Beiträge von Lexikon75

    Ich bin jetzt kein Experte. Bei einem Single-Lug ist die Befestigungsschraube in der Mitte. (Gehe mal von einer aus) Das ist gemäß dem Hebelgesetzen so ziemlich der Beste Platz was die Position anbelangt. Die Auflagefläche ist eigentlich viel wichtiger. Der Zug liegt nun mal etwas außerhalb vom Kessel an dementsprechend drückt das Spannböckchen gegen den Kessel. Je größer die Auflage-Flache desto mehr verteilen sich die Kräfte.

    Ich schraube viel an meine Trommeln rum und habe auch schon mal meiner Snare zerlegt (Sonor Hilite) Alle Lugs sind da Single und Gummigelagert. Das Gummi ist sehr hart, das tut sich nicht viel, wenn man die Schrauben anzieht. Alles beeinflusst sich mit Sicherheit. Landet auf einer Brücke eine Fliege, dann kann man da was messen können. Ich mache immer das Reso-Fell als erstes drauf und stimme es auf das was ich haben will. Nachstimmen muss ich da noch nie etwas-aber als Drummer ist man Perfektionist und kontrolliert immer alles mindestens ein zweites Mal. Dank des Tune-Bot kann ich mich aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass sich nach dem Aufziehen des Schlagfelles sich an den Werten und am Gehörten nichts ändert. Unter laborbedingungen tut sich da bestimmt etwas. Ich messe auch gerne mit der Schieblehre nach. Vor und nach dem Anziehen sind die Werte immer noch gleich.

    Bin aber ehrlich. Die Spannböckchen haben manchmal etwas spiel in der Bohrung-ich schiebe es dann in Richtung aus der ich den meisten Zug erwarte-in meinem Fall in Richtung Reso. Man muss auch mal schauen mit was man die Spannschrauben anzieht. Der Stimmschlüssel hat keinen großen Hebel, wie z.B. bei eine Knarre. Wieviel Nm kann man zwischen Daumen und Zeigefinger aufbringen? Und wieviel Nm steck man in eine Spanschraube rein? Hat das jemand schon mal gemessen?

    Wie sehen eigentlich die Kräfteverhältnisse zwischen dem was eine Spannschraube ziehen muss und was oben drauf das Fell zeiht? Und wenn man etwas weiter denkt-Wieviel Kraft lastet auf so einem Lug/Spannböckchen wirklich?


    Einen lockeren Lug bemerkt man im übrigen sofort-so war es zumindest bei meiner Metall-Snare. An der Spannschraube hört sich das Fell beim Stimmen am Anfang anders an. Ich musste die Stimmschraube gegenüber den anderen ein bisschen mehr drehen. Wenn man es jedoch fester anzieht kann man das umgehen. Wenn man jedoch dann die Gegenseite stimmt verändert sich hörbar auch die andere Seite wieder. Aber auch nur minimal, aber hörbar. Beim spielen dann war nichts festzustellen. Habe dann mal an der Stelle am Böckchen gewackelt und siehe da- ich hatte das Böckchen nicht festgeschraubt.

    Was nun kam kann sich jeder denken. Alles nochmal losmachen>Böckchen ausrichten>Felle wieder neu stimmen.

    danke für eure Inputs, allerdings wollt ich eher eure Erfahrungen als eure Lösungsvorschläge hören, also eher "wie oft kommt sowas vor" als "was kann ich dagegen tun"

    Ich mache ständig Erfahrungen damit. Allerdings mehr auf einem anderen Gebiet-daher weiß ich nicht, ob da meiner Erfahrungen von Interesse sind.


    Ich trainiere eine kleine gemischte Truppe-Mädels und Jungs-im alter von 6-35 Jahren. Die meisten sind im Jungendalter(14-18). 35 auch nur deshalb, weil ich manchmal ein Papa eines Kindes mit einbeziehe. Laut Papier bin ich auch nur Jugendtrainer.

    Problem ist dabei immer, dass ich alle unter einen Hut bringen muss. Das Leistungsniveau reicht von Anfänger bis zu Experten.

    Hinzu kommt der "gewaltig" Altersunterschied. Der nicht gleichbedeutend ist, dass "älter" etwas mit dem Leistungsniveau zu tun hat.

