Beiträge von Moe Jorello

    fwdrums: ein Rude zu zerdeppern ist komplizierter. Ein Jazzbecken zu zerdeppern ist nicht so schwer, wenn da ein Knüppler am Werk ist.


    @robi: ich maße mir nicht an, dich zu kennen, dennoch war dein Kommentar bzgl. Hueni eher unangebracht, wie ich finde, um nicht zu sagen, er war recht pampig. Vielleicht war das so nicht intendiert, aber so kam es zumindest rüber. Kommunikation über Foren ist halt immer Problembehaftet. ;)

    Natürlich ist es ein Werbevideo, allerdings eines, das einige Dinge gut zusammenfasst (z.B. Druckausübung beim polieren, dass ein traditional finish nicht mit den brillant-reinigern von Marke XYZ geputzt werden sollte). Was daran jetzt peinlich sein soll, erschließt sich mir nicht.


    Zitat

    Ich nutze seit neustem den Sabian Cymbal Cleaner.

    Ist das jetzt nicht auch so ein "peinlicher Werbebeitrag"?

    Ich krame das hier mal raus. Zildjian hat ein nettes Video zu dem Thema gemacht. :)


    [video]

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    Ich muss nur erst mal selbst was anspielen und sehen, wie mir die Dinger gefallen.


    Sehr gut erkannt. Mach' das mal. Ob du nun Pearl, Yamaha, Tama, Sonor, Mapex, Gretsch, Ludwig oder Premier benutzt, ist relativ einerlei, wenn du Sets ab dem Mittelklassebereich ins Auge fasst. Klanglich können die alle gutes abliefern, wenn gute Felle drauf sind und sie gut gestimmt sind. Da geht es am Ende eher darum, was dir optisch besser gefällt, welche Hardwarelösungen du hier und da besser/sinnvoller findest, welche Kesselmaße dir vom Spielgefühl am ehesten zusagen - sprich: Das subjektive Gefühl "Das Set gefällt mir, wenn ich dran sitze und es spiele".

    Jared meinte auch zu Beginn des Videos, Mark gehöre seiner Meinung nach zu den total unterbewerteten Drummern.


    Ach, da gibt es ja leider so einige, die ganz hervorragend sind, aber weniger im Rampenlicht stehen, weil sie z.B. fast nur als Studiomusiker tätig sind oder mit kaum bekannten Bands touren. Auf der anderen Seite findet man immer Drummer, die in den Himmel gelobt werden WEIL sie bei einer bekannten Band spielen, die aber musikalisch eher ... *hüstel* langweilig sind.

    Also ein Tama Imperialstar ist ein robustes Einsteigerschlagzeug, aber nicht das, was dich dauerhaft zurfriedenstellen wird. Ein Silverstar oder SUperstar ist dagegen eine deutlich andere Liga. Bessere Kessel, bessere Hardware, besserer Klang, der auch Live- und Studiotauglich ist. Ebenso ein Sonor Force 2007/Essential Force u.ä.. Die Dinger sind robust und klanglich wirklich gut und kosten nicht die Welt. Ein Yamaha Stage-Custom ist z.B. auch sehr solide. Wenn du wirklich was neu (!) kaufen willst, würde ich sagen: Hol dir z.B. ein Komplettset des Stage-Custom inkl. Hardware (und einem extra-Beckenständer, wenn du zwei Crashes nutzen willst). Da brauchst du auch keine Extra-Snare erstmal, die vorhandene ist gut, hat sogar zehn Spannböckchen). Bist du bei rund 1100. Dann nochmal einen Satz Masterwork Troy Professional, ca. 400 Euro. Dazu einen guten Sitz: 100 Euro. Dazu einen Satz Felle: 100 bis 150 Euro (je nach Wahl). Sticks. 50 Euro. Macht 1700 bis 1800 Euro für den Start für ein Set das wirklich gut ist. Doppelfußmaschine.... aufschieben, kannste später kaufen. Oder aber gebraucht. Sonst nochmal etwa 300-400 Euro neu, wenn sie ordentlich sein soll. (Sonst ersetze ein Stage Custom mit einem Tama Silverstar, Superstar, Sonor X-Force)


    Gebraucht lägest du bei etwa 1000 Euro (Wobei das neue Stage-Custom seltens geraucht zu finden ist).


