Beiträge von Lexikon75

    Mit dem Einwurf des 3/4 Taktes wollte ich nur aufzeigen,dass wie in einem 6/8 Takt exakt 6 Achtelnoten vorkommen.Einzieger Unterschied liegt nur in der unterschiedlichen Gewichtung der 8tel.
    Im 6/8 auf jeder 3ten,daher auch die Gemeinsamkeit zu einem 2/4 Takt.In einem 3/4 Takt liegt eine 3er Guppierung der 8tel vor.Würde bei Toto zwar eher auf ein 12/8 Takt setzen,denn da gibt es in den punktierten 4tel auch ne zu zählende 4.Ist aber nur theoretisches Klimbim,denn 6/8 in ja nicht falsch.Je mehr man über solche Dinge nachdenkt hat mal danach eh eine Schleife im Kopf und vermisst zu zuguterletzt noch das Trommeln ;)
    Was in diesem Fall,von Toto,unter eine fachlich Sichtweise nun korrekt ist,übersteigt gerade mein fundiertes Wissen.Warum es nicht auch ein 4/4 Takt getan hätte,kann ich auch nur vermuten.Vereinfacht möglicherweise die Schreibweise.Zumal,dass Toto in anderen Stücken viel mit Ghostnotes arbeitet.Das alles in korrekter triolischer Schreibweise darzustellen,ist aufwendiger und unübersichtlicher.


    Damit mein Beitrag nicht ganz und gar OT ist,würde ich im Punkt Übersichtlichkeit eher auf die "langsamere " Version von Simple man setzen.Man kann die Wichtigen Dinge besser mit einem Blick erfassen und man spart auch noch Papier und Druckertinte :D :rolleyes:
    Zum üben ist die andere Version aber total klasse.Mal eine andere,für mich unbekannte Schreibweise.Durch das Umdenken übersieht man Kleinigkeiten weniger,weil einem die Routine nicht dazwischen funkt.

    Hallo
    Beim lesen des Threads hab ich ehrlich gesagt nur Bahnhof verstanden.Entweder hab ich ein Brett vor dem Kopf oder ein Knoten im Inneren.
    Normaltime und Halftime sind mir schon ein Begriff. Aber die Anwendung in diesem speziellen Fall,wie bei "Simpel Man",ergibt sich bei mir nicht.
    Bei mir war die Benutzung der Halftime immer damit Verknüpft,dass man spezielle Parts in einem Stück besonders,in Bezug auf andere Musik-Instrumente oder Gesang,dadurch hervorhebt,indem man den Drumpart ausdünnt.
    Indem man ganz einfach den Drumpart um die hälfte verlangsamt,jedoch der Puls der gleiche bleibt,erzielt man einen gewissen Effekt.
    Hier ist er bei gezählten 4teln aber doppelt so schnell.Man bedenke,dass die Tempoangaben sich jeweils ausschließlich auf die 4tel beziehen. Was man nun wie zählt hängt zum einem von den Noten ab oder brutal gesagt vom Können der Spielerfigur.


    Beim Shuffel ist der HiHat Pattern bei beiden Versionen ja gleich nur die Bassdrum auf der 1+3 und die Snare auf der 2+4 rutschen im Half Time Shuffel auf die 1 und die 3. Also man zieht bei gleichbleibenden Puls die Notation quasi einfach auseinander,eine Dehnung auf die doppelte Zeit.Bei der Doubletime ergibt sich eine Beschleunigung wie z.B. bei "So Lonely" von "The Police",Puls bleibt gleich.


    Da ich eine Notation in der schnellen Version selten vor Augen habe,zähle ich da 8tel und in der langsamen 4tel.
    Ich gebe zu,dass meine Ausführungen möglicherweise reine Begiffhüpferei sind,aber hier wird auch von Halftimefeeling gesprochen. Sollte das Feeling bei beiden Versionen nicht gleich sein?


    Mal ne allgemeine Frage.Sind Feeling und der zu Grunde liegende Puls nicht zwei voneinander getrennt zu betrachtende Dinge?


    Eine Frage hätte ich noch.In der 121er Version wird unter anderem im 22 Takt eine 16tel Ghostnote gespielt.Wo ist die in der 60er zu finden? Wird da ihre Existenz als 32stel unterdrückt?


    Einen 6/8 kann man auch als 2/4 mit 8el Triolen auslegen

    Ein 3/4 Takt ginge auch mit der dort typischen Gewichtung der Betonung.Ist etwas anders als beim 6/8 Takt.

    Wenn man dann aber Notationen nimmt, wäre es sinnvoll, - wenn vorhanden - die Originale zu nehmen und nicht die eigenen Notations-Experimente, insbesondere bei Stücken, die Notationssmäßig erschöpfend behandelt sind:

