Beiträge von Lexikon75

    Meine Drummervorgängerin von meiner momentanen Band hat Rheuma und da sie (ich meine rechts wäre es gewesen) fast immer Schmerzen in der Hand hat und keinen normalen Stick halten kann, hat sie sich mit Panzatape und einen Füllmaterial einfach den Stick am Griff unten dicker gemacht. Der Stick ist etwas mehr als doppelt so dick wie ein 5A. Superschnell kann sie damit nicht spielen, aber bis 140 ist gar kein Problem.

    Diesen Aspekt mit den etwas dickeren Sticks ist gar nicht so verkehrt.

    Kommt jetzt zwar nicht aus dem Schlagzeugbereich, aber vielleicht kann man das übertragen. Ich mache Motorradsport und ein Mitglied aus unserem Verein klagte nach dem Training immer über Schmerzen in seinen Fingergelenken. War an dem WE eine Veranstaltung (Sonntags), so ließ er das Training am Samstag ausfallen. Ein Tip von einem Händler setzte er in die Tat um und machte sich dickere Griffgummis drauf. Und siehe da, die Beschwerden waren fast wie weggeblasen. Seiner Aussage zufolge, war es für ihn weniger anstrengend. Übertreiben sollte man es dennoch nicht-zwei Stunden mehr Training taten dann doch wieder weh. Trotz der Schmerzen hätte er den Sport wohl eher nicht aufgegeben, aber mit den dickeren Griffgummis macht es dann doch mehr Spaß.

    Zurück zur Musik. Dünnere Sticks sind bestimmt auch leichter, aber manchmal doch für einen persönlich zu "anstrengend". Ich habe relativ große Hände und bevorzuge "Dickere", aber dennoch leichte Sticks. Pellwood 3B Vintage. 15mm stark-sind jetzt keine Baumstämme, aber sehr angenehm in der Hand. Dass die so leicht sind, war anfangs etwas ungewohnt, aber jetzt will ich keine anderen mehr. Ich spüre ihn kaum. Wenn man es dann noch mit einer guten Technik und Stickhaltung kombiniert, so ist es quasi als wenn man "Barfuß" spielt.

    Ich habe Schlagzeuger gesehen, die den Stick mit dem Daumen festhalten, zwischen Zeigefinger und Mittelfinger einklemmen oder vielleicht die Aufgaben der Hände wechseln.

    Am Stick mal versuchen mehr Grip zu erzeugen-Handschuh oder Bandagen.

    Evans Hydraulic machen dann schon den gewissen Unterschied,

    Pscht...Genau die ;)

    Ich widerspreche nur ungern, aber sehr gut gestimmt und ein paar Resonanzfelle später bekommt man genau das was man haben möchte.

    Da muss allerdings alles "stimmen"-möglicherweise auch die Kesselgröße. Einfach zu stimmen empfand ich die Dinger auch nicht, weil man sie schnell ein weiteren Tod sterben lassen kann. Als ich meiner 14er Beine gemacht habe, habe ich sie ganz schnell wieder aufgehängt. Da war sie plötzlich mehr als Tod. Freischwingend "Ja"-Stand-Tom ein klares "Nein". Auf einer Snare aufgezogen geht ganz gut, aber nur sehr hochgestimmt>>mein persönliche Einschätzung

    Ich spiele aber auch nur in meinem Proberaum für mich alleine-auf der Bühne oder zusammen mit Anderen kann es ganz anders aussehen.


    Ich schließe mich da trommla´s Meinung an. Emperors sind immer eine gute Wahl, Von ganz tief unten bis ganz nach oben, gehen die Teile immer.

    Thomas Lang spielt die sogar auf der Snare.

    Auf meiner 16er hatte ich so gerade eben die Falten raus und ich hatte schon einen fetten Sound-dabei lag das Fell noch nicht mal ordentlich auf der Gratung auf. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es so gelassen habe-Was wahrscheinlich wirklich eine Kreuzigung wert wäre.