    Jeder ist anders. Der eine braucht keinerlei zusätzlich Motivation, da muss ich eher schon die Handbremse ziehen. Andere hängen schon zu Beginn augenscheinlich lustlos am Lenker oder allgemein in den Seilen. Wie begegnet man dieser Situation? Den einen festhaltend, damit dieser nicht ein Salto nachdem anderen dreht, ein weiteren vor mir herschiebet damit es vorwärts geht und nicht zurück, ein Dritten an der Leine hinter mir herziehend damit sich überhaupt was bewegt.

    Sei selbst die Motivation. Sei so wie du die Sachen angehst. Übertreib dabei ein bisschen, damit es die anderen es bemerken. Die dürfen ruhig merken, dass du nicht nur Lust hast, sondern lichterloh brennst. Was den Hobbystatus oder gar Profi-Niveau anbelangt sollte eigentlich kein Unterschied machen.

    Bei Letzteren könnte man noch so ansetzen: "Wir verdienen verdammt nochmal unser Geld damit-also kommt aus den Hufen!!"

    Wie könnte es nun aussehen, wenn ihr zusammen kommt? Setzt dich an dein Schlagzeug und frag euphorisch: "Hey Leute-alles klar bei euch-was machen wir den heute?" Dann dreht sich die Gedankenmaschine bei den anderen schon mal ein paar Umdrehungen schneller. Du reißt sie dadurch etwas aus den Alltag heraus und fokussiert die Situation auf das weswegen ihr da seit. Halte den Anderen meinetwegen deine Noten unter die Nase. "Spiel mir diesen Part mal vor-das hast du Letztes Mal so gut gemacht-das ist mir so im Ohr geblieben, so dass mir daheim einiges zu eingefallen ist."

    Ich greife jetzt mal etwas voraus oder besser gesagt in die Vergangenheit reisend. Es ist immer wichtig, dass man positiv geladen die Probe verlässt. Wie man geht, so kommt man meist auch wieder. Der Schluss bleibt eher in Erinnerung.

    Wenn sich keiner rührt, dann schnapp die eine Gitarre-vorausgesetzt es gelingt dir-und klimpere etwas drauf rum. Da haste auf jeden Fall schon mal die Aufmerksamkeit. Lass dir was auf der Gitarre zeigen oder wenn du kannst leg nen Riff hin. Drück dem Gitarristen deine Sticks in die Hand und vordere diesen auf mal ein Beat auf deinem Schlagzeug zu spielen. Brauch auch nur z.B. Four-on-the-Floor sein.

    Ich habe selbst zwar ein eigenes Motorrad dabei, aber ich leihe mir einfach mal ein anderes aus.

    Ein Spruch den ich sehr gerne verwende: "Schau mal!!Dein Motorrad kann es schon." Hierbei ist es allerdings wichtig, dass ich meine schauspielerischen Fähigkeiten auspacke. Ich fahre so, dass jeder sich damit identifizieren kann. Zeigen, wo der Frosch die Locken hat-ist klar ein Schuss nach hinten.

    Also nie den Gitarristen übertrumpfen oder gar an die Wand spielen ;)

    Rituale können auch ein guter Einstieg sein-direkt mit der Probe loslegen ist manchmal müßig in die Gänge zu kommen.

    Auch die Verabschiedung ist wichtig. Will man sich wiedersehen oder die Pest an den Hals wünschen?

    Das zerkratzen bezieht sich doch eigentlich darauf, dass im Tuch befindlicher Schmutz die Oberfläche zerkratzen könnte.

    Ich habe Mal gegoogelt. In einem Artikel steht, dass dieser spezielle Lappen essentieller Bestandteil beim reinigen von Autos ist. Der Lack wird da explizit auch genannt.

    Ich benutze mein Microfasertuch immer beim Beckenputz. Alle Aufschriften sind makellos. Zur Information-meine Becken sind teilweise schon fast 30 Jahre alt.

    Microfasertücher haben ein Nachteil. Sie werden zu einem Teil aus Erdöl hergestellt-da wollen wir schließlich von weg kommen.

    Ich glaube dieses Mico bezieht sich auf die Fasern die dünner als ein Haar sein sollen und dadurch extrem saugfähig sind.

    Meine Quelle>>Was ist ein Microfasertuch?


    Diese Paradiddle-Kombination ist schon fast ein "Must-have". Natürlich muss man es mögen. Paradiddle im allgemeinen mögen und nicht nur als Pflichtübungen auf dem Pad ansehen.

    Ich habe etwas gebrauch bis ich das Teil intus hatte. Und noch einmal so lange bis ich es in einem musikalischen Kontext spielen konnte.

