Beiträge von Lexikon75

    Für mich die erste Begegnung mit einer Ride-Becken Armbewegung die zwischen den Achteln auch Sechzehntel hat.


    Beim Schlagzeugspielen mit einer Band sind für mich die Mitmusiker (je nach Güte) die Stütze des Feelings.

    Vieles entsteht einfach,wenn man sich vom Feeling des Songs tragen lässt.Ganz egal um welchen Song es sich nun handeln mag.


    House of the Rising Sun: Sehr interessanter Pattern auf dem Ride/Crash..bin gerade etwas erstaunt,dass ich ihn fast auf Anhieb
    Bei Pattern,wie diesen hier,fange ich in der Regel damit an,ihn vor mich hin zu klatschen..es hilft mir das Feeling des Songs besser zu erfassen,weil ich mich nur darauf konzentrieren muss..indem ich mich davon leiten lasse entsteht auch die Dynamik der einzelnen Schläge,was dann dazu führt,dass automatisch eine Bewegungsmuster entsteht..jetzt ratet welches das ist ;)
    gehe so allerdings bewusst erst seit Anfang des Jahres so vor..gerade,dann wenn der Groove vom Feeling lebt..ok tut er meistens :rolleyes:
    Jetzt besteht die Aufgabe darin es ans Set zu bringen,da hab ich bis vor einem Jahr echt geschludert. Hab ich doch wahrhaftig mit mehr Gefühl auf mein Bein getrommelt als am Set :whistling:
    Was hat sich seit letztem Jahr geändert. Ich spiele jetzt Playalongs,hab endlich das Polygedöns auf die Kette bekommen,mit Taktarten wie 6/8 lauter "Dummheiten" angestellt..und seit Gestern weiß ich nun,dass ich "moellern" kann..
    Was mich zu einer Frage führt:" Ist die Moeller-Technik eine mögliche Konsequenz einer Stilistik,die z.B. in dem Song wie "House of the Rising Sun" zur Anwendung kommt?


    Die Frage,ob man mit erlernen einer Schlagtechnik schneller ans Ziel kommt ließe sich damit beantworten.Schneller bestimmt.Ist es aber für einen selber sinnvoll,weil man so vielleicht seinen eigenen Stil zu finden umgeht?Hat man ihn schon gefunden,dann könnte es jedoch eine weitere Ergänzung im eigenen Repoutoar sein

    Eins musste ich feststellen,egal wie man was spielt,auch wie m_tree selbst nicht weiß,wie seine Technik heißt,sind wir doch verdammt nah beieinander.Je länger man spielt landet man irgendwie doch bei einer Technik,
    die mit Sicherheit einen Namen trägt. Denn ohne es zu wissen,"moeller" ich anscheint doch schon länger.
    Kannte nur den Begriff nicht. Jetzt höre ich den Begriff "Moellertechnik" zum ersten mal und denke "mist die kannst du gar nicht."
    Zumal ich mir Anfang des Jahres gerade eine andere Technik angeeignet habe,die ich total toll finde. Kommt meinem Stil zu spielen sehr entgegen und macht richtig Spaß,wenn sie läuft.Bin nur noch nicht so flott.
    Kenne deren Namen übrigens auch nicht.


    Jetzt hat man auf der einen Seite die Moeller-Technik,mit der man anscheint zum ersten mal Kontakt hat und einem als "Wunderwaffe" vorkommt. Auf der anderen Seite steht man mit seiner vermeintlich "No-Name-Technik" mit der man eigentlich zufrieden ist. Diese Unsicherheit hat mich doch zu sehr beschäftigt und mich um einiges ausgebremst. Wie sagt man so schön:"Der Zweifel ist das Wartezimmer zur Erkenntnis!"
    Mit den Namen der einzelnen Schlagtechniken im Kopf,hab ich mir eigentlich nur selbst ein Brett vor den Kopf genagelt. Mein Stil zu spielen außer acht gelassen.
    Daher finde ich die Worte von m_tree,für mich persönlich,sehr beruhigend ^^ Trifft den Punkt präzise auf dem Kopf




    Ob moellern oder nicht moellern,wer sich frei davon macht,sich hinsetzt und spielt,der kommt mit der Zeit ganz von alleine dahin.
    Sich vielleicht mehr auf den eigenen Stil zu spielen bzw. den man spielen möchte,besinnen,kommt der Sache schon etwas näher und führt schlussendlich zum Ziel.
    Bin gerade geneigt den Gedanken noch weiter spinnen,aber das verkneife ich mir jetzt mal lieber,sonst finde ich mal wieder kein Ende ;)


    Sehe auch gerade,dass ich mit meinem Beitrag etwas aus der Reihe bin. Kommt davon,wenn man zu lange damit wartet die "Post" abzuschicken :rolleyes:


    Also,immer locker bleiben.



