Ich mache es mal kurz: Sets, die man lieber nicht nutzen sollte, das Thema wurde hier bereits erörtert: Günstige Drums - Aber die nicht! (wenn´s auch besser und günstig geht... )
Beiträge von Moe Jorello
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Das Sonor ist mir zu teuer, das andere ist wieder so ein dubioses Drumset. Das hier ist besser:
http://kleinanzeigen.ebay.de/a…5790726-74-994?ref=search -
Du kannst natürlich etwas ordentliches, neues für 1000 Euro bekommen. Nur kannst du gebraucht auch was noch besseres für 1000 Euro bekommen.

Wenn du schon was neues willst, schau/spiel doch mal einfach mal beim Musicstore ein paar Modelle vor Ort an. Dann bekommst du einen Eindruck, was dir vielleicht gefällt. Mit deiner kleinen Auswahl kannst du hier dann nochmal gezielt Fragen stellen bzgl. Drumset-Modellen, Hardware, Becken etc.. Nur.... bei 1000 Euro wirst du schnell sehen, dass das ein knappes Budget für ein ordentliches neues Set inklusive Becken ist.
Und bzgl. Ebay... ebay-Kleinanzeigen ist wie jede andere Kleinanzeige in der Zeitung auch. Anrufen, Termin ausmachen, Treffen, kaufen - oder auch nicht.
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... ob die Marketingabteilungen der Endorsees denn überhaupt keine Geschmacksgrenzen kennen.
Wohl eher nicht. Denn die sind da auch nicht anders als andere Marketingabteilungen. Schau dir doch mal Werbung für Waschmittel an. Da wäscht das neue Produkt nicht nur sauber sondern rein. (Bedeutet im Umkehrschluss, das Vor-Produkt war ja doch unterirdisch in seiner Waschleistung, obgleich es identisch angepriesen wurde). Bei Automobilen, Smartphones, Onlineportalen, Tiefkühlpizzen, Pay-TV etc. wird dir auch von Prominenten Nasen erklärt, dass jetzt alles viel viel besser ist als noch vor zwölf Monaten... und ist doch nur dieselbe Soße - nur in grün.ZitatDieses übertriebene Hype-Geschwurbel nervt mich und mindert das Ansehen des Musikers in meinen Augen, anstatt mein Interesse am beworbenen Produkt oder der endorsten Firma zu erhöhen. Zumal beispielsweise Billy Cobhams rapider Markenwechselrhythmus allein schon seine Werbetätigkeiten ad absurdum führt und Dave Lombardos recht flotter Wechsel (von Tama zu DDrum zu Ludwig zurück zu Tama) ihn auch einiges an Glaubwürdigkeit einbüßen lässt.
Ich trenne da strikt zwischen Musiker und Werbeträger. Erskines und Cobahms Versuche als "seriöse Werbeträger" lassen mich eher schmunzeln angesichts ihrer mehrfachen Wechsel und übertriebenen Lobpreisungen. Da finde ich Stewart Copeland besser. So ziemlich das einzige was er mal rausposaunt ist "I am playing Tama since 40 Years ... that says it all". Ist also zufrieden mit dem was er hat. Simon Philips ist da auch bescheidener, ebenso Jojo Mayer und Benny Greb. Die überzeugen eher mittels ihres Spiels. Dennoch sind auch sie Werbeträger. Ist das verwerflich? Nö. Wer weiß, wie schwer das Überleben in der eher kurzlebigen Musikbranche ist, der gönnt ihnen das Zubrot, dass sie mit Werbeverträgen mal eben verdienen (Sofern es nicht in Productplacement in Liedern endet) bzw. die Senkung der Betriebskosten dank Endorsements. Es ändert ja auch nichts an ihren wohl unbestrittenen Fähigkeiten als Musiker.
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Wenn eher ... das klingt noch nicht so ganz Zielsicher, von daher würde ich dazu raten, ein Set mit etwa folgenden Konfigurationen zu suchen: 20er Bassdrum, 10er + 12 + 14er Tom (sog. Studio-Setup) oder aber die Kombination 22er BD, 10/12/16. damit kannst du viel abdecken. Das sogenannte Studio-Setup ist für so ziemlich alle musikalischen Bereiche einsetzbar, wäre also für den Einstieg, wenn man noch nicht weiß, wohin die Reise geht, eine gute Option.