    Ich wollte das Ding unbedingt spielen können, weil ich einen Song so gerne mag. Redbone-Prehistoric Rhythm. Daher hat er auch seinen Namen>KingKong

    Es gibt etwas was sich auch sehr gut spielen lässt und diese Kombination obendrein auch sehr interessant macht.

    Man spielt die Hälfte des Taktes und spielt dann die beiden anderen Teile des jeweiligen Paradiddles und schiebt sie dann anschließend ineinander.


    Das isolierte Betrachten der Hände ist eine sehr gute Methode, um sich Neues zu erarbeiten. Gerade wenn es explizit auch um Bewegungsabläufe geht.

    Hallo

    Vielleicht hilft das hier weiter Klangprojektion


    Vielleicht ist es sowas wie, dass ich eine Idee im Kopf habe, es auf dem Pad oder ähnliches spiele und es im Kopf auf meine Rumpelkiste übertrage-es also darauf projektziere oder abbild-was auch immer.

    Wenn ich dann auf dem Hocker sitze spule ich meine vorherigen Gedanken ab und spiele es.

    Ich mache das eigentlich fast immer so. Alles was ich auf dem Pad spiele geht schon im Kopf in Richtung Drumset. Ich habe eine Idee, wie es klingen könnte-jeder Schlagzeuger kennt doch sein Schlagzeug in und auswendig und weiß so ungefähr was dabei herauskommen könnte.

    Spiele ich z.B. irgendein Rudiment, dann überlege ich mir, wie ich das am Schlagzeug aussehen könnt. Eine mögliche Orchestrierung ist auch schon spielbreit. Manchmal muss ich noch nicht mal was ändern, weil es schön fertig ist und es sich gut anhört. Ohne dabei am Set zu sitzen. Das der Klang auch mal nach hinten losgeht kann natürlich auch vorkommen.

    Was könnte es zum Beispiel sein? Damit ich nicht so viel schreiben muss-hier ein Video von Jost Nickel


    Wenn es das nicht ist, was du einst, dann ist es auf jeden Fall eine gute Methode sich etwas zu erarbeiten. Sich die Dinge im Kopf vorzustellen, seine Phantasie Flügel verleihen, macht Spaß darauf einfach nur mal auf dem Pad zu spielen. Mir kommen da oft auch gute Ideen, weil ich nicht so abgelenkt bin. Was nicht bedeuten soll, dass ich nicht viel lieber an meiner Rumpelkiste sitzen möchte. Geht nun mal nicht immer. Ich möchte aber auch nicht, dass die Arbeit am Pad sowas wie eine Pflichtübung wird. Ich habe da auch Spaß und kann Stundenlang drauf rum klopfen Kann es dann aber auch nicht abwarten es am Set auszuprobieren. Manchmal wechsle ich auch hin und her.

    Ich glaube das bezieht sich auf das vorletzte Video

    So schnell kanns gehen. Wobei die Herta-Figur-genauer der "Three-Note-Herta" streng genommen auch eine 3er Figur intus hat.


    Warum ich fälschlicherweise davon ausgegangen bin, dass dein "Groove Fill" Video in Zusammenhang mit der Herta-Figur gebracht werden könnte ist Folgendes.

    Dieser 3er Verschieber kommt auch beim heiteren "Hertatieren" vor und zwar beim 16tel Raster. RLB ersetzen durch RRL>als Vorübung, um sich den Herta zurecht zu biegen. Auch wenn der "Three-Note-Herta aus 4 Schlägen besteht, besteht die Grundfigur, wie oben schon erwähnt, aus drei Schlägen. Ich hoffe ich darf das so sagen.

    Dieses verschieben der Figur über das 16tel Raster ist nicht ohne und braucht einige Zeit bis man das im Kopf klar hat.


    Du erwähntest explizier die letzte Vierer-Kombination. Da lässt du uns freie Hand wie wir den letzte Schlag ausführen können.

    Streng nach Vorgabe oder eben mit der anderen Hand gespielt.

    RLBR vs. RLBL. Der Natur folgend wird man vielleicht am liebsten RLBL spielen, weil man die Figur in den Händen bestimmt schon zig Mal gespielt hat.

    RLBR ging mir für eine Wimpernschlag gehörig gegen den Strich.

