Beiträge von Lexikon75

    Ich denke, ich habe gar nicht verstanden, worum es dir bei deiner Frage ging. Du willst also gar nicht Musik machen? Es geht dir nicht um Songs und deren Begleitung?

    Du hast mich nicht so ganz verstanden.


    Die Gegenthese

    Gefühl hat beim Schlagzeug-Üben nichts zu tun. Spielen zur Musik ist nicht üben. Gefühl ist beim Üben fehl am Platz

    Ich wollte nur klar die beiden Sachen trennen.


    Mein Standpunkt dazu.

    Üben ist festigen von Dingen-dies beinhaltet auch das streben nach Gefühl.
    Möchte ich etwas Unbekanntes spielen, dann spricht man von trainieren. Da hat das Gefühl tatsächlich erstmal nichts verloren. Ich selbst muss dahinkommen, dass ich weiß wo die Schläge wann wo sein müssen. Es fühlt sich mechanisch an, was auch nicht schlimm ist. Habe ich das geschafft, dann mache ich ja weiter. Ich festige mein Erlerntes. Das Sogenannte Gefühl kann unter Umständen aber noch nicht da sein. Ich übe weiter und irgendwann kommt das gewisse Etwas.

    Ich habe mal im Anhang ein Ausschnitt einer Übung dargestellt. Bezieht sich hier nur auf die rechte Hand. Beschreib für dich selbst mal das Gefühl was du empfindest und ob sich nach einiger Zeit etwas verändert.

    Ich wollte nur das Spielen zu Songs etwas außen vorlassen, weil ich darauf eingehen wollte, ob man Gefühl auch üben kann.

    Mit Gefühl ist auch nicht das gute Gefühl beim trommeln gemeint. Da habe ich auch, wenn ich mein Pad verkloppe.

    Musik mach ich eigentlich immer, wenn ich trommle. Dafür brauche ich nicht anderes oder jemand anderes.

    Das Spielen zu Playalong´s mach mir natürlich auch sehr viel Spaß. Hab mich Jahre lang jedoch eher mit Groove-Pattern von Songs beschäftigt. Oft hat mich der Song nicht berührt. Gutes Beispiel ist Rosanna. Denn Groove hingegen finde ich knorke

    Ich denke, das könnte eine direkte Folge deiner fehlenden Banderfahrung sein, und mein (hartes) Urteil wäre wohl, wenn das Spielgefühl nicht da ist, ist dein Trommeln eben noch weit von Perfekt entfernt, selbst wenn du halbwegs verlässlich auf dem Click bist. Was nicht bedeutet, dass du nicht zufrieden sein darfst mit deiner Leistung. Aber ein Musikstück perfekt zu spielen, heißt eben so viel mehr, als nur die richtigen Noten an der richtigen Stelle zu spielen. Nur ist unser Leben meist viel zu kurz, um all das zu erreichen, von dem wir wissen, dass es für Menschen erreichbar ist 😉

    Ich denke hier sieht man klar, dass ich das Trommeln etwas anders einstufen. Ich trommeln nicht, weil ich Musik so geil finde, sondern eben das Trommeln. Ich glaube Seelanne hat sowas ähnliches angedeutet.


    Mal ein Beispiel aus dem Proberaum

    Groove Nr. 12

    Eins vorweg, den Groove finde ich ein bisschen gut.

    Ich kann ihn spielen. Auch mit den Besonderheiten. Mache ich dazu den dazugehörigen Track an, dann schwimmt die Sauce. Es ist dann einfach zuviel. Hat aber nichts damit zu tun, dass ich zu wenig Gefühl für Musik habe.

    Mir geht es bei dem Feel auch weniger um Musik, sondern was das Thema ist. z.B. allgemein ein Shuffle spielen.


    Für mich persönlich ist der Part, zur Musik oder in einer Band zu spielen, nahezu fremd. Ehrlich gesagt habe ich das noch nie vermisst.

    Ich sehe das auch als eine weitere Stufe an, was das Feeling angeht.

    Daher nehme ich auch jede Challenge mit auch wenn ich dabei immer total abstinke oder gar für den "Tod" eines Genres verantwortlich bin.


    Wo man die Musik jetzt einstufen mag, ist von Person zu Person unterschiedlich.


    Gutes Beispiel "Der Reggae".

    Wie jeder gemerkt haben dürfte habe ich als einziger kein Half-Time gespielt. Fand ich persönlich jetzt nicht so dramatisch, aber seis drum. Nobody ist perfekt ;)

    Seitdem ich trommle konnte ich mich nie für eine Musikrichtung entscheiden, ich fand sie alle mehr oder oft gut.

