Beiträge von Lexikon75

    Hallo
    Ist immer schwer einen passenden Ratschlag abzugeben,der sinnvoll ist. Daher erzähle ich mal davon was ich zu meiner Anfänger-Zeit getan habe. Ich bin mit 14 Jahren angefangen Schlagzeug zu spielen.Mein erstes Drumset war ein Dixon Anfänger-Schlagzeug. Sound und Qualitat eher unteres Segment.Becken,naja sie sahen so aus wie welche.
    Als erstes Investition hab ich mir neue hochwertig Felle drauf gemacht. Mit ein paar Tricks bekam ich einen annehmbaren Sound hin.Als nächstes kam ein neuer Snareständer und eine HiHat-Maschine dazu.Bald wurde auch das Bassdrumpedal getascht.Alles aus der Force 3000 Serie. Ein neues Ride-Becken musste her. Da dieses auf dem Ständer vom Dixon-Set immer drohte um zufallen war ein neuer Beckenständer von Nöten. Auch diese brauch sich nicht zu verstecken und trägt heute mein China ohne mit der Wimper zu zucken.
    Den Snareständer benutze ich heute noch.Hab meine Snare noch nie wackel gesehen. Ist eine Investition für die Ewigkeit.
    Auch die HiHat-Becken zu meiner Rechten(closed HiHat) stammt auch aus dieser Zeit. Bis ich zu meinem Hilite kam hatte ich so,außer dem Shellset,alles ausgetauscht. Beim Kauf eines komplett-Sets geht man immer ein Kompromiss ein.Es sei den man kauft Highend. Wenn man eine ordentliche Basis hat,dann kann man durchaus mal den Schritt wagen,in den Laden gehen und sich ein Shellset gönnen.Ich hatte das Glück,dass ich die Chance bekam an meine Rumpelkiste zu kommen. Fast die komplette Hardware von meinem ersten Set habe ich in mein Hilite integriert. Ich sitze übrigens heute noch immer auf dem selben Hocker. Musste zwar schon das Oberteil an die Spindel festschweißen,aber umgefallen ist er noch nie. Meine Enkelin(3) klettert sogar selber drauf.Ein Indiz für Qualität? ;)


    Jeder hat da aber so seine eigene Philosophie. Ich denke,dass eine qualitativ hochwertige Basis in der Anschaffung,in deinem Fall möglicherweise eine gute Wahl wäre.
    Fasse die Komponenten,die ich als Grundlegend erachte mal zusammen. Bassdrumpedal,HiHat-Maschine,Snare-Ständer,Becken-Ständer. Dazu würde ich auch die Grundausstattung der Becken zählen>HiHat,Ride und Crash. Unter Umständen kann man auch die Snare separat betrachten.


    Weihnachten steht vor der Tür,da wäre ein Snareständer vielleicht nicht so glücklich. Ein neues Becken vielleicht?!
    Auch mal den Nachwuchs ausspionieren.Hat er schon mal eigene Wünsche geäußert?Möglicherweise hat er ja selbst schon eine Vorstellung was ihm gefallen könnte. Ist oft ein besserer Weg eine Entscheidung zu treffen als ein Rat von uns einzuholen.Nicht denken wir würden dir nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich bin immer wieder erstaunt welche Auffassungsgabe kleine Menschen haben.Die haben eine genau Vorstellung was sie wollen.
    Bei einem passenden Geschenk gehe ich klar mit meinem Vorredner konform.

    Gibt aber auch genug Blasmusikbands mit Gesang. PS Reloaded zum Beispiel reisst richtig die Hütte ab:

    Da hab ich doch gleich mal ne Frage zu. Ab etwa 8:30 min spielt der Saxonist ein kleines "Solo". Spielt der Drummer da in der"Half-Time"? Nimmt quasi Tempo raus,um die Betonung aufs Solo zu legen.

    Wowwowwow kann ich nur sagen. Tolle Wohnung :D Sitzt ihr alle in einer Wohnung/Haus?


    Wart ihr früher in Schule gut in Mathe? Denn nur so kann ich mir erklären,warum ich nicht gleich,oben rechts,auf Kreuz gedrückt habe,weil mir euer Musik komischerweise echt gut gefällt.



