Beiträge von Mattmatt

    Vor vielen Jahren nahm ich damals sogar per MiniDisc-Rekorder auf für mich, mittels eines kleinen Sony-Mikrofons.

    Auf dem Laptop hatte ich Garageband laufen, den Backingtrack als eine Spur, und auf eine zweite Spur nahm ich

    über das Laptopmikrofon direkt das Drumset auf ^^ .


    Anschliessend übermittelte ich irgendwie die Aufnahme auf dem MiniDisk (die qualitativ besser und vom Standort

    her ausgeglichener war als das natürlich völlig übersteuerte Laptopsignal) irgendwie auf den Laptop und als dritte

    Spur ins Garageband. Die Laptop-Mikspur benutzte ich quasi als Synchronisationsguide und richtete die MiniDisk-

    Aufnahme so genau wie möglich danach. Für meine ersten Gehversuche reichte das tipptopp aus :S .

    Bevor ich meine ersten Mikrofonversuche gemacht habe, habe ich mit Vorläufern des Zoom Q4n gebastelt, zum Beispiel

    das Audiosignal des Tracks gesplittet, einmal per Kopfhörer auf meine Ohren, gleichzeitig per Minijack-Kabel in den

    zusätzlichen Line-Eingang des Handyrecorders.


    Man kann sich auch statt eines Videomodells etwas noch Günstigeres suchen wie diesen reinen Audiorecorder, der auch

    schon einen Eingang hat:


    Zoom H1essential
    Zoom H1essential; kompakter 32-Bit Handy Recorder; kein Einpegeln erforderlich durch 32Bit-Float-Wandlertechnologie; Stereo-Aufnahme und -Wiedergabe im Format…
    www.thomannmusic.ch


    Oder die berühmte H4-Reihe (waren auch schon einiges teurer):


    Zoom H4essential
    Zoom H4essential; portabler 32-Bit Handy Recorder; kein Einpegeln erforderlich durch 32Bit-Float-Wandlertechnologie; Aufnahme und Wiedergabe von bis zu 4…
    www.thomannmusic.ch


    Dieses Teil kann auch tatsächlich als Interface verwendet werden. Aber all diese Zoom-Handy-Recorder haben den

    Vorteil, dass man, wenn man möchte, vollkommen ohne zusätzliche Mikrofone auskommen kann.


    Mein erstes Mikrofon war dann ein Bassdrum, das ich mir an den Zoom gehängt habe (diejenigen, die einen dafür

    nötigen Kombi-Eingang XLR/Jack haben, können dann entsprechend mehrspurig aufnehmen), damit ich zum Sound

    der kleinen Kondensatoren zusätzlichen Wumms hatte.

    Die andere Option wäre ein Handyrecorder wie der Zoom Q2n, den ich selber sehr schätze, um Proben oder Konzerte für mich aufzunehmen:


    Zoom Q2n-4K
    Zoom Q2n-4K; Handy Video Recorder; Hochwertiges 150° Weitwinkel-Objektiv (F2.8/15.2 mm); 12 "Scene"-Optionen für Aufnahmen bei unterschiedlichen…
    www.thomannmusic.ch


    Voraussetzung wäre hier, dass der Backing Track nicht über Kopfhörer, sondern (ausreichend starke) Lautsprecher läuft. Der Recorder muss

    einfach gut platziert werden (ausprobieren):

    a) für eine gute Balance des Schlagzeugs – präsente Bassdrum und Snare, Becken nicht zu laut

    b) für eine gute Balance zwischen Schlagzeug und Backing Track.


    Reicht qualitativ vollkommen für ein Feedback an sich selbst :) .


    PS: Sich aufnehmen ist sehr wertvoll fürs Lernen und Sich-Verbessern, das kann gar nicht genug empfohlen werden! Auch das Aufnehmen

    des Schlagzeugs allein, ohne Musik dazu, ist schon massiv lehrreich, allerdings natürlich nur, wenn man sichs dann auch wirklich aufmerksam

    anhört UND das, was einem aufgefallen ist, entsprechend berücksichtigt und versucht umzusetzen ;) .

    Wahnsinn, was dieses kleine Becken für einen Bass liefern kann...

    Was bringen uns also bis zur Perfektion getriebene Audio-Demos?

    Meine Referenz ist immer mycymbal.com bzw. memphisdrumshop bzw. kommen bei Youtube-Suchen ohnehin immer ihre Videos prominent vor.

    Erstens haben sie seit einiger Zeit einen absolut grandiosen Demo-Drummer (dunkler Hautfarbe, als Erkennungsmerkmal) und zweitens klingen

    ihre Videos für mich sehr "ehrlich" im akustischen Sinne. Zumindest kann ich mir immer eine sehr gute Vorstellung machen, die mit meinen

    persönlichen Erfahrungen gut übereinstimmt.