    Es war mehr entscheidend, was gespielt wurde. Ich war damals eigentlich ein "The Beatles" Fan. Heute finde ich die langweilig, weil da zu wenig los ist.

    Bei super "Songdienlichen" Dingen überrascht mich nichts. Auch bei dem Reggae Ding hat mich keiner richtig überrascht, obwohl jeder toll war.

    Wenn ich zu Playalongs spiele bin ich sehr flatterhaft. Jede/r Aufnahme/Durchgang überrascht mich aufs neue :saint:

    Ist es nicht mehr der Fall, dann gehen mir die Ideen aus.

    Hallo

    Ich packe es mal hier rein.

    Mich beschäftigt gerade die Frage, ob man Gefühl üben kann. Ich kann etwas nahezu perfekt spielen, aber das Spielgefühl ist noch nicht da.

    Beispiel aus der Vergangenheit: "Der Shuffle"

    Ich bin relativ spät zum shufflen gekommen, aber es mittlerweile klappt es ganz gut. Zu Beginn noch ohne zu ghosten war der Shuffle relativ flott mit allem drum und dran am Start. Spielte ich die Ghost-Notes hinzu war das Shuffle-Gefühl wie weggeblasen. Jetzt ist das kein Thema mehr, aber ich erwische mich manchmal bei Dingen, dass mir der Shuffle flöten geht. Was mir dann einige Übe-Minuten beschert bis alles wieder schick ist.


    Die Kernfrage

    Kann oder muss man Gefühl üben?


    Frage auch für ein Freund :saint:


    Die Gegenthese

    Gefühl hat beim Schlagzeug-Üben nichts zu tun. Spielen zur Musik ist nicht üben. Gefühl ist beim Üben fehl am Platz>>Ist nicht von mir

    Es gibt von Mike Mangini ein Video zum Thema. Ich bin leider nicht so fremdsprachlich begabt daher kann ich nicht genau sagen, ob das hilfreich ist.

    Mike Mangini


    Der Winkel des Beaters lässt sich über die Schraube über der Feder stufenlos einstellen, aber nicht unabhängig vom Winkel der Tritt-Platte

    Ich hab bei meiner nachgeschaut.

    Der Beater lässt separat einstellen.

    Stand auch so in der Beschreibung und war auch ein Kaufargument.


    Was Einstellungen angeht (optisch), da schaue ich mir oft andere Schlagzeuger an.

    z.B. Simon Phillips, Thomas Lang

    Den Gedankengang, warum der TS jetzt ein Lehrer braucht hab ich jetzt nicht ganz verstanden.

    Jemand der gut mit seinen Füßen spielen kann wird immer gut mit unterschiedlichen Bedingungen klar kommen. Nichtsdestotrotz wird auch dieser seine Pedale irgendwann einmal optimal eingestellt haben und auch weiterhin daran arbeiten.

    Jemand der gerade anfängt, muss sich das noch erarbeiten und die Dinge ausprobieren.

    Das ist meine persönliche Meinung:

    Warum die Füße anderes behandeln als die Hände? Die Snare nehme ich mal als Beispiel. Diese wird man doch für sich immer optimal ausrichten. Für beide Hände gleichermaßen. Oder? Das gleich macht man auch mit den Füßen.

    Man macht erstmal keine Unterschiede.

    So wie ich die Hände trainiere, so trainiere ich die Füße auch.

    Füße sind weniger flexibel als die Hände, daher ist Symmetrie möglicherweise wichtiger. Ich kann jetzt nur von mir sprechen und ich stehe selbst noch mit dem vermeintlichen schwächerem Fuß am Anfang.

    Bevor ich die Mapex gekauft habe hab ich eine Pearl-Fuma Baujahr.1994 gespielt und spiele sie gelegentlich immer noch.

    Läuft immer noch gut und lässt sich gut spielen. Hab schließlich viele Jahre drauf gespielt.

    Jetzt aber mal ehrlich. Wenn ich mir eine neue Fuma zulegen möchte, dann kaufe ich mir kein 50 Jahre Alte, sondern schaue mir das an was aktuell auf dem Markt ist

    bzw. was auf dem Gebrauchtmarkt stand der Technik ist und Ersatzteile verfügbar sind.


    Mir war wichtig, dass "alle" beweglichen Teile kugel-gelagert sind und sich alles prima einstellen lässt.


