Eigentlich hatte ich diesen Beitrag in den vorherigen Thread schon angefangen zu schreiben-lasse ihn jetzt aber so wie er ist.
Wie man in dem Zusammenhang auf irgendetwas mit Fünf kommen kann, das ist wirklich interessant und ich kann es mir nur mit dem Wetter erklären.
Hat nichts mit dem Wetter zu tun gehabt. Es ging dabei darum wie erbarmungslos ein Metronom sein kann.
Wollte eigentlich die Quintolen gar nicht zum Objekt der Begierde machen, sondern nur ein Beispiel nennen, wo das Metronom es mir mal so richtig gezeigt hat.
Warum ein 5/4 Takt dennoch einem bei den Quintolen helfen kann. Der Swing-Pattern in einem 5/4 Takt hat jetzt erstmal nichts damit zu tun und hilft da auch nicht weiter.
Bei einer 16tel Quintole teile ich eine 4tel Note in 5 gleiche Schläge. In eine 5/4 Takt tut man das auch, nur das es da eben ein ganzer Takt ist und 4tel Noten sind.
Wenn ich mal an meine Anfangszeit zurück denke, so habe ich oft alles erstmal an den 4tel Noten geübt und es dann später z.B. auf die 16tel Noten transferiert. Kann man doch mit einem 5/4 Takt und den Quintolen auch so machen. Oder?
Sehr interessant. Hast du mal konkrete Beispiele?
Das ist so eine Sache. Da bin ich noch auf der Suche.
Hab aber eins was schon in diese Richtung geht. Ist aber ein Shuffle. Sungazer-Sequence Start Achtung! Nichts für schwache Nerven.
Ich hatte eigentlich nie die Absicht mich wirklich ernsthaft mit Quintolen zu beschäftigen. Obwohl ich die Ungeraden wirklich ein bisschen gut finde
Mir sind sie einfach passiert. Durch einen blöden Fehler.
Und da kommt das ins Spiel was auch schon erwähnt wurde-Wie drücke ich mich an meinem Instrument aus?
Jeder spielt bestimmt einfach nur mal so drauf los. Nur mit einer ungefähre Richtung im Kopf. die man spielen möchte.
Habe ich getan und bin ungewollt bei den Quintolen gelandet.
Habe da nichts gezählt und mir Noten auch noch als 16tel aufgeschrieben-landeten wie vieles andere in der Schublade-wartend darauf wieder auf dem Notenständer zu landen. So war es dann auch und habe es dann einfach stumpf vom Blatt abgespielt
Es klang jetzt nicht schlecht, aber nicht so schön wie ich es in Erinnerung hatte. Hab rumprobiert, aber es wollte einfach nicht.
Irgendwann später hatte ich den Groove wieder und habe es dann schnell auf Handy aufgenommen. Hatte ich da wirklich 5 Schläge pro 4tel gespielt?
Dem war so und ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte. Ich hatte meinen ersten Quintolen-Groove gespielt.
Interessant war, dass ich es erst nur mit diesem Handsatz sauber spielen konnte. Andere Handsätze, auch Singles, waren dann aber doch ganz "schön" ungewohnt. Besonders mit dem Metronom war ich oft nicht einer Meinung.
Mir geht es persönlich jetzt nicht darum ein Stück oder ein Song mit Quintolen zuzunageln. Mir geht es um den Effekt den man beim spielen damit erzeugen kann. Ähnliche Spielmuster finden, die man auch z.B. bei 16tel spielt.
Ist jetzt nur mein persönliches Empfinden, aber ich meine, dass der Quintolen-Shuffle sich ein bisschen so anhört als hätte man einen im Tee.
Hier mal einige YT-Beiträge die ich mir zum Thema Quintolen angeschaut habe.
Shuffle
Quintolen und Co
5er Grooves Ein schönes Zitat aus dem Video "Oh, nooo!" Hatte ich oft im Kopf beim üben mit der Quintessence. Hier sieht man auch schön, wenn er den Whip auf der HiHat spielt. Down und up wechseln sich auf dem Beat ab. Problem kenne ich noch von den 8tel Triolen. Ist am Anfang echt eine Herausforderung.
Eins möchte ich aber noch sagen. Die meiste Zeit am Schlagzeug, verbringe ich allerdings damit, keine Quintolen zu spielen 