Beiträge von Lexikon75

    Ein hoch aufgehängtes Ride hatte ich auch mal. Hab ich mir so abgeschaut (Dennis Chambers) Ein Foto in meiner Galerie zeigt es auch, wie ich es mal hatte.

    Dann ging es Schritt für Schritt tiefer. Jetzt ist es knapp, etwas nach hinten versetzt, über dem ersten Stand-Tom. Dazu nahezu waagerecht.

    Diepold

    David´s Variante auf der linken Seite brauchte mich auf die Idee es Links genau wie rechts zu platzieren. Habe ich aber noch nicht in die Tat umgesetzt.

    Hallo

    Ich bin auch vor nicht allzu langer Zeit angefangen das Open-Handed-Playing als Ergänzung

    Eigentlich nicht mal aus einem bestimmten Grund. Besser gesagt es war vielleicht ein eher ungewöhnlicher Grund. Bei Polyryhthmischen Sachen konnte ich einige Parts mit Links einfach besser spielen. Eben den Part den ich auf der HiHat spielen wollte. Als wechselte ich die Hände.

    Habe dann auch angefangen Grooves auf der HiHat mit Links zu führen. Kurz probiert wie sich ein Ride-Becken auf links anfühlt. Geht, aber wenn es etwas komplexer wird, dann fühlt sich so ein Ride rechts echt verdammt besser an.

    Hab das Thema Ride auf links nicht ganz verworfen und dort ein Crash-Ride hin gehängt.

    Was mir beim hin und her switschen ganz klar auffällt, ist die Tatsache, dass mir mit Links ein bisschen die Ausdauer fehlt.

    Was eventuell auch Thema werden könnte, dass die Körperbalance beim spielen eine kleine Herausforderung werden könnte. Jede gravierende Umstellung, in Bezug auf den Setumbau, birgt in sich eine winzigkleine Herausforderung.

    Herausfinden was am besten funktioniert.

    Da sind 10 cm schnell mal der Grad zwischen total unmöglich und ein bisschen gut.

    Auch wenn das Linke Ride-Becken nur die Nr. 3 ist, hat es schon einige Male den Platz gewechselt.

    Seine Stickhaltung fällt natürlich sofort ins Auge. Die Schlagtechnik aber auch.


    Einfach nur schön. Gitarre, Bass, Schlagzeug und Querflöte. Eine tolle Kombi. Die Querflöte macht es ganz besonders.

    Chris Dave Stil mag ich auch total gerne. Danke für teilen.

    Natürlich kann man jedes Becken miteinander vergleichen.

    Du suchst Literatur die dir deine Meinung bildet. Jeder hat da so sein ganz individuellen Geschmack, den kann dir keine Literatur eintrichtern. Denn hat man und der entwickelt sich.

    Klar können dir Meinung anderer helfen ein Becken zu finden welches ungefähr deinem Geschmack am nächsten kommt. Manchmal greift man auch ins Klo oder gar der eigenen Geschmack ändert sich.

    Es gibt genug Material, wo Becken verglichen werden. Ich persönlich finde es aber gut, wenn man da auf Augenhöhe vergleicht. Da erkennt man auch gut welche Becken in der selben Liga spielen und eventuell auch in die selbe Richtung gehen. Man kann sich auch zu verschiedenen Becken einzelne Meinung einholen und diese miteinander vergleichen, um sich dann ein Bild davon zu machen, welches Becken es schlussendlich werden soll.

    Ich spiele K-Custom und AAX Becken in meinem Set. Brauch beides, weil Beide meinen Geschmack treffen. Habe mich auch von guten Becken getrennt.

    z.B. Zildjian Ping Ride. Tolles Becken, aber nicht so meins. Es wurde mir sozusagen aus den Händen gerissen. Jemand auf Facebook hat in einem Post von mir das Becken auf einem Foto gesehen. Wir unterhielten uns darüber und da fragte er, ob er es kaufen kann. Er bot mir einen Summe an, die nicht mehr verhandelt werde musste. Im nachhinein hatte ich doch kurz ein schlechtes Gewissen. Das Becken war 25 Jahre alt, zwar Top, einem Neuen Becken, ebenbürtig. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung was gebrauchte Becken wert sind. Er war aber so begeistert von dem Becken und er meinte der Preis wäre mehr als angemessen. Sendeadresse war übrigens die Wiener Musikhochschule.

    habe ich erst bemerkt, dass sich diese Frage erst „beantworten“ lässt, wenn man das Hihat kennt.

