar mäht sogar Sonntags sein Rasen.

    Mich stört sowas nicht.

    Schmeißt einer vor oder nach Sylvester ein Böller, dann schmeiße ich mit Brot :P


    Es gibt natürlich auch solche, die plötzlich neben einem stehen und sich beschweren, warum man morgens um 5 Uhr mit den Autotüren klappert. Ich schau ihn an und Frage"Was sein Problem ist" Ich wollte los in den Urlaub. "Sowas macht man am Abend davor".

    Dann kann seine Frau "Hermann, sieh zu, dass du reinkommst!!! Schönen Urlaub(das ging an mich)".

    Der hat mein Einlauf bekommen. War lauter als ich mit den Autotüren ;)

    Warum müssen es immer nur Glocken sein?

    Der Weihnachtsmann hat mir ein ganzes Schlagzeug geschenkt. Also!!! ;)


    Früher, ich war noch klein, haben mein Opa an der Quetschkomode, mein Oma am Tamburin und ich an den Bongos zu Weihnachten immer Musik gemacht. Gesungen wurde auch.

    Das war schön.

    Später kam meine Schwester and der Hefe und Querflöte dazu.

    Bisher sind wir bei der Theorie hängen geblieben.

    Hat vielleicht jemand schon ein Poly gespielt? Entweder als reinen Übungs-Pattern oder möglicherweise auch schon live bzw. anderweitig unters Volk gemischt. Es versehentlich getan zu haben zählt auch.

    Frag für ein Freund ;)



    Ein "Ja" wäre zwar toll, aber ein Beweis wäre natürlich total knorke.

    Schriftlich oder hörbar-ganz egal.

    Kann ja auch sein, dass irgendwo etwas in einer Schublade schlummert und traut sich nicht heraus ;) ;)


    Camille ist großartig. Die haut Dinger raus, da schlackern einem die Ohren noch danach weiter.

    Hallo

    Kann man parallele zu seinem Sport finden? Durchaus...ich war Feldspieler und schlussendlich hat mein Talent als "Fliegenfänger" erkannt.

    Ich war ein missrabler Feldspieler, wodurch ich ein Dauer-Abo auf der linken Seite des Feldes hatte.

    Links wollte oder möglicherweise kann ein Rechsfüßler gar nicht spielen. Mir war das egal und so konnte ich auch mit Links schießen, weil es sich so anbot. Daher ist mein linker Fuß nicht nur zur Zierde da und kann mitarbeiten.

    Ich sehe auch Parallelen, die durchaus tiefer gehen.

    z.B. die Art wie ich trainiere (Sport) ist nicht viel anders als am Schlagzeug zu spielen.

    Der Körper, der Bewegungsaparat funktioniert am Schlagzeug nun Mal auch nicht anders.

    Wenn ich schneller werden möchte, dann stelle ich mir nicht das Metronom bpm für bpm höher, sondern renne einfach los ;)


    Jetzt Mal zu Dauner. Da hab ihr mal wieder ein tollen Musiker ausgegraben. Hab mir auch gleich Mal ein paar Dinge aus YouTube raus gesucht.

    Dauner // Dauner. Da wurde mir das Herz ein wenig schwer. Das ist genau die Musik, die mich früher so sehr fasziniert hat, aber als unerreichbar galt. Daher bin ich irgendwie davon abgekommen. Ist aber auch schwere Kost, aber schön. Man steht da aber auch sehr alleine auf dem Feld. Um ein herum hören die Mitmenschen sowas eher nicht. Ich mochte es. Mir war es auch immer ehrlich gesagt peinlich, wenn mich jemand nach meinem Geschmack gefragt hat. Komische Blicke, als wär man ein Alien. Daher immer heimlich Zuhause unter der Bettdecke.


    Ich Stelle mir das auch als Musiker schwer vor da Publikum zu erreichen.

    Ich hab damals nachts um 3 Uhr immer Jazz-Night gehört. Free-Jazz, Fusion und hat sowas wie Dauner // Dauner. Ich kann heute wie damals noch nicht mal sagen, was die Musik bei mir auslösen vermag. Wie Magie halt.

