Beiträge von Lexikon75

    Neues Gefrickel feat. MM (+ Guthrie Govan, Bryan Beller):

    Ganz nach meinem Geschmack.

    Warum mag man es und andere ergreifen in bei der ersten gespielten Note die Flucht?

    Den Begriff "Songdienlicheit" müsste man hier mal klar neu definieren bzw. man lässt ihn einfach mal draußen. Hier spielt man ganz deutlich über einen außergewöhnlichen Bogen. Hier lässt man ganz bewusst sein musikalisches Verständnis auf einer ganz anderen Ebene ordentlich durch massieren.

    Massieren und massieren lassen.

    Würde aber nie sagen, dass diese Art zu spielen keinem was mitteilen möchte.

    Man kann die Ablehnung noch so blumig umschreiben. Irgendjemand erreicht diese Musik.

    Der erlesene Kreis mag klein sein, aber es gibt ihn> da bin ich mir sicher.

    Mein letzten Beitrag (Reggae) mochte auch keiner und doch gibt es einige denen es gefallen hat. "euch" jetzt nicht, aber meiner Schwester und sogar meie Frau waren begeistert "endlich mal was man sich anhören kann" und das ist ist das hüpfende Komma. Da kann noch so einer ankommen und die Nase rümpfen und es als "sowas kann ich mir nicht anhören" hinstellen...es ist mir nahezu egal...

    Klar laufen Selbstzweifel immer mit>ich musste mich beinahe immer vernichtende Kommentare stellen und überlege mir jedesmal aufs neue, ob ich mein Beitrag abgebe.


    Die drei, speziell Marco, spielen mit so einer Freude, die man sieht und auch hören kann. Man muss die Sprache jedoch auch verstehen können.

    Ich kann mir das in Schleife anhören und entdecke jedesmal neue Dinge.


    Geht mir mit meinen Beitrag auch so. Ich verstehe ja was ich da spiele und weiß wie es sich anfühlt und angefühlt hat. Kann man das nicht, dann, so gebe ich zu, wird es schwer sich da reinzuhören.

    Die Frage ist, ob man sich die Zeit dazu nimmt.


    Die Frage, die ich denen gerne mal stellen würde wäre, ob die zu jeder Zeit sich bewusst sind was sie da spielen.

    Ich bin mir nur nicht sicher wie sich das bei Snares verhält, da die ja prinzipiell, durch das dämpfen des Teppichs und dem daraus resultierenden kurzen Ton, anders klingen.

    Möglicherweise ist das der Aspekt, den ich mit Hybrid gemeint habe. Die Trommel fünktioniert auch ohne Teppich gut.

    Im Jazz, schubse da den Vintage an, wird oftmals auch ohne Teppich gespielt. Da macht sich eventuell eine rundere Gratung positiv bemerkbar.


    Es klingt wärmer, gedämpfter ohne das einem die Obertöne flöten gehen???

    In naher Zukunft werde ich eine Snare mir Runder Gratung am Start haben.

    Das ist die Frage, was den Unterschied ausmacht. Meist hat man keine identische Snare mit unterschiedlich Gratungen am Start um eine klare Aussagen über den Effekt zu treffen.


    Folgendes beruht lediglich auf meinen Erfahrungen und Eindrücken mit dem Thema Gratungen...

    Eine Runde Gratung beeinflusst das Fell direkt, durch mehr Auflage.

    Beispielsweise eine 30° verspricht hingegen auch , dass die Trommel weniger Sustain hat und mehr Bauch verspricht. Da geht es wahrscheinlicher weniger um die Auflagefläche und mehr darum wie der Kessel mit dem Fell agiert.


    Ich habe eine 13" Snom mit einer runden Gratung oben und einer 30° aber spitzen Gratung unten. Die Gratung habe ich mit dem Umbau der Trommel neu gemacht.

    Eine Trommel (Snare) mit einer neuen Gratung auszustatten, nur um eine gezielte (gewünschte) Wirkung zu erzielen muss man sich überlegen, ob man diesen Aufwand betreiben möchte.

