Beiträge von Mattmatt

    hier fehlt eine Qualitätskontrolle von Meinl in ihrer Lieferkette.


    Sicherlich nicht! Ich hab auch ein Spectrum Ride, welches ich äusserst mag, werd morgen mal checken, ob ich auch so was finde - oder bei
    meinen andern Byzance-Becken.


    Ich weiss, dass mein 20" Sand Ride auch sowas hatte, nähe Kuppe, wo sie ja roh belassen sind. Ich hatte es einige Jahre, jetzt hats ein
    befreundeter Musiker - war nie ein Problem! Es lebt noch immer, und die Stelle hat sich weder verschlechtert noch überhaupt wie verändert...

    Ja, anhand der Bilder kann man natürlich deine Zweifel verstehen! Sieht tatsächlich seltsam und "unschön" wenn nicht sogar kaputt aus :) .


    Ist bei solchen Becken aber tatsächlich völlig im Rahmen, hab ich so auch schon bei andern Becken aus türkischer Schmiede gesehen.


    Die Streuung zwischen einzelnen Exemplaren desselben Modells ist schon bemerkenswert, liegt aber auch in der Natur der Sache, wenn
    die Dinger individuell von Hand gekloppt werden.

    Beat #25: Da hab ich meinen Lieblingsgroove aus meinem letzten "grossen" Video (La última emperatriz) kurz neuaufgelegt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Bis du denn aus Zürich oder der Nähe? Kommst sonst mal bei mir vorbei, meine Byzance-Becken (ich hab nur von diesen) inspizieren ;) (PN
    an mich). Ein brillantes Crash hab ich auch. Ich weiss auch nicht, ob ein brillantes Crash schon vor der "Brillantmachung" als ein solches
    vorbereitet werden, gehe aber davon aus, dass sie schon dieselbe Hammer-etc-Bearbeitung erfahren.


    Alles im normalen Rahmen auch für mich, deine Bilder.


    B-Ware online: Gerade im Fall handgehämmerter Modelle kann man dies so m.M.n. nur schon deshalb nicht sagen, weil Geschmäcker
    verschieden sind, und des einen B-Becken eines andern Traumexemplar ist und umgekehrt... Es geht ja nicht um optisch möglichst
    gelungene oder handwerklich kunstvoll bearbeitete Teller, sondern sie werden auf bestimmte Klangeigenschaften gezimmert.

    Ich denke darüber nach, von Logic Pro 9 zu Ableton Live 9 (Standard-Version vermutlich) zu wechseln.
    Hat jemand von euch Erfahrungen mit beiden DAWs?
    Mit dem Upgrade auf Mac OS High Sierra wird mein Logic Pro 9 ohnehin nicht mehr kompatibel sein,
    das heisst, ich muss sowieso neue Software kaufen. Diese Gelegenheit möchte ich vielleicht gleich
    nutzen, um mal etwas Neues zu probieren.


    Zwei Hauptgründe sind mir für den Wechsel auf Ableton im Kopf:


    a) viele Drummer (oder Musiker überhaupt) nutzen Ableton Live auf der Bühne, insofern möchte ich schon
    lange mal zumindest die Software kennen und verstehen. Weiterbildung sozusagen.


    b) Wie die einen von euch wissen, nehme ich mein eigenes Drumming auf (https://www.youtube.com/playli…7yjat3I7sjUWjp-DQ7Ygh0FoZ)
    aber nur sehr rudimentär, und ich vermute, Ableton kann das genausogut. Was ich aber vor allem tun
    möchte, ist mein eigenes Material zu komponieren und programmieren, was ich auch schon eine Zeit
    lang tue (https://www.youtube.com/playli…7yjYJ_LxYzGTt_JE83NI6Qavq). Logic kann
    diesbezüglich sehr viel, und ich habe auch keine Probleme oder Reklamationen, aber ich denke mir,
    dass Ableton Live sogar noch etwas besser und vielseitiger für diesen Zweck sein könnte.


    Das führt mich zur Frage an alle, die beide Softwares kennen: Kann ich Ableton auch für einfache
    Recordingzwecke nutzen? Das heisst: 4 Kanäle (BD, Sn, 2 OHs), sehr minimales Editing und EQing -
    ehrlich gesagt mache ich sogar fast kein EQing und habe eigentlich auch kein grosses Interesse, das
    wahnsinnig zu vertiefen. Eigentlich nur so weit ich "muss". :rolleyes:


    Danke für alle hilfreichen Kommentare!

    Bei meinen sehr schön leichten 2000er Beckenständern lassen sich die Galgen auch einfahren.


    Früher thronte meine Snare jahrelang auf einem Mapexständer mit Ball-System. Tolle Sache, schon, aber ich weiss nicht, ob ich jemals
    überhaupt irgendeinen Bedarf hatte, dies wirklich zu nutzen. Wer muss schon seine Snare plötzlich auf eine Seite neigen...? Ich nicht.
    Im Gegenteil, es ist schon fast zuviel "Bewegungsfreiheit", die mir höchstens quasi die optimale Ausgangsposition verschlechtert, wenn
    ich nicht aufpasse.


    Volle Zustimmung daher dem Post von Slinor: Neigung in eine Richtung anpassen und Ständeroberteil bei der Verlängerung drehen ist
    alles, was man braucht. Normalerweise braucht die Snare-Position ja keine spontanen Neuanpassungen während des Gigs :) .