    Die Erklärung:
    Bin eigentlich nicht so für Blasmusik und Sportfreunde Stiller geht in meinen Augen mal sowas von gar nicht. Dann kommt ihr daher!! Kombiniert Blasen mit geschmackloser Musik und mach was tolles draus.
    Minus mal Minus ergibt ja bekanntlich Plus.Was mal wieder zeigt,dass Mathe doch wichtig im späteren Leben ist.




    Aber mal was anderes.Ist der Drummer irgendwie unterfordert? Fernsehen während einer Probe? :evil: Geht ja mal sowas von gar nicht!! ;)


    Das Green Day-Cover gefällt mir besonders gut. Seid ihr alle Allrounder? Mal sitzt der eine an den Drums mal ein anderer.

    Da muss ich nochmal nachhaken.Hoffe ich hab es jetzt mal richtig verstanden. Dieses Zeichen kenne ich etwas anders,wenn ich Drum Chats sehe. Ist also eine andere Variante. Sitze jetzt auch mal wieder über eine Stunde vor dem PC und versuche das in mein Kopf auf die Reihe zu bekommen.


    Mal einiges was ich mir zum Verständnis angeschaut habe.




    Die Theorie:
    http://www.musikzeit.de/theorie/wiederholungen.php



    Interessante Video-Reihe dazu: https://www.youtube.com/watch?v=XVaKNyLtFao


    Wir sind ja Drummer :D
    Andi Rohde hat in seiner Videos zu den Drum Charts etwas: https://www.youtube.com/watch?v=JgjJDB-tqBc&t=440s> daher kannte ich das D.S. Zeichen


    Liebe Grüße
    Euer Lexikon

    Hallo
    Das sieht wie eine Eigenkreation aus.Zwei Dollarzeichen übereinander gelegt. Vielleicht gab es nichts passendes in der Notation-Software. Möglicherweise bin ich auch im Irrtum und es gibt es wirklich. Ein Notenschlüssel kann es ja nicht sein,weil es mitten im Takt ist.

    Gestern hatte ich die gefederten Beine meines Floortoms dann auch endlich durch ungefederte ausgetauscht. Gerade tiefe Floortoms haben ja oft das Problem mit sehr langem Sustain und da ist eine gefederte Aufstellung nicht gerade hilfreich. Ein anderer "Hack" zum Verkürzen des Sustains ist ja z.B., das Tom mit Gewichten zu bestücken.
    Warum der ganze Aufwand? Besonders auf Toms taugt mir eine direkte Dämpfung der Felle einfach überhaupt nicht. Auch bei Bassdrum und Snare nutze ich Dämpfung nur sehr wohl dosiert ...

    Jetzt hätte ich das hier total übersehen.Möge es mir verziehen werden.
    Spreche da kurz mal die Art der Gratung an.Kleine Toms bis etwa 12" mit Spitzer Gratung.Größen darüber mit runder.Rund weiger Obertöne,dafür mehr Bauch.Auch die Spitze Gratung kann noch etwas abgestuft werden.Spitz mit und ohne Gegenschliff.War auch mal Thema in einem Thread über ein Drumset.Da wurde auch die Wahl der Holzart variiert.

    Funktioniert das mit der Tuning App? Hab selbst den Tune-Bot am start


    Welche Intervalle am sinnvollsten ist hängt möglicherweise auch davon ab wie viele Toms man hat.


    Deine Werte sind wahrscheinlich der Fundamental Pitch. Auf meiner Hauptseite hab ich obere und untere Stimmung in Werten festgehalten.Bin da aber etwas von der Tune-Bot Vorgabe abgewichen,da es doch sehr davon abhängt,welche Felle man nutzt. Oft sind Top und Buttom die gleichen bzw. Anzahl der Lagen sind gleich. Auswirkung auf die Auswahl der Stimmung hat es auch,ob man bei allen Toms die gleiche Fellsorte benutzt oder auch da eigene Wege geht.
    Daher ist es vielleicht zum besseren vergleichen besser,wenn ich bei mir mal den Fundamental Pitch Wert angebe.


    Deine Werte sind aber verdammt nah an den meinigen dran,daher würde ich mal sagen,dass du da alles richtig gemacht hast :D


    Gerade beim 16er sind wir nahezu gleich. Beim Stimmen bin ich bei dem 10er und dem 16er angefangen und hab dann die Toms dazwischen gestimmt. Daher könnte es nahe liegen,dass es vielleicht sinnvoll ist bei der größten Tom anzufangen und dann die Abstände nach oben festlegen. Würde man oben jetzt nur eine Tom haben z.B. eine 12er,dann wäre ein anderer Abstand der Stimmung,anders wie bei dir,besser.