    Zum einen ist der Unterschied nicht gravierend und der Kessel wird bei einem Wechsel von z.B. 45° auf Rund oder 30° geringfügig kürzer. Meine 13° hat nicht mehr 11° (Standard Sonormass) , sondern irgendwas bei ca. 10, 25°.


    Was ich sagen kann, dass man ein Unterschied bemerkt (hört), falls man das gleiche Fell benutzt, es aber im Gesamten eher untergehen wird.

    Ich hab mich nur dafür entschieden, um in die Richtung zu gehen, wohin ich mit der Trommel gehen wollte. Mehr Bauch, weniger Sustain. Zumal ich ja auch ein Hybrid habe, zw. Snare und Tom. Mit Snareteppich klingt die Trommel trockener und ohne offener. Damit mir das Sustain nicht abhaut hab ich mich für rund und 30° entschieden.

    Dem ist auch so.. beides lässt sich von Klang her gut spielen.

    Erwähnenswert wäre noch, dass ich die Snom stellen und hängen kann. Allein das macht sich gravierend im Sustain bemerkbar. Wo wir wieder bei der Frage wären, um wie viel macht eine andere Gratung den Sound anders/besser.


    Beitrag #2 beschreibt es gut in kurzform

    Zieht euch mal James Gadson bei Bill Withers rein. Das ist beispielsweise "funky".

    Dagegen ist Weckl's Keyboardlala vergleichsweise eine musikalische CNC-Fräse.

    Eigentlich braucht man anstelle eines Rides nur ne sauber schließende Hi-Hat. :Q

    Mir ist bewusst, dass ich hier der schlechteste Teilnehmer bin. Ich hab mir die Kritiken zu meinem Beitrag durch gelesen.

    Kann ich zum größtenteils durchaus verstehen und nachvollziehen.

    Ich kann kein Reggae und hab es auch noch nie gespielt.

    Dieses One-Drop Ding habe ich probiert.

    Ich bin da ehrlich. Ich hab beim spielen nichts gespürt. War wahrscheinlich noch nicht bereit dafür.

    Daher hab ich das Reggae-Ding frei und auf meine Weise gespielt.

    Dabei ist dieser "Mist" halt bei rausgekommen.

    Auch wenn ich am Thema vorbei gespielt habe, habe ich mich dieses Mal beim Spielen richtig gut gefühlt.


    Ich möcht hier jetzt nicht auf die Aussage zu meinem Beitrag eingehen.

    Nur auf einen.


    Mattmatt

    Ja!Ich bin es wirklich

    Was meinst du mit "verdoppelten Feel"?


    Das Tamburin (Schellenkranz) wurde hier angesprochen.

    Ist es im Reggae unangebracht?

    Es ist auf meiner HiHat montiert.

    Ursprünglich hab ich es mir extra für den Slow-Blues gekauft, damit ich die getretenen viertel Triolen besser hörbar machen konnte, weil sie für mich wichtig waren.

    Bei den anderen Challenge's hätte ich es im Nachhinein lieber demontieren sollen. Ich hab mich nur so daran gewöhnt, dass ich es einfach "vergessen" habe.

    Meine Idee war es auch im Allgemeinen, dass ich einige perkussive Elemente mit einbringe, wenn es das Stück zulässt. Ebenfalls beim Slow-Blues z.B. die Cabasa zu Beginn.

    Bei dem Reggae-Stück habe ich es jedoch wieder ganz bewusst eingesetzt. Dieses Mal hab ich das Teil auch ein paar mal aktiv angeschlagen.

    Hab auch versucht durch mehr oder weniger starkem "rein treten" etwas Varianz einzubringen.


    Ansonsten ist das Thema Reggae für mich jetzt durch.

    Bei mir regnet es aus Eimern..korrigiere> es hagelt-ach ne, das ist Schnee oder doch Graupel? Egal! Das Wetter ist perfekt für die Votingphase.

    Aber ja....Zeit, sich die Reggae-artigen Beiträge (was auch immer das bedeuten mag) anzuhören, hat man eigentlich immer irgendwie.

    Werde mir für meine Bewertung noch Zeit lassen.