    Da ist was dran. Ich habe mir neue HiHat-Becken gekauft. Einige Soundbeispiel habe ich mir dazu aus dem Internet rausgesucht. Als ich die dann Zuhause hatte hab ich gemerkt, dass die Soundbeispele ganz nett sind, aber nur ein Teil von dem Becken aufzeigen. Muss zugeben, ich war zuerst enttäuscht. Egal, dann verkaufst du sie einfach wieder.

    Also habe ich mich hingesetzt und die Becken abgeschmeckt. Wie lange es gedauert hat bis die Becken brauchbar waren kann ich zeitlich nicht eingrenzen.

    Irgendwann spielt man sie auf eine Weise, die einem gefällt. Merkt aber auch , dass da noch mehr ist. Meine beiden anderen Becken, kenne ich schon viele Jahre. Da weiß man wie fest man aufs Pedal treten muss, damit sie gut klingen. Geöffnet eröffnen sich noch ganz andere Möglichkeiten. Die Neuen sind relativ schwer. Ganz im Gegensatz z.B. zu meinem 13"ern sind die Schwergewichte etwas träge.

    Fazit:Man muss sich manchmal die Becken schön trinken...hüstel....spielen wollte ich sagen ;)

    Finde das einen sehr coolen/geeigneten Aufbau!

    Den Aufbau an sich finde ich auch cool. Auch die Idee die dahintersteckt ist super.

    Es geht aber auch ums OHP. Die Snare liegt wie vorher am rechten Bein an. Was bei einem Rechtshänder-Schlagzeug für die rechte Hand bei OHP

    optimal ist. in diesem Fall wird die Snare mit links bedient, da die Snare jedoch etwas weiter rechts steht, muss der Arm wie vorher etwas weiter um den Körper rum. Bedeutet doch, dass mein Arm wieder näher am Köper anliegt.

    Wenn ich mir den Setaufbau von Miree mal genau anschaue-eigentlich mehr darauf schaue, wie er spielt, dann macht die Bassdrum auf der linken Seite nicht wirklich Sinn. Er spielt die Bassdrum wie gehabt weiter mit Rechts. Warum lässt er sie da nicht auch stehen? Die HiHat lässt sich mit einer Kabel-HiHat dennoch gut auf der rechten Seite platzieren. Rein theoretisch könnte man sich den Aufwand sparen-es sei denn man möchte die Bassdrum gerade nach vorne ausrichten oder diese eben mit Links spielen.

    Das Hauptproblem was man lösen müsste ist allerdings die Snare-Geschichte. Eng anliegender Arm bedeutet oft, dass bei jeder Drehung des Oberkörpers oder auch der Hüfte, die Snare-Hand gestört wird. Ich spiele mit einer sehr offenen Armhaltung da kann ich drehen wie ein Brummkreisel, da bin ich in der Armhaltung einfach flexibler. Open heißt doch offen. Wenn es allein darum geht, die HiHat nach rechts zu setzten, dann ist der Aufbau ein bisschen gut.

    Wenn es ums offene spielen geht, eher nicht ganz optimal getroffen. Jeder setzt aber auch andere Maßstäbe was das angeht und das habe ich nur versucht mal darzustellen. Wollte damit keinen damit zu nahe treten oder gar bloß stellen. Ich sehe hier ja auch kein Fehler,

    Das ist meine Meinung dazu. Wer sich damit wohlfühlt, dann ist das völlig ok. Jeder sollte so spielen wie es einem beliebt. Ob Setaufbau, Stickhaltung oder was auch immer, man muss sein Weg finden.

    Ich persönlich käme mit dem Set von Miree nicht zurecht. Da könnte ich üben, üben, üben-ich würde damit nicht glücklich werden. Drauf spielen wäre wohl kein Problem, aber meins wird es nie werden. Aber ich bin ja auch ich und kein anderer ;)

    Der Dude


    Ich habe mir jetzt mal dieses Video rausgesucht In Action

    Irgendwie stört mich persönlich etwas an seinem Aufbau. HiHat recht und Bassdrum links ist total in Ordnung.


    Aber!!!


    Jetzt spielt er schon OHP und sitzt wieder mit dem Oberkörper zu HiHat hingedreht. Bedeutet OHP nicht, dass man sich öffnet?

    Ich spiele Cross-Handed offener.

    Alles was links steht, steht übertrieben gesagt "hinter" ihm. Warum???

    Er ist eigentlich eine coole Socke, aber ich habe immer das Gefühl, dass er immer gerade in begriff ist aufzustehen und weg gehen möchte.

