Beiträge von Moe Jorello

    Och, nun seid doch nicht so...

    Hallo,


    hab auf meinen Becken (Snare, low, mid, high Tom) Felle von Remo Ambassador Coated.

    Auf den BECKEN hast du die Felle bestimmt nicht drauf. :D


    Bei dem Klang spielt einiges eine Rolle: Der Drummer, die Sticks, der Raum (Akustik), die benutzten Mikros und Verarbeitung der Töne am Mixer und natürlich die Felle samt Stimmung, die Kesselgrößen, das Kesselmaterial. Insofern lässt sich schon mal pauschal gar nicht sagen, ob dieser Klang an deinem Set möglich ist - welches auch immer das sein mag. Vergiss auch mal den Klang von anderen sondern versuche den für DICH optimal klingenden Ton aus DEINEN Kesseln herauszuholen. Manche Trommeln klingen hochgestimmt schöner, andere tiefergestimmt. Alles zudem Geschmackssache. ;)


    Wenn du dein Set optimal stimmen willst, musst du erstmal wissen, was da klanglich geht und was nicht. Also mal tief, mittig und hoch stimmen und austesten, auch das Verhältnis von Schlag- zu Resonanzfell. Ob du Evans oder Remo oder Aquarian drauf hast, ist ziemlich Banane, wenn es sich um die üblichen Verdächtigen Felle, wie Ambassador/Emperor bzw. G1/G2 handelt.


    Wenn du Probleme hast, einen vernünftigen Klang aus deinem Set zu bekommen, frage hier doch mal, ob jemand erfahrenes evtl. in deiner Nähe wohnt und dir unter die Arme greifen könnte. ;)

    Presswirbeltabelle ?

    Sag' bloß, die kennst du nicht?... :pinch:


    @TO: Übung macht den Meister. Es kann Monate, Jahre dauern, bis man einen Presswirbel so gut beherrscht, dass es wirklich sauber klingt. Das erfordert aber auch, das man eine vernünftige Stickhaltung beherrscht. Also gute Grundlagen. Und auch daran kann man Monate, Jahre arbeiten... und noch länger.


    PS: Der Downloadlink wird bei mir als mit Troyaner infiziert geblockt. Also Vorsicht bitte.

    man verlangt nämlich, dass das Rohr der Hihat-Maschine senkrecht steht.


    Ich nicht. Meine steht extra leicht angewinkelt. :)


    Was soll an der Hihat nicht optimal sein? Kann ich ganz ehrlich überhaupt nicht sagen. Habe die nie gespielt, nur öfter schon im Netz gesehen. Aber über UK hat es Beverly Drums (nicht die Vintage-Marke, damit hat das bis auf den Namen wohl nichts zu tun), glaube ich, nie wirklich hinaus geschafft, was ein Indiz dafür sein könnte, dass die nicht an das Niveau anderer Hersteller annähernd heranreichen. Ich meine mich zu erinnern, dass die auch vornehmlich günstigere Sets und Hardware produziert haben, teure Schlagzeuge dafür eher die Ausnahme im Portfolio waren/sind. Jedenfalls ist vieles an günstiger Hardware auf dem Markt oftmals nicht so langlebig, wie renommierte, teurere Ware von DW, Tama, Yamaha, Sonor, ... Es gibt aber auch Ausnahmen, von daher könntest du was brauchbares oder aber mittelmäßiges haben. Die Zeit wird es zeigen, ob die Hihat langlebig ist oder halt nicht. Wenn hier jemand Erfahrung mit der Hihat haben sollte, abseits von dir, wäre es gut, da mal was zu hören. Im Netz gibt es so gut wie keine Infos.


    Jetzt wirds aber arg privat.... :whistling:

    :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    RIP. Ein ganz wichtiger Musiker weniger in der Musikbranche. Wirklich schade, dass er nun, nach 76 Jahren, "adieu" gesagt hat. Aber schön, dass er 76 Jahre lang auf dieser Welt weilte und uns immer wieder besondere Musik darbrachte.

    Weiß auch gar, nicht, von welchen Hersteller der Ständer ist, also der Hi-Hat-Ständer.


    Das wäre aber schon interessant zu wissen, wegen evtl. konstruktionstechnisch bedingter Eigenheiten. Mach doch mal ein Foto und markiere, wo das Teil genau den Wackelpunkt hat. Ich habe obige Yamaha Hihat und da wackelt nichts. Die Tama Iron Cobra in der Zweifußvariante wackelte, als ich sie angetestet hatte, auch nicht.

