Hallo
Ich hab selbst im Zuge schneller zu werden einige Techniken aus dem Blastbeat-Gewerbe ausprobiert.
Bei Dave sieht das wie Push-Pull oder Open-Closed aus.
Ich kann jetzt nur von mir sprechen. Ich hab Open-Closed ausprobiert. Fand ich sehr interessant, weil sie so vielfältig ist. Zweier, Dreier oder Vierer lassen sich damit realisieren. Wenn ich schnell, so um die 200, bei normalen Achteln spiele, spiele ich den ganz normalen Whip. Man muss dabei halt selbst etwas flotter werden.
Inspiriert hat mich das Video Hier.
Stellt euch das bitte nicht so einfach vor. Das war echt harte Arbeit, bis das flott ans laufen kam.
Bei mir war es so, dass es ohne Sticks in der Hand beim trainieren erst in die richtige Richtung ging. Für mich war der entscheidende Aspekt, dass ich dafür eigentlich kein Rebounds brauche und ich das überall üben kann.
Ich habe die Techniken die ich mir mit viel Mühe angeeignet habe natürlich nicht verworfen. Gerade wenn man Figuren, also Gruppieren von mehreren Schlägen spielt, diese gut mit anderen Sachen kombinieren kann.
Hab da ein Namen > Gordy Knudtson
Begriffe wie Moeller und co sind natürlich auch interessant. Beruhen meist auf den Grundschlag-Arten. Man kann Ruhr Sticks nach mir schmeißen, wenn ich daneben liege.
Da du selbst gerade erst ein Jahr spielst, würde ich mich mit sollchen speziellen Techniken nicht zu sehr aufhalten. Nebenbei herlaufen lassen ist ok.
Grundlegende Dinge sind goldwert und man kann damit Recht flott unterwegs sein. Geduld dabei haben ist sehr wichtig
Als ich mit Open-Closed angefangen bin hab ich bestimmt ein halbes Jahr gebraucht bis ich das langsam, dabei meine ich wirklich langsam, ans laufen bekommen habe. Wenn du dir Push-Pull anschauen möchtest, dann schau dir Wanja Gröger an.
Wenn du da einsteigen möchtest, jetzt oder später > Slow-motion an und üb das wirklich auch in diesem Tempo
Ich wollte das gleich mit meinem maximal Tempo machen > das geht nach hinten los. Es gibt von Wanja ein Video wo er das ganz langsam zeigt. So langsam sollt man das auch üben. Dabei sich die einzelnen Stellungen genau anschauen, also das Video anhalten, und sich selbst korrigieren. Das braucht Zeit und wirklich ne Menge Geduld, aber für mich hat es sich gelohnt. Ich spreche da von diesen Figuren, die wie eine Choreographie ablaufen. Es geht mir dabei nicht um Geschwindigkeit, sonder um einen flüssigen Bewegungsablauf. Es ist wie beim Tanzen. Man kann vor sich hin stolpern oder über dem Boden schweben. Und das macht irre viel Spaß. Ich bin selbst keine helle Kerze auf der Torte, aber das macht echt Gaudie.
Ein Beispiel> der King-King Pattern in der Führhand. Mit der "richtigen" Choreographie ist der richtig knorke.
Eins vielleicht noch. Nach einem Jahr kann man nichts erzwingen. Hab Spaß an dem was du tust und vorhast.