    Hand auf's Herz und nüchtern betrachtet: Wir Schlagzeuger liefern Pulsfolgen ab. Vergröbert, auf ein Tempo standardiseirt und auf ein einziges Pad projiziert haben wir vermutlich schon eine Menge der kombinatorisch möglichen Kombinationen aus Ganzen, Halben, Viertel, Achtel usw. irgendwie dargeboten (Selbst die Benamsung "Viertel" ist schon willkürlich: Es ist einfach ein Puls, ein Schlag, nicht mehr, nicht weniger.). So gesehen unterscheiden sich Genres in der Tendenz "nur" in der Instrumentierung, also wann ich welchen Schlag wie und wie stark auf welche Schlagfläche(n) geben. Das kann koordinativ herausfordernd sein, aber im Grunde, auf der Ebene Pulsfolgen, sind die Unterschiede vielleicht gar nicht immer so groß ...


    In der Praxis dann doch... Das ist für mich fast so, als würdest du sagen, dass z.B. englisch, französisch und deutsch alle aus denselben paar Buchstaben bestehen,
    und sogar viele Satzbauregeln grosse Ähnlichkeiten aufweisen. Dennoch wissen wir alle, wie sauschwer es ist, mehr als eine dieser Sprachen auf einem überzeugenden
    Niveau zu beherrschen.


    Grundpatterns sind das eine, das andere sind Sound (des Instruments sowie Phrasierung und Dynamik im Spiel) und "Sprache" - wie man spielt.


    Ich bin ehrlich gesagt auch nicht der Meinung, dass die Peppers krasse stilistische Bandbreite aufweisen. Natürlich klingt die Band ordentlich vielseitig, vor allem
    wenn man ihren Katalog über die Jahre durchhört, aber sie bleiben doch sehr klar bei ihren Leisten. Ähnliches gilt für mich für den Lenny und sogar für den Prince.
    Eigentlich tut das fast jede Band. Coldplay gingen ziemlich neue Wege mit ihrem neuen Album, die Peppers auch tatsächlich, aber es hat auch sehr mit Produktion,
    Sound und Mix zu tun, weniger mit einer "Neuerfindung" eines Instrumentalisten (oder Sängers) von sich selbst, meine ich.


    Zunge: Kennst du Mr. Bungle? Kam mir spontan in den Sinn - eine Band, die wirklich krass in Stilen herumspringt, und zwar innerhalb von wenigen Takten :) .
    Vielleicht gibt dir das Getrommel inkl Soundästhetik dort ein paar Ideen?

    Martini, Safari und Bop sowie die ganzen Force-Geschichten alle unter der einen A-Serie zusammenzufassen,
    find ich einen recht geschickten Zug in Richtung Übersichtlichkeit! Ob die von SQ2 abgeleiteten Namensgebungen
    nun sehr stringent ist, darüber kann man wohl unterschiedlicher Meinung sein. Auf jeden Fall doch relativ "catchy"
    und pragmatisch, wie ich finde.

    Mir gefielen die Bassdrum-Spurs immer... Also die "neuen" runden. Fand ich ne tolle Idee.
    Mit dem Memory Lock auch sehr schön ein- und wieder auszuklappen, nie Probleme mit
    dem Finden des richtigen Winkels...

    Ich kann beide Seiten verstehen. Es ist auch eine sehr emotionale Sache (Tränen in den Augen...), sowieso wenns um die eigenen Kinder geht.
    Mir ginge es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht anders (habe drei kleine Kinder).


    Andererseits, nüchtern und mit Abstand betrachtet, sind traurige Gefühle und Reaktionen von Kindern und Vater nicht direkt ein Argument
    für den Musikladen, anders agieren zu müssen. Vielleicht hat der Vater bei der Hinfahrt auch schlicht falsche Hoffnungen geweckt?


    Wenn man ehrlich ist, ist ein Musikladen nicht dazu da, Unterhaltung für einen frohen Familienausflug zu garantieren, und er ist auch
    nicht dazu da, "allgemeine Inspiration" fürs Musikmachen zu liefern, von der er solange nichts hat, als der Kunde nichts kauft.


    Nach meinem Wissen ist einer der grössten Ärgernisse heutzutage für alle noch lebenden Musikgeschäfte (und dies ist für ihre Seite auch was
    sehr Emotionales!) die Tatsache, dass viele Kunden sich bei ihnen beraten lassen und möglicherweise noch alles ausprobieren, nur um dann
    mit leeren Händen wieder rauszugehen und sich die gewünschten Teile woanders günstig(er) im Netz zu bestellen.


    Man darf ein solches Erlebnis auch nicht zu persönlich nehmen oder verallgemeinern. Bei verneinter Kaufabsicht versteh ich den Verkäufer schon.
    Ausserdem weisst du nicht, ob er vielleicht grad zuvor ein schlechtes Erlebnis mit Kindern oder sonstigen wilden Kunden/Besuchern hatte und deshalb gerade
    die Schnauze voll. Oder er hat zuhause ebenfalls Kinder, und sie hatten ihn vor der Arbeit gleich noch zur Weissglut gebracht. :rolleyes:


    1+ :)