Was das Treffen ergeben hat, wird sich erst zeigen müssen. Ich glaube aber, dass ich erstmal vermitteln konnte, worum es überhaupt geht und das einige Fragezeichen im Kopf erstmal gelöscht wurden.
Mal in Kürze was wir unter anderem durchgegangen sind:
Sinnvoller Setaufbau
Sitzposition
Stickhaltungen
Rebound, warum und wie man ihn sinnvoll nutzt
Aufgaben des Drummers im Bandkontext (->Tempo vorgeben und halten)
Komponenten des Sets und wie man sie sinnvoll einsetzt
Richtiges und Falsches anspielen von Becken und Trommeln
Danach einen 4/4tel Takt bei 100 pm stur, ohne Fill drei Minuten lang runtergezimmert mit Click im Ohr (was erwartungsgemäß schwerer als erwartet war).
Und dann sind wir noch auf einzelne Aspekte eingegangen, warum e-Drums usw. kein voller Ersatz für ein akustisches Set sein kann, welche Bedeutung der Dynamik zukommt, welche Auswirkungen Felle und Spannungen auf den Ton von Trommeln haben, warum ein Fill nicht immer vollgestopft mit Noten sein muss/soll.
Und den Pressroll haben wir auch noch gemacht - den wollte er gerne lernen. Und noch eine ganze Menge mehr. Jedenfalls weiß er nun, was Bascis sind, die man können sollte (zumindest halbwegs) und was "schmückendes Beiwerk" ist, dass für fortgeschrittene zunächst reserviert ist (Paradiddles etc. und wie man sowas sinnvoll einbindet ins Spiel). Mit dem Paket kann er jetzt jedenfalls zum Lehrer gehen und - so hoffe ich - gezielter erstmal sagen, in welche Richtung es gehen soll.
Ich hoffe nur, ich habe ihn nicht völlig überfordert. ![]()
Immerhin konnte er sich amüsieren als ich probiert habe, an dem Set, das wir auf Linkshänder umgebaut haben, als Rechtshänder was zu spielen. Boah, das klang aber Kagge... ![]()