    Todd Sucherman erzählt in seinem Back-to-Sonor-Interview bei rund 20 Minuten, wie er als Kind (9-jährig oder so?)

    das Signature-Set bestaunt und gedacht/gewusst hat, dass so was finanziell einfach jenseits aller Möglichkeiten

    liege.


    Ich meine auch, dass das jetzt nicht etwas Neues ist. Und die Jubiläumsangebote sind entweder offensichtlich nicht

    für Otto Normalmusiker gedacht, ODER Material- und Herstellungskosten sind einfach so dermaßen teuer – oder

    beides :) .


    Und wie schon oft erwähnt hier von verschiedenen: DW sagt auch stets horrende Preise an und kann aber anders

    als Sonor qualitativ nicht entsprechend überzeugen (und – subjektive Meinung – klanglich und optisch sowieso nicht).

    Tesseract diesen Samstag

    Oh, mein Basser hat mich auch für nächsten Monat in Leipzig eingeladen. Ist zwar nicht ganz meine Sparte aber ich lass mich da gerne überraschen und genieße auch generell Livemusik. :)


    Zum Thema:

    Auch in Leipzig im Mai spielen Team Scheiße. Hab die Karte zwar noch nicht, das wird aber alsbald nachgeholt. :thumbup:

    Zitat

    Ist auch nicht meine hauptsächliche Sparte, aber ich fands so faszinierend vor einem Jahr (quasi selbe Tour),

    dass ich es mir gerne nochmal reinziehen will :) . Freue mich z. B. auf eine meiner Lieblingspassagen ab

    2:20 bei "War of Being" ^^.

    Es war aber trotzdem wieder saugeil 8) ! Ich würd gleich nochmals gehen!! Die Typen wissen ganz geil zu rocken

    und djenten!!

    Es hilft vielleicht, wenn du die Musik kennst. Anspieltipps The Grey und War Of Being (wobei sie Ersteren gestern

    leider nicht gespielt haben), Natural Disaster und Juno kommen auch.

    Ist auch nicht meine hauptsächliche Sparte, aber ich fands so faszinierend vor einem Jahr (quasi selbe Tour),

    dass ich es mir gerne nochmal reinziehen will :) . Freue mich z. B. auf eine meiner Lieblingspassagen ab

    2:20 bei "War of Being" ^^.

    Ich glaube, das ist eher eine Frage des unweigerlichen Pendelns aller Dinge. Trends lösen Gegentrends aus,

    und die Rückkehr in vergangene musikalische Zeiten hat aus meiner Sicht mehr mit optischer und klang-

    ästhetischer Hipness zu tun als mit einer vergleichenden Qualität an sich.


    Ich wage sogar zu behaupten, dass früher eher vieles objektiv schlechter war, und ich denke da vor allem

    an Aufnahmetechniken bzw. -möglichkeiten. Subjektiv ist es dann tatsächlich wieder Geschmackssache,

    aber vielleicht eben erst jetzt im Nachhinein, da man Vergleichsmöglichkeiten hat.


    Der Hang zu Vintage mag vielleicht auch davon profitieren, dass einem die ganzen Überproduktionen

    und mehr und mehr im Prinzip zusammengefakten und -gebastelten Recordings auf die Nerven gehen?

    Anika Nilles' Cowbell würde mich tatsächlich noch interessieren, der Sound scheint mir irgendwie ziemlich 808-artig zu sein oder so,

    da ließen sich doch bestimmt lustige Dinge damit anstellen :) !


    Ob das Konzept Cowbell über der Snare in der Praxis (für mich) gut taugt, müsste sich zeigen ... Auch mikrofoniertechnisch.

    Dieselbe Frage stelle ich mir auch bei Benny Grebs Foot Tambourine - könnte live davon abhängen, ob eine Mikrofonierung

    gut machbar ist oder nicht. Schellenringe auf etwa Snarehöhe und höher sind ja meist kein Problem für die Overheads und

    setzen sich gut durch, aber dort unten am Rand des ganzen Aufbaus bin ich mir nicht so sicher ...

    On The Virg ist eine meiner Klassiker unter den langjährigen Lieblingsalben :) !

    Muss ich a) mir unbedingt wieder mal anhören und

    b) mal in deine Videos reinschauen und -hören! Optisch bist du auf jeden Fall

    schön nahe beim Virgil zu Pearl-Zeiten, so auf den ersten Blick ^^ .

    Man muss da differenzieren – es gibt (mittlerweile) die Doku und das Interview:


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