    Mit etwas Dämpfung hat man da doch nichts zu befürchten. Oder? Machen die Großen doch auch.

    Ein Taschentuch, ne kleine Hantelscheibe oder Moongel´s sind allemal eine Sünde wert, um einen passenden Sound zu erhalten.


    Höre dir einige Meinungen an. Hör und less dich ein bisschen in die Materie ein. Aber ums Ausprobieren wirst du nicht drumherum kommen.

    Ein Griff ins Klo kann vorkommen, aber etwas riskieren für den fetten Sound sollt man schon.

    Ich kenne dein Setup jetzt nicht. Vielleicht einfach nur mit einer Trommel mal anfangen und schauen wie es klingt. Auch schon bezugnehmend auf welches Resonanz-Fell man nimmt, kann das, im Gegensatz sich gleich einen ganzen Satz, zu kaufen. zu einer günstigeren Alternative werden.

    Hallo

    Welche Felle sind den jetzt drauf?

    Etwas zu empfehlen ist nicht so leicht. Ich habe auf meinen sechs Toms vier verschiede Felle drauf.

    Bei den Resonanzfellen setze ich eher auf sehr dünne Felle>>Evans Resonanz Black-gibt es auch in clear.

    Die "Standard-Größen" 10", 12" und 16" sind Emperors Black bezogen-die Farbe Schwarz finde ich einfach nur optisch gut.

    Mein 8" Tom hat noch das erste Schlagfell drauf (fast 30 Jahre)-kann mich klanglich einfach nicht davon trennen.

    Mein 14" Tom hat als Schlagfell drauf, dessen Namen hier nicht genannt werden sollte ;) Evans Hydraulik Black

    Nur eins zu diesem Fell-Typ. Ich mag den Klang, würde aber kein ganzes Set damit ausstatten>mir fehlt da so die Lebendigkeit, aber als "Effekt" unschlagbar.

    Jetzt komme ich zu dem Fell-Typ welches ich zum ausprobieren empfehlen würde>>Evans Black Chrome<<gibt es leider nur in schwarz.

    Ich habe zwar nur ein Tom-Meine SnareTom-damit ausgestattet, aber ich finde wirklich gut. Mit und ohne Teppich.

    Auf der "T"-Seite findest du einige Testberichte über dieses Fell.

    Vielleicht trifft es dein Geschmack. Laut Testbericht kann die Wahl des Resonanz-Felles auch einiges bewirken. Diesen Aspekt habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

    Die ESC2 sind gute Felle. Sind den G2 oder Emperors sehr ähnlich, nur ist dort schon ein wenig Dämpfung drin.

    Hallo

    Ich kenne mich jetzt nicht mit Reuhma, Arthritis oder ähnliches aus. Ich meine, dass wir hier im Forum jemanden mit dem selben Problem haben. Gitarre spielen ging nicht mehr, aber Schlagzeug schon.

    Lass dich erstmal durchchecken und schau dann was geht. Dein Körper wird dir schon sagen was geht und was nicht.

    Solange es nur die Finger sind, so ließe sich es damit eigentlich doch gut trommeln.

    Achtung, das kannst du so nicht sagen (falsch und richtig): Es gibt halt einfach schlicht für jede Subdivision Triolen (oder natürlich auch Quintolen):

    In den beiden Takten ist doch ein Fehler drin. Oder nicht? Die Figuren sind vom spielen her identisch nur habe ich einmal eine normale Achtel und einmal eine Achtel-Triolen hinten dran. Die Schreibweise selbst ist nicht falsch.

    Nur um den Takt voll zu machen, fehlen zwei Sechzehntel-Triolen. Die beiden Triolenachtel hätte punktiert werden müssen. Wenn man es so spielen möchte wie notiert, dann einfach eine Triolenachtel als Pause hinten dran hängen.

    In dem anderen Takt sind einfach zuviel Noten unterwegs.


    Mit den Definitionen tue ich mir manchmal auch kein Gefallen mit.

