Beiträge von Moe Jorello

    Was das Treffen ergeben hat, wird sich erst zeigen müssen. Ich glaube aber, dass ich erstmal vermitteln konnte, worum es überhaupt geht und das einige Fragezeichen im Kopf erstmal gelöscht wurden.


    Mal in Kürze was wir unter anderem durchgegangen sind:
    Sinnvoller Setaufbau
    Sitzposition
    Stickhaltungen
    Rebound, warum und wie man ihn sinnvoll nutzt
    Aufgaben des Drummers im Bandkontext (->Tempo vorgeben und halten)
    Komponenten des Sets und wie man sie sinnvoll einsetzt
    Richtiges und Falsches anspielen von Becken und Trommeln
    Danach einen 4/4tel Takt bei 100 pm stur, ohne Fill drei Minuten lang runtergezimmert mit Click im Ohr (was erwartungsgemäß schwerer als erwartet war).
    Und dann sind wir noch auf einzelne Aspekte eingegangen, warum e-Drums usw. kein voller Ersatz für ein akustisches Set sein kann, welche Bedeutung der Dynamik zukommt, welche Auswirkungen Felle und Spannungen auf den Ton von Trommeln haben, warum ein Fill nicht immer vollgestopft mit Noten sein muss/soll.
    Und den Pressroll haben wir auch noch gemacht - den wollte er gerne lernen. Und noch eine ganze Menge mehr. Jedenfalls weiß er nun, was Bascis sind, die man können sollte (zumindest halbwegs) und was "schmückendes Beiwerk" ist, dass für fortgeschrittene zunächst reserviert ist (Paradiddles etc. und wie man sowas sinnvoll einbindet ins Spiel). Mit dem Paket kann er jetzt jedenfalls zum Lehrer gehen und - so hoffe ich - gezielter erstmal sagen, in welche Richtung es gehen soll.


    Ich hoffe nur, ich habe ihn nicht völlig überfordert. :)


    Immerhin konnte er sich amüsieren als ich probiert habe, an dem Set, das wir auf Linkshänder umgebaut haben, als Rechtshänder was zu spielen. Boah, das klang aber Kagge... :D

    Liebe Leute, jetzt haut mal nicht so auf ihn drauf. :) Ich treffe mich morgen mit ihm, danach sind ihm Paradiddeldiddeldaddeldus vielleicht schon gar nicht mehr so wichtig, wie es oben noch anklang. Die logischerweise vorhandene Limitierung von Aerodrums wird er nach unserem Treffen vermutlich auch schnell erkennen - wobei das als Spaß-Option doch völlig okay ist, wie ich finde.


    Jedenfalls wird er bald wissen, wo seine primären Baustellen sind mit denen er dann gezielt einen Schlagzeuglehrer aufsuchen kann. Den "Proberaum mit Drums" habe ich ihm übrigens auch schon vorgestellt, Hajo. Wir machen aber erst mal einen Schritt nach dem anderen. ;)

    Keb Mo' - Suitcase
    Keb Mo' - Just like you
    Gary Clark Jr. - The Story of Sonny Boy Slim
    Stevie Ray Vaughan - Texas flood
    Stevie Ray Vaughan - Couldn't stand the weather
    Stacey Kent - Breakfast on the morning tram
    Stacey Kent - The boy next door
    Stacey Kent - In love again
    Joe Bonamassa - Live at the Royal Albert Hall
    America - Homecoming
    America - America
    America - Hat trick
    America - Holiday
    America - Hearts
    Grover Washington - Inner City Blues
    Buddy Guy Bring 'em in
    Buddy Guy - Skin Deep
    The Byrds - Sweetheart of the Rodeo
    The Byrds - Dr. Byrds & Mr. Hyde
    The Byrds - Ballad of the easy rider
    The Byrds - Byrdsmaniax
    The Byrds - Farther Along
    Peter Frampton - Gold (Best of)


    Rock, Jazz, Blues, Folk... von allem was.

    Wo bist du denn, in welcher Region. Vielleicht kann dir jemand aus dem Forum einen guten Lehrer empfehlen, der dich finanziell nicht ruiniert...


    Ein Lehrer bietet sich jedenfalls, so wie sich das liest, an. Ich denke, dass du dir im Moment eh zuviel Gedanken darum machst, was du lernen könntest und das lenkt dich davon ab, was du lernen musst. Nämlich die Basics. Vergiss erstmal den ganzen Paradiddelmaus-Kram. Anfangen: mit richtig sitzen. Dann richtig das Set aufauen, dann richtig die Sticks halten (trad. Grip vs. matched /french german / american), dann Upstroke und Downstroke. Dann folgen Koordinationsübungen mit Armen und Beinen für einfache Rhythmen... und so weiter. AM besten ist dafür wirklich ein Lehrer, wenn du da keinen großen Schimmer hast, wie das richtig oder falsch ist. (Was sich falsch anfühlt ist übrigens meist falsch. Was sich richtig anfühlt dagegen nicht immer richtig).


    Im Netz gibt es aber - für Menschen wie dich - unmenden an Material, die man studieren kann. Such' dir einen Kanal raus und verfolge ihn. Was ich immer ganz erfrischend finde, sind die Videos von Stephen Taylor. Der hat auch thematische Videos, die genau auf deine Fragen abzielen. DIe Antworten werden dir aber nicht immer schmecken, das kann ich dir schon jetzt verraten. :D


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    Viel Spaß beim stöbern.

    Jupp, Gsalzbär. Unterschreibe ich so. Ich finde sowieso nichts langweiliger, als wenn jemand 100%ig etwas so runtertrommelt, wie Vorbild XYZ. Das ist für mich immer ein Zeichen von mangelnder Kreativität, dünner Persönlichkeit, wenig Selbstvertrauen. Jeder Drummer ist anders. Das sollte sich auch im Spiel reflektieren.


    Und Gratulation an den Benny, "unseren Hamburger Jung". Hat er sich verdient. :)

    Sage ich ja: In den allermeisten Fällen fährt man mit der 60%-Regel gut. Nur ist sie nicht immer perfekt anwendbar, wie du ja auch anmerkst. Eine alte Ludwig Supra aus den 60ern für 60% des Neupreises zu verkaufen, da würde aber vielen potenziellen Käufern ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubern. Ein nagelneues Recording Custom nach drei Monaten für 60% verscherbeln - auch das würde ein dickes Grinsen ins Gesicht tackern.


    Im Vintage-Bereich wird anders kalkuliert - da kommt der "Begehrtheitsbonus" auf Fantasiepreise oben drauf. Von "Vintage" ist obiges Superstar aber weit, weit, weit entfernt, da sind wir uns einig. Feilschen wir doch mal.


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    480 sagst du, 520 sagt der Rechner, einigen wir uns auf 500. :)

    Das Set kostet neu etwa 1400 inkl. Snare und Hardware. 300 Euro gehen für die Hardware weg. 150 Euro für die Snare. Macht einen Shellsetpreis neu von etwa 950 Euro. Macht bei der 60-Prozent regel 570 Euro für das Shellset. Ziehen wir 50 Euro wegen leichterer Gebrauchtspuren ab. Macht 520 Euro für ein faires Angebot. Von daher: Ja, es ist ein kleines bissl überteuert und kein Schnäppchen - wenn man auf der 60%-Regelung beharrt.