    Hallo
    Es geht mir nicht darum die Notation eines Stückes aufzuschreiben,damit man es nachspielen kann.Denn da gibt es,wie du schon sagst,genug Material im Netz zu finden.
    Hab anhand des Aufzugs von dem Stück nur mal zeigen wollen,dass man mit ganz einfachen Sachen tolle und interessante Grooves kreieren kann.Daher ist die Genaue Kopie vom Original gar nicht so wichtig,sondern nur die Art wie und was an dieser Stelle gespielt wird.Da fand ich den Wechsel zw. HiHat und Snare in Verbindung mit der rechten Hand auf dem Ride äußerst interessant.Da werden einfache Triolen gespielt die erst durch die Orchestrierung anfangen zu klingen.Wenn man dieses Sticking als Basis nimmt,so lässt sich vieles daraus machen,man muss seine Kreativität nur mal Flügel geben. Betonung verändern,Snare mal nicht nur aufs 4te und 10te Achtel-Note legen.
    Hell' Kitchen war nur mal eine Anwendung in einem Stück dafür.Hab sowas Ähnliches in meinem Drumpart von DF trommelt auch gemacht.
    Nehme mir deinen Einwand aber zu Herzen und versuche meine Intention etwas genauer zu beschreiben.Das Video verlinke ich auch mit dem passenden Zeitindex.
    Hab mir die Original-Noten mal angeschaut.War verdammt nah dran ;)

    Um mich da mal selbst auf die Finger zu schauen,hat es mich in diesem Jahr weit nach vorne gebracht.Hab eigentlich was die Notenlehre angeht eigentlich nicht viel mehr dazugelernt.Mein Lehrer von damals hat mir die Noten nur so um die Ohren gehauen.Hab aber nie bewusst gelernt damit umzugehen.Beispiel dafür ist das Polygedöns.Jahrelang hab ich es nicht auf die Reihe bekommen und es schließlich seien gelassen.Erst Anfang des Jahres hat mich einer hier im DF erleuchtet.Und was musste ich feststellen.Ich habe das ganze schon Tausendmal gespielt.Nur anders und einfach den Sinn und die Parallelen nicht gesehen.Darum ist gerade die Anwendungmöglichkeiten von einfachen Rudiments so enorm wichtig.Auf dem Pad geübt können die passend am Set in Szene gesetzt ne Bombe zünden.

    Mir ist durchaus bewusst,dass die "alten Hasen" hier ihr eigenes Universum schon fertig gebaut haben.Aber bei einigen fängt es gerade erst an sich zu bilden.Ohne,dass ich in der Lage wäre tiefliegendes Fachwissen zu vermitteln,versuche ich dennoch mal Dinge aufzuzeigen mal kreativer zu denken.Man kann schon mit wenig Mitteln,durchaus mal ein Ferkel fliegen lassen.
    Darum suche ich in Drumparts von Musikstücken genau nach solchen Dingen.Simple Sachen,die jeder Schlagzeuger schnell drauf hat,kreativ umgesetzt einfach nur hammer klingen.Muss,wie in diesem Fall ja kein 12/8 Takt sein.4/4 Takt mit einfachen 8tel in Anlehnung an die dargestellten Orchestrierung,bringt ne Menge Leben ins eigene Spiel.
    So jetzt hab ich mal wieder viel zuviel erzählt und alle Klarheiten beseitigt. :whistling:


    Ein paar Takte aus Hell´s kitchen von Dream Theater,die simpel,aber sehr interessant sind.
    Herausgehört von einer Coverversion.Zeitindex 0:40 min.Link dazu unten.
    Notation kann vom Original abweichen,ist aber nicht so wichtig. Einfach zu spielende Noten,die durch ihre Orchestrierung zu einem sehr schönen und interessanten Groove werden (Takt 1-3)





    [code][]





    Drum Cover | Dream Theater - Hell's Kitchen

    ....jetzt kommst du mit 6 toms daher.....macht nur so weiter...


    Eigentlich brauche ich nur drei Toms.Meine Haupttoms 10",12" und 16" sind mit den gleichen Fellen bestückt und sind aufeinander abgestimmt.Die habe ich bewusst sehr nahe bei mir positioniert.Diese 3 benutze ich am meisten.


    Alle anderen sind mit ganz unterschiedlichen Fellen bezogen,damit ich bestimmte Effekte und Klänge in mein Wirken einbringen kann. Also purer Luxus.



    Daher mein Fazit in Bezug auf die Ausgangsfrage: 10",12" und 16" wäre meine Wahl für eine Komplett Lösung bei einer Erweiterung nach links.


    Die 13" Tom habe ich natürlich nicht vergessen.Damit diese auch noch ihre Bestimmung bekommt,gäbe es vielleicht auch noch eine etwas individuellere Lösung.
    Ein Krasser Umbau zu einer Snom wäre natürlich cool. Sehe es immer häufiger in Setups z.B. bei Thomas Lang. Oder eine Überlegung,den Aufbau etwas anders zu gestalten.Ein Tom nach links neben die HiHat.
    Dadurch bleibt der Aufbau kompakt und du kannst deine Orchestrierung etwas interessanter und individueller gestalten.


    Zur Erweiterung nach rechts möchte ich nur soviel sagen. Eine zusätzlich 18" Tom wäre nach meiner Meinung auch denkbar und wenn es dein Geschmack entspricht,so hättest du meinen Segen dafür ;)
    Würde da aber keine 14" Tom nehmen,sondern doch eher auf ein 10" oder 12 " Tom setzen.


    Aber egal für was du dich entscheidest,falsch machen kannst du mit keiner Auswahl etwas. Es muss nur deinem Geschmack,deinem Stil und deiner Kreativität gerecht werden.