    Gemäß Duden besteht eine Triole aus einer Gruppe von drei Personen-Flotter Dreier steht hier. Naja-nicht ganz unsere Baustelle ;)

    In dr Noten-Kunde ist es eine Gruppe von drei Noten, die die selbe Länge haben, wie zwei gleich lange Noten der selben Wertigkeit. Sechzehntel, Achtel, usw. Also nichts neues!!

    Ob man diese nun spielt oder nicht ist erstmal egal-außer man spielt nur die erste Note einer Triole, denn dann könnte man die Angelegenheit mal hinterfragen.

    Wie man jetzt eine Einzelne Note einer Triole anspricht ist mir auch nicht ganz klar. Eine Achteltriole besteht aus einer Gruppe von drei Achteln.

    Ich persönlich bezeichne eine einzelnen Noten einer Triole als Triolenachtel.

    Nur um mir selbst einen Unterschied klar zu definieren. Ob das richtig ist weiß ich nicht.

    Achteltriole(Gruppe) vs. Triolenachtel(Einzelne Note)



    Das will ich nicht abstreiten, aber hier handelt es sich nicht um eine 3 gegen 4, sondern lediglich um eine Akzentverschiebung.

    Da hast du natürlich recht.Ich weiß immer nur nicht wie ich sowas bezeichnen soll. Wäre es ein 3/4 Takt, dann wäre alles klar. Spiele ich drei Takte hintereinander(4/4) würde unsere Figur sogar aufgehen. Würde noch vorsichtig mit 4 über 3 kontern, weil es so rum richtiger wäre.

    Ich schreibe sowas lieber immer auf, was ich mitteilen möchte und spare mir wortgewandte Erklärungen ;)

    Bitte verkompliziert diese Nummer nicht:

    Wer macht denn sowas?

    Auch wenn es nur ein/zwei Takte sind muss man die Dinge mal beim Namen nennen.

    Um überhaupt eine Vorstellung zu haben was da passiert.

    Mal abgesehen davon sollte man schon in etwa wissen, wie sich eine 3 gegen eine 4 anfühlt.

    Bei dem Tempo ist das schon nicht ohne, die Noten präzise zu setzen, um die gewünschte Wirkung zu erhalten.

    Wenn ich weiß wie was wirkt, dann kann jeder es individuell für sich anpassen.

    Irgendwer hat doch mal gesagt, dass Schlagzeug spielen nur verwirrend ist und andere aus dem Konzept bringt. Wenn der Rest der Band nach den zwei Takten nicht mehr weiß wo oben und unten ist-dann hat man es gut gemacht ;)

    Hallo

    Wie würdet ihr diesen Pattern angehen?


    Unabhängig von der Orchestrierung und Handsatz hüpfen mir drei Figuren ins Auge, die sich wiederholen. Hat bestimmt jeder schon Mal gespielt-diesen Dreierverschieber.

    Die Bassdrum lasse ich mal etwas außen vor und schreibe sie mir separat drunter(siehe Beitrag #16)

    Wird dadurch auch noch ein wenig übersichtlicher, weil die Bassdrum eh der HiHat folgt. Zum Glück hat der Komponist diese nicht auch noch verschoben-also linear gespielt. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob das nicht sogar einfacher ist.

    Erst die Orchestrierung/Handsatz macht das Ding zu einer "reißenden Bestie" ;)

    Betrachtet man die HiHat/Bassdrum und die Snare separat dann laufen verschoben zwei Dreier daher.


    Finde ich interessant und spannend.


    @Miss_Mieze-danke fürs posten. Gibt es dazu einen musikalischen Hintergrund?

    Sechszehnteltriolen und Sextolen kommen meines Wissens aufs selbe raus, bezogen auf die Viertel.

    Ist das selbe.

    Wie man es notiert hängt davon ab wie ich etwas notieren möchte.

    Man muss aber auch aufpassen wie man etwas notiert.

    Soweit ich weiß werden N-Tolen ab Quintolen als Sechszehntel Note ausgeführt.

