Beiträge von Lexikon75

    Und entsprechend muss vermutlich auch ein Merkspruch anders lauten, aber da bin ich wie gesagt nicht kompetent, ich kann sowas nur musikalisch und mit dem richtigen Feeling lösen.

    Das Braucht es nicht, weil die Noten, egal wie rum, immer an der gleichen Stelle liegen.

    Nur die Basis ist eine andere und die Betonung.

    Darum muss man es vielleicht einmal auseinander pflücken.

    Um es Mal mit den Worten von Jojo auszudrücken. Alles ist irgendwie unterteilt. Man muss es einmal mathematisch entschlüsseln, um zu verstehen wie die Noten liegen. Und jetzt kommen wir zu dem Punkt was für dich entscheidend ist. Musikalität und Feeling.

    Das dauert unendlich lange. Ich kann ein Shuffle spielen und gerade Achtel (im 12er-Shema "Duolen). Ich habe es mir vor drei Jahren notiert und erst Anfang des Jahres, anlässlich, einer Challenge, mir es ins Bein und Mark gehämmert

    Hab es hinbekommen, aber die Musikalität und das Feeling müssen noch etwas warten.

    Ich bekomme das hin und werde auch verstehen wann es passt und wann nicht, aber es braucht Zeit. Wenn ich vom Rosanna-Pattern zur Poly-Variante wechsle, dann verändert sich das Feeling gravierend. Mein Ziel ist es, dass es sich wie selbstverständlich anfühlt. Mit ist es auch wichtig, dass ich nicht alle Noten spielen brauche, um 2 gegen 3 zu spielen.

    Es gespielt hab ich es bisher hauptsächlich nur im 12/8. Die binäre 4/4 Variante fühlt sich eher nach Fratzengeballer als nich Schlagzeug spielen.

    Das Umschalten kann ich mir immer noch gaaar nicht vorstellen. Was genau ändert sich am Ablauf? Übernehmen BD und Snare den 5er, während die Hihat den 4er weiterführt?

    Eigentlich gar nichts. Der Puls wechselt.

    Ein mögliches Beispiel

    Vielleicht ist ein einfacherer Poly-Rhythmus besser geeignet, um es zu verstehen

    >>>>2:1 oder 1:2<<<<


    Das was ich da problematisch finde ist, dass sich die Basis ändert. Darum halte ich diese Wortspiele zu Beginn für nicht ganz optimal. Klar, es kommt drauf an wo man hin möchte.

    Eine Variation ist grundsätzlich meist ganz einfach, weil die Basis gängig ist. Es ist der beliebte Dreierverschieber.

    Ich hab es bei 4:3 schon längst gespielt ohne jemals etwas von Poly-Rhythmik gehört zu haben. Als ich mich dafür zu interessieren begann, hab ich mir ein abgebrochen. Ein Wink mit dem Zaunpfahl hat gereicht. Bin kurz vor die Tür, hab ein Mark erschütternden Schrei losgelassen, bin wieder rein und habe manche Dinge plötzlich mit anderen Augen gesehen.

    Das Wissen darüber war ein wahrer Spielveränderer.

    m_tree irgendwie reden wir gleichzeitig aneinander vorbei, aber auch nicht.


    In ein 4/4 Takt habe ich ein Vierer Puls.

    Ich kann in der gleichen Zeit 4tel-Quintolen spielen. Sind derer 5.

    Ich spiele 5 in der Zeit von 4.

    Wenn ich von 5 über 4 die Rede ist, dann ist in der Regel von Poly-Rhythmik die Rede.


    5 über vier lässt sich doch super notieren.

    Stehe ich den Spieß um, dann sind es immer noch 20 Schläge nur der Takt ändert sich und die Gruppierung auch, weil ich jetzt Sechzehntel spiele.


    Bei Poly-Metrik überlagern sich z.B ein 3/4 und ein 4/4 Takt. Der Puls ist gleich. Also streng genommen ganz einfach.

    Poly-Rhythmik kann hingegen sehr kompliziert werde.

    Das hatte ich vergessen..

    Beim Swag kommt man um das Thema nicht drumherum. Ander Stelle ist es wie mit anderen Dingen auch, man mag es oder man "hasst" es. Möglicherweise ist es schon unter uns und wir wissen es gar nicht. Im Swing gibt es so eine Stilistik wo man so rum eiert. Da geht man auch über die Fünf. Im HipHop soll man auch keine Berührungsängste damit haben.

    Es geht vielleicht nicht immer darum alle Noten zu spielen, wo man eindeutig 5 über 4 spielt.

    Bei dem Poly-Gedöns kann man echt ist schleudern kommen.

    Ich mag diese Wortspiele nicht.

    Ta Ka Die Mi Di usw. ist ok.


    "I'm looking for a home to buy" müsste eigentlich auf beide Möglichkeiten funktionieren. Oder?

    Es liegt nur etwas anderes zugrunde.

