Trick dafür: Der neue Puls liegt a) entweder in der Mikrotime oder b) die Schläge fallen immer abwechselnd zusammen bzw. exakt zwischen einander.
Bei deiner ursprünglichen Frage (Startpost) ginge das so: Starttempo z. B. Viertel = 60, dann wäre das modulierte Tempo 90. Zum verdeutlichen kannst du mit rechts das Ausgangstempo 60 bpm klopfen. Schlägst du dagegen mit links Vierteltriolen, schlägt deine linke Hand 90 bpm. Um von 90 wieder auf 60 zu kommen … schlägst du beide Hände genauso weiter.
Absolut – Voraussetzung dafür, Tempomodulationen gut und sicher spielen zu können, ist eigentlich vorab die Fähigkeit,
beide Tempi/Pulse als Polyrhythmus oder Polymeter gleichzeitig fühlen, hören und spielen zu können.
Beispiel: Um bei der berühmten Notenpyramide (oder Notenbaum) von Achteln
nach Achteltriolen wechseln zu können,
sollte man während des Achtelspiels bereits die Achteltriolen voraushören können. Das heißt im Prinzip, man sollte sogar
fähig sein, diese bereits gleichzeitig spielen zu können. Dann ist man geputzt und gebürstet, wie man in der Schweiz
zu sagen pflegt(e)
.