    Seelanne danke für deine Ausführungen..hab ich größtenteils verstanden.Dass ich es nicht so richtig nachvollziehen kann liegt wahrscheinlich daran,dass wir im Aufbau unseren Sets so unterschiedlich sind.
    Bilder sagen da doch manchmal mehr als Worte ^^ Auch in Bezug auf Spielweise,Sitzposition und Körperhaltung.
    Meine Arm-Hand-Position sind,rechts wie links,auf der HiHat,wie auch auf der Snare,völlig identisch.Muss den Oberkörper nur zur HiHat drehen.Einzige unterschied ist,dass sie etwas höher ist.
    Da ich beim "cross handed" die "Hölzer" nicht kreuze,so ist die Höhe meiner HiHat so ein Zwischending zw. OPH-Stil und Cross-Stil. Drehe mich aber nur zur HiHat,wenn ich mit beiden Händen drauf spiele,ansonsten bleibt der Oberkörper,wie die Hüfte,nach vorne gerichtet. Egal ob OHP oder Cross.


    Daher kann ich,in Bezug auf die reine Schlagtechnik,auf der HiHat spielen wie auf der Snare.
    Merke gerade das ich anfange zu plappern.Ist aber auch ein interessantes Thema.Hab in den letzten Monaten mehr gelernt,wie in den 25 Jahren davor ;)


    Jetzt zu dem was ich eigentlich erzählen wollte

    Auf dem Ride ist zudem der Winkel zwischen Brust und Arm viel offener. Vielleicht wäre ne Cable-HH rechts eine Möglichkeit...

    Es kam wie es kommen musste,dein Anliegen lies mir keine Ruhe ^^ ..ganz eventuell könnte das eine Lösung sein..kann natürlich nur von mir sprechen..wie immer hab ich mir mal selbst auf die Finger schauen dürfen
    Dazu möchte ich etwas ausholen.
    Wenn ich neue Sachen einübe,wie z.B. koordinatives Gedöns,dann bin ich wirklich geneigt auf meine rechte HiHat(closed) zu gehen.Weiß nicht woran es liegt,aber es geht einfach besser. Mache ich dann doch eher unbewusst.
    Wenn es dann sitzt,kann ich es auch auf die linke Haupt-HiHat übertragen.Was sich aber ganz deutlich zeigt,dass ich "crosshanded" mit mehr Gefühl spielen kann,besonders dann,wenn ich mit Ghostnotes arbeite.
    Die rechte HiHat(closed) ist doch eher fürs Grobe ^^ Kann mit viel mehr Druck spielen und siehe da ich bin sogar etwas schneller. Wobei ich mit schneller eher die Lockerheit mit ins Boot nehmen würde.
    Spiele ich mit meiner "filigraneren" Technik,dann ist es egal. Spiele ich es,wie in dem Video gezeigt,dann geht rechts echt besser. Hab da ehrlich gesagt,vorher nie so drauf geachtet.
    Hab mich jetzt natürlich einfach nur hingesetzt und es ausprobiert und es ging auf Anhieb besser.Wie es mit mehr Training aussieht,weiß ich nicht. Probieren geht ja bekanntlich über studieren.
    HiHat einfach mal auf die Linke setzten und sehen wie es läuft.