    Das halte ich für eine Schnapsidee, sorry. Das gibt eine Riesensauerei.

    Die Federn arbeiten auch, wenn man sie mit Schaumstoff "füllt". Einige Drumhersteller machen das ja von Werk aus.

    Aber vielleicht hat das Set ja nichteinmal Federn in den Lugs

    Sauerei gibt es nur, wenn man es ungeschickt anstellt ;) Spritze füllen und rein den "Senf".

    Hast du die Trommel schon mal geschüttelt? Vielleicht hört man da schon was...

    Hallo

    Ich wusste gar nicht, dass Reggae so brutal sein kann. Stick zerschossen und meine Brille hat nun auch nen Knick. Was soll man dazu sagen.

    Hab mich heute ran gesetzt und versucht da mal was hinzubiegen. Hab zur Vorsicht auch gleich die Aufnahme laufen lassen.

    Man weiß ja nie....

    Dabei rausgekommen ist, dass ich zwar ne Menge Spass hatte, aber irgendwie die Kurve nicht bekommen habe.

    Vielleicht klappt es Montag.

    Jedenfalls hab ich eine Aufnahme schon mal abgespeichert.

    Es wird hier nur von dem Ehrgeiz des Lehrers gesprochen. Der jagte doch normal dem Erfolg hinterher jemanden ganz großzu machen.

    Was ist mit dem "Schüler"? Der war auch krass. Nach einem Unfall noch auf die Bühne.

    Der Ehrgeiz kam von ihm aus, wurde aber von dem Lehrer getrieben.

    Gab es da nicht noch ein Schlagzeuger, über den geredet wurde, der in der Klappse gelandet ist oder gar sich das Leben genommen hat?

    Ehrgeiz auf hohem Niveau, aber ein seelisches Wrack.

    Dem Lehrer hingegen ging es ja gut, nachdem er sein Ziel nicht erreicht hat.

    Hier nur Mal ein Gedanken dazu.

    Eine Sehnscheidenentzündung ist nicht toll und es tut mir echt Leid für dich.

    Dünnere Sticks empfinde ich persönlich als "anstrengender". So 15 mm müssen es schon sein.

    Das ist aber von Person zu Person unterschiedlich.

    Das ist etwas was man ausprobieren muss/sollte.

    Ich spiele, im Verhältnis zu meiner Statur, relativ leichte Sticks. Je nach Bespielungsgrad ca. 42g.

    Ich greife die Sticks(meistens mit Rechts "falsch". Daher mag ich den Stick weniger kopflastig. Darum auch mal das Profil des Sticks beachten.

    Ein "Sweet-Point" hat jeder Stock, man beachtet diesen, so wie ich, oft nicht.


    Ich mache seit ich 12 bin Motorradsport.

    Da ist beispielsweise die Dicke der Griffgummis auch eine entscheidender Aspekt. Auch hier spielt Lockerheit eine wichtige Rolle. Ist man zu verkrampft dann ist das natürlich anstrengend und für die Sehnen und alles drumherum mit Sicherheit nicht weniger entspannt.


    Ich bin der Meinung, dass man sein Körper schon drauf vorbereiten muss.

    Bewegungsumfang des Handgelenk voll ausnutzen (ohne und mit Belastung).

    Die Finger, das Handgelenk und dem Rest ruhig mal die Arbeit machen lassen.

    Rebound mal aussen vor lassen.


    Auch mal ohne Sticks trommeln.

    Natürlich der Bewegung eine Chance geben.

    Für mich ist es wichtig, dass ich in Bewegung komme.



    Wenn man nur kleine und auf Ergonomie getrimmte Bewegungen macht, dann kann ich mir vorstellen, dass man sich eher mal wehtun kann.

    Zu Beginn alles eher langsamer machen und wenn man warm ist reinhauen. Aber auch da nicht übertreiben.

    Wenn man mit Kraft agiert, dann eher langsamer.


    Wünsche dir gute Besserung und, dass du bald wieder spielen kannst.


    Kannst ja mit der anderen Hand spielen und die Füße können mal etwas mehr machen. Alles einmal "spiegelverkehrt" spielen.