Wenn die nicht so feuer im unterricht fängt, dass sie bock zu spielen bekommt, dann ist der lehrer nix. Versuch sie mit gleichaltrigen zusammenzubringen, dass die zusammen musik machen, dann wird das schon. Kinder sind von matur aus neugierig und begeisterungsfähig. Wenn das ein pädagoge nicht kann, dann ist er keiner. Viel Erfolg!
Ich würde sagen, am besten setzt man sich mit Fills in der Art, wie Chuck Boom seins notiert hat, auseinander - also Gruppierungen von entweder 2 oder 4 Schlägen (Singles) mit den Händen gefolgt von 2 Bassdrum-Schlägen. Dies kann man nach Lust und Laune variieren, je nachdem verschiebt sich natürlich die resultierende rhythmische Figur gegen den Viertelpuls. Was aber einen besonderen Reiz ausmacht. Das ist das Rezept - gekocht wird dann halt (in deinem Beispiel) zusätzlich mit wahnsinniger Geschwindigkeit.
Es wäre jedoch vielleicht ein grober Anhaltspunkt, dass nach 2 Jahren das Halten eines Grooves für einige Takte sicherlich möglich sein sollte, sowie das Einbauen eines Fills, ohne dass gleich alles auseinanderkracht :). Ich würde sagen, auf bescheidenem Schwierigkeitsniveau und in moderatem Tempo schaffen das alle meine Schüler, selbst die talentfreisten .
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manche mögen ja die Katze im Sack, aber man kann natürlich auch verraten, dass es das Wayne Shorter Quartet ist, wo der Brian Blade auf seinem Instrumentarium herumturnt. Die Aufnahme ist vom Jazzfest Bonn 2014, dabei sind noch Danilo Perez am Klavier und John Patitucci am double-bass (für unsere Schwermetaller). Das Viertelstündchen darf man sich ruhig mal anschauen, tut nicht weh und der ein oder andere Tanzmusikant wundert sich vielleicht.
Ich mach dann mal weiter: ebenfalls gesehen haben sollte man mal Charly Antolini, hier mit einem Lied für unsere holländischen Freunde mit einer ausgiebigen Vorführung, was man mit altem Gerät früher so machen konnte, für die Begleittöne sorgen Dick Morrissey (leider nicht mehr unter uns; ts), Brian Dee (p), Len Skeat (b), das Ganze ist von 1993 beim Jazzfestival Bern passiert. Lustigerweise hätte ich das Lied anfangs nicht erkannt, obwohl ich es erst am Sonntag gespielt habe, Jazz ist völlig verrückt.
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Grüße Jürgen
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Geil! Die Chance hab ich mir gepackt (als Schweizer den Herrn Antolini nie wirklich angehört bis jetzt ! Spielt er da ein Phonic-Set? D506-Snare?
Fand ich auch sehr cool. Habe bisher noch nicht zugeschlagen weil ich nicht sicher war, wie gut das Ergebnis klingen würde. Da ich jetzt hier lese, die Qualität wäre gut... Download läuft!
Und ?
Als Michael League auf der Bühne sagte: "This gig is being recorded, professionally.", war ich für meinen Teil gleich überzeugt . Der Typ ist ja nicht gerade ein Minimalist .
In Zürich war es schweinelaut. Die Bläserlautstärke war ziemlich an der Grenze. Vielleicht war das Absicht. Sie haben ja ihre eigene Tonmannschaft dabei.
Sehr beeindruckend ist die Tatsache, dass sie jeden Gig professionell aufnehmen, und nicht mal 24h später (!) auf ihrer Webseite zum Download verfügbar machen! Und es klingt fantastisch! https://store.snarkypuppy.com/pages/live-snarky
...mit Larnell Lewis hinter der Küche. Ich glaube, das war eines der besten Konzerte, denen ich je beiwohnen durfte. Unglaubliche Arrangements! So frisch und unerwartet... Unglaubliche Performances von allen Musikern, und es hat sich so total bescheiden und locker angehört und angesehen - nicht, wie ich es schon oft bei sogenannten Fusionkapellen und -musikern wahrgenommen habe. Und eben... diese Arrangements...!! Wow!!
Larnell hat sein Solo über diesen 5er-Gruppen-Teil in "What About Me?" gerissen, und er hat den (ausverkauften) Raum absolut zum Toben gebracht!!
Hat sonst jemand die Puppys auf ihrer Culcha-Vulcha-Tour gesehen?
Moinsen! Neulich ging mir folgendes im Kopf rum, als ich die Ergonomie meines Kit-Aufbaus verbessern wollte...
Mit Doppelfußmaschine hat man ja im Grunde zwei Möglichkeiten: Entweder man baut die Bassdrum so auf, dass sie von oben betrachtet auf der 12-Uhr-Position steht, also gerade nach vorn zeigt. Daraus resultiert allerdings eine leicht nach links gedrehte Sitzposition, sodass zum Spielen z. B. der ganz rechts außen befindlichen Floor Toms mit beiden Händen eine relativ starke Körperdrehung erforderlich wird. Die zweite Möglichkeit ist, die Bassdrum auf die 1-Uhr Position zu stellen, sodass man gerade am Kit sitzen kann (linkes Bein nach links vorne, rechtes Bein nach rechts vorne).
Übrigens finde ich das eine Frage der Perspektive: Du beschreibst die Sitzposition als entweder nach links gedreht, oder gerade am Kit. Meine Sicht ist die, dass die Sitzposition per Definition "gerade" ist - also der Winkel, an dem alles gemessen werden sollte, ist nicht die Bassdrum, sondern der Körper!
Ergonomisch sinnvoll aufgebaut hast du recht, dass die Bassdrum etwas von der Blickrichtung weggedreht ist, analog dazu verhält sich der HiHat-Ständer. Wenn du 2 Floortoms hast, ist das äusserste tatsächlich relativ weit aussen, ja. Meiner Erfahrung nach spielt man jedoch meist das nähere Floortom für a) schnelle, b) fummelige und vor allem c) beidhändige Sachen. Die in der Anzahl bescheidenen Momente, in denen das äusserste Floortom gespielt wird, möglicherweise gar mit beiden Händen, lassen sich aus meiner Sicht dann gut realisieren.
Ich persönlich würde mich somit um Himmels Willen niemals in solche Aufwände stürzen, ein Mittelpedal zu verwenden oder gar erst eins zu bauen . Aber wenn für jemanden Aufwand und Ertrag stimmen - wieso nicht...!