    Frage zu dem Video.Ist das jetzt wirklich die Moeller-Technik?


    http://www.youtube.com/watch?v=DaFzjwoRe5Y&t=200s



    Hab mir mal das Original von "Saturday Night" angehört und es eigentlich nur bis zum Schluss angehört,damit ich mir ei Urteil erlauben kann. Ok,ich mag es nicht.
    Eure Interpretation finde ich spannend und läuft gerade in Schleife :thumbup: Mir sind beim durchstöbern ein paar Stellen aufgefallen,die ich echt gut finde. Beleuchte vorerst mal nur zwei,wenn ich darf.Finde den Anfang mit der langsamen Gitarre gar nicht so schlecht,nur der Übergang ist nicht ganz so schick..um es mal laienhaft zu sagen zu spät aufs Gas gegangen..
    Ride-Groove bei 1:55.Dachte erst du hättest dich verspielt,dem war aber nicht so.Weiß noch nicht ganz genau was du da spielst,hört sich gut an,muss bleiben,gerne auch mehr ^^ (mein Defizit im raushören macht sich wieder bemerkbar :rolleyes: )
    Fazit:Je häufiger ich es höre,desto besser gefällt es mir..also schnell,dass "Timing-Problem" angehen,dann wird das eine echt gute Nummer..in dem Sinne..weiter machen :thumbup:

    Das finde ich ein ganz spannendes Thema, wie man mit sowas in Bands umgeht. Kennt bestimmt jeder sowas.

    Hatte in meinem Beitrag auch etwas dazu geschrieben,hab ich aber rausgenommen,weil es ein zu wichtiges Thema ist.
    Würde hier auch zu umfangreich werden..nur eins dazu,manchmal ist es gut nicht nach Perfektion zu streben.
    Die Aussage:Es ist sein Ding,sagt alles,nur weil ich es weiß,bekommt der Musiker ein Gesicht und der Song seinen Charakter..schwer zu verstehen,aber ich kenne die negative Seite davon..
    das zu erklären müsse ich 25 Jahre zurück gehen.
    Es kritisch zu betrachte,dass ist völlig ok.
    In der Band ist man sich dieser Tatsache aber auch bewusst,dass der Leadsänger besser singt,denke ich.

    Vielleicht müssen wir es mal alle mit einem gemeinsamen Click als Übung spielen.


    Fremde Fehler beurteilen wir als Staatsanwälte,die eigenen als Verteidiger ;)


    Ich mag wie ihr zusammenspielt,passt auffällig gut.Hätte jetzt nicht gedacht,dass du erst ein Jahr dabei bist. Finde dein Stil,wie du trommelst,sehr schön..hab heimlich nebenbei die ganz Zeit auf dem Pad mit gedengelt :rolleyes:
    Den Sänger finde ich gar nicht so schlimm,muss der andere Sänger erstmal besser machen :evil: ^^




    Jo,das Timing schwankt doch recht auffällig,dass ist mir sogar aufgefallen. Bin selbst relativ spät mit dem Click angefangen zu üben,daher holpert es jetzt mit mehr,als mit ohne :rolleyes: Darum bin ich mit Tipps in dem Fall etwas sparsam im Umgang.
    Wäre fast eher geneigt euch zu raten einfach laut mitzuzählen,was im Bandkontext natürlich Blödsinn ist. Ein mit wippenden Fuß konnte man bei dem einen oder anderen von euch in Ansätzen sehr gut sehen,wäre ausbaufähig.
    Wer wackelt bekommt den Click aufs Ohr gedrückt ;) Egal wie ihr es umsetzt,das mit dem Timing-Problem bekommt ihr hin. Probleme,dass ihr nicht verdammt gute Musik macht,habt ihr jedenfalls nicht :thumbup:
    Warum ihr erst so wenig "Daumen hoch" habt verstehe ich gar nicht,müsste der nicht glühen? :D


    Eine Frage hätte ich..kann auch sein,dass die Frage schon gestellt und beantwortet wurde. Ich kenne beide Stücke in euren Videos nicht im Detail,daher hab ich keine richtige Bezug zum Original. Versucht ihr am Original dran zubleiben oder macht ihr da lieber euer Ding? Wir ja häufig gesagt:"Meine Interpretation von....."