    Ich habe mal verschiedene Sachen ausprobiert und einiges davon aufgeschrieben. Mit verschieden Handsätzen und jeweils drei Takte damit das Ganze schön aufgeht und in Schleife gespielt werden kann.


    Ich hoffe ihr versteht was ich gerade beschrieben habe.

    Kann gerne die Notation ausgehfertig machen und offenlegen.

    Er ist Musiker durch und durch. Er klatscht, trommelt, singt und tanzt im Unterricht. Er vermittelt so viel Spaß an diesem Instrument - oft habe ich gar nicht das Gefühl, dass ich gerade etwas lerne sondern eher, dass wir eine Session haben.


    Und dann plötzlich sagt er: "Aha, DA ist ein Problem! Ich schick dir nachher was, das übst du bis nächste Woche - schön fleißig!"


    Und weil ich ihn so sehr mag und keinesfalls enttäuschen will, mache ich das dann auch. Und sei die Übung noch so :wacko: .

    Wenn es dann klappt, sind wir beide stolz. Ich, weil ich mich durchgebissen habe, und er, weil:

    "Haha! Ich liebe es, meinen Schülern etwas beizubringen!"

    Die "Secret Weapons" eines Lehrers. Man kann sich sicher sein, dass so ziemlich jeder Lehrer mal genau an der selben Stelle war wie man selbst.

    Er/Sie ist möglicherweise auch um einiges öfters an Dingen gescheitert als es der/die Schüler/in je versucht hat.

    Wie oft musste ich mich auf die Nase legen, um jetzt meinen Schützlingen das Motorradfahren beizubringen zu können. Leider mehr als mir manchmal lieb gewesen wäre.

    Das beide Seiten-Lehrer und Schüler-sich über Erfolge beiderseits freuen und auch beiderseits leiden, wenn es nicht gleich auf anhieb klappt finde ich sehr gut. Aufmunternde Worte das Schülers: "Wir finden da schon eine Lösung". Tut immer gut.

    Zeigt, dass beide Seiten ihren Auftrag verstanden haben ;)


    Ein Lehrer/Trainer muss heute viel "flexibler" sein als früher. Meine auch vermehrt die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden. Auch in den einschlägigen Informationskanälen verfügbar sein ist vielleicht schon ein "Muss". Ich wollte eigentlich nie was mit Facebook oder WhatsApp zu tun haben.

    Letzteres finde ich mittlerweile ganz ok. Man erreicht über die Medien so viel mehr Menschen. Auch die Kommunikation ist leichter. Ein Klick und alle wissen bescheid. Oder ein gerade aktuelles Problem am Set kann man schnell und taufrisch übermitteln. Ohne den Lehrer gleich aus dem Bett zu klingeln.

    Der Austausch von Daten geht einfach und fix z.B. Dropbox


    Die Welt ist so schnelllebig geworden, dass man fast keine Zeit hat, dem Schüler von der picke auf etwas beizubringen. Manches dauert halt seine Zeit, aber oft will man diese nicht abwarten und schaut sich schon nach was neuen um.

    Die Frage-"Wie ansprechend muss das Equipment sein, um anzufangen und auch motiviert dabei zu bleiben?"-ist heute möglicherweise viel wichtiger und entscheidender geworden als früher. Hat sich vielleicht auch inhaltlich im Unterricht was geändert?

    Ich wollte sie einfach gegen Plastikscheiben austauschen. Aber wie eingangs schon geschrieben, werd ich's wohl einfach so lassen wie es ist.

    Ich habe überall eine Kombi aus Metall und Teflon an den Spannschrauben. Wenn es nicht gerade eine Snare ist, dann ist es eigentlich egal.

    Ich habe ein Hilite, da sind außer bei dem Exclusive (Kupferscheiben>jetzt+TeflonScheibe), überall Teflonscheiben drunter gewesen. Bei den Toms habe ich noch keine Veränderung an den Scheiben gesehen. Bei meiner Snare haben die Teflon-Scheiben allerdings etwas gelitten. Man konnte im eingebauten Zustand sehen, dass sich die Köpfe der Spannschrauben teilweise leicht in das Teflon reingegraben haben und bei einigen sah das so verfranzt aus.

    Habe alle leicht plangeschliffen (hätte ich mir allerdings sparen können, die gibt es im Xer Pack zu kaufen) und mit einer Metallscheibe ergänzt.

