auch schlagzeuge sind prestigeobjekte. aber eben nicht für jeden.
Sehr richtig. Wer als Hobbydrummer sich ein SQ2, ein Tama Star, ein Yamaha PHX, ein Pearl Masterworks etc. besorgt, bei dem liegt schon der Verdacht nahe, dass es für ihn doch ein wenig mehr als nur ein Musikinstrument ist, denn klanglich ist das Zeug eine Preisstufe darunter wohl kaum auffällig anders. Ist ja auch nicht schlimm, wenn es für jemandem ein Prestigeobjekt ist. 
Mir wurde mal von einem älteren Jazzschlagzeuger aus Argentinien gesagt: Drummer seien sehr emotional, wenn es um die Marke geht. Was man zuerst gespielt habe, präge viele Drummer markentechnisch oft ein Leben lang. Man probiere sicherlich auch andere Marken aus, aber "diese EINE Marke" habe immer einen besonderen Stellenwert. Wer z.B. mit einem Sonor groß und glücklich geworden sei, für den sei Sonor dann immer eine "besondere" Marke. Ebenso ergehe es dem Drummer, der mit Ludwig angefangen habe. Ludwig hätte dann automatisch einen besonderen Stellenwert für ihn. Nicht selten würden Drummer irgendwann zu ihrer "Ausgangsmarke" zurückkehren, wenn sie die große weite Trommel-Welt erkundet haben.
Ich glaube, der gute Herr hatte durchaus recht. Bei manchen trifft das ganze etwas schwächer zu, bei anderen dafür um so stärker. Bei letzteren erklärt es auch, warum man sich dann an den Logos auch nicht sonderlich stört. Emotionsfaktor.