    Ist natürlich quatsch. Wenn er aber in die Kamera spricht, dann muss er sich immer ein bisschen nach links drehen.

    Fängt er an zuspielen, dann dreht es sich weg. Ein bisschen weiter und er steht. ;)

    Er macht tolles Entertainment und er kann einen mitreißen. Aber seine Körperhaltung sagt was anderes. Er hat so schöne andere Kamera-Einstellungen, wo man so ziemlich alles von ihm sehen kann. Aber bei der Frontalansicht hat er es um ein µ verbockt.

    Nicht falsch verstehen-er macht jetzt nichts falsch. Er ist ein toller Drummer.

    Aber wenn ich doch schon so ein Aufwand betreibe, dann würde ich das eher anders machen.

    Ach so-Fehler gefunden-ich bin nicht der Dude ^^ Was ich damit sagen möchte. Jeder wie er es mag und das mit Überzeugung.

    Finde seine Idee zu diesem Aufbau durchaus interessant. Aber es geht ja auch um OHP. Und das passt nicht ganz so schön ins Bild, weil ich die Vorteile, die OHP mit sich bringen soll, bei ihm nicht so ganz erkennen kann.

    Aber ein Set-Aufbau ist ja auch was äußerst persönliches, da redet man keinem rein. Die Frage müsste lauten: "Warum machst du es so wie du es machst?" In freudiger Erwartung einer plausiblen Antwort abwartend. Dann die Antwort: "Darum!!" ;)


    Als Maßstab fürs Open-handed-playing habe ich mir Claus Hessler mal auserkoren Claus-OHP

    Für mich war Open-Handed lange Zeit ein absolutes "Rotes Tuch". Ist Vergangenheit-jetzt finde ich es wirklich ein bisschen gut.

    Ich habe mein Set auch ein bisschen danach aufgebaut. Aber mehr in Richtung Symmetrie. Da war mir natürlich Mike Mangini ein bisschen Vorbild.

    Ich mag den Wechsel von rechts auf links. Wobei die Führhand bei mir bei der rechten Hand bleibt.

    Ich finde die Bassdrum am linken Fuß auch sehr spannend, aber als Doppel-Hupe.


    Habe das gefunden

    Shawn Crowder

    Ja, genau. Also Stick war beim Spielen unten und Finger oben drauf.

    Warum ich beim Anblick der Stickhaltung etwas schmunzeln musste dürfte wohl klar sein. Oder? ;) Deine Freundin hat das System gedribbelt


    Steht die Frage welche Vor-und Nachteile Traditional oder Match haben immer noch im Raum?

    Ich hatte doch das Video von Thomas in Beitrag #158 gepostet. Da sagt er eigentlich sehr viel etwas zu dem Thema.

    Würde da gerne einen Aspekt hervorheben. Etwas was dafür sprechen würde. Die Asymmetrie. Habe ich erst nicht verstanden, aber dann hat es doch klick gemacht.

    Es wird da von Kreativität gesprochen. Ich habe es zwar nicht im Zusammenhang Traditional und Match erlebt, aber beim erlernen einer neuen Technik.

    Besser gesagt beim anwenden der selben. Mit der einen Hand spielt man so und mit der anderen Hand eben anders. Dieser Unterschied bewirkt irgendwas. Kann es gar nicht mal genau beschreiben. Aber mir sind viele neue Ideen und Anwendungsmöglichkeiten in den Kopf gekommen.

    Ich habe dadurch einige neue Dinge gelernt. Was ganz klar auffällt, man klingt auf einmal, wenn auch nur minimal, auf der Seite, wo man was verändert hat, ein Hauch anders.

    Nicht zuletzt hat es meine Linke Hand auf ein höheres Level katapultiert. Das was Thomas auch in seinem Video erwähnt. Man bindet die vermeidlich schwächere Hand auch mit ein. Vielleicht sogar ein bisschen mehr als die starke Hand. Die Linke läuft der Rechten ganz klar immer noch hinterher, aber sie humpelt nicht mehr.


    Ich habe dann ein bisschen rumgestöbert und diese Seite hier gefunden. Vielleicht gibt diese ein wenige Licht ins Dunkle.

    Und das argument

    „abwechslung, neuer input, etc, …“

    interessiert mich genauso wenig, wie wenn ich als rechtshänder gitarrist immer wieder mal auf einer linkshänder gitarre übe

    Ich denke, da kann man noch lange drüber diskutieren. Welche der beiden grundlegend verschiedenen Grip-Arten nun die meisten Vorteile mit sich bringt.