    Teflon-Spray dazwischen>>fertig. Ich meine es lässt sich etwas leichter drehen, besonders, wenn es ans andübeln geht. Vorher hatte ich immer ein leichtes Losbrechmoment-das nervte beim Feintuning


    Die original Teflon-Scheiben bei dem Hilite lassen sich übrigens problemlos runterziehen. Also kein Seitenschneider oder Dremel ähnliches Werkzeug von Nöten.

    Die Unterlegscheiben gehen bei den Spann-Schrauben meistens nicht runter.

    Warum willst du die Scheiben tauschen? Lass sie dran und mach dir Teflon-Scheiben zusätzlich drauf. Es gibt auch diese Hülsen, die einem noch eine Entkopplung zwischen Spannschrauben und Spannring versprechen.

    Die Arbeit, die Scheiben mit Gewalt runter zumachen, würde ich mir sparen.

    Wenn du Spannschrauben kaufst, dann sind da auch Metall-Scheiben dran, die sich auch nicht runtermachen lassen.

    kleiner Tipp fürs nächste Mal: einfach durchlaufen lassen, du siehst dann eh in der DAW schön, wo Anfang und Ende sind, und kannst dort gut schneiden.

    Soweit bin ich noch nicht. Ich habe eine grobe Voreinstellung vorgenommen und bin "losgelaufen". Ich hatte bis zum Schluss wirklich noch Angst, nicht teilnehmen zu können, weil es hinterher an der Technik scheitern könnte. Mit einzelnen Aufnahmen hatte ich es schon erfolgreich durchprobiert.

    Sicher ist sicher. Ich hatte auch erst das falsche Kabel, um die Aufnahmen auf den Rechner zu bekommen. Da bekam ich doch im ersten Moment etwas Puls.

    Hat dann doch alles prima geklappt.

    Der Speicher ist enorm-etwa 15 Std. mit der jetzigen Einstellung. Ein Windfilter habe ich jetzt auch drauf , um dem Peter-Paul-Effekt entgegenzuwirken.

    Das H1N kann soviel mehr, was ich noch gar nicht auf den Schirm habe. Ich muss mich da erst noch richtig durchwühlen. Mit was und wie ich schneiden kann, optimieren der Voreinstellung usw.

    Hallo

    Also-ich kann berichten, dass ich immer noch gute Laune habe und kein Kissen benötige.

    Zum Glück hatte ich nicht ganz so gut aufgepasst wer wann was eingereicht hatte. Dennoch lies ich zur Sicherheit noch ein paar Tage verstreichen, um ganz sicher zu gehen, dass ich mir nicht doch noch irgendwas gemerkt habe.

    Nur bei einer Aufnahme hatte ich von Anfang an so ein Verdacht wer sich dahinter verbergen könnte-ich lag richtig damit.


    Mir ist es wirklich nicht leicht gefallen-musste ich mich doch für nur 3 Kandidaten entscheiden.

    Ich bin im Grunde ein Gefühlsmensch und entscheide vieles aus dem Bauch heraus. Hier solle ich jedoch auch etwas andere Maßstäbe ansetzen müssen.

    Präzision und Dinge, die die Genauigkeit beschreiben, habe ich in meiner Entscheidung mit einfließen lassen.

    Dann der "Härtetest" ;) Wie kann man mit der jeweiligen Nummer zusammenspielen? Die Essenz aufnehmen-in die Darbietung eintauchen

    Den Test haben übrigens alle bestanden.

    Bei vielen hatte ich so richtig, Bock gehabt mitzuspielen. Nur Schade, dass nach 2 Minuten immer Schluss war.

    Schlussendlich habe ich einige Teilnehmer-im Herzen Alle-in die engeren Auswahl reinnehmen müssen, sonst wäre ich nie fertig geworden.

    Notizen helfen da einen bekanntlich auch immer


    Hier mal ein kleine Ausschnitt der Rand-Notizen von mir.

    - "Da will einer aufs Treppchen"

    - "Hamma"

    - "interessante Snare"

    - "super, aber nicht oben"

    - "eventuell"

    - "ohne Teppich"

    - "dünne HH, aber ganz ok"

    - "charmant"

    - "okay"

    - "leise HH, aber schön gleichmäßig"

    Begriffe wie "leise" oder "dünn" sind hier nicht abwertend gemeint


    Ein "typischer" allererster Aufnahme-Tag

    Das Zoom H1n, welches ich mir eine Woche vorher gekauft habe, stand nun etwa 50cm vor meiner Bassdrum. Dort platziert bekam ich auf die Schnelle, für meine Verhältnisse, ganz brauchbare Ergebnisse hin. Ich hatte erst etwas Bedenken, dass das Zoom während der Aufnahme umkippen könnte, aber es stand die ganze Zeit tapfer im Wind.

