Ich hatte vor kurzem eine Situation, da kam es mir so vor, als wolle man mich nicht um Geld erleichtern, sondern um den Verkaufsartikel. Also irgendwie andersrum als der herkömmliche Weg.
Ich hab eine Mail wegen eines von mir inserierten BD-Pedals bekommen, das war ungefähr so:
Hallo,
ich möchte das Ding kaufen.
Bitte schicken Sie es mir an diese Adresse: xxx
Vielen Dank,
xxx
Den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber es war im Prinzip das. Man beachte, das war der erste Kontakt! Ich mein, da hätte er auch gleich mit "Arsch, der dich für einen Idioten hält" unterschreiben können.
Ich hab dann geantwortet (obwohl's mir eh schon komisch vorkam), dass das klar geht und ich das Ding versende, sobald ich den Verkaufsbetrag plus Versandkosten auf meinem Konto habe.
Zur Antwort kam dann, dass ich der Einfachkeit halber doch bitte per Nachnahme an eine Firmenadresse schicken solle.
Keine Ahnung, wie da eine Abzocke stattfinden hätte können, aber das kam mir alles so komisch und vor allem unsympathisch vor, dass ich nicht mehr geantwortet hab. Und auch nie mehr was vom Interessenten gehört hab.
Hat jemand sowas mal erlebt und kann einem ein normaler Versand per Nachnahme als Versender auf den Kopf fallen oder ist man da immer auf der sicheren Seite?
Ich mein ich geh irgdendwie davon aus, dass wenn ich mit dem Interessenten in Kontakt geblieben wär, irgendwann mal komische Online-/Tankstellen-Nachnahmedinger auf mich zugekommen wären.