Beiträge von Mattmatt

    Ich bin vor einiger Zeit zu einer Gretsch-Snare gekommen, die mir den Eindruck einer Frankensteintrommel macht.
    Leider habe ich keine Ahnung von Gretsch, geschweige denn bei älteren Modellen.


    Kann mir jemand helfen und einschätzen, was ich da hab, und ob das Teil irgendeinen Wert hat? Vielen Dank!

    Ich kenne jedoch schon auch solche Rätsel aus meinem eigenen Musikhör-Leben ...


    Eins fällt mir ein: in diesem Pulp-Song startet eine Strophe bei 1:15. Das Schlagzeug setzt aber im zweiten Takt ein Fill an und deutet somit den Anfang der Passage
    (meines praktisch lebenslangen Erachtens) zwei Takte zu spät an. Und immer noch wundere ich mich, was da geschehen sein mag ... Musikalisch ergibt das für mich
    zu wenig Sinn, als dass es beabsichtigt hätte sein können. Oder?


    https://youtu.be/7iHUjCR497w


    Das Album mag ich immer noch gut.

    Hier mein Lieblings-Fade-Out ever, im ohnehin recht lustigen Song «Gröhlen» von den guten alten Ärzten!


    https://youtu.be/03JD7vKJrBc?t=181


    Auch die Wiederholungen des Refrains mit dem Verschmelzen des einen «Gröhlen» mit dem andern find ich eine unglaublich lustige Idee!
    Der Song amüsiert mich seit Erscheinen (ich kaufte mir damals die Schwein-namens-Männer-Single :thumbup: ) unverändert :D .

    Für mich ist ziemlich klar (und ich weiss, das kann fast nicht anders als besserwisserisch klingen – ist aber nicht meine Absicht!!), dass die Ghostnotes einfach schlicht zu laut gespielt sind.
    Man sieht es ihnen auch sehr gut an; check mal die «Flugbahn» des Sticks! Locker 4 bis 5 cm, oder? Bring sie mal auf 1 bis höchstens 2 cm runter; du wirst sehen (bzw. hören), das wirkt
    gleich Wunder!!


    Ist einfacher gesagt als getan, klar! Ich bin in den letzten Monaten auch dran, am Rosanna-Shuffle Dinge auszutüfteln und aufzunehmen (Videos werden dann mal folgen), und ich hab
    die Tendenz bei mir auch oft entdeckt. Die Dinger sind einfach sofort zu laut, wenn man nicht aufpasst!

    Eine Seltenheit, dass ich tatsächlich mal einen Stick breche, aber in diesem Video ist es mal passiert :D . Ich hatte mich bei einer Metronomtrainingssession aufgenommen: Beat #30 – Stick Break Beat!

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    Beeble: Haha, vielen Dank :D .
    Ja, da hast du sicher recht. Ich bin einverstanden mit der Aussage, die ich in Nickos Antwort rauslese.
    Aber natürlich kann man die Digitalisierung sehr einseitig negativ betrachten. Sie ist ja an sich erst einmal fast neutral. Die Frage ist, was man daraus macht.
    Persönlich schade finde ich die ganze «Unehrlichkeit», die mit den ganzen Softwaremöglichkeiten einhergeht. Iron Maiden und/oder Nicko Mcbrain sind
    überhaupt nicht mein Stil, aber ich bleibe mal gerne beim Beispiel: Bei ihnen ist zumindest ... naja ... das meiste wohl :P ... echt, und was man hört, ist,
    was und wie sie spielen. Dies bestätigt sich ein vergleichendes Reinhören in ein Live-Album oder Zuschauervideo auf Youtube.


    Macht man dasselbe mit sagen wir Green Day (Album vs. Youtube-Video), packt einen das nackte Grauen!


    Ich finde es toll und nicht verwerflich, wenn man die Möglichkeit nutzt, da und dort einen im Schilf gelandeten Schlag oder Ton zu korrigieren. Schlimm finde
    ich aber, wenn eine ganze Produktion von Anfang bis Ende aus Prinzip geputzt, gepoliert, geschliffen und mit Hochglanzlack versehen wird, UND das dann als
    instrumentale Bandperformance verkauft wird – sei es nun explizit oder nicht.


    Bei «offiziellen» «Computerwerken», sei es nun Noisia oder Scooter, haha, stört es mich dann wiederum überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich geniesse sowas als
    Alternative zu instrumentaler Kunst, oder sehe Computer und Software als Instrument. Gute Musik ist gute Musik. Man spürt und erkennt Musik, der eine Vision,
    ein talentierter Kopf, Gespür für Groove, Melodie etc. zugrunde liegen.

    Beat #29, irgendwie schon wieder was Ungrades, mit Bass:

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    PS: Ich wollte noch zum Artikel verlinken (Nicko hat die aktuelle Titelstory), aber seltsamerweise funktionierte der Artikel nur auf dem Handy... Vielleicht war es auch nur ein Ausschnitt des Interviews.
    Jedenfalls bräuchte ich auf dem Laptop gleich das Abo, um überhaupt eine Zeile lesen zu können. Ihr werdets mir also einfach glauben müssen :P .


    So ein Quatsch! Eine ziemlich dumme weil falsche Aussage, falls Nico das wirklich gesagt haben sollte.


    Misstraust du denn dem Modern-Drummer-Magazin, oder mir?


    Die Analogie ProTool=too clinical stimmt eben nicht.
    Zumal Musik immer analog ist ganz gleich wie sie produziert wird. ;)


    Nach meinem Verständnis sagte er nicht, Pro Tools seien zu clinical, sondern dass durch Pro Tools die Möglichkeit (und Gefahr)
    besteht, die aufgenommene Musik durch Editing, EQing etc. des Gefühls, der Wärme und der Nähe zu berauben und das
    Resultat sich somit zu klinisch anhört.

    Nicko McBrain im Modern-Drummer-Interview: "Music used to be analog. Now with Pro Tools, it’s all become numbers. A lot of the passion and the groove and the feel of music are lost when it’s gone too clinical. And that works for certain styles of music."