Beiträge von Moe Jorello

    Wie Bruzzi schon gesagt hat: Gedanken machen, wie es optisch aussehen wird wg. der Aufhängung. Zudem lassen sich manche Toms leichter runterkürzen, bei anderen ist das komplizierter. Ich würde das mit einem Trommelbauer vor Ort besprechen. Ist sinnvoller.


    Klanglich macht es einen Unterschied aus, ob du ein 12x10 oder ein 12x8 spielst. (Ich habe hier Toms in 12x9, 12x8 und 12x7) Ein12x10er hat ein längeres Sustain, mehr "ooopmh", ein 8er ist knackiger, direkter, "punchy". Ich mag die kürzeren Kessel lieber. Die ganz langen Kessel, à la 12x12 finde ich für Racktoms unmöglich ... vom Aussehen, vom Sound, vom Spielgefühl. Das sehen andere aber genau anders. ;) Vom Aufbau bei einer 22er Bassdrum merkst du schnell die Vorteile kürzerer Kessel, du kannst flacher, ergonomischer Aufbauen. Bessere Spielwinkel, kürzere Wege. Ich finde das wichtig. Ein 12x9 wäre für mich (an einer 22er BD) an der Grenze des akzeptablen (mit einer 20er BD geht die allerdings aufbautechnisch wieder besser, weil da ja eh alles "weniger hoch" ist). 12x8 finde ich für eine 22er Bassdrum ideal. Bester Kompromiss aus Klang und Ergonomie.

    Oh ja... der Deitch grooved so gut, von dem können sich so manche 'ne Scheibe abschneiden. Ich mag solche "groover" im Stile von Deitch und Steve Jordan. Denen kann ich fast ewig zusehen/hören, ohne dass es mir langweilig wird.


    Danke für den Link, den kannte ich noch nicht.

    Das ist mir beim Spielen so nicht aufgefallen, ist die 24 BD echt schwieriger zu spielen? Fand ich nicht so.

    Bei schnellen Pattern wirst du einen Unterschied spüren.


    Zitat

    Leisten kann ich mir beide selbstverständlich nicht, weshalb ich das Tama verkaufen werde, hat da jemand eine Vorstellung was ich dafür nehmen soll?

    Gib's mir ... nein, besser, schenke es mir. :D

    Ich habe "klarer" in Anführungszeichen geschrieben, weil ich auch nicht genau weiß, wie ich den Klangunterschied am besten umschreibe. Vielleicht, etwas spitzer vom Klang? Schärfer, Obtertonreicher? Das könnte evtl. besser hinkommen als "klarer". Ich wollte keinesfalls einen Kesselklang auf- oder abwerten sondern nur den noch am ehesten hörbaren Klangunterschied aufgrund der Gratung umschreiben. Am besten ist natürlich: Selbst anhören. :)

    Ich glaube, deine Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten, denn was einem etwas wert ist, was "Wertigkeit" ist, ist doch recht subjektiv.


    Dass beide Sets oben in der Drumhierarchie mitspielen und klanglich top sind, ist bekannt. Das eine ist ein Birkenholz/Bubinga-Hybridkessel mit 45° Gratung, daher etwas "klarer" vom Klang, das andere ein Ahornkessel mit 30° Gratung (wobei nicht bekannt, ist, welche Ahronsorten es genau ist. Rock Maple und ??? Rotahorn? Zucker-Ahorn? Keine Ahnung), daher etwas "weicher" vom Klang. Das ist der wesentliche Unterschied. Das eine Set wird in der Tama-Fabrik in China produziert, das andere in Taiwan. An der Fertigungsqualität gibt es nichts zu mäkeln, weil in beiden Fabriken auf höchstem Niveau gearbeitet wird. Sonst würden sich diese Sets auch nicht verkaufen und so gute Kritiken von Drummern bekommen. (dazu vielleicht auch ganz lesenswert dieser Beitrag von Terry Bisette http://forum.tama.com/yaf_post…Tama-s-Move-to-China.aspx . Ähnliches hatte Yamaha auch mal bekannt gegeben, als da die Befürchtung aufkam, die China-Produktion würde jetzt einen Qualitätseinbruch bedeuten. Nix da.)


    Hinichtlich der Wertigkeit der Komponenten musst du dir beim Tama auf jeden Fall keine Sorgen machen, deren Hardware, von Böckchen zu Schrauben zu Verchromung etc. ist nach wie vor so ziemlich das Maß der Dinge. Bei Gretsch kann ich da nicht viel zu sagen. Da weiß bestimmt jemand anderes, wie gut deren Böckchen, Halterungen etc. im Dauereinsatz sind. Jedenfalls ist mir nie was negatives zu Ohren gekommen. Und die Zahl der bekannten Berufsschlagzeuger, die glücklich mit Gretsch sind, spricht wohl auch für sich.

