Beiträge von Moe Jorello

    Die Feder haben beide unter dem Trittbrett. Die Speedcobra ist leichter gebaut, schlanker. Einige Komponenten sind 40 Prozent leichter als bei der Ironcobra. Das Board ist auch viel länger, der Beater- bzw. Trittrwinkel daher ganz anders als bei der Ironcobra. Die Speedcobra ist aufgrund ihrer Bauweise viel leichtläufiger als die Ironcobra. In etwa so butterweich wie meine Yamaha Direct-Drive-Maschinen. Die Iron ist da doch spürbar "schwerfälliger".

    Habe die nicht, aber was man schon mal sieht ist: Memory locks fehlen bei der 800er. Ich würde jetzt auch mal tippen, die Rohre sind dicker/schwerer bei der Falcon-Serie. Ist bei anderen Herstellern ja ähnlich, dass die teuren Serien dickere Rohre haben, die mehr Gewicht von Becken, Toms und auch Druck von Multiklammern vertragen.

    Auch mit der Feder haben sie ein wenig rumgebastelt. Sinnvoll ist durchaus der bessere Schutz der Bassdrumspannreifen, den die neuen Cobras bieten, aber ... das hatten andere schon vorher. :whistling:


    Und die Speed Cobra hat nun endlich 'nen brauchbaren Beater. Das alte Teil war doch ein Witz. Für die Metalfraktion vielleicht nett, für alle anderen weniger. Die große Frage ist aber, ob nun endlich das Spiel an der Fußplatte und damit einhergehende leichte gequietsche der Speedcobras futsch ist.


    Was mich ja ein wenig verwundert, ist dass Tama nun immer noch kein Direct-Drive hat, obwohl fast alle anderen Hersteller das anbieten. Kann mir aber genau genommen egal sein, da ich ja schon zwei saubugte Yamaha Pedale mit DD besitze. Von daher sehe ich das inzwischen recht entspannt. 8)

    Süß finde ich immer wieder die Bemerkung, ich solle doch kurz vor der 1 ein "Signal" geben, beispielsweise ein Fill, ein Crashbecken, irgendwas, woran er sich orientieren kann. :|
    Wie toll auch....


    Hm.... sowas erlebt man glaube ich in fast jeder Band. Bass und zweite Gitarre wollen von mir an den Drums öfter mal ein Zeichen, wann der Wechsel zum nächsten Liedabschnitt eingeleitet wird.


    Was mich eher in den Wahnsinn treibt ist folgendes:


    Anfang vom Lied, ein Fill, dann kommt eine Pause, zwei Viertel lang. Dann spiele ich ein mit fünf Schlägen auf der Snare, der sechste landet auf dem Crash. Eigentlich alles klar: Zwei Viertel sind voll. Nun sind Bass und Gitarre aber öfter nicht in der Lage, die Pause dazuzuzählen, versemmeln also den Einsatz, kommen zu spät rein. Dann heißt es, ich zähle das irgendwie falsch. ... Ja, sicher... :huh: :whistling: "Mach doch mal lieber acht Schläge". "Okay, dann haben wir aber zwei Vierteltakte und 'nen halben Takt", sage ich. Ach was, heißt es, das wird schon. An acht Schlägen könne man sich besser orientieren. Einsatz klappt komischerweise. Nächste Woche wieder Probe. Ich gehe auf die vereinbarten acht Schläge zum Einleiten - Bass und Gitarre versemmeln den Einsatz. "Muss das nicht kürzer sein?". Da fühle ich mich schon etwas veräppelt. Ich nehme das aber sportlich und habe dann angesagt: "Wenn ihr euch mal auf was festlegt und dabei bleibt, kommen wir vielleicht auch mal weiter. Ich werde ab jetzt wieder die sechs Viertel spielen, um die zwei Takte vollzubekommen. Basta".


    Und siehe da... Dreimal den Start neu geprobt und dann geht's. Manchmal muss man wohl den Takt-Diktator raushängen lassen. :pinch:

    Och, man bekommt alles irgendwie hin. Meine Band hat auch mit ihrem Ex-Drummer jahrelang geprobt und Konzerte gegeben, obgleich der nach Aussage der Band nicht in der Lage war, einen gescheiten Fill zu spielen, so dass alle auf der 1 wieder einsetzen konnten. Die sind immer mal auf der drei, auf der vier oder zwei rausgekommen, je nachdem. Und der Rest der Band hat das irgendwie wieder aufgefangen. Wie die das bei den Konzerten gewuppt haben, ohne vom Publikum mit Tomaten bombardiert zu werden, frage ich mich immer noch...


    +1
    Das sollten sich mal viele Musiker / Bands hinter die Ohren schreiben.


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    Es gibt halt einfach viel zu viele "Poser".


    Und wenn jemand nicht auf vier zählen kann, dann muss man ihn mit 'nem Metronom das sanft beibringen - oder aber sein Engagement in der Band beenden. Im semiprofessionellen Bereich kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass da jemand unterwegs ist, der nicht einen Viervierteltakt beherrscht. Im Anfängerbereich bzw. Larifari-Hobbybereich mag das vorkommen. Danach? Ich weiß ja nicht...

    Damit hättest du dann ein durch und durch professionelles Set, das - je nach Kesselkonfiguration - für wirklich alle Stilistiken eingesetzt werden kann. Bei Tama ist es, wenn ich mich nicht irre, aufgrund seiner Vielseitigkeit sogar das meistbenutzte Drumset von Berufsschlagzeugern, die auf Tama schwören.


    Von anderen Herstellern gibt's aber auch hier wieder äquivalent viele gute Sets. Ein gebrauchtes Yamaha Recording Custom oder Oak Custom z.B. sind auch nicht ohne. Ein gebrauchtes Gretsch Maple Renown ist auch super. Ein Sonor Ascent ist auch kein verkehrte Wahl. Und und und.


    Ach ja, bei den Gebrauchtpreisen aufpassen. Gerade bei den Starclassics verlangen manche eher schwer nachvollziehbare Preise. Habe da schon Angebote gesehen, die gebraucht über dem Neupreis lagen. :whistling:

    Gute ansprache, sehr viel Punch!
    Aber der Ton fehlt! Die Toms knallen nur.


    Pardon, aber das lässt sich auch nicht so pauschal sagen, denn auch dies ist stark von der Stimmung, Dämpfung &Fellen abhängig. Die Trommeln können direkter als "Starndardtoms" ansprechen, das bedeutet aber nicht, dass die nur knallen. ;) Ich habe mein 12er Hyperdrive-Tom derzeit z.B. schön tief gestimmt - praktisch genau so tief wie das "klassische" 12er Tom an meinem Sonor. Und dass der Ton den Toms fehlt, kann ich mal als Aussage so gar nicht nachvollziehen. Denn diese Shortstack-Toms sind gerade für Jazziges eigentlich ideal (Wie mir auch der liebe Stefan von Adoro versichert hat). Etliche Jazzsets der 50er/60er hatten genau solche Shortstack-Toms. Und die hatten ja nun hervorragende Töne geliefert... 8)


    Edit: Natürlich hängt der Klang der Toms auch maßgeblich vom Drummer und den eingesetzten Sticks ab. Wer seine Toms verprügelt, bei dem knallt halt alles. Wer sie dagegen "spielt", bekommt auch saubere Töne heraus. Egal, wie kurz oder lang die Toms sind.