    Fünf Achtel-Quintolen werden in der selben Zeit, wie vier normale Achtel gespielt. Da lag auch mein Gedanken-Fehler. Siehe Notation.

    Man kann zwar alles auch in anderen Notenwerte schreiben, man muss dann aufpassen welchen Raum sie dann einnehmen.

    Ich habe mal ein paar Noten im Anhang hinterlegt. Ich habe z.B. Quintolen immer als Achtel notiert. Beim formatieren bekam ich die dollsten Sachen raus-mur nicht das was ich haben wollte. Ich dachte wirklich mein Notationsprogramm taucht nichts.

    Bitte die Notation nicht als richtig oder gar wegweisend ansehen. Ich habe absichtlich in Takt 2 und 3 Fehler eingebaut, um mal zu zeigen wo Fehler liegen könnten. Ich habe sie alle gemacht. Die weiteren Takte beinhalten nur Notationen, die ich ins Verhältnis gesetzt habe, um das mal zu verstehen.


    Ein Nachspielen ist nicht zu empfehlen-möchte nicht, dass sich jemand was tut ;)

    s sind Grüppchen von 8 Sechzehnteltriolen :) .

    Am Ende des Videos gibts ne Notation, hast du gesehen? Ist vielleicht etwas ZU

    unauffällig platziert; ich hatte sie erst mitten im Video und fand das dann selbst

    für die Einfachheit des Videos irgendwie zu unromantisch ... Aber vielleicht muss

    ich die Noten beim nächsten Mal doch mittendrin platzieren.

    Als ich dich so spielen sah und hörte kamen so einige Erinnerungen wieder hoch. Aber was solls "Lächle und sein froh-Es könnte Schlimmer kommen."

    Als ich die Notation dann sah wurden meine schlimmsten Befürchtungen war. "Es kam schlimmer." Das sah genau so aus wie die Noten, die mir damals in der Musikschule, schlaflose Nächte bescherten. Wie habe ich die gehasst.

    Nicht falsch verstehen-ich mag sowas total gerne. Ich bewundere so Drummer wie dich, die das so locker aus dem Ärmel schütteln und mal eben auch einige Variationen raushauen.

    Wenn ich jedoch ehrlich bin habe ich das Thema einfach nur nicht verstanden. War damals wahrscheinlich einfach nur zu blöd dazu.

    Naja, würde es eher mal in die Schublade der "Ungeduldigkeit" stecken. Vorher fiel mir immer alles so leicht. Nach einer Woche-also bis zur nächsten Unterrichtstunde-hatte ich es meist drauf. Hier war es aber anders. Erstmal wird man erschlagen durch die Komplexität der Notation. Der erste Kontakt mit dem Half-Time-Shuffle war in Sechszehntel-Triolen notiert. Ich war zwar ein fleißiges Bienchen-Wenn man aber nicht weiß wohin man fliegen soll, gibt es halt kein Honig.


    Heute kann ich es zwar auch nur einsatzweise spielen, jedoch weiß ich jetzt was ich da tue und wie ich es üben muss.


    Eins möchte ich hervorheben. Dein Spiel mag ich total gerne. Die gesetzten Ghost-Notes finde ich interessant. Nicht nur "dazwischen", sondern auch "drauf".

    Letzteres empfinde ich immer als schwieriger. Gleiches gilt auch für die akzentuierte Snare.

    Die Bassdrum ist auch nicht von schlechten Eltern.

    Dein Video gefällt mir sehr gut. Kurz, aber mit viel Inhalt. Die eigeblendeten Noten empfand ich wohltuend. Man hat zwar so eine Ahnung, aber die Noten geben dann Gewissheit

    Also, ein Sonor Hilite hätte das locker weggesteckt ;)

    Ich habe mir mal ernsthaft Gedanken gemacht, welche Sinn diese Art Videos inne haben.

    Mal abgesehen davon, dass deren Treffsicherheit sehr zu wünschen übrig lassen, sind es nur ein paar Erwachsene Männer, die mit etwas Rumblödeln viele Menschen in ihren Bann ziehen und möglicherweise auch noch gut Geld damit machen.

