Beiträge von Moe Jorello

    An der Hörerfahrung gleich mitarbeiten und das eigenen Drumspiel mal aufnehmen und kritisch hinsichtlich der Beckenlautstärke anhören.


    Meine Erfahrung ist, dass sehr viele, vornehmlich unerfahrenere Drummer, viel zu stark auf Becken "Einprügeln". Ein Drummer sollte sich jedes Becken mal bewusst einzeln vornehmen und von glanz leise bis ganz laut, von "nur mit dem Tip berührt" bis "mit der Stockschulter auf Lautstärke gebracht" intensiv austesten. Dann weiß er, was damit geht und wo die Sweet-Spots liegen und wieviel Kraftaufwand überhaupt notwendig ist, für einen schönen definierten Klang. Das ist meist gar nicht so viel. Crashs müssen beileibe nicht einmal annähernd mit so viel Krafteinsatz gespielt werden, wie sie oft gespielt werden. Diese Nichtkenntnis, die zu übertriebenem Krafteinsatz führt, ist mit einer der Gründe, warum Becken zerstört werden.

    Was ich in diversen Foren/Webcommunities gelesen habe - ob's stimmt? - ist, dass das Superstar Classic der Ersatz für das Silverstar werden solle. Somit könnte es gut sein, dass auch hierzulange mit dem Ahorn-Hype, das Silverstar in der nahen Zukunft abverkauft wird und dafür das Superstar Classic in die Nische rückt. Ich persönlich fände das allerdings unsinnig, denn die Birkensets haben durchaus klangliche Vorzüge. Und das Silverstar ist ja nun beileibe kein schlechtes Set.

    Ist das noch Musik oder Humbug? :D


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    Bei einigen Becken habe ich auch schon geputzt :) z.B. Dieses unsagbar hässliche Zultanlogo.


    Jepp. Dem Logo bin ich auf zu Leibe gerückt. :thumbup:


    Zitat von Curby

    Es wundert mich, wieviele diese Brandings nicht als Werbung titulieren und diese sogar schön finden.


    Ich bin mit dessen bewusst, dass ein Logo Werbung ist, dennoch kann ein Logo - rein ästhetisch gesehen - ein gelungenes Design haben oder auch nicht. Das eine ist die Marketing-Sache, das andere eine eher kunstgeschichtliche Betrachtungsweise.

    Nur mal so als Info: Es gibt ja auch einige Becken, bei denen man sowohl als auch hat. Oben kein Logo, dafür nur unten was drauf. Masterwork Jazz Master haben den Schriftzug z.B. nur auf der Unterseite. Dann ist man schon nicht mehr ganz so offensichtlich zugekleistert mit Logos, kann aber als Drummer immer noch Marke, Typ und Größe und Gewichtsklasse erkennen/einordnen.


    Zitat

    Sabian hat ihre Logos verkleinert

    Aber nicht bei allen Typen. Und bei einigen Reihen kommen sie ganz ohne dieses fette Logo aus. Und die Becken sehen dadurch viel besser aus. Die neuen HH und Artisan-Becken sind optisch gelungen. Die AA/AAX finde ich vom Design eher misslungen.

    Das bezweifel ich auf schärfste, dass das ein normalsterblicher hört.


    Naja, ab einer gewissen Graviergröße und Tiefe kann man das wohl doch hören. Kann mir nicht vorstellen, dass das den Klang nicht in irgendeiner Weise beeinflussen würde.


    Und wie gesagt. Mich stört's nicht, wenn es nicht so übertrieben ist wie bei den K's, Paiste Rude und dem Sonor-Geklöppel. Dann kann es schon mal nerven - oder besser gesagt: Man hat sich dran satt gesehen.

    Eingravierte Daten würden wohl eher ein Problem darstellen, da jedes eingravieren a) den Klang beeinflussen "kann", und b) Menschen, die nicht wirklich gut sehen können, dann enorme Probleme bekommen, noch irgendwas zu entziffern. Sicherlich kann man Logos kleiner machen, fände ich auch ganz charmant (etwa wie beim Ziljian Constantinople oder Kerope. Deren Größe reicht völlig. Beim K hat's Zildjian völlig übertrieben, finde ich). Nur sieht man kleine Logos schlecht im Publikum und Firmen nutzen gerne Drums als Werbeflächen - weil die Fläche halt da ist.


    Man kann die Logos von den Becken schrubben, wenn man will. Beim Drumset kann man die Badges abbauen (die sind meist aber per se schon dezent, von daher lohnt das kaum - außer vielleicht bei den großen SQ2-Klöppeln).


    Man könnte auch anfangen, das ganze Branding bei Autos zu entfernen. Mein 08/15-Auto hat auch mindestens 14 Logos in diversen Größen auf seiner Gesamtfläche verteilt. Braucht eigentlich auch kein Mensch.


    Werbung ist allgegenwärtig.