Aufgrund einer Anfrage habe ich die Idee in meinem letzten Video transkribiert.
Hier ist die vollständige Transkription (ohne Fills etc), für diejenigen, die es interessiert!
Viel Spass beim Auschecken - lasst mich wissen, obs klappt!!
Aufgrund einer Anfrage habe ich die Idee in meinem letzten Video transkribiert.
Hier ist die vollständige Transkription (ohne Fills etc), für diejenigen, die es interessiert!
Viel Spass beim Auschecken - lasst mich wissen, obs klappt!!
Ich sehe es so, dass er den Grund-Rhythmus eines Songs schnell erkennen musste, weil es wohl keine Schlagzeugnoten gab. Und der sollte möglichst einfach, damit die Amateur-Drummer der Bands es auch noch spielen konnten, umgesetzt werden.
Haha :). Es gibt im Pop eigentlich nie Schlagzeugnoten. Und wenn, dann hat sie irgendwer im Nachhinein aufgeschrieben.
Wenn es Schlagzeugnoten gegeben hätte bei Hal Blaines Songs, dann hätte sie wohl Hal Blaine geschrieben :).
Noch ein weiterer Aspekt, wenn Drummer "trotz simplem Ergebnis" hochgeschätzt werden: Die Bedeutung, die Tragweite
und der Wert einer aufgenommenen Performance liegt nicht (nur) im technischen Schwierigkeitsgrad des Drumparts.
Nachspielen ist immer einfacher. Den Groove als "Bum-Tschak" zu identifizieren ist keine Kunst, lässt aber den gesamten
Kontext aussen vor. Das "Bum-Tschak" steht ja nicht völlig allein da, sondern ist ein Zusammenspiel mit allen andern
Instrumenten, dem Gesang und dem Arrangement eines Songs.
Zudem war da vor dem Spielen und Aufnehmen des "Bum-Tschak" nichts! Aus dem Nichts einen kohärenten, guten
Drumpart zu kreieren ist eine völlig andere Ausgangslage, als im Nachhinein den Drumpart anzuhören, nachzuspielen und
als für durchschnittlich zu befinden.
Beim Arrangieren, Entscheiden und Aufnehmen muss über jeden Schlag, jeden Ton, jede Note entschieden werden.
Beim Nachspielen ist alles schon da, und es es geht nur noch um die Interpretation und das technische Können, den
Part wiederholen zu können.
ich habe auch noch einen ganz gemeinen... Sorry, falls der in dem anderen Fred schon aufgetaucht war.
Seid ehrlich, wer noch hatte nach dem Gitarrenintro die "falsche" Eins?
Haha, der ist cool! Aber im Unterschied zu Take It Easy geht das Riff dann genau so weiter. Das stört mich beim Eagles-Song; es wird nicht konsequent weitergeführt, was m.M.n.
auch der einzige Grund dafür ist, dass hier überhaupt so lange darüber diskutiert wird, und dass es (in meinen Ohren) mehr wie ein Fehler beim Drummer-Einstieg wirkt.
Für mich eins der coolsten und abgefahrensten Beispiele für eine solche Intro-Illusion, leider nicht auf YT zu finden:
Pyramids on Mars von On The Virg (Virgil Donati)! Leider ist dieses Album total vergriffen und nicht präsent online
.
Zur Not greife ich deshalb auf ein Cover-Video eines Keyboarders zurück. Klingt alles anders, aber die rhythmische Idee ist genau so: https://www.youtube.com/watch?v=kyN1rvV8Gh8
Also wir fassen zusammen: Es kommt aus dem Bauch und geht zurück in die Eier! Right?
Andere verbuchen`s wiederum u.U. auch z.B. unter Jenem
https://de.wikipedia.org/wiki/Polymetrik
...was jedoch ein ziemlicher Fehlgriff wäre... Selbst wenn jeder einzelne Viertel ständig vorgezogen wäre, wäre das keine Polymetrik.
Ja klar, es ist nichts falsch, und im Nachhinein ist die Sache klar; es geht aus meiner Sicht mehr um die Frage, ob es in diesem musikalischen und stilistischen
Zusammenhang schlüssig und adäquat ist, mit einer solchen Perspektivenverschiebung zu beginnen, vor allem, wenn die Idee anschliessend gar nicht weiter-
verfolgt wird (wie gesagt, ab Drums in geht es vom Gitarrenpart her gar nicht mehr gleichermassen vorgezogen weiter).
