Hmmm... ich kenne sowas von unerfahrenen Drummern, die zu verkrampft sind, dabei mit zuviel Kraft spielen und zusätzlich einen unergonomischen Setaufbau haben.
Ich bin zwar kein Mediziner, aber was eigentlich immer angebracht ist, ist
a) sich eintrichtern, dass die Sticks keine Keulen sind, mit denen man auf der Snare Nüsse knacken will sondern eher japanische Essstäbchen, mit denen man kleine Erbsen auf der Snare wegschubsen will
b) zu realisieren, dass Kraft nicht automatisch zu einem bessern Spiel und Klang verhilft, sondern Lockerheit gepaart mit ordentlicher Spieltechnik
c) einfach mal das ganze Set abbauen und komplett neu aufbauen, angefangen beim Hocker, Fußmaschine, Hihat, Snare. Die drei so positionieren, dass man unverkrampft sitzt, locker alles spielen kann. Der Winkel von Schienbein zu Fuß sollte etwa 100° betragen, damit schon hier nicht verkrampft wird. Dann die wichtigsten Toms und Becken dazustellen, dann den Rest. Alles muss mit dem ausgestreckten Arm erreichbar sein. Wenn nicht: Nochmal von vorne. Und dann die Sitzhöhe auch richtig einstellen. Viele reden davon, dass zwischen Bein und Oberköper ein 90° Winkel sein sollte. Ist aber nicht ganz richtig, denn der Winkel muss einen Ticken größer sein, damit die Sehen und Bänder in den Beinen nicht überanstrengt werden und die Muskulatur locker bleibt, also 95 bis 100° wählen.
d) das Training nicht übertreiben. Einmal, zweimal pro Woche je zwei Stunden reicht völlig, um in Form zu bleiben. Und auf Klo kann man ungestört Airdrums spielen, wenn'e einen denn wirklich nochmal juckt. 
e) bei Schmerzen mit dem Bewegungsapparat qualifizierte Ärzte aufsuchen.
d) aufzugeben, ein Drumgott zu werden, der zweite Bonham, Colaiuta, Weckl, Porcaro, Rich, Mayer, XYZ, sondern einfach mal ganz enstannt vor sich hintrommeln und in sich selbst musikalisch reinhorchen. Wer bin ich, was kann ich, was will ich musikalisch sagen und wie? Wer sich zu hohe Ziele setzt und blind "Vorbilder kopiert", der verkrampft eher - mit den entsprechenden Folgen. Wer die Vorbilder mal beiseite lässt, findet irgendwann auch seinen eigenen ganz persönlichen Stil. Wenn der gefunden ist, muss man auch nicht mehr krampfhaft wie XYZ klingen und sich körperlich und mental verbiegen, sondern zieht entspannt SEIN Ding durch. Plötzlich klingt's besser und die Wehwehchen hier und da nehmen ab.
Naja... denke ich mir so jedenfalls.