    Dann indirekt ist für mich ganz einfach: Bassdrum-Platzierungen in einem Ostinato der rechten Hand sind eine Koordinationsübung, egal, welche Unterteilung. Und eine Koordinationsübung schärft meine
    Koordination auch für alle weiteren koordinatorischen Herausforderungen, auch in "banaleren" 16tel-Situationen . Dasselbe kann man auch über alle möglichen weiteren Aspekte sagen, die man da
    herausziehen kann.

    Jeep,die Koordination ist dabei wohl das Hauptaugenmerk.Könnte mir auch vorstellen,dass es durchaus auch Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit,in Verbindung mit mehr Ausdauer,haben könnte.
    Rede jetzt von der Ausdauer im Kopf.Nehme da auch immer gerne ein viel banaleres Beispiel. Der Cube,auch Zauberwürfel genannt,ist eine kleine Schwäche,der ich vor ein paar Jahren erlegen bin.
    Konzentrationsfähigkeit hat sich erhöht und man ist in der Lage sich länger mit Dingen zu beschäftigen.

    Kleien Randbemerkung:Es ist nie zu spät mit cuben anzufangen,man bedenke ich war da schon"Der Großvater". Bin zwar kein Speedcuber,Bestzeit liegt bei 45sec,aber es macht nicht nur Spaß sich damit zu beschäftigen,sondern mit seinen Mitmenschen damit Schabernack zu treiben. Man nehme ein Cube und stelle ihn unbemerkt bei einer Hochzeit ungelöst auf den Tisch. Dauert nicht lange,dann drehen die ersten dran. Jetzt wirds lustig. Wenn keiner hinschaut,schnell den Würfel lösen und wieder hinstellen.Wenn sich die erste Aufregung gelegt hat,dann das Spiel wieder von vorne. Die Hochzeit war bestimmt teuer,aber die Blicke der Gäste einfach unbezahlbar. War noch Wochen später Gesprächsthema Nr.1.



    Ok das war jetzt mal sowas von OT,aber zurück zu dem worauf ich eigentlich hinauswollte. Egal,ob cuben oder das verteilen von Gruppierungen beim Schlagzeug,man hebt seine Runkelrübe auf ein höheres Niveau.
    Außer den bisher genannten Gründen könnte auch ein verbessertes Timing eine resultierendes Indiz dafür sein,dass es durchaus sinnvoll sein kann mal nach etwas "Höherem" zu streben.
    Am wichtigsten sehe ich die verbesserte Ausdauer beim spielen. Eigenständiges üben,Bandproben oder Auftritte könnten unter Umständen,leichter von der Hand gehen.

    Meine Altersklasse 50+ kennt ja mehr oder weniger nur gerade 4/4, eventuell 6/8 und gaaanz evtl. das ganze auch noch geshuffelt. Mit solchen Verschiebungen würde ich vermutlich manch einen Mitmusiker aus der Fassung bringen. Und zwar durchaus nicht nur Amateure.

    Da gebe ich dir völlig recht. Kennt ihr den Drummer von Jan Delay? Hätte da nie auf Jost Nickel getippt. Mein erster Gedanke:Weltklasse-Drummer und spielt bei Jan Delay?
    Zitat:"Anika Nilles (eine seiner Schülerinnen), Marco Minnemann und Benny Greb sind eng mit seinem Namen verbunden – sie alle stehen für wegweisendes, modernes Drumming auf Weltklasse Niveau."
    Habe Jost "Live" in Ibbenbüren gesehen,da hat er Stücke von Delay und ein Freesolo gespielt. Man hätte denken können,da sitzen zwei unterschiedliche Drummer.
    Aber man ist ja vom Fach und schaut Herrn Nickel gaaaanz genau auf die Finger. Auch analytische Untersuchungen Daheim bestätigten meine Annahme. Bei Stücken von Jan erkennt man durchaus,dass der Jost kein Nasenbohrer ist und da etwas unter seinem wirklichem Niveau spielt.
    Da geht es jetzt nicht darum was er spielt,sondern wie er es spielt. Dies sieht und hört man bei allem was er spielt. (Möchte hier aber auch klar stellen,dass Jan Delay ein klasse Musiker ist und gute anspruchsvolle Musik macht)
    Gleiches gilt auch für einen selbst. Es geht ja auch darum wie du dich selbst fühlst. Wohlfühlzone und Flow sind so Dinge,die da eine Rolle spielen. Aber ich denke,dass sind so ein Themen,darüber könnte man Bücher schreiben und würde den Rahmen hier sprengen.
    Übrigens,50+ ist keine Ausrede dafür sich vor Neuen Dingen zu drücken ;)