    Hallo
    Welchen Rat soll man dir geben,der dir gerecht wird?Ist schwer einzuschätzen. Welche Größen zu dir passen hängt von vielen Faktoren ab.
    1.Musikstil
    2.jonglieren mit Effekten und Sounds> einiges geht nur mit kleineren Größen (ich möchte mein 8" Tom nicht missen)
    3.Spielweise(Technik) kann Auswirkungen haben,ob zwei oben,eins unten oder eins oben,zwei unten,besser ist
    4.modern?>Snom(Tom/Snare-Kombination) Ohne Teppich Tom-Charakter
    5.gleichgroße Toms können ihren Reiz haben>unterschiedliche Stimmung oder Befellung
    6.muss es immer klassisch sein? also von klein nach groß
    7.sich von anderen Drummern inspirieren lassen..mal schauen was die "Großen" unserer Zunft so am Start haben


    Ich bin gerne flexibel..daher hab ich 6 Toms.. Für Unterwegs natürlich ungeeignet.
    Da hab ich früher,zu meiner Bandzeit,das aufgebaut was ich für Sinnvoll gehalten habe. Meist 10",12" 16"

    Hallo


    Ich schwanke noch zwischen einem "WoW" und und Faszination. Das "Wow" dafür,weil du es ehrlich gesagt verdammt gut gespielt hast. Locker,lässig,klanglich gut.
    Vorweg sollte ich noch erwähnen,dass ich das Stück nicht kenne und du der erste bist von dem ich es höre. Hättest du drunter geschrieben,es ist von dir,ich hätte es dir glatt geglaubt :D Aber wir Drummer sind ja ehrlich und geben zu,dass wir da nur was gecovert haben.


    Fasziniert davon bin ich was du spielst. Zum einen,weil ich den Stil sehr gerne mag und zum anderen ich mit meinem Laienhaften Wissen einfach das Geheimnis dieses Stückes nicht richtig erfassen kann und du es ganz lässig aus dem Hut zauberst.Man bedenke,dass ich schon 25 Jahre Schlagzeug spiele und immer noch diese peinlichen Fragen stellen muss. Da das spielerische Niveau hier im DF doch extrem hoch zu seien scheint,bin ich zu der Erkenntnis gekommen,dass ich wohl doch noch ein stümperhafter Anfänger bin ;)


    Daher möge man mir meine vielen Fragen verzeihen,die doch manchmal sehr in Detail gehen und durchaus auch persönlicher Natur sind. Mit persönlich meine ich,individuellen Sitzpositionen,Setaufbau oder daraus resultiere ausgefeilte Schlagtechniken und Bewegungsmuster/Abläufe.


    Möchte davon aber zunächst Abstand nehmen,haben gerade etwas Stress im Märchenland ;( War leider der unfreiwillige Auslöser dafür und habe mit meinen Fauxpas damit einer sehr lieben Person,ich nenne sie hier aus Diskretion-Gründen Schneewittchen,sicherlich sehr weh getan.Ich Esel wusste dummerweise mal wieder von nichts und habe etwas angesprochen was schon mal Kernpunkt einer anderen Sache war.
    Tut mir leid.dass ich an dieser Stelle dein Thread etwas missbrauche.Aber ich denke,so hoffe ich,dass dies hier auch andere lesen,damit sie sehen,dass es mir unendlich leid tut was ich da angerichtet habe. Ich habe mich bei ihr auch schon persönlich entschuldigt. Ich denke auch,dass die Vorkommnisse und die dadurch resultierenden Entscheidungen hier ein großes Loch in unser DF reißen werden. Die Gestaltung von persönlichen Threads die voller Emotionen sind machen ein Forum doch erst lebendig. Das wollte ich nur schnell loswerden,weil es mir doch sehr auf der Seele brannte.


    Daher werde ich dich nicht fragen,warum du barfuß spielst und möchte dich auch nicht drauf hinweisen,dass mir deine Spieltechnik sehr gut gefällt.Kann man übrigens gut beobachten,wenn du auf dem Ride unterwegs bist.Dabei auf die Hand achten. Da dies sehr persönliche Dinge sind möchte ich mich nun ausschließlich auf die knallharten Fakten beschränken ;) Meinen gewöhnungsbedürftigen Sinn für Humor und die dadurch enstehenden Beitrage von mir lasse ich mir nicht nehmen.Aber was rede ich da,einfach weiterlesen wer es sich traut :rolleyes: ;)

    Orchestrierung in Verbindung mit Notation,eins meiner Lieblingsthemen.Bin da kein Experte,meilenweit davon entfernt könnte man sagen.Möglicherweise ein fortgeschrittener Anfänger mit einer gehörigen Portion "Wissensdurst" alles erlernbare zu assimilieren.


