Beiträge von Moe Jorello

    Sieht mit dem Hoodie auch glaich viel besser aus. Seriöser, kompetenter...


    Ach, ich glaube ja auch, dass für ihn einfach der kurze Draht zu DW entscheidend gewesen ist und nicht irgendwas "klangliches". Das Werk und die Zentrale sind halt quasi "um die Ecke". Das kann schon ganz nett sein.

    Wäre es denn nicht wünschenswert, wenn das Prestige, das Ansehen eines Musikers nicht vorwiegend von seiner musikalischen und menschlichen Seite beeinflusst wird?


    Natürlich. Aber erstaunlich viele Menschen ticken nicht so. Schau dir doch einfach mal die Diskussionen um Lars Ulrich an.
    "Fettes Schlagzeug. Der kann bestimmt richtig gut spielen".
    "Quark, der kann nix. Das ist alles nur Prestige"
    "Unsinn. Der kann voll was. Sonst würde der nicht so ein teures Set spielen..." :whistling:

    auch schlagzeuge sind prestigeobjekte. aber eben nicht für jeden.


    Sehr richtig. Wer als Hobbydrummer sich ein SQ2, ein Tama Star, ein Yamaha PHX, ein Pearl Masterworks etc. besorgt, bei dem liegt schon der Verdacht nahe, dass es für ihn doch ein wenig mehr als nur ein Musikinstrument ist, denn klanglich ist das Zeug eine Preisstufe darunter wohl kaum auffällig anders. Ist ja auch nicht schlimm, wenn es für jemandem ein Prestigeobjekt ist. ;)


    Mir wurde mal von einem älteren Jazzschlagzeuger aus Argentinien gesagt: Drummer seien sehr emotional, wenn es um die Marke geht. Was man zuerst gespielt habe, präge viele Drummer markentechnisch oft ein Leben lang. Man probiere sicherlich auch andere Marken aus, aber "diese EINE Marke" habe immer einen besonderen Stellenwert. Wer z.B. mit einem Sonor groß und glücklich geworden sei, für den sei Sonor dann immer eine "besondere" Marke. Ebenso ergehe es dem Drummer, der mit Ludwig angefangen habe. Ludwig hätte dann automatisch einen besonderen Stellenwert für ihn. Nicht selten würden Drummer irgendwann zu ihrer "Ausgangsmarke" zurückkehren, wenn sie die große weite Trommel-Welt erkundet haben.


    Ich glaube, der gute Herr hatte durchaus recht. Bei manchen trifft das ganze etwas schwächer zu, bei anderen dafür um so stärker. Bei letzteren erklärt es auch, warum man sich dann an den Logos auch nicht sonderlich stört. Emotionsfaktor.

    An der Hörerfahrung gleich mitarbeiten und das eigenen Drumspiel mal aufnehmen und kritisch hinsichtlich der Beckenlautstärke anhören.


    Meine Erfahrung ist, dass sehr viele, vornehmlich unerfahrenere Drummer, viel zu stark auf Becken "Einprügeln". Ein Drummer sollte sich jedes Becken mal bewusst einzeln vornehmen und von glanz leise bis ganz laut, von "nur mit dem Tip berührt" bis "mit der Stockschulter auf Lautstärke gebracht" intensiv austesten. Dann weiß er, was damit geht und wo die Sweet-Spots liegen und wieviel Kraftaufwand überhaupt notwendig ist, für einen schönen definierten Klang. Das ist meist gar nicht so viel. Crashs müssen beileibe nicht einmal annähernd mit so viel Krafteinsatz gespielt werden, wie sie oft gespielt werden. Diese Nichtkenntnis, die zu übertriebenem Krafteinsatz führt, ist mit einer der Gründe, warum Becken zerstört werden.

    Was ich in diversen Foren/Webcommunities gelesen habe - ob's stimmt? - ist, dass das Superstar Classic der Ersatz für das Silverstar werden solle. Somit könnte es gut sein, dass auch hierzulange mit dem Ahorn-Hype, das Silverstar in der nahen Zukunft abverkauft wird und dafür das Superstar Classic in die Nische rückt. Ich persönlich fände das allerdings unsinnig, denn die Birkensets haben durchaus klangliche Vorzüge. Und das Silverstar ist ja nun beileibe kein schlechtes Set.

    Ist das noch Musik oder Humbug? :D


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    Bei einigen Becken habe ich auch schon geputzt :) z.B. Dieses unsagbar hässliche Zultanlogo.


    Jepp. Dem Logo bin ich auf zu Leibe gerückt. :thumbup:


    Zitat von Curby

    Es wundert mich, wieviele diese Brandings nicht als Werbung titulieren und diese sogar schön finden.


    Ich bin mit dessen bewusst, dass ein Logo Werbung ist, dennoch kann ein Logo - rein ästhetisch gesehen - ein gelungenes Design haben oder auch nicht. Das eine ist die Marketing-Sache, das andere eine eher kunstgeschichtliche Betrachtungsweise.

    Nur mal so als Info: Es gibt ja auch einige Becken, bei denen man sowohl als auch hat. Oben kein Logo, dafür nur unten was drauf. Masterwork Jazz Master haben den Schriftzug z.B. nur auf der Unterseite. Dann ist man schon nicht mehr ganz so offensichtlich zugekleistert mit Logos, kann aber als Drummer immer noch Marke, Typ und Größe und Gewichtsklasse erkennen/einordnen.


    Zitat

    Sabian hat ihre Logos verkleinert

    Aber nicht bei allen Typen. Und bei einigen Reihen kommen sie ganz ohne dieses fette Logo aus. Und die Becken sehen dadurch viel besser aus. Die neuen HH und Artisan-Becken sind optisch gelungen. Die AA/AAX finde ich vom Design eher misslungen.