Meine Drummervorgängerin von meiner momentanen Band hat Rheuma und da sie (ich meine rechts wäre es gewesen) fast immer Schmerzen in der Hand hat und keinen normalen Stick halten kann, hat sie sich mit Panzatape und einen Füllmaterial einfach den Stick am Griff unten dicker gemacht. Der Stick ist etwas mehr als doppelt so dick wie ein 5A. Superschnell kann sie damit nicht spielen, aber bis 140 ist gar kein Problem.
Diesen Aspekt mit den etwas dickeren Sticks ist gar nicht so verkehrt.
Kommt jetzt zwar nicht aus dem Schlagzeugbereich, aber vielleicht kann man das übertragen. Ich mache Motorradsport und ein Mitglied aus unserem Verein klagte nach dem Training immer über Schmerzen in seinen Fingergelenken. War an dem WE eine Veranstaltung (Sonntags), so ließ er das Training am Samstag ausfallen. Ein Tip von einem Händler setzte er in die Tat um und machte sich dickere Griffgummis drauf. Und siehe da, die Beschwerden waren fast wie weggeblasen. Seiner Aussage zufolge, war es für ihn weniger anstrengend. Übertreiben sollte man es dennoch nicht-zwei Stunden mehr Training taten dann doch wieder weh. Trotz der Schmerzen hätte er den Sport wohl eher nicht aufgegeben, aber mit den dickeren Griffgummis macht es dann doch mehr Spaß.
Zurück zur Musik. Dünnere Sticks sind bestimmt auch leichter, aber manchmal doch für einen persönlich zu "anstrengend". Ich habe relativ große Hände und bevorzuge "Dickere", aber dennoch leichte Sticks. Pellwood 3B Vintage. 15mm stark-sind jetzt keine Baumstämme, aber sehr angenehm in der Hand. Dass die so leicht sind, war anfangs etwas ungewohnt, aber jetzt will ich keine anderen mehr. Ich spüre ihn kaum. Wenn man es dann noch mit einer guten Technik und Stickhaltung kombiniert, so ist es quasi als wenn man "Barfuß" spielt.
Ich habe Schlagzeuger gesehen, die den Stick mit dem Daumen festhalten, zwischen Zeigefinger und Mittelfinger einklemmen oder vielleicht die Aufgaben der Hände wechseln.
Am Stick mal versuchen mehr Grip zu erzeugen-Handschuh oder Bandagen.