    Nun zu den Fakten:
    Springen wir gleich zu Zeitindex 0:40 min. Der Wechsel mit der linken Hand von der HiHat auf die Snare,rechte Hand auf dem Ride. Total simpel,aber macht mächtig was her. Hinterlege die Notation dazu,sofern ich es darf,in den von mir erstellten Thread.
    An dieser Stelle wurde beim genauen hinhören,besonders beim nachtrommeln auf der Schreibtischkante,mein Interesse an diesem Stück geweckt. Die Notation hatte ein triolische Handschrift. Da ich das Stück nicht kenne,also die Noten,bin ich mir allerdings unsicher in welcher Taktart gespielt wird.
    Tippe mal auf 6/8 :huh: oder doch eher 12/8? ?( Ich kenne zwar theoretisch den Sinn und Zweck solcher Takte,aber es rauszuhören ist für mich leider immer noch ein Mysterium. Daher kam ich im weiteren Verlauf des Stückes auch etwas ins Schleudern. Dabei hab ich die ganze Zeit brav mitgezählt,aber irgendwann drifteten unser Ansichten wo denn nun die "1" ist,etwas auseinander. Ändert sich die Taktart zeitweise mal?Wäre bei Dream Theater ja nichts ungewöhnliches.
    Zum Schluss hin waren wir wieder einer Meinung was das Timing angeht.


    Besonders möchte ich noch die "Kuppen-Arbeit"(nenne es einfach mal so) auf den Ride hervorheben. Brillant gespielt und soundmäßig kristallklar herausgearbeitet.
    Dafür ein Lob für die tolle Aufnahmequalität,die über das ganze Stück hinweg,hervorragend ist.

    Besonders fällt auf,dass du nicht nur ein großes Equipment dein eigen nennen kannst,sondern du weißt auch damit umzugehen. Deine Orchestrierung ist durchweg originell,passend und schön anzuhören.
    Um es mal salopp auf den Punkt zu bringen"Du kennst dich in deiner Schießbude gut aus" ;) Da hat jedes Becken mindestens einmal gewackelt :thumbup:


    Abschließend darf eine Bewertung deiner gezeigten Leistung natürlich nicht fehlen. Da ich diese nur einmal abgeben und auch nicht zurück nehmen werde,so gebe ich dir an dieser Stelle die einmalige Gelegenheit und Zeit deine Darbietung noch einmal zu überdenken und zu überarbeiten..............................Okay,dein Schweigen zeigt mir,dass du mit dir und deiner Arbeit zufrieden bist.


    Mein Urteil> Hast du gut gemacht :thumbup: Deine anderen Videos schaue ich mir natürlich auch an.Werde mich da aber zurückhalten und mich kurz fassen>Versprochen


    Liebe Grüße
    Lexi


    Den Link zu dem Thread für die Notation hinterlege ich hier > Sticking Pattern die euch bewegen und schlaflose Nächte bereiten
    Schreibe aber nur das auf was ich mir erhöre,daher kann es vom Original abweichen.Künstlerische Freiheit setze ich mal voraus :rolleyes:

    Wenn die Bassdrum auf 12 Uhr steht und ich sehe auf 10/11 ist mein Fuß trozdem nicht ganz auf dem Pedal sondern nur die Fußspitze ist auf dem Pedal die Verse berüht das peadl nur zur hälfte

    Zwei Möglichkeiten. Entweder drehst du die Bassdrum im Uhrzeigersinn etwas der 1 entgegen oder du hüpfst mit dem Hocker in die entgegengesetzte Richtung.Letzteres zeiht natürlich eine komplette Setup-Änderung,wenn auch nur gering,mit sich,weil dann alles etwas anders zu dir steht.

    vom Winkel her hat mein linker fuß (Hihat) einen anderen Winkel wie mein rechter Fuß.
    bei euch auh so?

    Kommt zwangsläufig,weil jeder Drummer seine HiHat so positioniert,dass er sie gut mit der Hand anspielen kann. Wie sie getreten wird ist dabei erstmal zweitrangig. Da viele Doppelbassdrumpedale benutzen,so wird die HiHat-Fuma etwas weiter nach außen rutschen. Bei der Benutzung einer Doppelfuma,so bei mir,stehen beide Pedale exakt gleich,also im gleichem Winkel. Da meine HiHat links daneben steht wird der Winkel etwas anders sein.Aber wie ich schon erwähnt habe exakt im gleichem Abstand. Da,so wird mir jeder recht geben,wird die Hatahat erheblich weniger im Tretmodus benutzt,daher ist ein optimaler und gleicher Winkel wie die Bassdrumfuß nicht ganz so wichtig.
    Hab mal versucht das Slave-Pedal links neben die HiHat zu stellen. Geht,ist aber nicht schön in der Anwendung.

    Hallo
    Die Fragen aller Fragen. Jeder hat da so seine eigene Meinung und Vorgehensweise.
    Ich gehe da ganz nach dem Motto:" Form follows funktion!"


    Ich für mein teil bin sehr für Symmetrie und gehe da ganz mathematisch vor. Der Mittelpunkt bin ich selber und schaue gerade nach vorne. Ausgehend davon baue ich meine Rumpelkiste um mich herum auf.
    Hab Anfang des Jahres mal wieder alles umgebaut daher mal meine Strukturierte Vorgehensweise.


    Als erstes der Hocker. Drauf setzen und sich wohlfühlen. Hüft-position ist parallel zum Horizont ausgerichtet. Ist die passende höhe gefunden geht mit der Snare weiter.


    Wie jeder nun sich nun vorstellen kann,bilden die Beine (Oberschenkel) ein V. Mir ist dabei wichtig,dass der Winkel rechts wie links gleich ist, wegen einer stabilen Sitzposition.