    Wie sieht's mit besonders kalten Temperaturen ~ unter 0° aus?

    Eigentlich kein Problem, wenn man auf die Luftfeuchtigkeit aufpasst.

    Probe-Räume unter 0° können zu Kondensat Bildung neigen. Oder ein Lagerraum mit minus Temperaturen sind mit Vorsicht zu genießen. Bringt man Instrumente in einen warmen Raum, dann hat man den Salat.

    Heizt man solche Räume, z.B. einen Dachboden, wie es bei mir der Fall ist, kann die Luft extrem trocken werden. Ist bei geheizten Räumen, wie in einer Wohnung im Winter jedoch immer der Fall, nur ist da Leben drin.

    Man sollte so etwa 40-60% Luftfeuchtigkeit einhalten, wenn man sein Instrument gern länger behalten möchte. Daher habe ich im Winter eine Temperatur in meinem Proberaum etwa 10° bis 14°>kälter wird es in der Regel nicht. Luftfeuchtigkeit liegt meist so um 45%.

    Das sowas auch ins Auge gehen kann, habe ich an Eins meiner Becken erlebt. Ich habe in dem Keller meiner Eltern einige Zeit mein Zweit-Set gelagert. Alle Trommeln waren in Koffern verstaut, jedoch die Becken nicht. Den Trommeln waren TipTop nur die Becken hatten ordentlich Patina angesetzt.


    Um es kurz zu machen>Temperaturen unter 0° sind kein Problem, wenn die Luftfeuchtigkeit stimmt.

    Hallo

    Ich denke auch, dass die Temperatur eher nebensächlich ist, sondern die dabei herrschende Luftfeuchtigkeit eine viel wichtigere Rolle spielt. Einem Set im Auto wird es sicherlich warm werden, aber ob sich da die Folie löst? Ablösen der Folie kann man mit einem Heißluftfön machen.

    Mit 50 Grad, denke ich, kommt man da aber nicht weit. Würde da vielleicht doch eher die UV-Strahlung für verantwortlich machen. Die braucht jedoch ein wenig Zeit bis diese wirken kann. Und wer lässt sein Set ungeschützt, über einen längeren Zeitraum, im Auto, welches darüber hinaus auch noch in der prallen Sonne geparkt ist?

    Klar kann man ein HiHat als Akzent in einem klar definierten geöffneten Zustand ordentlich anstupsen.

    Wie das im Einzelfall klingen wird muss man ausprobieren. Wie die Aussage des Tontechnikers zu interpretieren gilt, kann man nicht mal genau sagen. Hat er vielleicht nur sagen wollen "Tu das so bitte nicht!"

    Dass du in der Situation zufällig gerade das HIHat angeschaut hast wie ein Crash, hat er vielleicht nicht mal gewusst.

    Ich kann in meinem Fall nur sagen, dass ich gerne mal die HiHat im geöffneten Zustand mit dem Schaft eines Sticks anspielen. Dar Vorteil gegenüber eines herkömmlich monierten Crash Becken ist, dass ich den Effekt mit dem Treten der HiHat-Fuma zusätzlich noch beeinflussen kann.

    Dann kommt es auch drauf an wie fest das Top-Becken in dem Clutch eingespannt ist. Vergessen sollte man auch nicht, dass eine HiHat aus zwei Becken besteht und ein Bottom-Becken auch ganz nice klingt.

    Aber dann könnte das auf Becken ja tatsächlich Grünspan sein

    Du hast recht-Das sieht echt komisch aus. Ein Grund mehr, den Verkäufer darauf hinzuweisen da mal drüber zu wischen, wenn man es den kaufen möchte.

    Egal was es ist. Schweiß macht sowas, wie auf dem Bild zu sehen, eher nicht. Es sei denn der Drummer hing über dem Becken und Schweiß tropfte permanent auf des Becken und sammelte sich am Rand von dem Becken. Zünftige Session würde ich dann vermuten.