    In erster Linie musst du dich dafür begeistern können. Egal für welche. Klar fängt man mit irgendwas an.Aber irgendwann kommt der Punkt wo du dir sagst, so bin ich so schlage ich auch. Ist das selbe wie mit welchem Stil du spielst. Auch innerhalb eines Genres gibt es Unterschiede, jeder ist da immer ein klein wenig sich selbst und vor allen Dingen ein bisschen anderes.

    Ich habe selbst vor 1,5 Jahren grundlegend mit einer neuen Technik angefangen. Auch nach dieser Zeit bin ich noch lange nicht am Ziel. Aber eins hat mich immer motiviert weiter zu machen. Es hat mich, in meinem eigenen Stil zu spielen, bereichert.

    Als ich anfing lief es alles andere als gut.

    Ich habe geflucht, manchmal ein bisschen geweint und bin gedanklich mehr als öfters schreiend ums Haus gelaufen.

    Habe mir gleich zu Anfang-das ist mein Tipp-eine Frist gesetzt. Waren 3 Monate.

    Über diesen Zeitraum habe ich mich intensiv damit beschäftig. Nach 3 Monaten habe ich es zu den Akten gelegt, weil da war nichts. Kein Kribbeln kein verliebt sein.

    Aber ich hatte mich dennoch 3 Monate lang abgerackert und irgendwas ist wohl doch hängen geblieben. Ich habe einer meiner Lieblings HiHat Figuren gespielt und da habe ich ohne es zu ahnen, die von mir verschmähte Technik angewendet. Nur so angetäuscht. Tja, da war er der Funke, der vorher nicht springen wollte. Ab da an hab ich mich wieder richtig rein gehängt-mir viel Material angeschaut und abgeschaut.

    Eins würde ich vielleicht noch anmerken.

    Falls man selbst schon Schlagzeug spielen kann und schon ein gewisses Niveau erreicht hat, versuch das Neue nicht da sofort einzubauen.

    Viel kleiner denken.

    Ist Headroom ein Begriff? Wenn nicht einfach bei YouTube googeln.

    Erst nur mit der jeweiligen Hand anfangen-ganz langsam-Schritt für Schritt.

    Erstmal die Stickhaltung-da gibt es im Traditionel wohl auch noch Unterschiede.

    Tommy Igoe könnte da möglicherweise eine gute Adresse sein.

    Dann natürlich die Grundschlagarten-sind nie verkehrt.

    Wenn es läuft, dann ein Fuß oder die andere Hand hinzu nehmen. Wackelt es noch, dann noch mal zurück.

    Zeitlich kann man schwer einschätzen, wie lange sowas im einzelnen dauert. Würde am Anfang wirklich von sich selbst nicht zu viel erwarten. Alles braucht seine Zeit, die es braucht.

    Seelanne Ich weiß jetzt gar nicht was ich darauf antworten soll. Ich weiß auch nicht wo ich da ansetzen soll.

    Du analysierst zu viel und interpretierst da zu viel rein. Leider passt nicht alles was du da beschreibst.

    Ich mag dein Beitrag aber dennoch. Werde das eine oder andere mal überdenken. Gerade speziell was diese Natürlichkeit der Bewegung angeht. Ein sehr wichtiger Punkt. Die Frage ist, ab welchem Zeitpunkt man sich weiter entwickelt kann. Ganz klar, ein Anfänger sollte sich zu Begin ganz einfach mit den traditionellen Stickhaltungen und Techniken beschäftigen. Die sind bewährt und man tut sich weniger weh. Für einige sind die Bewegungen am Schlagzeug durchaus auch Neuland, für andere, wie vielleicht für mich, sind es nur Dinge, die man in etwas anderer Form schon mal gemacht hat bzw. ständig tut.

    z.B. im Sport>dazu ganz unten ein kleiner Einblick.




    Bei der Haltung nach deinem Foto berühren notwendigerweise maximal die Fingerspitzen von Mittelfinger und Ringfinger den Stick, Der kleine Finger ist bereits komplett draußen Ich bin daher geradezu gezwungen, den Stick mit Zeigefinger und Daumen mehr festzuhalten, da Mittelfinger und Ringfinger mir gar nicht genug halt für den Stick geben. Es bildet sich das sogenannte "Fulcrum of Death", wie es Bill Bachmann nennt.

