Beiträge von Mattmatt


    Wow, der erste. der es ein wenig durchschaut hat. Du wirst doch jetzt echt nicht wirklich ernsthaft Zeit in dieses Geklapper investieren. Mein Tipp: Spiel Kram, der sich gut anhört - alles andere ist es mit Anlauf nicht wert.


    Ich geh's mal ausprobieren, und wenn ich den Eindruck habe, dass ich das relativ schnell ungefähr hinbringe (1/2h) oder so, werd ichs vermutlich probieren.
    Längere und intensivere Zeit möchte ich auch nicht investieren, das ist richtig :D .


    Kürzlich gabs von Claus Heßler ne nette Übung auf Facebook, das hab ich mir auf die ähnliche Weise reingezogen. Nimmts mir dann den Ärmel rein, versuch
    ich dranzubleiben oder die Idee für etwas eigenes weiterzuverwenden. Packt es mich nicht, lass ichs bleiben...

    Ok ich gebs zu, ich interessiere mich für solche Sachen :) . Ich hab mal im Schnelldurchlauf durchs Video geschaut und mir Screenshots von den 4 Patterns gemacht.
    Morgen gehts mal wieder ab in den Übungsraum, da werd ichs mal ausprobieren, ok?


    Ehrlich gesagt fand ich jetzt das Pattern klanglich nicht sooo berauschend, als der es zu Beginn vorgespielt hat. Aber trotzdem :D . Werde dann berichten, was ich
    "erlebt" hab ;) .

    Danke für all eure Antworten und Tipps!


    Zitat von Hajo K

    Ich hab am Ende viel mehr Geld in die Hand genommen und es ist ein sehr guter, nicht angepasster geworden.


    Ich muss wirklich mal zumindest den SE535 irgendwo probehören können. Ich finde linear und "ehrlich" auch gut, vor allem bei Monitoring
    auf der Bühne, aber wenn man den Bassisten dann hochdrehen muss wie verrückt, oder sich sein Instrument anhört wie auf den ersten
    Korn-Alben (Stichwort Waschleine :rolleyes: ), ist wirklich nicht mehr lustig...


    Ich entnehme dem Zitat weiter unten, dass du dich für den SD4 entschieden hattest? Gut, wenn man in die Kategorie kommt, müsste
    man automatisch wieder mit dem Shure SE800er vergleichen, und bei den UEs ist man dann schnell auch mal beim 7, oder schon wieder
    in der Nähe vom 11 ;( !


    Zitat von fnarz

    Viel entscheidender als der tolle Sound ist, dass der Sound auch so bleibt wie er ist. Mit den von mir zuvor genutzten InEARs von der Stange war mal Bass da, dann wieder nicht. Sobald die Dinger etwas aus dem Gehörgang rutschen wird auch das Umgebungsgeräusch wieder sehr laut und damit bleibt nix mehr vom guten Sound übrig. Mit Custom InEARs ist auch nicht alles perfekt und einfach. Mann muss sich auch erst daran gewöhnen, dass so wenig ( -26dB ) von außen ankommt. Da fühlt man sich schnell etwas abgekoppelt. Die Ohren schwitzen und die Dinger saugen sich dann richtig fest. Diesen Aspekt/ Effekt empfinde ich in der Praxis als deutlich relevanter gegenüber den doch oft teils nur marginalen Sound Unterschieden unter Laborbedingungen.


    Das doofe bei den Custom InEARs ist nur, dass man es halt nicht wirklich ausprobieren kann und somit immer irgendwie die Katze im Sack kauft. Mit der jetzigen Erfahrung würde ich jedenfalls immer wieder zu Custom greifen, unabhängig von einer konkreten Marke.


    Absolut! Vielleicht hatte der Hajo auch zuwenig Bass, weil die Aufsätze nicht wirklich optimal mit den Ohren "zusammenarbeiteten"? Ich habe
    bei meinen SE420 auch nach langer Zeit, als ich mal andere Aufsätze draufmontieren musste (ich glaube, ich hatte die ersten im Reissverschluss
    eingeklemmt und zerfetzt, haha), bemerkt, dass der Sound sich doch ziemlich verändert.


    Genau: Customs sind ganz bestimmt konstanter, aber lassen sich nicht wirklich ausprobieren. Es gibt schon Möglichkeiten - der Schweizer Vertrieb
    bietet vor Ort ein Testhören an - aber ob es sich dann mit den endgültigen Plastiken wirklich genau so anhören wird...?