Bei den Marken ist vieles Geschmackssache, Fakt ist aber, dass Quintus, Santander Drums und wie die Billiganbieter alle heißen langfristig nicht glücklich machen. Bei Schlagzeugen von Tama, Sonor, Pearl, DW, Ludwig, Yamaha,... - also renommierten Herstellern - bekommt man für gewöhnlich ordentlich gefertigte Sets mit sauberen Gratungen an den Kesseln und Hardware, die auch etliche Transporte und Konzerte locker mitmacht. (Genau da machen die anderen schnell schlapp)
Bekannte solide Sets, die nicht Unmengen kosten, sind etwa Pearl Export, Tama Silverstar oder Rockstar, Sonor 2000/2003/2005, Yamaha Stage Custom oder Gretsch Catalina. Dazu brauchst du dann Becken, die auch den Namen Becken verdienen. Da gibt es u.a. von Paiste die PST5-Serie, von Meinl die Classics Custom, von Masterwork das Troy Set, von Istanbul die Samatyas usw. Allesamt Becken, die aus Bronze statt Messing gefertigt sind und daher auch vernünftig klingen. Und wichtig sind insbesondere die Felle auf den Trommeln. Zu Fellwahl und Stimmen von Trommeln gibt es hier im Forum etliche hilfreiche Beiträge, also einfach mal die Forumssuche anwerfen. Selbige gilt übrigens auch bei der Schlagzeug- und Beckensuche.

Das hier ist z.B. kein schlechtes Angebot. Ein solides Basix Custom (sauber gearbeitete Birkenkessel) mit ordentlichen Becken von Istanbul. http://kleinanzeigen.ebay.de/a…748016-74-9239?ref=search
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Hallo Tim.
Weißt du schon, wieviel Geld du investieren kannst?
Das Quintus würde ich definitiv nicht nehmen, das Tama schon eher, aber da lässt sich bestimmt was besseres Preis/Leistungstechnisch für dich finden. (In welche Richtung tendierst du überhaupt? Rock, Pop, Metal, Jazz,... oder noch gar nichts spezielles?)
Was du nicht unterschätzen solltest, sind die Kosten für brauchbare Becken und stabile Hardware. Das Problem bei vielen "Günstig-Sets" ist, dass die Hardware, also Beckenständer, Snareständer, Fußmaschine usw. nicht viel aushalten und deren Rohre entweder sehr dünn und damit Bruchgefährdet sind oder die Schraubklemmen nicht lange halten. Dann bricht dir alles zusammen und du musst was neues kaufen ... und zahlst dann mehr als für einmal ordentliche Hardware besorgen. Daher wird in diesem Forum nicht ohne Grund oftmals zum Gebrauchtkauf geraten, denn du bekommst da oftmals deutlich wertigere, höherklassige Sets mit zumeist recht stabiler Hardware, die du auch jahrelang nutzen kannst, und das zum selben Preis wie diese günstigen Anfängersets.
Hier im Forum gibt es einen Kleinanzeigenteil mit oftmals guten Angeboten, außerdem gibt es noch ebay-Kleinanzeigen etc., wo auch öfter gute Angebote zu finden sind.
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Zu diesem Thema gibt es einen passenden Artikel. Ganz lesenswert ... http://mic.com/articles/113266…sic-industry-look-at-sxsw
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Und diese türkischen B20 Becken fuuuurchtbar!"
Genau. Dann spielen alle wieder Messingbecken - wegen des schön dreckigen Klanges.
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"Schlagzeug, das war von Anfang an meins. Da hat mir keiner reingeredet, denn ich war Autodidakt. Und bald war ich der beste Trommler im Dorf. Weil ich der einzige war."
Benny Greb
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Darüber hatte auch das Abendblatt im Vorfeld berichtet. "Der unbekannte Star"
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Jepp.. Tamburinspieler z.B.
Die meisten Drummer kaufen es aber wohl wegen der Optik.
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Das Set genau begutachten und bei Möglichkeit anspielen und sollte es dann nicht zusagen, den weiteren Weg auf mich nehmen.