    Bei meiner HiHat-Fuma hatte ich dieselbe Überlegung. Bisher konnte, aber keine Neue gegen meine Pearl anstinken.

    Wird bestimmt erst aktuell werden, wenn ich eine zweite Bassdrum einbaue.


    Ich verstehe den Gedankengang, dass Altes gut ist und ausreichend ist. Ich spiele immer noch auf einer Sonor Hilite und kaufe mir hin und wieder weitere Kessel der Serie. Neues ist bestimmt "besser", aber 30 Jahre ohne "Probleme" sind nicht zu verachten.

    Ich spiele die Mapex Falcon als Einzel-Pedal. Da kann man eigentlich alles unabhängig und stufenlos einstellen.

    Bei der Doppel-Fuma ist es nicht anderes.

    Ich kann mit einer Doppel-Fuma leider vom Gefühl her nicht spielen, daher kommt nur eine zweite Bassdrum in Frage. Aber wie vor mir bereits erwähnt wurde muss man selbst mal drauf getreten haben, um zu wissen, ob die Firma zu einem passt. Was die Einstellung angeht bin ich persönlich, sehr für Symmetrie. Darum ist meine HiHat-Fuma, welche noch als Bassdrum-Ersatz fungiert, vom Weg her, genau wie die Bassdrum-Fuma eingestellt.

    Claus ist nicht von dieser Welt!

    Das er von dieser Kugel stammt bin ich mir sicher. Der Unterschied zu uns anderen ist, dass es sich mit der Materie auseinander gesetzt hat und nicht gefragt hat, ob man das braucht.

    Was ich bei ihm, als OHP-Spieler, auch zum tragen kommt ist>sich dafür zu entscheiden. Umzuswitschen ist kein Pappenstiel, sondern harte Arbeit.

    In dem Zusammenhang hat er auch mal gesagt, dass er mit Links besser Ostinato spielen kann bzw. es sich besser anfühlt (grobe Wiedergabe seine Aussage)

    Ich weiß leider auch nicht mehr, um was es genau ging. Wurde auch nicht weiter beleuchte, warum das so ist.

    Das ist bei mir irgendwie auch so. Und ich bin mir sicher, dass ich kein Alien bin ;)

    Grundsätzlich ein guter Gedanke, aber es handelt sich streng genommen in Deinem Beispiel nicht um „Collapsed Rudiments“, weil Du die rhythmische Struktur des Stickings nicht verändert hast.

    Das hab ich mir schon gedacht. Mit dem Erklärvideo wird auch schon klarer was damit gemeint.

    Dabei ist meine Notation schon ne Schaufel. Muss ich wohl noch ne Schüppe nachlegen.

    Was mich bei Claus immer so fasziniert ist, dass er so mühelos, schon beinahe beiläufig, zwischen den verschiedenen Versionen hin und her springt und dabei einem das Ding noch erklärt.

    Es gib auf YouTube ein Video mit Anika. Sie trommelt mit ihm, aber kann ihm nicht immer folgen.

    Die Frage nach den kolabierende Rudiments muss man sich erst stellen, wenn man allgemein den Mehrwert von den Rudiments für sich selbst beantworten kann.

    Kann man das nicht, dann lässt man das Thema links liegen und geht seiner Wege.

    Wer anfängt nach einer konkreten Aussage sucht, also eher schon genervt ist, weil der Dirk, der Timo oder der Claus nicht sofort zum Punkt kommt, dann lässt man es oder springt drüber und versucht es.


    Vielleicht muss man das Thema nicht unbedingt als Ganzes betrachten.

    Es gibt bestimmt ein Rudiments, dass man ein bisschen lieb hat. Damit fängt man an.

    Claus selbst sagt selbst, dass sich x-fache Möglichkeiten ergeben können, da wird sich doch was finden lassen.

    Aber Mal ehrlich>als Claus ein paar Beispiele gespielt hat..ist man dann nicht sofort angefixt??


    Darüber hinaus werden in diesem Interview so viele Dinge angesprochen, die im Hinblick auf das Thema vielleicht etwas untergehen. Ein Begriff>"Melodie"

    Die kreative und experimentelle Ader wird angeschnitten.

    Vielleicht auch sich selbst kennenlernen.

    Für mich sind Noten schon wichtig.

    Ich muss mir manches bildlich vorstellen können und da ist das Visualisieren, das was man spielt bzw. spielen möchte nötig.

    Hab ich etwas öfters gesehen und auch gespielt, dann brauche ich das nicht mehr.

    Manchmal muss man sich Dinge auch aufschreiben, damit man Zusammenhänge erkennt.

