Mit Vierteln kann man den Track nicht zählen. Die würden dann auf 215-225 bpm laufen, aber der Song "tickt" eigentlich langsamer.
12/8 und 13/8 funktionieren für mich hier auch. Der Vorteil dabei ist, dass jeder Takt einen kompletten Durchlauf abdeckt und es weniger Taktwechsel gibt.
Und ehrlich gesagt glaube ich, dass sich die Herren beim Songwriting nicht so viele Gedanken über die Taktarten gemacht.
Ich bin kein Experte und beim raushören der Noten bei solchen Songs etwas hilflos.
Aber wie kommst du bei Viertel auf 215-225 bpm. Bei Achteln hätte ich sofort genickt. Oder hast du dich nur vertan?
Ich muss einen ganz anderen Weg einschlagen, um Songs, wie diesen hier, am Schlagzeug zu verstehen und irgendwo ansetzen.
Ich orientiere mich an der Snare und das war vielleicht gar nicht mal so dumm.
Der Vorschlag von TheWhiteRabbit (Drumeo) es z.B. in 5/8 und 7/8 zu betrachten doch nicht so verkehrt.
Dann liegt der "Backbeat" (ich nenne es jetzt mal so) meistens auf 2, 3 oder 4.
Ob ich am Taktende nun was weglassen oder eine Note dranhänge, ist erstmal egal.
Da zeigt sich nur, ob ich - danyvet hat es schon erwähnt - mit "Odd-Meter" umgehen kann und ich auch Bock drauf habe mir sowas anzutun.
Ich kenne die Notation von Drumeo jetzt nicht, aber es kommen wahrscheinlich noch einige andere interessante Takt-Kombinationen darin vor. Oder?
Ich bin ganz klar von solchen Notationen abhängig. Ich mag diese Art der Stilistik sehr gerne. Ich werde wahrscheinlich sowas nie am Stück spielen können, aber ein bisschen mit daddeln möchte ich aber schon.
Ob der Schreiberlin sich beim aufschreiben der Noten etwas dabei was gedacht hat?>>Ich glaube daran