    So wird das Gehör auch trainierter, und du kannst mehr wagen. Hast du die Dreiergruppen schon mal von verschiedenen Positionen
    aus gestartet? Zum Beispiel einfach mal so bei 2+! Oder bei 4! (Über den Taktstrich ist immer knifflig, find ich (die 1 nicht verlieren!).) Dann lass dein Gehör
    dich führen.

    Indirekt schon.Das gibt das Übungsheft schon vor.Kommt auch drauf an,ob man die Dreiergruppen über einen Takt hinausspielt oder nach jedem Takt wieder von vorne anfängt.Hab da schon alles durch.Auch Varianten mit der Bassdrum zusammen z.B. die Bassdrum auf jeden Akzent in der rechten Hand legen,den Akzent in die Bassdrum oder nach jeden Akzent auf die Hupe treten.
    Zähle auch jetzt nur noch den Puls bzw. als Variante mit dem "Chid" Laut nach Benny Greb. Ist zuerst wirklich etwas befremdlich,aber ohne da jetzt wirklich eine Erklärung für zu haben,ist es irgendwie witzig,weil zunächst gar nichts klappt.
    Wenn es dann läuft fühlt es sich total cool an. Das Gefühl lässt sich schwer in Worte fassen."Freier" würde mir dazu einfallen.Einfach mal ausprobieren und langsames Tempo wählen.Gerade bei Akzentuierung ist man geneigt den Akzent zu zählen.
    Was aber noch viel interessanter daran ist,dass man mit dieser Zählweise sehr gut in eine andere Thematik einsteigen kann. Rhythmische Illusionen erzeugen. Ich denke,dass ist die Variante,die du wahrscheinlich meinst. Da bin ich noch ganz am Anfang. Bisher nur mal reingeschnuppert und mit ganz einfachen Dingen begonnen. Bin mir da aber noch nicht ganz einig,ob es auch sinnvoll ist,den gezählten Puls,vom Metronom weg, mit dem verschobenen Drumpart,auch zu verschieben.


    Ups!!Hab ich wirklich wieder soviel geschrieben. Sieht man erst,wenn es online ist :rolleyes:



    Oder lohnt es sich trotzdem allgemein ein Traningspad zu kaufen obwohl man die ganze zeit auf den e-Schlagzeug spielen kann?

    Kann durchaus Sinnvoll sein..Üben von Grundlagen und Bewegungsabläufe/Schlagtechniken lassen sich Meiner Meinung nach besser am Pad realisieren. Nicht weil es rein technisch dort am besten geht,sondern eher das man unter anderem weniger abgelenkt ist.
    Ein weiterer Vorteil ist,dass man es überall machen kann.Küche,im Wohnzimmer,im Bett,im Freien,wo auch immer.Nicht zu vergessen,funktioniert auch bei Stomausfall :rolleyes:
    Kostet nicht viel und ist eine sinnvolle Ergänzung,egal ob E oder A.

    An der Positionierung muss ich noch feilen

    Glückwunsch zu deinem Drumset. Zur Positionierung gibt es hier im DF genug Anschauungsmaterial in Form von Bildern und Diskussionen.


    In Bildern: Birdseye views - Eure Sets aus der Vogelperspektive



    Eine aktuelle Diskussion´s-Runde: wie sitzt ihr?
    Nanü,warum ausgerechnet meine Beiträge verlinkt sind kann doch nur ein Zufall sein :rolleyes:
    Schau dir einfach mal einige Bilder an oder lese dich hier ein wenig rein. Inspiration findest du hier genug,auch zu anderen Dingen.


    Würde aber erstmal vorschlagen,dass du dich dransetzt und deiner Euphorie freien Lauf lässt. Wie du was wie aufbaust auf später schieben.


    Ich sehe gerade,dass der Hocker ja schon mal auf der richtigen Seite steht ;) :D
    Dann kann es ja losgehen und viel Spaß dabei :thumbup:

    Hallo
    Herzlich willkommen ich im Forum.
    Kann zur Qualität nur etwas zum Sonor sagen. Hatte von der Serie mal die Snare. Kann nichts negatives über Hardware oder Klang sagen.
    Aber das Baujahr von 20010 kommt mir etwas komisch vor. Bin jetzt kein Sonor Experte,aber war das Force 3007 nicht ein paar Jahre früher am Start?