    Der Abstand,Höhe und Neigungswinkel der Snare möchte ich hier mal nicht beleuchten,da dies individuell und bei jedem anders ausfallen wird. Da wo jetzt meine Füsse stehen kommen die Fumas hin.Bei mir sind es Bassdrumfuma´s.
    HiHat-Fuma steht eine Trittplatte weiter links,aber auf der gleichen Kreisbahn wie die anderen Fussmaschinen.



    Vorher auschecken wie der Abstand am angenehmsten ist. Platzierung ist da,wie bei der Snare,Geschmackssache und ganz individuell. Anmerken möchte ich da aber dennoch.dass es da nach meiner Meinung nur einen kleinen Spielraum gibt der optimal ist. Daher beim auschecken sich etwas zeit nehmen und trocken Übungen mit den Füssen machen,gerne kann auch die Snare dazu mitbenutzt werden,damit es nicht langweilig wird. Wichtig dabei ist,dass man seine persönliche Fumatechnik anwendet. Bei mir sind es 2 1/2. Da wo jetzt die Füsse bisher trocken ihre arbeit verrichtet haben kommen die Fuma´s hin. Bassdrum dran und wir sind fast am Ziel.Hat 2 Tage gedauert bis es soweit war,also Geduld ist der Drumers Tugend :D



    Um es kurz zu machen bilden nun die Beine,die Fuma´s und die Bassdrum eine gerade Linie. Wer nun aufgepasst hat,wird zwangsläufig erkennen,dass die Bassdrum nicht gerade nach vorne ausgerichtet ist,sondern im gleichen Winkel wie meine Beine steht. Ausgehend natürlich davon das die Hüfte parallel nach vorne ausgerichtet ist.Ist bei mir der Fall. Gleiches gilt in der Ausgangsposition auch für den Oberkörper


    Würde ich die Bassdrum gerade nach vorne ausrichten,dann würde ich schräg dazu sitzen,was zu Beginn meine Karriere immer der Fall war.Mag es nicht schräg zum Publikum zu sitzen.Sieht doch so aus als würde ich sie nicht mögen.
    Wie soll es aber auch anders sein,da man sich zu Beginn nach anderen orientiert. Wenn man sich aber davon löst und sein Set ganz natürlich aufbaut,ohne das übliche Klischee im Kopf zu haben,so wird das eigene Set möglicherweise anders aussehen als bisher.


    Aber wer macht sich schon die Mühe und baut sein Set Schritt für Schritt auf bzw. setzt sich nur mit der Snare hin und spielt solange bis es passt.
    Jeder wird mir zustimmen,dass in dieser Phase des Aufbaus sich keiner schräg hinsetzen würde.


    Um deine Frage zu beantworten. Ich sitze so wie ich es beschrieben habe. Was besser ist kann ich nicht beantworten. Ich fühle mich so wohl hinter meiner Rumpelkiste. Da du ja schreibst,dass du mit deinem Setaufbau nicht zufrieden bist,würde ich dir ein "Neuanfang" empfehlen. Lass dir auf jeden Fall Zeit dafür,es wird sich lohnen. Fühlst du dich hinter deinem Set erstmal wohl,wirst du auch mit viel mehr Freude und Motivation dran setzen.




    Irgendwo im DF gibt es ein Thread wo einige ihre Drumsets von oben belichtet haben(ich auch). Da kannst du dir einige Anregungen holen.

    Hallo..
    Man stelle sich mal die Frage wie viele Pesonen benutzen das Schlagzeug?
    Nun stelle man sich vor man geht in den Laden und kauf sich einen Apfel.Wieviele Personen gerade diesen Apfel möglicherweise schon angefasst haben.Desinfizierte ihr den Apfel zuhause auch mit irgendwelchen Mittelchen oder wascht ihr den mit Wasser ab?Wer desinfizieren will,was ich zur Zeit auch befürworten möchte,dann reichen die Kontaktflächen aus.Ansonnsten Einweg Lappen mit etwas Küchenreiniger für alles andere würden meiner Meinung nach ausreichend sein.Ausserdem nimmt man ein Schlagzeug,im Gegensarz zu einem Apfel,auch nicht in den Mund :D :wacko:
    Laut Studien ist auch nicht genau bewiesen,ob sich Viren auch über den Schweiß 1 zu 1 übertragen können.Da ihr,so hoffe ich,ein Mundschutz tragen werdet,so ist die Wahrscheinlichkeit sich darüber anzustecken eher gering.Nach jeder Session gut durchlüften.

    Habe ich einen wesentlich Faktor vergessen?

    Der menschlichen Faktor,also man selbst..
    Würde denbganz klar an die erste Stelle setzen..würde das Handwerkzeug schon erwähnt?Käme ganz klar auf Platz 2..alles andere würde ich auf die nächsten Plätze verteilen.. wobei die Reihenfolge doch eher
    Individuell ist..da alle Faktoren die den Sound beeinflussen sich auch gegenseitig beeinflussen..Ändere ich z.B. die Räumlichkeiten,dann kommen bestimmte Faktoren eher zum tragen..Ein Felltyp klingt in im Proberaum super und lässt sich beliebig stimmen,auf der Bühne funzt er gar nicht..als nächstes müsste man diskutieren,ob wir die Sache aus dem Hörwinkel eines Drummers betrachten oder die aus eines Zuhörers..desweiteren muss klar sein,ob ich mir ein Set zusammen stelle oder bereits eins habe..bem letzteren lässt sich meist nur bedingt bzw. nur durch großen Aufwand die Art der Aufhängung ändern..i mag die Freischwingsysteme überhaupt nicht.bei mir dürfen nur die Becken wackeln.Darum fällt bei mir der Faktor Art der Aufhängung eher flach aus