    Zitat von AAXplosion

    Wenn das mit einem angepassten In-Ear Hörer passiert, wird da wohl nicht mehr viel mit Kulanz sein.


    Hm, wenn es wirklich eine Versemmelung geben würde, dann müsste auch von Seiten des InEar-Herstellers für Ersatz oder Nachbearbeitung gesorgt sein,
    denke ich.


    Zitat von Hajo K


    Damit kann ich keine fünf Minuten Musik hören: Tödlich viel Bass, überstrahlte Tief-Mitten ... buah. Aber wenn man das Ding in einer Monitoring-Situation nutzt: "Ah, da isser der Bass-Mann, da ist meine Bass Drum, meine Hi-Hat und meine Snare." Perfekt. Und das Ding ist merklich günstiger als der Stage Diver 4.


    Ja, da ist ja das Problem komplett: Wer kann schon einen Probehörtest in einer Bühnensituation machen, insbesondere mit Customs... Letztendlich
    werd ich mich nun einfach demnächst für einen Weg entscheiden müssen, und ihn eine Zeitlang gehen, entweder beglückt oder um eine Erfahrung
    reicher und sparend auf neue Hörer :rolleyes: .


    Zitat von Hajo K

    Ich kann mir aber, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass es so gar keine Möglichkeit gibt, die teuren Customs probe zu hören. Haben namhafte Hersteller, denn kein "fast angepasst, mit Universalpassstück, aber genau so klingt er"-Exemplare zum Testen parat?


    Doch, das gibts tatsächlich! Ehrlich gesagt fürchte ich mich etwas davor, zu UE zu gehen, weil ich dann bestimmt nicht nur in den UE4-Sound, sondern
    in alle reinhören werden möchte, und dann werd ich vermutlich bloss wissen, wie geil die wirklich teuren Maschinen klingen, aber nicht, wofür
    ich mich auf meinem (finanziellen) Level entscheiden sollte 8| !

    Mal wieder ein kleines Lebenszeichen von mir: Beat #26, mal was schön Straightes, wer braucht denn eigentlich schon mehr...!

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    Ich vergass, noch etwas Hintergrundinformation zu erwähnen:


    Ich bin zwar Musiker (Drummer natürlich), und ich liebe gut klingende Musik,
    aber ich bin wohl nicht unbedingt grad ein "Audiophiler".


    Meine bisherige Erfahrung besteht aus den Shure SE420, die in den letzten Jahren
    meine In-Ears waren. Ich mag deren Sound, und sie funktionieren ziemlich gut mit
    meinen Ohren.


    Tatsache ist natürlich, dass ich mangels Erfahrung nicht weiss, was ich in Bezug
    auf High-Class-Monitore verpasse, und auch nicht, ob angepasste Otoplastiken viel
    angenehmer und praktikabler wären.


    Ich nutze meine In-Ears für einige meiner Gigs, aber auch um zu üben (entweder um
    einen Backing Track zu hören, oder nur das Metronom). Aber ich komponiere und
    produziere auch ein bisschen (für meine Videos und so), und brauche meine In-Ears
    oder Kopfhörer als Abhöre, da ich keine guten Monitore und auch keinen geeigneten
    Raum habe.

    Morgen zusammen


    Ich weiss, es gibt schon einige Fredericks zum Thema In-Ear, aber zu meiner konkreten Frage habe ich nix gefunden:
    Hat jemand Erfahrung mit dem SE535 UND dem UE-4? Diese beiden sind bei mir in die ganz enge Auswahl gekommen,
    und ich weiss nicht recht, wofür ich mich entscheiden soll.


    Angepasste Hörer sind ziemlich sicher die bessere Wahl (also UE-4), auf die andere Seite ist der UE das günstigste
    Modell seiner Reihe und somit akustisch eventuell dem Shure unterlegen...?


    Nicht dass es entscheidend wäre, aber ich würde den SE535-LTD wollen, weil ich das rot spannend finde :D .


    Danke für Tipps und Erfahrungswerte (hoffentlich)!


    Und da dies mein erster Post ist im 2018 - ein gutes 2018 allerseits!!!

    Der Claus ist einfach weltklasse sowohl als Trommler, Technik-Coach und Lehrer im Allg.
    Den Mann kannst du einfach alles fragen... Höchste Empfehlung von mir!! Hatte schon
    mehrere Male Privatlektionen mit ihm, und werde bestimmt so weiterfahren, jedes Mal,
    wenn er in die Schweiz fährt :) .

    Hm...