    Hallo
    Ich denke der klare Unterschied gegenüber vergangenen Tage liegt in der jetzigen Zeit ganz klar in der Schnelllebigkeit.Man will es jetzt und nicht erst Morgen,am besten noch Gestern :D
    Auch die Fülle an Reizen ist so enorm heutzutage,dass es einem schwer fällt bei einer Sache zubleiben.Durch die Medienvielfallt hat man immer wieder neue Flauseln im Kopf und ist Quasie schon gezwungen,die Unterschiedlichsten Sachen auszuprobieren.
    Hab in meiner Ausbildung zu Trainerschein ein Kursthema zu diesem Phänomen gehabt.Dazu gibt es empirisch Studien drüber und Bücher wurden damit auch schon gefüllt.Man ist fast geneigt dafür einen neuen Thread.Wenn alte Hasen sagen,mit Geduld und Spuke wirds schon werden,dann stimmt das durchaus,aber die meisten wollen es nicht hören ;)
    Zu meiner Anfangszeit hatte ich immer Bedenken,dass mir meine Karl May Bücher ausgehen könnten.Heute würde man sich Fragen:"Was sind Bücher?" :rolleyes:

    Worum es mir geht, ist sowas wie hier, beginnt bei 1:30 . Das ist allerdings für meine Verhältnisse schon zwischen 185-190bpm. Hier wird auch gleich klar, dass es sich nicht um gleichmäßig betonte Achtel handelt, sondern der Downbeat betont wird.

    Der Drummer spielt das verdammt kraftvoll.Sehr geprägt von Ausdauer und Schnelligkeit. Würde ich so nicht hinkriegen. Nicht vom Tempo,das wäre noch machbar. Frage ist,ob es sich dann noch so anhört,wie er es spielt und du es gerne hättest.
    Bei dem Tempo wäre es bei mir fast nur aus dem Handgelenk mit Fingermoves möglich. Zwar mit Betonung auf den Downbeat,aber etwas filigraner und eher mit dem Schaft auf die Becken-Schulter. Klingt anders,groovt anders.Daher unter Umständen keine Option und vorsichtig ausgedrückt "indiskutabel".
    Da geht nach meiner Meinung der Weg nur übers schneller werden.Rock ist nun mal Rock und nicht Jazz oder Funk. Da geht kein Weg an der knallharten HiHat-Kante vorbei ^^

    Habe früher zu meiner Bandzeit die gleichen Probleme gehabt.Da hab ich noch nicht mit der Technik wie heute gespielt,sondern,die wie in dem Beispiel-Video. Wenn es nicht ging,dann eben nur 4tel gespielt.
    Wie trainiert man sowas? Würde selbst spielen,wie du schon sagst mit einem Tempo,dass du prima spielen kannst. Wichtig dabei die down and up Bewegung durchführen.Dann Tempo verdoppel für eine bestimmte Zeit,die du selbst festlegst.
    Dann wieder zurück zum Ursprung.
    Beispiel:stell dir 160er Puls ein.Darauf fängst du mit 4tel an>down auf die 1,up auf die 2,down auf die 3,up auf die 4,solange bis das läuft.Dann kurz auf 8tel gehen mit gleichem Bewegungsmuster(down-up im wechsel) bis kurz davor wo es nicht mehr rund zu laufen droht.Dann wieder zurück zum Anfang.Das in Schleife. Wiederholungen nach eigenem ermessen. Wäre so meine Vorgehensweise. Wie sich das auswirkt kann ich nur vermuten. Wünschenswert wäre es,wenn die Sprints immer länger werden.


    Man kann es noch extremer machen,in dem du mit dem Puls runter gehst.Mit 4tel wie gehabt anfängst und dich bis 16tel hocharbeitest.Wenn du magst ruhig auch die Triolen mitnehmen.Das ist aber Geschmackssache und verfälscht möglicherweise das Feeling.

    In der Tat: Da die Handgelenke „schräg“ eingehängt sind und die Sticks bei natürlicher Haltung sodenn auch nicht nach vorne, sondern nach innen zeigen, haben „Über-Kreuz-Spieler“ bei schnellen 16tel auf der HH bzw bei 8tel in hohen Tempi Vorteile gegenüber open-hand-Spielern (ausnahmweise) (Auch zusätzlich deshalb, weil da auch Noch die Arm-Rück-Bewegung so natürlicher ist.)