    Hallo


    Hab mir mal das Video angeschaut..


    am Pad:
    du spielst leider einfach drauf los..nimm bitte ein Metronom und stell dir eine angenehme Geschwindigkeit ein..dann Treppe spielen..Viertel,achtel,triolen,sechzehntel usw. damit du ein Anhaltspunkt hast..bist du mit der Geschwindigkeit sicher kann diese erhöht werden..so schlägst du zwei mit einer Klappe..du trainierst unterschiedliche Geschwindigkeiten und hast gleichzeitig die Notenwerte drauf.Wichtig wie bei allen anderen Dingen beim Schlagzeug spielen auch ist das "laute" mitzählen.


    Das kann man mit einer Hand üben oder mit Beiden.Wobei die Schwache Hand besondere Aufmerksamkeit erfahren sollte..Nicht verwechseln mit tauschen der Führhand,die sollte in dieser Phase bei dir die Rechte sein.Nicht einfach links und rechts tauschen,denn da muss man aufpassen,dass der Schlag auf dem Puls,mit welcher Hand auch immer,auch dort landet.Siehe meine Problematik mit Hihat und Bassdrum.
    Nochmal etwas zu deinem Video.
    Das Pad ist viel zu niedrig.Stell dir vor du sitzt an deiner Snare und willst ein Rimshot setzen.Wird aus dieser Position unmöglich sein ;)


    Als Nächstes würde ich mir die 16tel schlappen und alle Akzentuierungen durch spielen,die dir einfallen..ich hab mir kleine Magnet-Schilder gemacht worauf ich die akzentuierten Noten als Punkte markiert habe.Hab ich mit bei Benny Greb abgeschaut..
    leise Schlage ca. 1cm-laute etwa 40cm(Maßangaben sind Anhaltspunkte)


    Am Set:
    gleiches Spiel,wobei man dort mit der Orchestrierung etwas rumspielen kann..


    schau dir mal das Video von Mr.Lang an>https://www.youtube.com/watch?v=9Xo9rF1scnY
    macht am Set echt ne menge Spaß,besonders Übergange von binär zu ternär sind sehr interessant..


    Schlagtechniken:
    Bin da jetzt kein Experte,aber du spielst nur aus dem Handgelenk.Da ist man,so denke ich,in der maximalen Geschwindigkeit schnell an seiner Grenze.


    Moeller-Technik wäre ne Möglichkeit..
    Ich versuche mich gerade an der Blastbeat-Technik,die Wanja Gröger benutzt.Davon gibt es auch ein Video auf youtube>https://www.youtube.com/watch?v=2RlqvRcbl_4


    Da bin ich aber noch selber am auschecken was die bester Variante ist..


    Da ich selbst kein Profi bin beruhen meine Ausführungen und Erkenntnisse auf eigene Erfahrungen und Dinge die ich mal im Unterricht bei einem Lehrer erlernt habe.Komme damit ganz gut klar und weiß immer auf Anhieb wo beim Schlagzeug Vorne ist :D

    Gibts noch irgendwelche Ideen was ich noch tun könnte? Mittlerweile bin ich echt sowas von gefrustet...wenn man monatelang jeden Tag auf dem Pad und am Drumset übt und richtig merkt, dass überhaupt nix passiert. Jeden Tag wenn ich zum Pad gehe und hoffe, dass es doch nun heute vielleicht mal lockerer oder schneller funktionieren sollte, ist es so als fange ich jeden Tag mit dem gleichen "schlechten" Level wieder von an.

    Hallo
    Ich setze hier mal woanders an. Bewegungsabläufe müssen erlernt werden und zwar nicht nur im Kopf sondern auch der Muskel muss es lernen. Beispiel: Warum zittert ein Muskel,den man vorher nicht so sehr im Auge hatte,wenn man ihn belastet? Hab geglaubt immer,dass es daran liegt,weil die Belastung zu groß ist. Stimmt nur zum Teil. Der Muskel weiß noch gar nicht wie im geschieht. Er muss lernen diesen Bewegungsablauf durchzuführen. Gleiches gilt wenn ein Drummer sein Stöckchen schwingt. Wie viele hier,wird man die Arme und Beine auf traditioneller Art,beim Schlagzeug spielen,trainiert haben. Ein Fuß auf der Bassdrum,der andere auf der HiHat-Fuma,eine Hand auf der HiHat und die andere Hand auf der Snare.
    So weit so gut. Jahre lang hat man so vor sich hin getrommelt. Plötzlich soll die eine Hand oder der andere Fuß das tun was die andere bisher erledigt haben. Klappt meist nur bedingt auf Anhieb. Vorab ganz wichtig klappt etwas nicht sollte man es nicht zusehr mit Gewalt probieren es zu schaffen. Zum einen ist es demotivierend und zum anderen bleibt man an dem Fehler hängen,weil man sich darauf einschießt. Sehe das bei mir oft beim Training. Da breche ich es ab und mache etwas anderes. Man bekommt etwas Abstand und man rebootet sich neu. Wenn man später an die Sache wieder ran geht,ist man etwas relaxter und bereit zu Angriff. Wichtig bei allem was man tut ist,dass man eine solide Basis oder Plattform auf die man sich ausruhen kann. Nutze diese,um einfach rumzublödeln,um einfach mal ein Ferkel fliegen zu lassen. Je mehr man sich angeeignet hat und sein eigen nennen kann je mehr steht einem zu Verfügung.