    Ich war nun aber auch gezwungen, bei jeder Aufnahme, jedes Mal um meine Rumpelkiste herum zu hüpfen, um das Gerät zu starten. und zu stoppen.

    Etwa 40 mal Tipptipptipp, pfffff, schick, (bumm), pfffff-Son typischer Start eben, wenn der Drummer platz nimmt.

    Ich hatte zwar einen groben Plan, wie ich es laufen konnte, aber ich wollte noch ein paar Dinge durchprobieren.

    Meine Snom musste natürlich dabei sein.

    Nun musste ich mit überlegen, wie ich das machen sollte. Mein Snomchen steht nun mal rechts von mir und die HiHat links. Extrem überkreuzte Haltung? Hat funktioniert-dies kollidierte jedoch etwas mit mein kleinem Problem mit dem Metronom zusammen zuarbeiten und ergonomisch war das bestimmt nicht. Die Aufnahme habe ich dann zwar durchgezogen, aber beim spielen merkte ich schon, dass dies keine glückliche Wahl war. Meine Snom zickt sofort rum, wenn man sie nicht ordentlich in der Mitte schlägt.

    Habe mich dann im Open-handed playing versucht. Fing erst gut an, aber dann fehlt mir noch nach hinten raus brutal die Ausdauer. Zwei Minuten sind zwar nicht viel, aber dafür reicht es einfach noch nicht.

    Zumal meine Rechte auch anfing schlampig zu arbeiten, weil meine ganze Konzentration auf Links lag.

    Nun ja-mehr als zwei Probleme konnte ich nicht gebrauchen.

    Ich wählte daher eine etwas angenehmere Haltung und spielte die 13er HiHat auf der rechten Seite. Dass sich dies nicht als ganz so einfach herausstellen sollte, stellte ich ziemlich schnell fest. Mein rechtes Crashbecken dengelte ich versehentlich zwischendurch immer mal wieder von unten an.

    Ärgerlich, wenn die Ziellinie schon in Sichtweite liegt. Mittlerweile war auch schon etwas mehr als eine Stunde seit dem Startschuss vergangen und ich hatte irgendwie noch nichts dabei, was mich befriedigt hätte. Es kam wie es kommen musste-ich dengelte wieder ans Becken-so lies ich meiner Wut mit kontrollierter Gewalt einfach mal freien Lauf.

    Ich habe dann ein kleines Update an meinem Aufbau vorgenommen. In etwas entspannterer Haltung, entstand so schlussendlich die Aufnahme, die ich eingereicht habe. Habe ihre den Namen "Vielleicht" gegeben. Ändere ich aber noch in "Mein erstes Mal".

    Eine etwas experimentellere Aufnahme habe ich Shuffle-Gegner, kurz ShG, genannt. Was auch immer man darunter verstehen mag, mir ist in dem Moment nichts besseres eingefallen. Ich weiß ja was es bedeutet und was ich da zu spielen gedenke. Der Begriff muss ja nicht viral gehen.

    Vielleicht gibt es dafür sogar ein professionelleren Namen.

    Bei euren Aufnahmen habe ich das auch so gemacht. So kann ich mir das im Kopf besser zurechtrücken. Kleine Randnotizen, gepaart mit einem Namen oder Bezeichnung, der die Aufnahme charakterisiert.


    Kurz noch etwas dazu, wie ich gespielt habe.

    Bassdrum: Heel-Down

    HiHat: Hand locker geschlossen mit "geschmeidigem" Whip gespielt

    Snare: Eigentlich der HiHat nicht ganz unähnlich, nur ist hier die Bewegung bei 100bpm dementsprechend viel "laaaanngsaaamer", in einer einzigen fließenden Bewegung gespielt

    Kann man sich das so bildlich vorstellen, wie das im Ganzen ausschaut?


    Konsequenzen:

    Meine Snom steht jetzt auf der linken Seite neben der HiHat-Fuma. Ich nutze sie doch mehr als eine zusätzlich Snare. In einem Groove gespielt, habe ich so mehr Freiheit und ist so auch angenehmer zu spielen. Ich vermisse sie zwar etwas auf der rechten Seite, aber ich habe eh geplant meine 14er ebenfalls zu eine Snare/Tom umzubauen.