    Diese Aussage leuchtet mir auf den ersten Blick nicht ganz ein.
    Wenn die HiHat OHP erstmal läuft dürfte es außer,dass es spiegelverkehrt ist,eigentlich kein Unterschied machen. Abstand Links wie Rechts ist bei mir exakt gleich und die Sticks treffen auch gleich auf die HiHat auf.
    Bin mit der Linken noch nicht so schnell und ausdruckstark,wie mit der Rechten,aber vom Bewegungsablauf völlig identisch. Da ist eher das Ding,dass die Linke nicht wie die Rechte zu betrachten ist.
    Wenns ums grooven geht ist die Rechte auf der HiHat ganz klar vorne,aber bei Gradlinigkeit hat bei mir die Linke vorteile. Kann sie laufenlassen wie ein Uhrwerk.Woran das im Detail dran liegt weiß ich nicht ganz genau.
    Habe dazu zwar eine Theorie,aber die ist nicht so wichtig.
    Hat möglicherweise vielleicht etwas damit zu tun,dass ich,als Rechtshänder,mit Links Dart spiele.


    Beim Übergang in den Fill und wieder zur HiHat zurück,gebe ich dir völlig recht.Ich spiele ja auch nur OPH,wenn ich zu einer durchlaufenden HiHat,"Blödsinn" auf den Toms oder Becken machen möchte :D
    Kommt bei mir im "Gefecht" noch recht selten vor,weil ich im Punkt OPH noch in der "Welpenphase" bin ^^

    Es ist dann wohl am ehesten die "Baum'sche Technik". Aber ich werde in Zukunft darüber noch mal mit Lehrern sprechen. Irgendwie wird das sicher mit einer oder mehreren Techniken verwandt sein.


    Letztendlich interessiert das dann auch keinen mehr. Viele Wege führen nach Rom. Wenn das Ergebnis passt und die Umsetzung komfortabel für einen selbst läuft, ist alles ok. Wie mit Traditional vs. Matched Grip ... am Ende interessiert keinen, wie was gespielt wird. Insbesondere den Hörer, der nur das fertige Produkt hört.

    Sage nur Steve Gadd ;)


    Du sagst da was sehr interessantes..Egal welche Technik oder Stockhaltung es nun ist,es muss sich für einen gut anfühlen..Komfortabel und locker sein Ding durchziehen..
    Die Frage,ob man alles richtig macht,führt unweigerlich zu einer Unsicherheit.War bei mir nicht anders,aber ich denke ich habe da mein Ding gefunden.Die Argumente,die m_tree,erwähnt,wie Lockerheit,Präzision und Ausdruckstärke sprechen dafür.Den Speed lasse ich da vorerst mal außen vor,weil ich mit einer anderen Fingertechnik doch schneller bin,allerdings geht das auf kosten der Ausdruckstärke,die mir doch etwas wichtiger ist.
    Es geht in unserem Fall ja um eine durchlaufende HiHat.



    "Trommla" sagt da etwas schönes(hoffe du war es diesmal auch :rolleyes: )

    "kannst du 8tel bei 160 bpm spielen?". Wenn's ging, ok, wenn nicht hat man halt gesagt "Schaff ich nicht". Und dann musste man sich was anderes einfallen lassen, was gut klang.

    Eine Frage kommt bei mir allerdings immer noch auf.Geht hierbei um durchlaufende Noten. Wechsle ich von 8tel zu Triolen ändere ich meinen Bewegungsablauf nicht,sondern behalte ihn bei(up und down wechseln sich auf dem Puls ab)
    Einhändig ist das ja noch ganz ok,aber beidhändig wird es dann doch recht ulkig.Nicht falsch verstehen,es hört sich toll an und macht Laune. Ziehe das,je nach gewähltem Tempo,konsequent durch,bis ich halt bei meinem Maximumspeed ankomme.Stichwort Treppe spielen.
    Wie macht ihr das?

    Die Technik hatte ich mir selbst, ohne Lehrer und direkte Vorbilder, angeeignet. In den Kommentaren nannte sie einmal jemand "sloppy shit" ... das mag sicher auch irgendwie stimmen, aber ich kam damit prima zurecht.