    Es gibt ne reihe an Möglichkeiten seine schwache Seite zu verbessern.


    1. wie schon oft erwähnt,Seiten tauschen..


    Problem ist dabei ist,dass man die vermeidlich "schwache" Seite schon für etwas spezialisiert hat. Man sieht auch gleich,dass man nicht so gut ist wie mit der "starken" Hand. Der Mensch ist leider ein Gewohnheitstier und man kann schlecht aus seiner bisherigen Spielweise ausbrechen. Da kann vielleicht ein kleiner Trick helfen. Mal eine andere Schlagtechnik oder eine neue Thematik versuchen.


    Thematiken
    -Rudiments und ihre Anwendung (Schwerpunkt Orchestrierungen)
    -Rhythmus Illusionen (Garvin Harrison)
    -Polyrhythmisches Gedöns


    -linear Koordination (Thomas Lang)



    Einfach bei neuen Sachen die "Schwache" Hand mehr tun lassen. So wird diese trainiert ohne in bekannte Muster zu verfallen. Seine Gliedmaßen zu automatisieren ist zwar schick,aber es verleitet einen jedoch immer in alte Gewohnheiten zu verfallen. Dazu mal ein persönliches Beispiel: gespielt werden achtel mit dem rechten und linken Fuß. Also bei mir HiHat links und Bass rechts. Auf den Puls wird die HiHat getreten auf die off´s die Bassdrum.
    Irgendwann stellte ich fest,dass die Bassdrum auf dem Puls lag. Bekam diesen Automatismus nicht richtig in den Griff. Besonders wenn ich im Handsatz etwas komplexere Sachen gespielt habe. Abhilfe kam eigentlich nur durch Zufall.
    Das polyrhythmische Gedöns war es was mich voran gebracht hat.



    Ist,wie vieles hier,natürlich alles nur Theorie,aber ein Versuch mal ausprobiert zu werden.Habe damit für mich persönlich gute Erfahrungen gemacht und gute Fortschritte gemacht meine Schwache Seite zu verbessern.


    Aber mal nur so in den Raum gestellt. Muss die "schwache" Seite genau so gut sein wie die "starke" bzw. das gleiche können?

    Hallo
    Vorweg würde ich klar sagen,dass man als Musiker,egal welches Instrument man sein eigen nennt,seinen ganz individuellen Stil zu spielen sich an eignen sollte. Welchen weg man da nimmt,muss jeder für sich selber finden.
    Sich von anderen Musikern,Gruppen,Stilistiken beeinflussen lassen kann ein weg sein. Lässt man dies zu,so werden die Ideen zur Musik von ganz alleine kommen. Geht ja auch zum größten Teil darum seine eigene Phantasie zu beflügeln.
    Auch nicht soviel drüber nachdenken,was falsch oder richtig ist.Einfach machen. Klar,ist alles auch ein wenig abhängig von ein wenig theoretischem Wissen. z.B. wie baue ich ein Musikstück auf,wie gestallte ich meine Fill-Ins, welchen Stilistik soll das Stück haben,Musik dienlich oder seine eigenen Ferkel fliegen lassen..auch mal dinge nehmen,die man mal gelernt hat >Spieltechniken bewusst machen.


    Aber ganz wichtig ist,dass man in der Gruppe miteinander redet..viele Ideen kommen oft gemeinsam..

    Weiß jetzt zwar nicht worüber ihr euch mal wieder aufregt..aber gut,ist eben so..

    Wer sein Drumset über die Musik stellt, hat was sehr Grundlegendes nicht kapiert. Es geht nicht um Show-off beim Schlagzeugspielen bzw. musizieren. Es geht um Musik. Für den Großteil der Sovial Media Drummer geht es aber um Show off. Nichts anderes. Um Kunst geht es denen definitiv nicht.

    Mir erschließt sich deine Logik in deiner Aussage nicht ganz.Wenn ein Klavierspieler Mozart auf dem Klavier interpretiert stellt er sein Instrument dann auch über die der Musik.Oder ist das dann was anders?
    Das Schlagzeug ist wie jedes andere auch durchaus ein eigenständiges Instrument und kann auch als ein solches angesehen werden. Warum müssen wir Drummer uns immer irgendwas unterordnen?Der Musik?
    Wir machen verdammt nochmal auch Musik oder sehe ich das falsch?Wenn dem so ist,dann höre ich sofort auf und lerne Blockflöte ;)


    Es obliegt jedem so Musik zu machen,wie es im beliebt. Wenn jemand Mozart auf dem Schlagzeug spielen möchte,dann soll er es tun. Wem es nicht gefällt muss es sich ja nicht anhören.
    Es sei denn er stellt sich unter dein Fenster,dann könnte ich deinen Einwand durchaus nachvollziehen :D



    Ich denke,wenn es explizit in einem Video auf YT um ein Drum-cover geht,dann wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch das Schlagzeug im Vordergrund stehen.
    Wenn ich als Schlagzeuger mir ein Song drauf schaufeln möchte,dann werde ich mir gerade solche Videos heraussuchen,die in deinen Augen,nicht sehr Song dienlich zu interpretieren sind.