    Den freigewordenen Platz hat die 14er auch schon eingenommen und die 16er Tom hangt nun auch wieder auf der rechten Seite.


    Eine Frage schwirrt mir die ganze Zeit im Kopf rum.

    Ob sich die eigene Meinung bezüglich der Punktevergabe wohl ändern würde, da man ja jetzt weiß wer sich hinter der Nummer verbirgt?

    Ich kann nur eins dazu sagen. Meine "Drei" habe ich nicht ohne Grund ausgewählt. Ich würde mich auch jetzt noch immer wieder so entscheiden.


    An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön und Lob an alle. die die teilgenommen haben.

    Auch ein besonderen Dank an Marius für die Organisation.

    Nein, das ist noch nicht das, was man ( ich ) unter Polyrhythmus verstehe. Der Groove wird ja innerhalb eines 4/4 - Taktes wieder "gerade" gerückt.


    Wenn du z.B. die 3er Gruppe "gegen" einen 4/4 Takt durchziehst, also ohne es mit einer 2er Gruppe aufzulösen, dann kommst nach Polyrhythmusthan

    Das hättest du jetzt nicht sagen dürfen-jetzt hast du eine hochinteressante Diskussion an der Backe. ;)

    Ne mal im Ernst. Wie man was sieht und auslegt ist eigentlich völlig egal. Ich schreibe mir die Noten auf wie sie mir gefallen und sie fallen eben so wie ich es spielen möchte. Daher kommt auch mein Oberbegriff-Polygedöns. Da reget man sich vielleicht über den Begriff auf, aber nicht darüber, dass ich irgendwas falsch bezeichne. Ich will spielen und nur so an Rand die Tiefen der Theorie erkunden, die natürlich auch interessant ist.

    So eine Dreierfigur geht nun mal auch nicht in einem 4/4 Takt auf, daher ist es, wenn man nur einen Takt spielt, dennoch irgendwie doch polyrhythmisch-wenn auch nur angehaucht.

    Man muss es erstmal in ein Rahmen packen den man kennt, um sich da heranzutasten.

    Man kann natürlich auch Fuchs sein und einfach nen 3/4 Takt spielen und wenns gerade sein soll wieder auf 4/4 Takt umschwenken.

    Da kann man sich es aussuchen-entweder es mit einer 2er Figur auflösen und bei 4/4 bleiben oder den Weg über ein 3/4 Takt gehen ;)

    2 gegen 3 kommt in der Polyrhythmik am häufigsten vor, habe ich gelernt.

    Das stimmt-hört sich auch vor allem gut an. Vielleicht kannst du uns etwas dazu sagen, wie das war-Das erste Mal 2 gegen 3 zu spielen.


    Nachtrag: Musst mich gerade mal ans Zeichenbrett setzen und mal was aufmalen. 2 gegen 3 ist bei hauptsächlich gespielten 8tel Noten nicht einfach.

    Das Grundraster sind 16tel Triolen. Die haben wir hier nicht. Die muss man sich reinbasteln und genau drauf achten wo die liegen. Ich glaube ich denke aber schon wieder viel zu weit. Das da oben in dem Video ist schon nicht einfach sich das im Kopf klar zu machen. Das ist wirklich nicht einfach-denke ich mal.

    Zumal das nur ein Einblick ins Ganze ist. Man kann das mit jeder Subdivision machen. z.B. die Bassdrum-Figur von Bleed (Meshuggah)

    Hallo

    Dein Video zu dem Thema finde ich Klasse. Unabhängig von dem Song ist es etwas was man sich gut merken sollte.

    Besonders die Zahl drei. Warum die so beliebt ist weiß ich nicht-aber sie hat schon fast was magisches.

    Die Einblendung von einer Notation ist genau richtig. Hab am Anfang gedacht, hoffentlich denkt er dran ;)

    Um diese Gruppierung besser sehen zu können, könnte man es noch etwas anderes notieren. Deine Erklärungen dazu lassen einen aber nicht mit einem Fragezeichen zurück.

    Wir sind Drummer und vom Fach. Diese Besonderheit erkennen wir sofort auf den ersten Blick.

    Die Verbindung direkt zu einem Song aufzuzeigen finde ich super und sehr wichtig:thumbup:

    Tolles Video, auf den Punkt gebracht, gerne wieder.


    Solches Grupping-Dinger mag ich sowieso total gerne. Besonders die Sachen mit drei kommen ein immer wieder vor die Flinte.