    Und damit hättest du ein Set, das wirklich auf Jahre hinaus robust ist, einen guten Klang produziert und alle Grundanforderungen selbst für erfahrenere Drummer abdeckt. Mehr brauchst du definitiv nicht. Alles darüber hinaus ist Luxus, den man sich gönnt, wenn man weiß, welche bestimmten Klänge oder Setups etc. man nun FÜR SICH besonders mag. Es bringt wenig, finde ich, zu sagen: Ich will den Sound von Drummer XYZ auch haben. Denn a) spielt der Drummer anders als du, b) hörst du meist sauteures Equipment das c) mit sauteuren Mikros abgemischt wurde.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit dem oben genannten Set, selbst wenn du verwöhnt bist, nicht langfristig glücklich werden kannst.

    Also, das mit den "wachsenden Märkten" in Schwellenländern ist so ein Ding. Gerade in diesen Ländern werden erstmal andere Wünsche befriedigt, sofern sie finanzierbar sind. Dazu zählen: Kühlschrank/Gefriertruhe, Elektroherd, Badewanne, fließend Wasser (das ist alles andere als Selbstverständlich in vielen Schwellenländern), ein neues Automobil, moderne Fernseher und so weiter. Neue Musikinstrumente spielen da momentan eher eine untergeordnete Rolle. Zudem macht in den Schwellenländern die finanziell potente Bevölkerungsschicht nur einen kleinen Prozentsatz der Gesamtbevölkerung aus. Siehe Indien z.B. Da sind enorme Gefälle vorhanden. Eine kleine Schicht, die zunehmend Reicher wird und deren Wirkungsgrad sich auf eher wenige Großstädte beschränkt und im Gegensatz dazu gibt es eine große Masse in den anderen Städten und auf dem Land, die am Wohlstand nach wie vor keine Teilhabe hat.

    Nimm bloss keine Meinl Classic, Moe hat sich die Dinger wohl mit Ohrenstopfen angehört?


    Nö, habe die nur mal bei 'nem Open-Air Konzert gehört, da hatte die einer für sein hardcore-geknüppel benutzt. Dafür waren sie klanglich ausreichend. : :D Gebraucht gibt's die Zuhaus für 'nen schmalen Euro. Aber ich würde auch lieber was gescheiteres kaufen (Masterwork Resonant, Sabian AA/AAX, Ziljian A-Custom,...). Nur bei dem Budget ist das definitiv für den TO nicht drin, höchstens mit seeeehr viel Glück.


    Zitat von Bruzzi

    Evtl. findet sich ja auch ein DF-Mitglied in deiner Nähe und kann dir dabei zur Hand gehen.

    Jepp. Diesen Service haben hier so einige schon in Anspruch genommen und sich dann gewundert, was aus ihrer "Möhre" so alles klanglich herauszuholen ist. Also ruhig mal machen.

    Ich habe mir inklusive Becken und Hardware, also insgesamt, UM die 1000€ +- 200-300€ vorgestellt. Ich bin für besseren Klang bereit, etwas draufzulegen, und will wirklich kein Anfängerset, sondern eines, womit man langfristig zufrieden sein kann und auch schöner definierter Klang möglich ist. Wenn mehr Geld erforderlich ist, dann lasse ich es mir auch mehr kosten. Gute Qualität ist mir diesmal wirklich wichtig.


