Ich denke, ich habe gar nicht verstanden, worum es dir bei deiner Frage ging. Du willst also gar nicht Musik machen? Es geht dir nicht um Songs und deren Begleitung?
Du hast mich nicht so ganz verstanden.
Die Gegenthese
Gefühl hat beim Schlagzeug-Üben nichts zu tun. Spielen zur Musik ist nicht üben. Gefühl ist beim Üben fehl am Platz
Ich wollte nur klar die beiden Sachen trennen.
Mein Standpunkt dazu.
Üben ist festigen von Dingen-dies beinhaltet auch das streben nach Gefühl.
Möchte ich etwas Unbekanntes spielen, dann spricht man von trainieren. Da hat das Gefühl tatsächlich erstmal nichts verloren. Ich selbst muss dahinkommen, dass ich weiß wo die Schläge wann wo sein müssen. Es fühlt sich mechanisch an, was auch nicht schlimm ist. Habe ich das geschafft, dann mache ich ja weiter. Ich festige mein Erlerntes. Das Sogenannte Gefühl kann unter Umständen aber noch nicht da sein. Ich übe weiter und irgendwann kommt das gewisse Etwas.
Ich habe mal im Anhang ein Ausschnitt einer Übung dargestellt. Bezieht sich hier nur auf die rechte Hand. Beschreib für dich selbst mal das Gefühl was du empfindest und ob sich nach einiger Zeit etwas verändert.
Ich wollte nur das Spielen zu Songs etwas außen vorlassen, weil ich darauf eingehen wollte, ob man Gefühl auch üben kann.
Mit Gefühl ist auch nicht das gute Gefühl beim trommeln gemeint. Da habe ich auch, wenn ich mein Pad verkloppe.
Musik mach ich eigentlich immer, wenn ich trommle. Dafür brauche ich nicht anderes oder jemand anderes.
Das Spielen zu Playalong´s mach mir natürlich auch sehr viel Spaß. Hab mich Jahre lang jedoch eher mit Groove-Pattern von Songs beschäftigt. Oft hat mich der Song nicht berührt. Gutes Beispiel ist Rosanna. Denn Groove hingegen finde ich knorke