    Will ich als Gegenmaßnahme aber die Finger mehr unter den Stick bekommen, muss ich die Finger soweit zum Handballen ausdehnen, sodass die Sehnen über das Handgelenk so angespannt werden, dass ich das Handgelenk nicht mehr frei bewegen kann

    Ich weiche nicht von der natürlichen Handgelenksposition ab. Nur der Stick liegt anders in der Hand. Beim Mittelfinger und Ringfinger liegt der Stick im Endfingergelenk-was ich vielleicht vergessen habe, dass der Stick dabei annährend im 45° Winkel zu den Finger steht, also schräg. Der kleine Finger liegt irgendwo zwischen Gelenk und Fingerspitze am Stick an. Ich kann so mein Handgelenk immer noch frei bewegen.

    Den Zeigefinger brauch ich zum festhalten nicht, der führt nur. Das kann man doch auf dem Bild sehen. Würde anders auch gar nicht gehen, weil ich sonst das Handgelenk nach Außen drehen müsste, wenn ich ihn, wie die anderen Finger um den Sticklegen würde. Diese Stickhaltung funktioniert nur so.

    Nehme ich den Zeigefinger weg dann geht der Stick flöten.

    Das Foto ist ein Screenshot aus einem Video. Das ist kein gestelltes Bild. Ich führe da gerade die Bewegung aus. Man könnte es auch als zufälliges Standbild bezeichnen. Das kurze Video habe ich zusammen mit meiner Tochter gemacht. Nur zur Kontrolle, um zu sehen, wie sich das Handgelenk und der Arm beim anziehen des Tempos verhalten. Hier mit Rechts.

    Ich schlage da absichtlich auf eine weiche Unterlage, um so gut wie kein Rebound zu haben. Ich habe eigentlich alles so gut beschrieben wie ich konnte.

    Womit du recht hast ist die Armhaltung, die muss sich zwangsläufig natürlich geringfügig anpassen. Ich spiele so meist aber auch nur auf der HiHat.

    Und die spiele ich in der Regel mit Rechts.

    Die natürliche Handhaltung gewährleistet, dass der Stick gewissermaßen auf allen Fingern ruhen kann, alle Finger haben Kontakt zum Stick. Liegt der Stick auf den letzten drei Fingern, so brauche ich Daumen und Zeigefinger zum Festhalten des Sticks auch gar nicht mehr, dieses dient mir lediglich zum flankieren des Sticks,

    Ist bei mir doch auch nicht anders. Siehe Foto. Jetzt mal Butter bei die Fische. Wie würdest du hier die Position des Sticks in der Hand beschreiben?


    Also entweder hast du sie falsch verstanden oder du machst was falsch. Den Zeigefinger auf dem Stick auszustrecken ist einer der häufigsten Anfängerfehler überhaupt.

    Was verstehst du unter falsch? Es gibt Dinge die macht man trotzdem, auch wenn einem gesagt wird, dass das falsch ist. Weil sie einfach so gut funktionieren. Lasse das jetzt aber mal so stehen-verwirrt eher nur.

    Ich denke aber, dass ich da alles richtig mache. Meine Fingerkuppe liegt jedenfalls nicht auf dem Stick. Da ich German spiele kommt der Zeigefinger nun mal zwangsläufig von oben. Ich habe doch ein Video eingefügt. Meytal spielt da eher American-Grip.

    Stell es in German vor. Ich lege den Zeigefinger nicht um den Stick, sondern lasse ihn einfach locker.

    Jeder Finger hat dabei eine gewisse Grundposition. Sieht eben wie ein leicht gekrümmter ausgestreckter Zeigefinger aus.

    Und dient nur ein wenig als Führung. Bin so viel schneller im Handgelenk und entspannter.

    Habe von einem Video mal Screenshot gemacht und im Anhang hinterlegt.

    Das kommt nämlich von Fanfarenzügen, wo die Snare direkt vorm Bauch hängt.

    Eigentlich nicht ganz.

    Direkt vor dem Bauch gibt es auch. Da trommeln einige aber auch Match. Manchmal sogar mit mehreren Trommeln.

    Da wo es ursprünglich herkommt, hängt die Trommel seitlich schräg am Körper am Bein. So kann der Trommler besser durchs unwegsame Gelände laufen und sich auch mal hinwerfen, wenn es sein muss. Möchte mir gar nicht vorstellen wie das aussieht, wenn dabei die Trommel vom Bauch hängt ;)

    Könnte da auch das Sprichwort "Ins Gras beißen" herkommen?