    Jetzt kommt der Punkt warum ich diese Esels-Sätze nicht mag. Dabei gehe ich jetzt von mir aus. Stehe ich am Anfang und spreche diesen Satz vor mich hin, dann hab ich noch lange nicht drauf, auf was sich das Ganze aufbaut.

    Muss ich nicht erst wissen wie das Ganze funktioniert?

    Also beginne ich mit dem Ganzen. Dann fange ich an zu reduzieren. Bedeutet ich fange an zu dem zu kommen, was schlussendlich noch häufiger dem Blatt steht.

    Bei den Zwischen-Schritten muss ich wissen was ich vor mir habe.

    In #1 wird von einem 5er Puls gesprochen.

    Kann ich den und beherrsche ich den?

    Ich jetzt nicht. Also wäre für mich besser das Gedöns vorerst in einem 4/4 Takt zu packen.

    Es geht dabei auch in erster Linie nur ums Verständnis. Die Basis wäre hier 16tel Quintolen.

    Hab ich dann das Endergebnis vor mir ist es, wenn man sich die Lage der Schläge anschaut, nicht anderes wie in einem 5/4 Takt.

    Hab ich irgendwann die eine oder andere Möglichkeit drauf, dann kann ich mit diesen Sätzen hantieren. Ich sage das auch nicht ohne Grund. Es gibt im Netz etliche Tutorials über Poly-Rhythmus.

    Es war eins für Anfänger und der im Video hatte ein solchen Satz als Übermaterial. Am Ende kann man es möglicherweise spielen, aber verstehen tut man es nicht. Mir geht es jedenfalls so. Ich habe mir dann das Noten-Konstrukt aufgemalt. Erst da hatte ich es verstanden.

    Braucht man dieses Poly-Gedöns?

    Ich persönlich finde es interessant. Hat man es gut im Griff, so lassen sich so einige "Gemeinheiten" mit anstellen.

    Einige Konstellationen klingen auch ganz nett.

    Ich meine auch, dass ich, abseits vom Poly-Geflüster, andere Dinge besser verstehen und händeln kann.




    Ich finde Senri wahnsinig gut. Ob sie die Beste ist, mag ich nicht bewerten, da es so einige Schlagzeuger/Schlagzeugerinnen gibt, die mich auf die eine oder andere Weise beeindrucken.

    Wenn man die Musikrichtung nicht mag dann wirkt es möglicherweise vielleicht steril, aber es bringt die Stilistik so mit sich.

    Was mich manchmal wundert, dass bei einigen Darbietungen hier, der Schlagzeuger in den höchsten Tönen gelobt wird. Für mich ist es zweifels ohne zwar auch extrems gut gespielt, aber doch langweilig.

    Vielleicht mal ein gutes Beispiel. Ich hab bei jeder Challenge verkackt, was unschwer in den Kommentaren zum Ausdruck kommt. Ich kann mich jedoch in Schleife anhören und werde nicht satt davon. Ich finde die anderen zwar auch gut, aber es in Schleife anhören mag ich es wiederum nicht.

    Warum ist das so?

    Der Grund ist nicht, dass ich so gut bin, dass das nicht stimmt wissen wir alle, aber der wahre Grund ist ganz einfach. Ich mag überrascht zu werden. Spielen nach Plan ist nichts für mich. Kann ich ehrlich gesagt auch nicht besonders gut. Mag Chaos. Und ja ich kann mich selbst immer wieder überraschen.

    Die Längen-angabe ohne Kopf als Standard?

    Das ist bei jeder Angabe der Maße so?

    Der Kopf ist bei Schrauben sehr unterschiedlich und hängt vom Anwendungszwecke ab.

    Die einzig feste Größe, die wichtig ist, ist die Länge des Gewindes. Manchmal hat eine Schraube kein durchgehendes Gewinde.

    Der Teil ohne gehört immer mit dazu bei der Längenangabe.

    Ein Beispiel: M8x30. Ist ist nur das Gewinde gemeint. Die Art des Kopfes z.B. Sechskant wird separat aufgeführt.

    Gibt man die Länge des gesamten Schraube an, so muss man immer rum rechnen.

    Manchmal geht es um wenige mm, um die passende Schraube zu finden.

    Und genau das wirst du auch an deiner Trommel immer messen, damit du deine Schraube findest.

    Einige Handsätze sehen auf den ersten Blick komisch aus. Man weicht ja etwas von dem üblichen Handsatz ab.

    Meine Idee es auf dem Pad zu spielen bedarf, im Hinblick darauf, etwas Phantasie und Vorstellungskraft.

    Die Basics, wie sie Marius erwähnt, sind dennoch sehr wichtig. Man muss die Unterschiede erkennen können und auch wissen und fühlen warum es in einem speziellen Fall entscheidend sein kann, warum man vom üblichen Handsatz abweichen sollte oder einfach besser ist.