    Ich selbst hab auch einiges was gerne spielen können möchte-also ein Ziel-was ich im Moment noch nicht spielen kann.

    -Dokumentation wie weit man ist

    -bevor man sich sich in Erklärungen verstrickt, sind ein Paar Noten auf einem Blatt selbst erklärend


    Was auch für Noten spricht ist das Fixieren, Dessen was man spielen möchte.

    Einfach mal mit den Noten jonglieren, um neues zu kreieren.

    Hallo

    Ich weiß nicht, ob es immer was bringt den Fehler beim Schlagzeug zu suchen und zu beheben.


    Vielleicht ist es sinnvoll mal über andere Dinge nachzudenken. Sehnscheidenentzündung durch Schlagzeugs spielen ist blöd und wenn die Probleme bestehen bleiben, dann kann es möglicherweise Sinnvoll sein nicht nur am Schlagzeug eine Lösung zu finden.

    Sport machen z.B. Badminton oder ähnliches...

    Jedenfalls irgendein Ausgleich schaffen...

    Trommeln ohne Sticks..Cajon beispielsweise...

    Der Körper muss sich weiterentwickeln können und da muss man eben ein Reiz setzten. Der Körper macht nur so viel wie er muss und macht nicht von alleine.

    Hallo

    Ich bin selbst überzeugter Rack-Nutzer.

    Ich hab das Pearl DR-80. Ist toll, aber zum Teil eingeschränkt nutzbar. z.B. die Höhe ist fix, da mußte ich etwas kreativ werden, um die oberen Toms anzuordnen. Meine Toms sind allerdings sehr tief, daher fällt es nicht so sehr ins Gewicht.

    Was ich damit eigentlich sagen möchte, dass dieses der Form einer Basdrum angepasst en gebogene Rack ist da ist viel anderes. Man ist limitiert. Daher würde ich den Vorschlag machen, sich viele Beispiele für Gibraltar Rack Aufbauten anzuschauen

    Gibraltar ist jedoch nicht ganz billig, auch ein Grund den Perfektionismus nicht ganz außer acht zulassen.

    Ich habe mir etliche Beispiele auf YouTube angeschaut, aber der Anschaffungspreis war mir da zu hoch. Ich hab mein Pearl etwas umgestaltet und bin zufrieden.

    Meine Bassdrum steht schräg unter dem Rack und kann sie frei bewegen.

    Bei diesem gebogenen Rack von Gibraltar müsste man alles immer anpassen.

    Daher ist es aus meiner anfänglichen Planung und angedachten Konfiguration sofort ausgeschieden.

    Ich glaube Brents Hacks hieß dies YouTube Serie. Der ist natürlich etwas verrückt unterwegs, aber er hat gute Ansätze und Ideen.

    Schlagzeuglehrer reagieren mag ich nicht...


    Einige Aussagen gefallen mir einfach nicht..


    "Sie passt sich den Rush Sound an"

    "Hätte es Anika gebraucht?" Nö????


    War Neil nun was besonderes oder war er einfach ein Schlagzeuger bei Rush den man jederzeit hätte ersetzen können?


    Klar unterscheidet sich Rush deutlich von dem was Anika in ihrer Musik spielt.

    Aber schraubt sie sich von ihrem Niveau auf der Niveau von Rush runter?


    Dann geben sie auch noch zu, dass Rush schliesslich auch noch schwierigere Sachen spielt.


    Wenn man schon so ein Vergleich ziehen möchte, dann sollte es schon was typisch Neil sein.


    Anika spielt die Kuhglocke..Ihr Ding...

    Muss Mal schauen, was sie in ihrem Set so am Start hat.

    Wie wahrscheinlich ist es, dass Neil da auch eine gespielt hat bzw. mal keine gespielt hat?

    Kam mit Neil nicht erst etwas Perkussion mit ins Spiel?

    Er war ja erst ca. 1974 dabei.


    Der Setaufbau weicht schon von Anika's üblichen Aufbauten ab. Warum? Müsste man sie mal fragen. Kommt bestimmt noch in irgendeiner Form zur Sprache.


    Bin ich jetzt zu hart mit den Kommentatoren ins Gericht gegangen?

    Hab da immer gleich so ein schlechtes Gewissen.

    Ich bin nun auch kein Experte was das angeht, aber ich würde gerne dieses Kommentatoren-Video Links liegen lassen.


    So ein Interview "Danach" fänd ich dennoch schon interessant.


    deinschlagzeuglehrer wäre das ein Thema für euch?