    Deine HiHat Technik war mir in deinen Videos sofort aufgefallen.Hat die einen Namen bzw. ein Link dazu wo man die sich anschauen oder nachlesen kann..
    In deinem Video bist du einfach zu schnell ;)

    Bin selbst gerade am checken welche mir am besten steht..eigentlich vermische ich einige der gängigen Schlagtechniken miteinander bzw.schaue welche am besten passt..was auffällig ist,dass ich immer wieder auf Blastbeat Techniken schiele,egal ob Hand oder Fuß..auch,dass ich den Stick extrem locker in der Hand habe..ist auf der einen Seite ja gut,aber so oft ist mir der Stick,wie in der letzten Zeit,noch nie zu Boden gefallen..dachte schon ich müsste einen Arzt aufsuchen,bis mir auffiel,dass sich der Stick in meiner Hand dreht wie eine Kurbelwelle..sah immer nur die Beschrieftung vorbei "flitzen"

    Nimm alles zurück..wenn Panik einen die Sinne raubt ;)
    Muss daher zu dem Thema,Erfahrungen mit der Qualität von Sonor aus vergangenen Zeiten,auf den Bericht von "tschino" verweisen.


    trommla hoffe du kannst mir noch einmal verzeihen..

    So langsam beschleicht mich das Gefühl ich hab mit meinem Sonor Hilite nur Schrott am Start.Erst wurde gesagt,dass so massive Tom-Halterungen,die damals Standard bei Sonor waren/sind,sich negativ auf das Soundverhaltenauswirken.Ok,dachte ich,mach einen anderen Halter dran.Hab gebohrt,geschweißt und geschraubt.Ist ganz schick geworden und kann die Tom jetzt stufenlos in alle Richtungen einstellen.


    Und jetzt erzählt "trommla" "tschino",dass ihm die Ständer abknicken.Muss ich jetzt Angst haben?Meine beide Snare-Ständere(Force 3000) haben schließlich schon 25 Jahre auf dem Buckel.
    Bin auch gerade panisch in meinen Proberaum geklettert und musste mit Schrecken feststellen,dass mein "Bestes Stück" an einem Sonor-Galgen (Force 3000) hängt.
    Bestimmt reißt meine 25 Jahre alte Fell Kombi auf meinem 8" Tom demnächst oder verliert ihren schönen Klang.HILFE.. Ich hab Angst.. ;)


    Ok..Spass beiseite..kann jetzt nicht feststellen,dass meine Sonor Hardware qualitativ minderwertig ist..Zumal sich meine Enkelin,mit ihrem Gewicht,gerne mal unters Becken klettert.
    Da wackelt nichts und knack hat es auch noch nicht gemacht.
    Muss allerdings zugeben,dass die anderen Beckengalgen alle von Pearl sind.Da hat mich einfach deren praktische Anwendung überzeugt.Besonders die stufenlose Einstellung finde ich gut.Bosonders der Umbau auf gerade war ein Kauf'Argument :?:
    Bei billigeren Ständern(noname) hab ich manchmal den Eindruck,dass die mitbrummen.Gerade dann wenn man z.B. ein Tom an ein Beckenständer klemmen möchte kommt das zum tragen

    Hast du eigentlich mit diesen Lochverstärkungen gute Erfahrungen gemacht? Ich hab zweimal versucht, welche einzubauen, zweimal hat mich das Ergebnis nicht überzeugt. Erstens hielten die Dinger nicht vernünftig, zweitens ist mir das Zeug zu schwer an nem eh schon (durchs Loch) schwingungsbehinderten Fell. Drittens habe ich irgendwo gelesen, dass die Dinger manchmal mitrappeln.

    In diesem Punkt bin ich für selbstklebende Lochverstärker. Da rappelt garantiert nichts..


    Garvin hat bestimmt bei der Auswahl der Bassdrum mit Sicherheit ein Auswahl zum testen da gehabt und hat sich das,was zu ihm passt,genommen.Er spielt ja auch eine 12" Snare nicht ohne Grund.
    Bin daher etwas vorsichtig mit Tipps abgeben in Bezug auf Auswahl von Kesselgrößen..ich selbst spiele eine 20"x16" Bassdrum..kann jetzt nicht sagen,dass die kein Bumms hat.Bestimmt kann ich da noch einiges verbessern in hinblick auf den Sound.In das Lock in meinem Reso kann ich fast mein Kopf durchstecken.Daher ist es auch so extrem wichtig,dass die Blattanzahl(Klopapier als Dämpfung´s Materiel) exakt stimmt ;)


    Wenn ich aus der Ferne entscheiden müsste,welche Tiefe ich wählen sollte,dann würde ich,als Ergänzung zu den Tipps hier aus dem DF",im Netzt einige Hörbeispiele zu meiner endgültigen Entscheidung zu rate ziehen.
    Ansonsten geht nichts über selbst "Fuß anlegen".