    Das scheint doch nett zu werden. VF startet eine kleine "Drum-School"-Reihe mit dem legendären Lehrer Bruce Becker (bei dem u.a. Weckl und Garibaldi nochmal auf der "Schulbank" saßen, als diese schon längst weltberühmt gewesen sind). 15 kleine Videos sollen es werden, die vermutlich vielen weiterhelfen werden auf ihrem weiteren Trommelweg. Teil 1 ist gerade erschienen:


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    Nun... ich kenne niemanden, der sich in ein Fachgeschäft setzt, sich mit verbunden Augen in den Raum setzt und sich ein Schlagzeug nach dem anderen vorspielen lässt und dann plötzlich sagt: "Das da!..., das Set, das du gerade spielst. Hammer, das nehme ich!". (Violettmatt mit kotzegrün-Glitterstreifen, 17.000 Euro) Habe ich in all den Jahren nie erlebt - übrigens auch nicht bei anderen Instrumenten. Für gewöhnlich sieht das doch eher so aus: Visuelle Vorauswahl ("Ich will pink!"), dann auf das Preisschild gucken ("Uff.... 3500 Syldawische Szloty!"). Überlegen. Anspielen. Nochmal überlegen. Vergleichen. Wieder zum ersten zurük. Mag ich das immer noch, klingt das für mich gut genug, will ich das Geld ausgeben? Usw...

    Ich glaube, mit jeder "Assoziation", die man mit einer Marke hat, macht man eh früher oder später eine Bauchlandung. Für mich waren in den 80ern z.B. Sonor die billig-Schulschlagzeuge schlechthin. Dem entgegen stehen SQ2, ProLite und Co. Tama war für mich erstmal "Metal". Doof das Jazzer wie Erskine und Elvin Jones auch Tama spiel(t)en. Und so weiter... ;)


    Das ist alles eine emotionale Sache, wie bei allen Instrumenten. Und das emotionale wird man wohl auch nie ganz ausblenden können. Jeder, der ein Drumset kauft, wird den Faktor Optik, Haptik und Renommée in unterschiedlichen Gewichtungen in seine Überlegungen wohl einfließen lassen. Dass jemand nur(!) nach Klang entscheidet, das bezweifle ich.

    Herrlich gaga.... :thumbup:


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    Wenn hingegen bei allen verschiedenen Hestellern dasselbe Material mit gleich vielen und gleich dicken Lagen verwendet würde, wäre es fraglich, ob es tatsächlich einen Klangunterschied gäbe.


    Das doofe ist nur: Das machen die nicht. Die bauen alle einen ticken unterschiedlich, mit unterschiedlicher Hardware, die auch den Klang mit beeinflusst. Ein Gretsch Broadcaster klingt etwas anders als ein Tama Star Maple klingt etwas anders als ein Yamaha Absolut Hybrid Maple klingt etwas anders als ein Ludwig Legacy Maple,...


    Dass man mit Mikros nochmals alles durcheinanderwürfeln kann - geschenkt.

    Sticks sind Verschleißartikel, und wenn man ein paar lange Zeit spielen will, muss man eben auf Jazz umsatteln :D


    Neee du, das stimmt so nicht. 8) Mein Stickverschleiß ist echt niedrig und ich spiele Jazzsticks - in einer Classic-Rock-Band (ja, das geht! :) ). Aber ich gebe zu, ich komme ursprünglich ja auch aus der Jazz/Funk/Soul-Ecke, tue mich daher auch eher schwer mit schweren Sticks. (das klang jetzt komisch und doch logisch... :huh: ) 7A ist das dickste, was ich spiele. :whistling:


    Naja, wie dem auch sei, meine Jazzsticks halten locker sechs Monate+ im Rockmusik-Einsatz aus.

    Ich lese dauernd von Aussehen ... wie ist es denn mit Anhören?


    Wenn der Kopf splittert, klingt's doof. Also weg. Bei mir splittert der Kopf zumeist, bevor der Stickkopf so "runtergeschmirgelt" ist, dass es doof klingt. Und primär spiele ich Nylontips, da ist nichts groß mit Abnutzung (bei meiner doch recht zarten Spielweise). Da bricht der dünne Jazzstick wohl eher, als dass da der Kopf "stumpf" wird.

    Wenn (bei Holztips) der Kopf splittert - weg
    Wenn der Hals zu brechen droht (Riss) - weg
    Sonst spielen, spielen, spielen. Dass die Hihat was von den Stickhälsen im Laufe der Zeit wegfrisst, ist normal.

    Drumteppich. Warum? Kann man zusammenrollen, arrettieren und in eine passende Hülle für den Transport zum Konzert packen. Maße passen, Nicht zu dickflusig, so dass die Hardware beim Abbau hängenbleibt und auch so, dass man mit Gaffatape auf dem Boden gut markierungen für die Hardwarepositionen kleben kann. Darum Drumteppich.