    Würde auf Grund der Kesselgrößen aber eher zum Gretsch tendieren. Gute Abstufungen und ein Tom mehr kann nie schaden ;)
    Bei den Becken müsste man schauen,ob sie dir gefallen. Ist das Splash wirklich 15"?

    Meine Idee oder Vorgabe war es, das Pattern der rechten Hand nicht zu verändern, aber anderes zu variieren. Das Pattern kannst du entweder als Gruppe von 5 16teln sehen oder als eine Quintolengruppe. Schläge 1, 3 und 4
    werden gespielt, 2 und 5 sind Pause, sozusagen.


    Du kannst auch insgesamt die ganze Aufnahme entweder als 4/4 sehen bzw. hören – dann wären es darübergespielte, polymetrisch verschiebende 5er-Gruppen – oder als tatsächliche quintolische Unterteilung, wobei dann
    der letzte Part eine rhythmische Modulation wäre.

    Hoffe,dass ich das vom Grundgedanken her verstanden habe. Gruppe von 5 Schlägen über 16tel in einem 4/4 Takt gelegt.
    Da liegt leider mein Problem,habe solche Figuren noch nicht so oft vor Augen gehabt,daher meine Affinität zur Notation des gespielten. Wiederholt man dieses immer wieder,also man hat die Noten öfters vor Augen und auch gespielt,dann hat man ein Muster im Kopf. Beispiel: Akzentverteilung in Dreiergruppen.Geht relativ flott von der Hand.160 hab ich mal auf dem Metronom gehabt(hört sich da oben aber nicht schön an,89 ist schick :rolleyes: )


    Übers hören zu lernen ist natürlich toll.Würde ich auch gerne können,sozusagen als Ergänzung,wie ich mit Hilfe von Notation lerne.
    Bin jedoch noch ganz am Anfang was diesen Part des Schlagzeug spielens angeht,daher ist mein Gehör noch nicht so drauf konditioniert.Darum auch meine naive Annahme ich hätte irgendwas mit ternärem Gedöns gehört.


    Ohne jetzt gleich aus dem Fenster zu fallen,weil ich mich zu weit hinaus lehne. Aber ein bisschen ist mein Gehör doch schon etwas geschulter als bis noch vor ein paar Monaten.


    Wäre ein interessanter Aspekt mal herauszufinden,ob ich das vor einem Jahr auch so erkannt hätte,dass du uns hier wieder mal was ganz tolles gezaubert hast :thumbup:
    Gebe da auch ganz offen zu.Ich habe nicht greifen können was du da spielst,sondern nur,dass da was nicht ganz mit rechten Dingen zu geht ;)


    Vielleicht könnte man mein ganzes Getexte auch viel kürzer fassen, indem man sich auf Jost Nickels wunderbare Aussage (sinngemäss) beruft: Unterscheide strikt zwischen Üben und Spielen! Übe konsequent
    analytisch und strukturiert, aber spiele konsequent NICHT so

    So ähnlich hab ich das mal von Jojo gehört: Man muss es mal mathematisch geübt haben,damit die Hände und Füsse wissen,wo sie zu welcher Zeit sein müssen..man muss diesen Bereich der Mathematik aber auch verlassen können.
    (Ein sehr interessantes Video in dem er diese Aussage abgibt)
    Kann man sagen,dass er damit meint,dass man es nicht nur spielen kann,sondern es auch fühlt?
    Er nennt da ein Beispiel 2 gegen 3. Nehme mich da mal selbst in die Mangel,kann ich am besten ;) Spiele fast 30 Jahre Schlagzeug und hab erst Anfang des Jahres gelernt 2 gegen 3 zu spielen. Nicht das ich es vorher nie probiert hätte.Hab es nur falsch angepackt und es seien gelassen.Viel Zeit vergeudet,aber wo ich drauf hinauswollte,sind die Übergange zu den einzelnen Stationen,die jeder durchläuft,wenn man etwas neues erlernt. Besonders krass ist es,wie ich finde,wenn man vom bereits erlernten zum bewussten fühlen,vom gespielten,übergeht. Ertappe mich jetzt immer wieder,beim freien "rumdengel",dass ich dieses Polygedöns immer öfter anwende.