    Ich habe mal ein bisschen rumgestöbert was mich zu der Aussage hinreißen ließe zu behaupten das es normal Patina ist.

    Hier

    Allerdings ist auch saurer Regen ein Thema-dies fördert natürlich die Bildung von Grünspan. Dazu müsste das Becken "saurem" Regen kontinuierlich ausgesetzt gewesen gewesen sein-undichtes Dach vielleicht? Fasse ich mit schwitzigen Händen mein Becken an dann wird es an der Stelle nach einiger Zeit erstmal dunkel. Ich müsste jedoch die Stelle immer wieder anfassen um ein umschlagen ins grüne zu erreichen. Eine Reaktion tritt ja ein, hört aber irgendwann auch mal wieder auf, wenn nichts mehr zum reagieren da ist. Bedeutet, dass dort ständig irgendwas draufgetropft ist. Trocknet es ab, dann reagiert da nichts mehr.


    Ich habe mal ein Messingteller von mir rausgekramt der ordentlich Patina hat.

    Das Becken lag offen bei meinen Eltern im Keller-geregnet hat es da drin allerdings bestimmt nicht. Eine etwas hohe Luftfeuchtigkeit wäre da eine möglich Erklärung, um dieses Patina-Muster zu erschaffen. Nebenan ist der Wäschekeller und dieser Raum ist immer dunkel und kühl.


    Ich habe daraufhin mal mein Becken genommen und Hand angelegt. Dort wo ich das Becken mit Zitronensäure behandelt habe ist das Grüne gut weggegangen und sogar die schwarzen Stellen deutlich blasser geworden. Polieren habe ich mir jetzt mal verkniffen.

    Im oben Bildbereich habe ich nur mit Wasser mein Glück versucht. Wie man sieht ist da nichts passiert.

    Ich hoffe man kann es einigermaßen auf den Bildern erkennen

    Kupferdächer haben nichts mit Grünspan zu tun.

    Wenn dem so wäre würde ich mir Gedanken machen.

    Zitat: Häufig wird die grüne, Kupferdächer überziehende Patina als Grünspan bezeichnet. Dies ist jedoch falsch! Grünspan entsteht nicht aus der Reaktion von Kupfer mit Wasser, sondern aus der Reaktion von Kupfer mit Essigsäure. Ohne Vorhandensein von Essigsäure ist in Wasserleitungen die Bildung von Grünspan nicht möglich


    Grünspan ist Kupfersalz und hat nichts mit Patina zu tun. Grünspan sind so kleine Kristalle. Patina nur oberflächlich.

    Patina ist eine Schutzschicht-Wird sie nicht entfernt, dann tut sie ihren Dienst. Ein gutes Beispiel wäre die Freiheitstatue. Die war mal braun. Die Farbe ist heute schon lange ab und das Kupfer über Jahre der Witterung ausgesetzt gewesen. Daher ist sie grünlich, so wie wir sie kennen.


    Grünspan greift das Material an und sollte schnell entfernt werden, denn ein Becken geht davon kaputt.

    Ist das wirklich Grünspan? Nicht vielleicht einfach nur Patina.

    Grünspan entsteht in Verbindung mit Essigsäure und ist giftig. Kann man mit Wasser abwaschen.

    Wenn das wirklich Grünspan ist, würde ich den Verkäufer bieten da einmal drüber zu wischen.


    Ein Riss muss da nicht sein.

    Die Stellen werden nach dem polieren wahrscheinlich dunkel bleiben-es sei den man trägt Material ab.

    Da Links sieht man es wie es aussehen könnte.

    Was mich bei solchen Anzeigen immer zum schmunzeln ist, dass man Dinge "dreckig" verkauft, mit dem Hinweis, dass man mit ein wenig putzen etwas ganz Tolles bekommt. Naja, eigentlich klug gedacht-da wird "Handarbeit" quasi mit verkauft-da kann man doch gleich noch mehr für verlangen.

    In dem Fall bekommt man sicherlich dennoch ein "schönes" Becken.

    Hing das Becken unter einem tropfenden Wasserhahn?