Bei dem Poly-Gedöns kann man echt ist schleudern kommen.
Ich mag diese Wortspiele nicht.
Ta Ka Die Mi Di usw. ist ok.
"I'm looking for a home to buy" müsste eigentlich auf beide Möglichkeiten funktionieren. Oder?
Es liegt nur etwas anderes zugrunde.
Jetzt kommt der Punkt warum ich diese Esels-Sätze nicht mag. Dabei gehe ich jetzt von mir aus. Stehe ich am Anfang und spreche diesen Satz vor mich hin, dann hab ich noch lange nicht drauf, auf was sich das Ganze aufbaut.
Muss ich nicht erst wissen wie das Ganze funktioniert?
Also beginne ich mit dem Ganzen. Dann fange ich an zu reduzieren. Bedeutet ich fange an zu dem zu kommen, was schlussendlich noch häufiger dem Blatt steht.
Bei den Zwischen-Schritten muss ich wissen was ich vor mir habe.
In #1 wird von einem 5er Puls gesprochen.
Kann ich den und beherrsche ich den?
Ich jetzt nicht. Also wäre für mich besser das Gedöns vorerst in einem 4/4 Takt zu packen.
Es geht dabei auch in erster Linie nur ums Verständnis. Die Basis wäre hier 16tel Quintolen.
Hab ich dann das Endergebnis vor mir ist es, wenn man sich die Lage der Schläge anschaut, nicht anderes wie in einem 5/4 Takt.
Hab ich irgendwann die eine oder andere Möglichkeit drauf, dann kann ich mit diesen Sätzen hantieren. Ich sage das auch nicht ohne Grund. Es gibt im Netz etliche Tutorials über Poly-Rhythmus.
Es war eins für Anfänger und der im Video hatte ein solchen Satz als Übermaterial. Am Ende kann man es möglicherweise spielen, aber verstehen tut man es nicht. Mir geht es jedenfalls so. Ich habe mir dann das Noten-Konstrukt aufgemalt. Erst da hatte ich es verstanden.
Braucht man dieses Poly-Gedöns?
Ich persönlich finde es interessant. Hat man es gut im Griff, so lassen sich so einige "Gemeinheiten" mit anstellen.
Einige Konstellationen klingen auch ganz nett.
Ich meine auch, dass ich, abseits vom Poly-Geflüster, andere Dinge besser verstehen und händeln kann.