    Ich bin leider ein Solodengler,aber doch wissbegierig,wie sich solche Dinge auf das spielen in einer Band und üben von Songs auswirkt.Meine jetzt mit Dingen,die du in dem Video gezeigt hast.

    Hab auch mal weiter umgebaut ...

    Hi
    Hast du dich bewusst für die Position des linken Crash-Becken entschieden? Ich kenne dein Stil zu spielen aus deinen Videos ein wenig,da passte die vorherige Position perfekt dazu..
    Wie ist es jetzt für dich? Hab für die passende Position meiner vorderen Crash-Becken lange gebraucht,bis sie richtig hingen..besonders beim linken war es mir wichtig,nahezu den gleichen Abstand zur linken wie zur rechten Hand zu haben..daher ist mein Splash doch manchmal sehr beengt anzuspielen,zwischen den beiden "Großen"..sehe es sehr oft bei anderen,dass die Haupt-Crash-Becken relativ weit rechts oder links hängen..als ich dein Set zum erstmal gesehen habe,fühlte ich mich fast wie zuhause,zumal wir von der Spielhaltung und Stil sehr viele Gemeinsamkeiten haben..möchte an dieser Stelle aber auch gleich betonen,dass du um einiges besser spielst als ich,wenn nicht sogar noch mehr :D
    Soll jetzt auch keine Bewertung sein,frage nur aus Interesse..


    Liebe Grüße
    Lexi

    lustige Sachen in fünf am Üben ...

    Hallo


    Ich und mein raushören was andere spielen ;(
    Erstmal sehr schick was du da spielst..
    Dann wieder diese peinlichen Fragen :rolleyes:
    Auf dem Ride mit Bass und Snare im wechsel ist bei mir noch alles klar..dann änderst du den Bassdrum-Pattern(ca. 0:20 min)und nimmst die HiHat getreten dazu..änderst du noch was oder nur die Bassdrum..


    Hätte zwar fast gesagt,du wechselst von binär zu ternär ohne den Part in der rechten Hand im Timing zu ändern,aber die Annahme wäre vielleicht zu gewagt..


    Habs leider so mit dazugehörigen Noten,brauche die wie die Luft zum Atmen..ist bei mir aber auch so,wenn ich mich selbst mit dem Handy mal aufnehme,manchmal kann ich echt nicht sagen,was ich da gerade gespielt habe..passiert mir auch,wenn ich mal Freesoleo spiele,hört sich für mich gut an,aber wenn mich jemand fragt was ich spiele,müsste ich passen..ärgere mich dann immer,weil ich es im nachhinein nicht aufschreiben kann..so ein Programm,das die dazugehörige Notation aufschreibt müsste man haben..


    Der Abschluss gefällt mir echt gut

    Mit dem Einwurf des 3/4 Taktes wollte ich nur aufzeigen,dass wie in einem 6/8 Takt exakt 6 Achtelnoten vorkommen.Einzieger Unterschied liegt nur in der unterschiedlichen Gewichtung der 8tel.
    Im 6/8 auf jeder 3ten,daher auch die Gemeinsamkeit zu einem 2/4 Takt.In einem 3/4 Takt liegt eine 3er Guppierung der 8tel vor.Würde bei Toto zwar eher auf ein 12/8 Takt setzen,denn da gibt es in den punktierten 4tel auch ne zu zählende 4.Ist aber nur theoretisches Klimbim,denn 6/8 in ja nicht falsch.Je mehr man über solche Dinge nachdenkt hat mal danach eh eine Schleife im Kopf und vermisst zu zuguterletzt noch das Trommeln ;)
    Was in diesem Fall,von Toto,unter eine fachlich Sichtweise nun korrekt ist,übersteigt gerade mein fundiertes Wissen.Warum es nicht auch ein 4/4 Takt getan hätte,kann ich auch nur vermuten.Vereinfacht möglicherweise die Schreibweise.Zumal,dass Toto in anderen Stücken viel mit Ghostnotes arbeitet.Das alles in korrekter triolischer Schreibweise darzustellen,ist aufwendiger und unübersichtlicher.


    Damit mein Beitrag nicht ganz und gar OT ist,würde ich im Punkt Übersichtlichkeit eher auf die "langsamere " Version von Simple man setzen.Man kann die Wichtigen Dinge besser mit einem Blick erfassen und man spart auch noch Papier und Druckertinte :D :rolleyes:
    Zum üben ist die andere Version aber total klasse.Mal eine andere,für mich unbekannte Schreibweise.Durch das Umdenken übersieht man Kleinigkeiten weniger,weil einem die Routine nicht dazwischen funkt.