    Ist ein Dreierverschieber-danyvet war schneller.

    Die machen einen zu Beginn nen Knoten im Kopf, wenn man den Dreh raus hat kann man damit sehr viel"Dummheiten"anstellen.

    2 gegen 3 ist das aber glaube ich nicht nicht, weil man nicht drei in der Zeit von zwei spielt. Man spielt nur eine Subdivision, nur mit einer Gruppierung von drei Schlägen. Man könnte jetzt vielleicht hingehen und denken, dass man etwas ternäres auf was binären spielt. Also etwas polyrhythmisches? Egal-für mich ist es einfach alles Poly-Gedöns. Spielt man so eine Dreierfigur über mehrere Takte (bei 3 fängt man von vorne an) mit der passenden Betonung, ohne Referenz zur "Time", dann kann sich das nach außen sehr interessant auswirken.

    Obwohl - wenn jetzt jemand schon ewige Zeiten spielt - und kriegt dann hier keinen Punkt - das könnte tatsächlich miese Laune verursachen.

    Diejenigen, die noch nicht so lange dabei sind, können sich entspannt zurück lehnen. Von ihnen erwartet man halt nicht so viel.

    Gut, dass ich im Vorfeld meine miese Laune schon verpulvert habe.

    Ich war selbst nicht mit mir zufrieden, warum sollte es bei euch anders sein? ;)


    Ich glaube bei mir ist das Interesse, zu erfahren, welche Aufnahme zu wem gehört, um einiges größer als, dass mir ein Nullinger die Laune verderben könnte.

    Abgesehen davon hatte ich, außer dem kleinen "Formtief", dennoch verdammt viel Spaß.

    Ich habe zu jeder eurer Aufnahme ein Bild im Kopf. Wie hat Diejenige/Derjenige an ihrem/seinem Set agiert, gekämpft, gearbeitet und/oder einfach nur Spaß gehabt? Hat auch jemand vielleicht sogar kein Spaß gehabt?

    Fragen wie>> Wie habt ihr gespielt? Locker von der Leber weg oder doch verstellt, auf Genauigkeit achtend? Wie sind eure Aufnahmen entstanden? Gibt es da was zu erzählen? Das Voting>Eher ne Bauchentscheidung oder mit einer Schieblehre gemessen?

    Inwieweit stimmt das Endergebnis mit der eigenen Einschätzung überein?

    Hallo

    Falls das PDF dauerhaft für alle zugänglich ist, wäre das ok. Oft sind nach ein paar Jahren die Daten, die irgendwo hinterlegt worden sind nicht mehr abrufbar. Wir, hier und heute, können uns das PDF runterladen, fände es jedoch toll, wenn sich Neuankömmlinge sich die Sachen von "Damals"auch noch anschauen können.

    Ansonsten die ersten zehn ganz vorne fände ich ausreichend. Die Himbeeren nicht vergessen ;)

    Das allerwichtigste ist, es mit Leuten, die den Stil drauf haben, gemeinsam zu spielen. Trockenübungen helfen m.E. nur bedingt. Zumindest habe ich keinen Stil durch irgendwelche Kompendien gelernt, bin dafür aber vielleicht auch nicht akademisch genug veranlagt.

    Da gebe ich dir recht. Das ist dann der nächste Schritt. Nen "King Kong" spielen können ist das Eine. Im Kontext mit anderen Musikern oder nur zu dem Song zu spielen, steht man dann im Wald und findet den Fluss nicht.

    Ich finde aber doch, dass man seinen Stil zu spielen finden kann, auch wenn man "nur" in die Bücher schaut. Durch das was ich geübt habe hat sich auch dahingehend mein Musikgeschmack entwickelt. Ich habe angefangen danach zu suchen, wo man das spielt, was ich auf dem Blatt stehen hatte.

    Damals war das nicht ganz einfach. Bin dann z.B. in einen Jazz-Club gefahren. Im Musik-Unterricht in der Schule hatte ich schon meine Art zu spielen drauf, was ich dort auch umgesetzt habe.

    Ich hatte natürlich auch meinen Musiklehrer. Das beeinflusst einen dann doch enorm. Alles ging dann doch irgendwie Hand in Hand. Auch die kurze Zeit in einer Band war toll und habe einiges mitnehmen können.

    Handwerkzeug lernen und umsetzen lernen-passt in so vielen Dingen.