Ich fand dieses Intro daher immer irgendwie seltsam deplatziert.
Ach so, da war ein Link, haha! Ich selber hab mich in meiner Post vorhin automatisch auf diese mir bekannte (und von mir gemochte)
Version von und mit Travis Tritt bezogen: https://www.youtube.com/watch?v=HFbCOA0C-1c
Edit: Das verlinkte Video ist aber wirklich eindeutig eine vorgezogene Geschichte, es wird ja sogar schön eingezählt
.
Dachte mir, der Fred beziehe sich auch auf die Version in meinem Link, denn dort ists wirklich seltsam.
Klar kann man dieses Intro erklären, aber mir ist es auch schon immer "schief reingekommen", passt einfach nicht wirklich zusammen...
Für einen Popsong ist es schon ziemlich speziell, wenn jeder Takt vorgezogen wird, ohne eine Referenz für die richtige 1 anzubieten.
Würde der Gitarrenpart nach Einstieg der Drums genau so weitergehen, wäre ich auch für die Erklärung, dem ist aber nicht so. Ab
Strophe wird nix mehr vorgezogen...
Aus indirekter/zeitversetzter Erfahrung (schon lange kein Remo auf der BD montiert) würde ich dem Tenor beipflichten, der besagt, dass der Effekt bei beiden Fellen
ungefähr gleichermassen eintritt.
Ich vermute mehr Einfluss bei der Kesseltiefe. Seit ich ein Sonor Vintage Series mit 22x14 BD spiele, meine ich, den Basketball fast nie mehr zu hören. Wenn ja, dann
auch eher übers Mikrofon, wo wiederum die Position einen grossen Einfluss drauf hat.
Nur 9 Monate, was ist das schon
!
Glücklicherweise existiere ich noch immer, und ich trommle auch immer noch
.
Hier ist wieder einmal ein neues kleines Video von mir:
Spitz Beat #28: A polymetric study!
Ich finde das komisch, er sitzt in seinem tollen Traum Haus an seinem 30.000$ Kit - aber das Playalong klingt wie 3 Mark 50. Bei so einem Aufwand hätte ich doch mal nen handgespielten Song genommen. Und nicht son 80er Jahre Midi Gedudel. Er kann technisch toll trommeln, aber spielt für meinen Geschmack immer viel zu viel (hab auch die anderen Videos angesehen). Spricht mich persönlich null an.
Wow, das ist zwar eine alte Post, aber Midigedudel für 3 Mark 50!? Tears Of Joy ist eine Komposition von Violinist Jerry Goodman,
und für mich klingts überhaupt nicht nach Midi, und auch nicht nach ner schlechten Komposition - im Gegenteil! Geschmacksache, aber auf jeden Fall was mit Hand und Fuss...
Oh yes
!!
John Blackwell Jr. (RIP) kommt mir in den Sinn, der auch ein China hoch oben hinter sich stehen hatte, für den optischen Special Effect im Moment des Draufballerns.
Hier drei aktuellere Live-Setup-Bilder von mir. Der 1-up-1-down-Aufbau wurde so gesehen beim Konzert mit meiner Country/Rock-Coverband,
die 2-up-1-down-Version geschah dieses Wochenende beim Auftritt mit einem regionalen Gospelchor.
Die 1-up-2-down-Küche indes stand eigentlich nicht wirklich live so, sondern zum Zwecke des Drehs meines letzten "großen" Videos (https://www.youtube.com/watch?v=sx7DBQ2E6MA).
Freudige Grüße aus der Schweiz (eigentlich sollten es also Grüsse sein
).
...das viele hier ja bereits kennen...
Und sich gerade deshalb auf die neue Doku freuen!
Ich kannte es noch nicht, also danke dafür von meiner Seite
.
Cooles Video, klingt interessant! Ich mag diesen tiefen "Luftzug"-Sound
- was ist denn das? Tolle Sache! Ist jedoch nicht alles live gespielt, oder? Dafür hättest du zuwenige Arme
!?