    Hallo
    Beim lesen des Threads hab ich ehrlich gesagt nur Bahnhof verstanden.Entweder hab ich ein Brett vor dem Kopf oder ein Knoten im Inneren.
    Normaltime und Halftime sind mir schon ein Begriff. Aber die Anwendung in diesem speziellen Fall,wie bei "Simpel Man",ergibt sich bei mir nicht.
    Bei mir war die Benutzung der Halftime immer damit Verknüpft,dass man spezielle Parts in einem Stück besonders,in Bezug auf andere Musik-Instrumente oder Gesang,dadurch hervorhebt,indem man den Drumpart ausdünnt.
    Indem man ganz einfach den Drumpart um die hälfte verlangsamt,jedoch der Puls der gleiche bleibt,erzielt man einen gewissen Effekt.
    Hier ist er bei gezählten 4teln aber doppelt so schnell.Man bedenke,dass die Tempoangaben sich jeweils ausschließlich auf die 4tel beziehen. Was man nun wie zählt hängt zum einem von den Noten ab oder brutal gesagt vom Können der Spielerfigur.


    Beim Shuffel ist der HiHat Pattern bei beiden Versionen ja gleich nur die Bassdrum auf der 1+3 und die Snare auf der 2+4 rutschen im Half Time Shuffel auf die 1 und die 3. Also man zieht bei gleichbleibenden Puls die Notation quasi einfach auseinander,eine Dehnung auf die doppelte Zeit.Bei der Doubletime ergibt sich eine Beschleunigung wie z.B. bei "So Lonely" von "The Police",Puls bleibt gleich.


    Da ich eine Notation in der schnellen Version selten vor Augen habe,zähle ich da 8tel und in der langsamen 4tel.
    Ich gebe zu,dass meine Ausführungen möglicherweise reine Begiffhüpferei sind,aber hier wird auch von Halftimefeeling gesprochen. Sollte das Feeling bei beiden Versionen nicht gleich sein?


    Mal ne allgemeine Frage.Sind Feeling und der zu Grunde liegende Puls nicht zwei voneinander getrennt zu betrachtende Dinge?


    Eine Frage hätte ich noch.In der 121er Version wird unter anderem im 22 Takt eine 16tel Ghostnote gespielt.Wo ist die in der 60er zu finden? Wird da ihre Existenz als 32stel unterdrückt?


    Einen 6/8 kann man auch als 2/4 mit 8el Triolen auslegen

    Ein 3/4 Takt ginge auch mit der dort typischen Gewichtung der Betonung.Ist etwas anders als beim 6/8 Takt.

    Wenn man dann aber Notationen nimmt, wäre es sinnvoll, - wenn vorhanden - die Originale zu nehmen und nicht die eigenen Notations-Experimente, insbesondere bei Stücken, die Notationssmäßig erschöpfend behandelt sind:

    Hallo
    Es geht mir nicht darum die Notation eines Stückes aufzuschreiben,damit man es nachspielen kann.Denn da gibt es,wie du schon sagst,genug Material im Netz zu finden.
    Hab anhand des Aufzugs von dem Stück nur mal zeigen wollen,dass man mit ganz einfachen Sachen tolle und interessante Grooves kreieren kann.Daher ist die Genaue Kopie vom Original gar nicht so wichtig,sondern nur die Art wie und was an dieser Stelle gespielt wird.Da fand ich den Wechsel zw. HiHat und Snare in Verbindung mit der rechten Hand auf dem Ride äußerst interessant.Da werden einfache Triolen gespielt die erst durch die Orchestrierung anfangen zu klingen.Wenn man dieses Sticking als Basis nimmt,so lässt sich vieles daraus machen,man muss seine Kreativität nur mal Flügel geben. Betonung verändern,Snare mal nicht nur aufs 4te und 10te Achtel-Note legen.
    Hell' Kitchen war nur mal eine Anwendung in einem Stück dafür.Hab sowas Ähnliches in meinem Drumpart von DF trommelt auch gemacht.
    Nehme mir deinen Einwand aber zu Herzen und versuche meine Intention etwas genauer zu beschreiben.Das Video verlinke ich auch mit dem passenden Zeitindex.
    Hab mir die Original-Noten mal angeschaut.War verdammt nah dran ;)