    10cm mehr Abstand zu den OHs: Kapiere ich noch nicht, denn zumindest bei mir ist der Abstand durch die Doppeldecker-Methode definitiv kürzer, als
    wenn ich ein Splash an einen separaten Ständer hängen würde... ?( !


    2kg mehr oder weniger: Ja vielleicht, aber mehrere diese Entscheidungen zugunsten mehr oder weniger Ständer, Gewicht und Teilen summieren sich dann
    schon mal zu deutlich mehr Kilos...! Ausserdem ist der Auf- und Abbau einfach auch schneller.


    Persönlich würde ich einen ganz anderen Nachteil dieser "Technik" anfügen wollen, der mir selber als der vielleicht einzige für mich auffällt: Wenn ich das
    Splash anspiele, klingt meist auch das Crash noch irgendwie mit. Kann man sicher durch eine dickere Filzschicht zwischen den Becken vermindern, aber
    irgendwann ist dann bei mir ein Platzproblem bis zur Flügelschraube.


    Was ich übrigens auch ganz gerne mache, sind 2 Splashes übereinander, nicht ein Crash unter dem Splash.

    ICh habe meine Splashes auch meist verkehrtherum auf den Crashes hängen/liegen, und bis anhin noch keines kaputtgemacht.
    Wohlgemerkt hab ich bis jetzt aber sowieso überhaupt noch nie ein Crash kaputtgemacht.
    Auch i.A. liegt meine letzte Beckenzerstörung vermutlich an die 15-20 Jahre zurück. Insofern bin ich vielleicht kein repräsentatives
    Beispiel...!?

    Leute, das allereinzige, das letztlich unter dem Strich zählt, ist: Nehmt euch (allein oder mit Band) auf! Wenns gut klingt, ist gut - egal ob mit Klick gespielt wurde oder nicht! Es kann auch ohne Klick weltklasse klingen, und es kann auch mit Klick grottenschlecht klingen und erstaunlich grosse Wellen schlagen...!!


    Ich selber spiele lieber ohne Klick, befinde mich aber auch mehr oder weniger regelmässig in Situationen, wo mit Klick gespielt wird.


    Es macht den entscheidenden Unterschied, ob alle den Klick hören, oder nur der Drummer, und ob alle gut auf den Klick (oder noch besser: auf den Drummer!) spielen können. Das klassische Fail-Beispiel ist: Die Band spielt mit Klick, der Rhythmus-Gitarrist zieht ständig, und der Drummer hält sich stur auf dem Klick. Was ist das Resultat für den Zuhörer? Leider NICHT das, dass man den Drummer für sein knallhartes mathematisches Timing bewundert, sondern viel eher empfindet man den Drummer als schleppend. Da kann er noch so "Recht haben"...


    Man muss auch unterscheiden, ob man vom Makrotempo spricht, oder von Feinheiten im Mikrotiming und der Phrasierung. In zweiterem Fall kann es sein, dass der Klick überhaupt nichts hilft, sondern im Gegenteil die Sensibilität dafür etwas verloren geht (ich rede jetzt vom Bandspiel, nicht vom alleine Üben), weil da nebst den Bandmitgliedern quasi noch ein weiteres "Instrument" am Timing mitmischt und pfuscht (auch wenn es mathematisch natürlich das Korrekteste ist).


    Mit Dynamik ist in unserer Diskussion vermutlich gemeint, dass eine Band bspw. im letzten Takt for einem Refrain leicht das Tempo anzieht, was sehr natürlich und passend rüberkommen kann. Solche Dinge werden natürlich mit dem Klick auch mit eliminiert.


    In diesem Sinne ist meiner Meinung nach die ganze Klick-Geschichte eine nicht ganz einfache Thematik, die man genau anschauen muss, und über die im Allgemeinen definitiv viel Schund und Halbwahrheiten gesagt und geschrieben wird. Es gibt auf jeden Fall zwei Seiten bei dieser Medaille, und es steckt mehr dahinter, als sich ein Metronom und einen Kopfhörer zu kaufen :D .

    Das Keith Jarrett Trio hat enige Standards-CDs draussen, vielleicht kannst du dich an solchen orientieren?


    Klassische "einfache Standards" sind zB. Autum Leaves, Fly Me To The Moon, Black Orpheus, Blue Bossa, All The Things You Are.


    Gut geeignet für Drumset finde ich rhythmisch prägnante Parker-Standards wie Au Privave, Ornithology, oder - ähnlich - Oleo von Sonny Rollins.

    und das ist seine fb-Präsenz: https://www.facebook.com/CrC.Global/


    Edit: Nachtrag: Dieses Jahr scheint er mit Beck auf Tournee zu sein. Klingt interessant!