    Willst du neu oder gebraucht kaufen? Bei Neukauf ist das Budget etwas knapp bemessen. Gebraucht ist da einiges zu haben aus dem Mittelklassebereich (Sonor Force-Serie, Tama Silverstar/Superstar, Yamaha Stage Custom, Pearl Export/VBL, Gretsch Catalina Rock,...). Diese Instrumentenklasse ist qualitativ gut, hält also ordentlich was aus, und ist klanglich schon sehr, sehr gut. Jedenfalls meilenweit besser als diese 08/15 Mülleniums und sowas - bei vernünftiger Befellung(!). Wichtig daher: Kauf' dir gute Felle, falls die vom Gebrauchtset schlecht oder verbraucht sind. Mit z.B. Emperor Clear als Schlagfell und Ambassador Clear als Resonanzfell bist du gut bestückt auf den Toms. Bie der Bassdrum - sofern sie neue Felle braucht - wird's etwas teurer. Ein Remo Powerstroke 3 oder 4 z.B. auf der Schlagseite und ein Powerstroke 3 Ebony auf der Resonanzseite wäre nicht ganz verkehrt.


    Becken: Richtig GUTE Becken (wie Sabian AA, Paiste Signature,...) sind teuer. Daher auch hier die Empfehlung: Gebraucht kaufen, dann sind gute Becken auch erschwinglich. Welche dir klanglich zusagen, wissen wir nicht, wenn es in die Metalschiene geht, solltest du aber tendenziell eher dickere Becken mit brillianter Oberfläche wählen. Z.B. Istanbul Samatya oder Masterwork Troy (Rock) oder Meinl Classics u.ä. Wenn etwas mehr Geld ausgegeben werden darf, kannst du dich ja nach z.B: Meinl MB10/20, Paiste Alpha Rock oder - mein Tipp, weil Topbecken zum noch halbwegs erschwinglichen Preis - Masterwork Resonant (Rock) und ähnliche umschauen. Für Metal hat fast jeder Beckenhersteller mindestens eine brauchbare Serie parat. Geh' am besten mal - wenn möglich - in einen Laden und hör dir ein paar Becken an.

    Wer heute mehr Geld für ein Instrument ausgibt bekommt auch mehr.


    Bis zu einem bestimmten Preisrahmen stimmt das, bei Star, SQ2, PHX und Co. ist das "mehr", das man bekommt eher im esoterischen Bereich angesiedelt, wie ich finde. Dsa klitzekleine Bisschen mehr hier und da, das sich nicht mal spürbar auf den Klang auswirkt, rechtertigt jedenfalls nicht, wie ich finde, eine Preissteigerung von mehreren Tausend Euro im Vergleich zu ... sagen wir mal einem Starclassic, einem Yamaha Absolut Maple oder Pearl Masters.


    Zitat

    Außerdem könnte die Drumindustrie auch nicht überleben, wenn alle alles nur noch gebraucht kaufen.

    Unbestritten.

    Wenn das Set noch neu ist, kannst du reklamieren und Nachbesserung/Austausch von Seiten des Herstellers verlangen oder aber zumindest ein Gratis-Austauschteil (Böckchen inkl. Gewinde). Sprich am besten mal mit deinem Händler oder direkt mit dem Tama-Vertrieb in Deutschland (Meinl), was sich da machen lässt.

    Hallo Mike,


    sei bitte so lieb und mach' ein paar ordentliche Bilder vom Becken und lege es mal auf eine Küchenwaage und teile uns das ungefähre Gewicht mit. Dann kommen wir vielleicht weiter. Nur das Video angucken wird nicht viel helfen.


    Danke

    Der eine kommt mit Heel up besser zurecht, der andere mit Heel down. Ich bin Heel down-Spieler. Weil ich mehr Kontrolle über die Hihat habe, besser die Nuancen des Klanges steuern kann (z.b. sehr langsames öffnen der Hats während des Spiels). Dafür ist der Chick dann halt einen Ticken leiser als bei Heel up. Muss man für sich selbst herausfinden, was einem mehr liegt. Beide Spielweisen sind grundsätzlich okay.