    Um mich da mal selbst auf die Finger zu schauen,hat es mich in diesem Jahr weit nach vorne gebracht.Hab eigentlich was die Notenlehre angeht eigentlich nicht viel mehr dazugelernt.Mein Lehrer von damals hat mir die Noten nur so um die Ohren gehauen.Hab aber nie bewusst gelernt damit umzugehen.Beispiel dafür ist das Polygedöns.Jahrelang hab ich es nicht auf die Reihe bekommen und es schließlich seien gelassen.Erst Anfang des Jahres hat mich einer hier im DF erleuchtet.Und was musste ich feststellen.Ich habe das ganze schon Tausendmal gespielt.Nur anders und einfach den Sinn und die Parallelen nicht gesehen.Darum ist gerade die Anwendungmöglichkeiten von einfachen Rudiments so enorm wichtig.Auf dem Pad geübt können die passend am Set in Szene gesetzt ne Bombe zünden.

    Mir ist durchaus bewusst,dass die "alten Hasen" hier ihr eigenes Universum schon fertig gebaut haben.Aber bei einigen fängt es gerade erst an sich zu bilden.Ohne,dass ich in der Lage wäre tiefliegendes Fachwissen zu vermitteln,versuche ich dennoch mal Dinge aufzuzeigen mal kreativer zu denken.Man kann schon mit wenig Mitteln,durchaus mal ein Ferkel fliegen lassen.
    Darum suche ich in Drumparts von Musikstücken genau nach solchen Dingen.Simple Sachen,die jeder Schlagzeuger schnell drauf hat,kreativ umgesetzt einfach nur hammer klingen.Muss,wie in diesem Fall ja kein 12/8 Takt sein.4/4 Takt mit einfachen 8tel in Anlehnung an die dargestellten Orchestrierung,bringt ne Menge Leben ins eigene Spiel.
    So jetzt hab ich mal wieder viel zuviel erzählt und alle Klarheiten beseitigt. :whistling:


    Ein paar Takte aus Hell´s kitchen von Dream Theater,die simpel,aber sehr interessant sind.
    Herausgehört von einer Coverversion.Zeitindex 0:40 min.Link dazu unten.
    Notation kann vom Original abweichen,ist aber nicht so wichtig. Einfach zu spielende Noten,die durch ihre Orchestrierung zu einem sehr schönen und interessanten Groove werden (Takt 1-3)





    [code][]





    Drum Cover | Dream Theater - Hell's Kitchen

    ....jetzt kommst du mit 6 toms daher.....macht nur so weiter...


    Eigentlich brauche ich nur drei Toms.Meine Haupttoms 10",12" und 16" sind mit den gleichen Fellen bestückt und sind aufeinander abgestimmt.Die habe ich bewusst sehr nahe bei mir positioniert.Diese 3 benutze ich am meisten.


    Alle anderen sind mit ganz unterschiedlichen Fellen bezogen,damit ich bestimmte Effekte und Klänge in mein Wirken einbringen kann. Also purer Luxus.



    Daher mein Fazit in Bezug auf die Ausgangsfrage: 10",12" und 16" wäre meine Wahl für eine Komplett Lösung bei einer Erweiterung nach links.


    Die 13" Tom habe ich natürlich nicht vergessen.Damit diese auch noch ihre Bestimmung bekommt,gäbe es vielleicht auch noch eine etwas individuellere Lösung.
    Ein Krasser Umbau zu einer Snom wäre natürlich cool. Sehe es immer häufiger in Setups z.B. bei Thomas Lang. Oder eine Überlegung,den Aufbau etwas anders zu gestalten.Ein Tom nach links neben die HiHat.
    Dadurch bleibt der Aufbau kompakt und du kannst deine Orchestrierung etwas interessanter und individueller gestalten.


    Zur Erweiterung nach rechts möchte ich nur soviel sagen. Eine zusätzlich 18" Tom wäre nach meiner Meinung auch denkbar und wenn es dein Geschmack entspricht,so hättest du meinen Segen dafür ;)
    Würde da aber keine 14" Tom nehmen,sondern doch eher auf ein 10" oder 12 " Tom setzen.


    Aber egal für was du dich entscheidest,falsch machen kannst du mit keiner Auswahl etwas. Es muss nur deinem Geschmack,deinem Stil und deiner Kreativität gerecht werden.