    Annika Nilles ist eben Schlagzeuglerin und wird,oh wunder,sich und ihr Schlagzeug präsentieren. Das klimpern im Hintergrund dient einzig und allein dafür,dass sich ein Nicht-Schlagzeuger,sollter er mal im Fahrstuhl stecken bleiben,kein Koller bekommt ;)

    Hallo


    Hab dieses Jahr ne Menge lernen dürfen oder anders gesagt Altes neu erkennen lassen.


    Jahre lang hab ich immer wieder den Anlauf gemacht einfache Dinge wie 2 gegen 3 auf den Schirm zu bekommen. Muss gleich dazu sagen,dass meine letzte Unterrichtsstunde bei einem Lehrer knapp über 20 Jahre zurück liegt.
    Hatte so ca 8 Jahre Unterricht. Hab vieles gelernt jedoch,so weiß ich heute,hab ich nie gelehrt hinter die Noten,die ich spielen gelernt habe,zu schauen. Genauer gesagt,habe ich zwar verstanden wie ich es spiele sokll,aber nicht wirklich was.
    Ich habe zum größten Teil nur Handwerkzeug gelernt,aber nicht wie man sie anwendet. In den Jahren danach hab ich mich eigentlich nicht mit viel neuem beschäftigt. Erst als ich vor 4 Jahren meinen Trainerschein machte begann ich auch am Schlagzeug über den Tellerrand zu schauen. "Open handed playing" war so ein Thema,was ich immer umgangen habe. Hab es ausprobiert und hab gefallen dran gefunden. Nehme es als interessante Bereicherung.Hab aber auch festgestellt,dass einiges mit OPH besser funktioniert.
    Anfang des Jahre hab ich dann begonnen mich mit Poly-Gedöns zu beschäftigen,aber das einfachste wollte einfach nicht klappen. 4 gegen 3 war schnell auf die "Haben Seite" gelandet,aber 2 gegen 3 wollte einfach nicht klappen.
    Der Zufall sollte mir den Weg zeigen. Spiele gerne und vieles mit Ghostnotes.
    Gerade kann ja jeder,also hab ich mich mal an die Ungeraden gewagt. Die Triolen. Gespielt mit Ghost mal was anderes. Hab mal so verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Eine Figur,die die ich in der Notation"DF trommelt" benutze,gefiel mir besonders gut.
    Besonders die verschiedenen Orchestrierungen waren schick. Die Erleuchtung kam erst als ich mir die Notation farblich getrennt aufgeschrieben habe.
    Da lachten mich die 8tel in grün und die Triolen in blau verschmitzt von meinem Notenständer an. Hätten sie Worte dafür gefunden,dann hatten sie mir gesagt" Hey,wir sind schon längst da" ;)
    Ein Blick in meine alten Notenbücher lies durchblicken,dass ich das ganze Gedöns immer mal wieder gespielt habe,aber es einfach nicht als solches erkannt habe,weil es in der Notation versteckt war.


    Das war mein "kleiner Hüpfer" in diesem Jahr. Streng genommen bin ich ja schon gehüpft nur der Knoten in meinem Kopf ist weg. Das Phänomen 3 gegen 2 war nun endlich gelöst. Hab nur etwas länger gebraucht.

    Von 32tel Triolen war ja auch nicht die Rede. Sondern von 16tel Triolen. Bzw. 8el Triolen mit einem Halftime auf 138 bpm. Je nach dem ...
    Bei 8el Triolen kommen drei Schläge auf eine Viertel, bei 16tel Triolen 3 Schläge auf eine 8el.

    Die Rede ist ja auch nicht von gespielten 32tel Triolen,sondern von dem Raster,auf dem die normalen 16tel liegen,wenn man drüber spielt ^^
    Die Gefahr,von der wir sprachen,liegt darin,dass man selbst die 16tel Triolen nicht exakt spielt,weil möglicherweise die zu Grunde liegenden 16tel einem das schwimmen beibringen,was natürlich fatal wäre.

    braindead-animal
    Da hat du aber was schönes zusammen getrommelt..besonder schick,wenn du die HiHat aufmachst und sofort ein Splash hinterher schickst(hoffe es ist auch eins)..
    Die Tom´s zu Anfang sind auch schön..hoffe ich darf dir ein kleine Veränderung´s-Variante vorschlagen.
    Der Part wirkt etwas Puls betont,was aber nicht schlimm ist. Betone vielleicht mal die 4te 16tel vor einem ungeraden Puls etwas mehr oder hebe ihn etwas hervor indem du den Schlag auf den Beat etwas dezenter spielst.
    z.B. 2 e und e.
    Ansonsten gefällt mir deine Version sehr gut. Ruhig weg gespielt,aber sehr interessant anzuhören. Der Wechsel von der HiHat aufs Ride kam überraschend wie passend.
    Den Schluss mag ich :thumbup: .
    Würde an der Notation auch nichts ändern,eher an der Orchestrierung. Mehr Splash nach der offenen HiHat ;)