    Vielleicht in unserem Fall völlig OT. Aber möglicherweise hat jemand auch schon mal in diese Richtung Überlegungen angestellt.Gehe jetzt auch mal von dem Standpunkt aus,dass die Schlagtechnik kein Thema ist und es nur noch auf den Ausbau der Geschwindigkeit geht.
    Meine Frage die sich immer gestellt hat: Warum man schnelle Bewegungen nicht über einen längeren Zeitraum durchführen kann.
    Hier müssen wir mal klären,wie ein Muskel überhaupt aufgebaut ist:Es gibt 3 Typen von Muskeln
    http://www.sportunterricht.de/lksport/fasertyp1.html

    Sage jetzt schon mal,dass ich kein Experte auf dem Gebiet bin.Aber ich verstehe das so,dass wir uns in unserm Fall in dem Bereich der Typ 1 und 2 Muskelfasern befinden,besser wäre der Bereich der Typ 2 Muskeln.
    Die Sache ist nun wie ich genau diese trainiere. Klar,ich muss sie ansprechen. Hab da im speziellen jetzt keine Beispiele für Drummer finden können.(gibt es bestimmt). Hab mir deshalb mal angeschaut wie Sprinter trainieren.
    Klar werden sie speziell ihre Distanz trainieren,aber aber ein Begriff der immer wieder genannt wurde war Intervall-Training. Genau darauf wollte ich hinaus. Das Intervall-Training
    Wie ich das nun aufs Schlagzeug spielen umsetze wäre nun zu überlegen.
    Kurze Sprints bis an die Maximalgeschwindigkeit könnten eine Möglichkeit sein,auch Antritte(Starts) wären etwas,was man üben könnte. Wie ein Übungsplan jetzt im Detail aussehen könnte müsste man sich selbst erarbeiten oder wenn es sowas gibt,schauen wie die "Profis" es machen.
    Falls ich hier etwas total abwegiges angerissen haben sollte,möge man mir es verzeihen. Ich für mein Teil werde darauf mal ein Auge riskieren ;)


    Eine Sache was auch immer Thema war,ist eine Stabile Körperhaltung. Speziell die Rumpf-Muskulatur war etwas,was immer im Trainingsplan mit aufgeführt wurde. Stichwort Tiefenmuskulatur. Das aber nur am Rande erwähnt.



    Der versprochene Link zum Thema Gehin-Muskel-Kollaps.Sehr Laienhaft dargestellt,aber so konnte ich mir das wissenschaftlich fundierte Wort,besser vorstellen.
    http://www.drummerforum.de/for…sich-vor.html#post1263472



    Naja,wollen wir doch mal hoffen,dass der TS,in Bezug auf die bpm Angabe,nicht doch was anderes gemeint hat ;) ;) (extra mal 2 Emojis gesetzt,damit ein jeder erkennt,dass es Scherz gemeint ist)

    Gleichlaute Achtel sind für einen Anfänger sehr schwer und führen leicht zu verkrampftem Spiel

    Dieser Meinung schließe ich mich an..bei einer gleichmäßigen Bewegung ohne,dass der Muskel Zeit hat sich zu entspannen,kommt es irgendwann unweigerlich dazu,dass es es "wackelt" und schlimmstenfalls zu einer Blockade kommt.Blöd aber die Natur hat es so eingerichtet.Um dies zu umgehen können wir entweder mit dem Kopf durch die Wand und so lange trainieren,dass die Holzhammermethode Erfolg hat.Oder man bedient sich einer der Schlag-Techniken,die uns erlauben den Kampf aus dem Weg zu gehen.Welche das nun ist,hängt davon ab,mit welcher Dynamik ich die HiHat spielen möchte.
    Ein Aspekt wurde allerdings noch nicht beleuchtet.Wie sitzt unser TS zu seiner HiHat?Ergonomitrie ist der erste Schritt den man sich anschauen sollte.


    Seelanne beschreibt das,wie ich finde,ganz gut und ausführlich