    PS diese Musik im Link oben vom Meinl Festival spricht mich jetzt auch nicht gerade an,
    müsste ich mir auch nicht einfach so zum Spass anhören, wenn es nicht um Chris' Drumming
    ginge ;) .

    Hm, welches Musizieren richtig und welches falsch ist, ist vielleicht auch eine Geschmacksfrage?
    Jedenfalls ist der Typ meines Wissens nicht bloss ein "Zirkusdrummer", sondern eine grosse Nummer im Touringbusiness.
    Er ist lange (oder tut noch?) mit Israel & New Breed (ne grosse Gospel-Nummer in den USA) getourt - da gibts z.B. ne
    Live-DVD von 20024 oder so), mit Prince oder auch Chaka Khan. Ich vermute, er ist jetzt wirklich nicht der Musiker
    Typ Charlie Watts oder Ringo Starr, aber a) macht ihn das mehr oder weniger musikalisch, und b) muss er das?


    Leider ist seine Webpräsenz nicht so toll. Ich fand noch nie eine klare Discographie von ihm und kann keine Alben
    aufzählen, auf denen er trommelt. Ich besitze leider auch kein Album der grossen Nummern, mit denen er tourt(e),
    daher kann ich leider nicht nachschauen. ABER: Ich weiss, dass es in den US - zumindest in Nashville - sehr oft so
    läuft, dass die Touring Musicians nicht die Alben einspielen, und die Session Guys nicht auf Tour gehen. Bsp.
    Jim Riley, Drummer der Rascal Flatts (Riesennummer in den US): Seit Jahren der Drummer der Flatts, alle wissen's, und
    dennoch hat er bislang noch nie auf nem Album getrommelt so weit ich weiss!


    Anyway, hier die Liste von Künstlern, mit denen Chris Coleman (ge)arbeitet (hat) laut seiner Facebook-Seite:


    -Vanessa Bell Armstrong
    -Edwin Hawkins
    -Isreal & New Breed
    -Martha Munizzi
    -Mary Alesi
    -Leah Lee
    -Mac Powell
    -Michael Gungor
    -Phil Driscol
    -Jeff Sparks
    -Felice Messam
    -Chaka Kahn
    -Rachelle Ferrell
    -Patti Labelle
    -Regina Bell
    -EnVouge
    -Pussycat Dolls
    -Christina Aguilera
    -Randy Brecker
    -NKOTB
    -NEO





    -Wayne Brady
    -Sean Kingston
    -All 4 One
    -Freddy Rodriguez
    -B.J. Putnam
    -Ron Brown
    -Bootsy Collins
    -Brian Simpson
    -Randy Scott
    -Jackiem Joyner
    -Sharrie Williams
    -Sheila E
    -Escovedo Family
    -Prince
    -LaLah Hathaway
    -Mike Phillips
    -Beck
    -C.G. Ryche
    -Kevin Toney
    -Sy Smith
    -Evelyn C. King





    -Stanley Clarke
    -George Duke
    -Dave Grusin
    -Lee Ritenour
    -Mike Stern
    -Larry Carlton
    -Michael Ruff (Hawaii)
    -Vinny Valentino
    -Tony Monaco
    -Goapele
    -Agnes Monica (Jakarta)
    -Stevie Wonder
    -Dave Weckl
    -David Sanborn
    -Grigory Leps (Russia)
    -Oz Noy
    -Woo Sung (Seoul Korea)
    -Lars Kutsche (Germany)
    -Fedor Dosumuv (Russia)

    Habt ihr dieses Video gesehen? https://www.youtube.com/watch?v=xL3qbz049Zk
    (Meinl Drum Festival 2017)


    Ich weiss nicht... dieser Kerl ist doch einfach einer der umwerfendsten Drummer
    momentan, nicht? Mir ist klar, es gibt unzählige unglaublich gute Schlagzeuger, und
    ich bin grosser Fan von vielen davon, aber Chris Coleman ist irgendwie einfach eines
    der unfassbarsten "Packages", find ich: Er ist noch relativ jung, unglaublich schnell
    und tight, hat massiven Groove, ist ein charismatischer Schelm, der immer total
    relaxed wirkt, selbst wenn er das wildeste Zeugs am Set ablässt, beeindruckt mit
    wahnsinniger Kreativität und scheint die totale "Freiheit" und Kontrolle zu haben,
    jederzeit zu spielen, was immer er gerade will!