    Ich schätze mal, dass eine 20x17 aus der Stage-Custom Reihe ein halbwegs ähnliches Ergebnis abliefern würde. In der aktuellen Version ist die BD beim Stage-Custom ja stark dem alten Recording Custom angeglichen worden mit einer 30° Gratung und - wenn ich mich nicht irre - ebenfalls 7mm 7 lagig. Nur dass es halt 'ne andere Birkensorte ist, als beim RC.


    Ich finde 20er BD's sind gute Allrounder. Können von Jazz bis Rock und Metal eigentlich alles recht gut bedienen. Klar, nirgends gibt es ein großes WOW! aber es gibt auch keinen Reinfall. Anders als mit z.B: 'ner 26er Hupe in 'nem kleinen Jazzclub oder 'ner 16er Hupe bei Motörhead. ^^

    Ach ja... du kannst ganz beruhigt sein, wenn das erst deine 5. oder 6. Gitarre ist. Der Leadgitarrist in meiner Band hat - wenn ich mich nicht irre - 15 E-Gitarren und nochmal etwa 10 bis 15 Akustikgitarren dazu. Und dessen Vater hat nochmal knapp 30 E-Gitarren + diverse akustische. So ziemlich jedes Gitarren-Exemplar in dieser Familie liegt im vierstelligen Eurobereich. Also mach dir wegen der 180 Euro bloß keinen Kopf. :D


    Zu Frage 1: Vielleicht war die Kiste Teil des Grundes, warum seine Frau das Weite gesucht hat. "Entweder du suchst dir einen Proberaum oder ich gehe". "Dann geh' doch!".


    Frage zwei kann ich nicht beurteilen, drei noch nicht beantworten.:)

    Hm.... stellt sich die Frage, welche Kesseltiefe und welche Kesseldicke die Teile haben und wie stark man natürlich tritt. Und auch wie weit die Gitarreros ihre Verstärker hochschrauben. Da gibt es ja auch solche und solche. Meine Band ist nicht gerade leise, aber die Sonor 20er hat sich jedenfalls ganz gut gegen die Gitarren behauptet. 20x17,5, 7mm, 9-lagig, 45° Gratung sind die Daten der 2007er Fußhupe.

    Das einzige, was ich dazu beisteuern kann ist, dass das Tama im Vergleich zu den in dieser Preisklasse vorhandenen Konkurrenten wohl so ziemlich die stabilste Hardware hat, es hält also ganz gut was aus und macht nach ein paar auf- und abbauten nicht gleich schlapp. Aber natürlich ist es sinnvoller ein besseres Set gebraucht zu kaufen, z.B ein Imperialstar oder Sonor auf der Force-Reihe oder ein älteres Yamaha Stage Custom.

    Wie andere schon angemerkt haben, mit 22/12/16 oder 20/12/14 fährst du besser als mit einer dicken Omme als Fußhupe, wenn es transportabel/roadtauglich sein soll. Wegen des Lärms der Gitarrenfraktion würde ich mir nicht so viele Sorgen machen. Eine passend gestimmte/befellte 20er Bassdrum kann durchaus bestehen. Mirkofoniert sowieso. Ich habe mit meiner Band bereits 22x16 (Starclassic), 22x18 (superstar) und 12x17,5 (Force 2007) gespielt (22x18 und 20x17,5 auf unmikrofoniert). Jede dieser Bassdrums konnte gut mithalten.


    Wenn du 20" Bassdrum mit definitiv ausreichend Durchsetzungsfähigkeit suchst, dann würde ich sagen: Nimm entweder einen etwas dickeren Birkenkessel oder aber Eiche.

    Emotionen haben in vielen Musikstilen einge große Bedeutung (nicht aber in allen, siehe etwa Zwölftonmusik, Renaissance und Frühbarock,..), bei Blues ist Emotion aber mehr denn je das Salz in der Suppe. Mal zwei kleine Beispiele, wie unterschiedlich man da rangehen kann (ohne mal die "alten Meister" oder alte "Ich bin so traurig"-Nummern zu bemühen).


    Hier wird gezielt die Emotion der Gitarren und des Gesangs aufgeladen oder reduziert. Erst sanft, einfühlsam, dann wird's leidentschaftlich mit Kraft, Sehnsucht, Aufschreie der Seele.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=F1_6yCHnSI4[/video]


    Hier schiebt der Drummer dezent aber dennoch ordentlich und produziert Mitwipp-Wünsche.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=GX5ioDq1m5I[/video]


    Gadd spielt hier so, dass Lebensfreude transportiert wird. Die Ride-Glocke und die Hihat sind der Schlüssel zum Erfolg. Jau.... Hosenträger hoch und abtanzen!
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=MtLhPeLB9bA[/video]


    That's Blues. 8)