    Ich hab mir das Interview noch nicht ganz angehört..werde ich heute Abend nachholen. Bin gespannt auf Teil 2 und (3).

    Redbone-Prehistoric Rhythm


    Als ich den Song das erste Mal gehört habe, war ich fest entschlossen, zumindest den Grund-Groove-Pattern spielen zu können.

    Drauf gestoßen bin ich durch dieses

    Zitat: "The Most important Drum Beat I ever learned"

    >>KingKong-Beat<<

    Ein wahrer Gamechanger :saint:


    Bleed wurde schon genannt. Da kann ich noch nicht mal sagen, ob es die Herta-Figur in den Füßen oder der es Song selbst, ist was ich so mag.


    Was bei den beiden oben genannten sehr schwer ist in die Songs einzusteigen ist, dass es so viel Vorarbeit bedarf bis man sich ansatzweise überhaupt mit dem Song beschäftigen kann.

    Mal abgesehen, dass Bleed ein mords tempo an den Tag legt.


    Mal anders gefragt. Gibt es Songs die man absolut nicht mag, aber den zu spielenden Drum-Pattern total knorke findet?

    Pattern die sozusagen eine gewisse Berühmtheit erreicht haben oder zumindest sehr interessant sind.

    z.B. Der"Rosanna-Pattern".

    Und entsprechend muss vermutlich auch ein Merkspruch anders lauten, aber da bin ich wie gesagt nicht kompetent, ich kann sowas nur musikalisch und mit dem richtigen Feeling lösen.

    Das Braucht es nicht, weil die Noten, egal wie rum, immer an der gleichen Stelle liegen.

    Nur die Basis ist eine andere und die Betonung.

    Darum muss man es vielleicht einmal auseinander pflücken.

    Um es Mal mit den Worten von Jojo auszudrücken. Alles ist irgendwie unterteilt. Man muss es einmal mathematisch entschlüsseln, um zu verstehen wie die Noten liegen. Und jetzt kommen wir zu dem Punkt was für dich entscheidend ist. Musikalität und Feeling.

    Das dauert unendlich lange. Ich kann ein Shuffle spielen und gerade Achtel (im 12er-Shema "Duolen). Ich habe es mir vor drei Jahren notiert und erst Anfang des Jahres, anlässlich, einer Challenge, mir es ins Bein und Mark gehämmert

    Hab es hinbekommen, aber die Musikalität und das Feeling müssen noch etwas warten.

    Ich bekomme das hin und werde auch verstehen wann es passt und wann nicht, aber es braucht Zeit. Wenn ich vom Rosanna-Pattern zur Poly-Variante wechsle, dann verändert sich das Feeling gravierend. Mein Ziel ist es, dass es sich wie selbstverständlich anfühlt. Mit ist es auch wichtig, dass ich nicht alle Noten spielen brauche, um 2 gegen 3 zu spielen.

    Es gespielt hab ich es bisher hauptsächlich nur im 12/8. Die binäre 4/4 Variante fühlt sich eher nach Fratzengeballer als nich Schlagzeug spielen.

    Das Umschalten kann ich mir immer noch gaaar nicht vorstellen. Was genau ändert sich am Ablauf? Übernehmen BD und Snare den 5er, während die Hihat den 4er weiterführt?

    Eigentlich gar nichts. Der Puls wechselt.

    Ein mögliches Beispiel

    Vielleicht ist ein einfacherer Poly-Rhythmus besser geeignet, um es zu verstehen

    >>>>2:1 oder 1:2<<<<


    Das was ich da problematisch finde ist, dass sich die Basis ändert. Darum halte ich diese Wortspiele zu Beginn für nicht ganz optimal. Klar, es kommt drauf an wo man hin möchte.

    Eine Variation ist grundsätzlich meist ganz einfach, weil die Basis gängig ist. Es ist der beliebte Dreierverschieber.

    Ich hab es bei 4:3 schon längst gespielt ohne jemals etwas von Poly-Rhythmik gehört zu haben. Als ich mich dafür zu interessieren begann, hab ich mir ein abgebrochen. Ein Wink mit dem Zaunpfahl hat gereicht. Bin kurz vor die Tür, hab ein Mark erschütternden Schrei losgelassen, bin wieder rein und habe manche Dinge plötzlich mit anderen Augen gesehen.

    Das Wissen darüber war ein wahrer Spielveränderer.

    m_tree irgendwie reden wir gleichzeitig aneinander vorbei, aber auch nicht.


    In ein 4/4 Takt habe ich ein Vierer Puls.

    Ich kann in der gleichen Zeit 4tel-Quintolen spielen. Sind derer 5.

    Ich spiele 5 in der Zeit von 4.

    Wenn ich von 5 über 4 die Rede ist, dann ist in der Regel von Poly-Rhythmik die Rede.


    5 über vier lässt sich doch super notieren.

    Stehe ich den Spieß um, dann sind es immer noch 20 Schläge nur der Takt ändert sich und die Gruppierung auch, weil ich jetzt Sechzehntel spiele.


    Bei Poly-Metrik überlagern sich z.B ein 3/4 und ein 4/4 Takt. Der Puls ist gleich. Also streng genommen ganz einfach.

    Poly-Rhythmik kann hingegen sehr kompliziert werde.

    Das hatte ich vergessen..

    Beim Swag kommt man um das Thema nicht drumherum. Ander Stelle ist es wie mit anderen Dingen auch, man mag es oder man "hasst" es. Möglicherweise ist es schon unter uns und wir wissen es gar nicht. Im Swing gibt es so eine Stilistik wo man so rum eiert. Da geht man auch über die Fünf. Im HipHop soll man auch keine Berührungsängste damit haben.

    Es geht vielleicht nicht immer darum alle Noten zu spielen, wo man eindeutig 5 über 4 spielt.

    Bei dem Poly-Gedöns kann man echt ist schleudern kommen.

    Ich mag diese Wortspiele nicht.

    Ta Ka Die Mi Di usw. ist ok.


    "I'm looking for a home to buy" müsste eigentlich auf beide Möglichkeiten funktionieren. Oder?

    Es liegt nur etwas anderes zugrunde.

    Jetzt kommt der Punkt warum ich diese Esels-Sätze nicht mag. Dabei gehe ich jetzt von mir aus. Stehe ich am Anfang und spreche diesen Satz vor mich hin, dann hab ich noch lange nicht drauf, auf was sich das Ganze aufbaut.

    Muss ich nicht erst wissen wie das Ganze funktioniert?

    Also beginne ich mit dem Ganzen. Dann fange ich an zu reduzieren. Bedeutet ich fange an zu dem zu kommen, was schlussendlich noch häufiger dem Blatt steht.

    Bei den Zwischen-Schritten muss ich wissen was ich vor mir habe.

    In #1 wird von einem 5er Puls gesprochen.

    Kann ich den und beherrsche ich den?

    Ich jetzt nicht. Also wäre für mich besser das Gedöns vorerst in einem 4/4 Takt zu packen.

    Es geht dabei auch in erster Linie nur ums Verständnis. Die Basis wäre hier 16tel Quintolen.

    Hab ich dann das Endergebnis vor mir ist es, wenn man sich die Lage der Schläge anschaut, nicht anderes wie in einem 5/4 Takt.

    Hab ich irgendwann die eine oder andere Möglichkeit drauf, dann kann ich mit diesen Sätzen hantieren. Ich sage das auch nicht ohne Grund. Es gibt im Netz etliche Tutorials über Poly-Rhythmus.

    Es war eins für Anfänger und der im Video hatte ein solchen Satz als Übermaterial. Am Ende kann man es möglicherweise spielen, aber verstehen tut man es nicht. Mir geht es jedenfalls so. Ich habe mir dann das Noten-Konstrukt aufgemalt. Erst da hatte ich es verstanden.

    Braucht man dieses Poly-Gedöns?

    Ich persönlich finde es interessant. Hat man es gut im Griff, so lassen sich so einige "Gemeinheiten" mit anstellen.

    Einige Konstellationen klingen auch ganz nett.

    Ich meine auch, dass ich, abseits vom Poly-Geflüster, andere Dinge besser verstehen und händeln kann.