+1
Einzig vernünftige Option in diesem Fall. Mit 3007/2007er Kisten macht man jedenfalls nichts falsch. Die halten ordentlich was aus und klingen gut. Und wenn das Set in schlechtem Zustand sein sollte, wäre das Gretsch eine recht ordentliche Alternative. -
"I believe that everyone has a unique groove and feel on the drums, which is part of our human imprint — like our fingerprints. This is what creates the personality that great drummers have, even when playing something simple."
Joe Bergamini
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Thnx. Das Becken sah für mich auf den ersten Blick nur optisch ähnlich wie das XS20 aus... Liegt wohl am Lichteinfall.
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Der womöglich schwärzeste Tag im Leben der Stones. Gab letztes Jahr dazu eine gute Stones-Dokumentation zu dem Desaster-Konzert auf Arte oder 3Sat.
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Hach.... Wunschbecken. Man muss sich nicht alle Wünsche erfüllen (Dann wäre das Leben doch ganz schnell langweilig - es gäbe ja nichts mehr zum Träumen ;)). Also auch mit den MCS kann man erst mal spielen und sich entrosten. Schämen muss man sich dafür nicht - nur wenn es auf die Bühne oder ins Studio geht, dann wären bessere Becken - nach meinem Dafürbefinden - vielleicht nicht ganz verkehrt. Aber muss es gleich z.B. ein Meinl Byzance Jazz-Ride, ein Paiste 602-Crash sein oder ein Zildjian Konstantinople-Crash und ähnliches? Natürlich nicht.
Es gibt genügend Optionen, die erstklassigen Klang für einen - ich sage mal - akzeptablen, finanzierbaren Preis bieten (Infos dazu findest du hier im Forum zuhauf). Daher mein Tipp: Gehe mal in einen gut sortierten Schlagzeughandel (Gibt es ja in Dortmund oder Düsseldorf, wenn ich mich nicht irre) und gehe in die Beckenabteilung und höre dir mal ein paar Varianten an. Manchmal stellt man dann fest, dass man die "Traumbecken" dann plötzlich doch gar nicht mehr will, weil andere Becken, die man gar nicht auf der Rechnung hatte einem dann doch mehr gefallen. Was dir dann gefällt, danach kannst du dann ja gezielt sparen bzw. Ausschau in den Kleinanzeigen halten, hier, bei ebay, bei sonstwo.
Bei mir war es z.B. so, dass ich zunächst dachte, ich würde bei Meinl Byzance oder Zildjian K langfristig mit meinem Ersparten landen ... und plötzlich war ich bei Masterwork (Sehr schöne Becken und sehr faire Preise, wie ich finde). Andere erfreuen sich an Sabian, Istanbul, Murat Diril, Bosphorus, Soultone, UFIP,... Also: Testen, testen, testen!

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Ach, es geht doch gar nicht ums belehren. Es geht nur ganz sachlich darum, etwas zu korrigieren, bzw. präziser darzulegen - auch mit Blick auf künftige Leser dieses Threads. Also nimm es bitte nicht persönlich, dass ich da "dazwischen gegrätscht" bin.
Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu kleinlich bei solchen Dingen. 
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Zitat
wäre es jetzt ne 22er oder 24er bassdrum ist wahre stimmkunst gefragt damit die obertöne überhaupt bei nem ambassador weggehen würden.
Ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber so, wie du es dort formuliert hast, ist es einfach nicht richtig. Das da oben bedeutet nämlich, entweder du bist ein Stimm-Guru oder du bekommst überhaupt keine Obertöne aus einem Ambassadorfell rausgestimmt.
Und um die Obertöne rauszustimmen bedarf es, so meine Erfahrung, keiner "guten Stimmkunst". Durchschnittliches Wissen reicht da m. E. vollkommen aus. Denn ich würde mich selbst nicht als Stimm-Guru bezeichnen wollen. Nee nee. 
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Na dann viel Spaß damit. Das DC 6 ist jedenfalls ein ganz ordentliches Arbeitstier, das auch bei diversen Testberichten einen soliden Eindruck hinterlassen hatte, wenn ich mich recht erinnere. Habe mal eines im Laden angespielt, fand' es ganz gut für das Geld.
Aber... welche Becken gab's denn dazu?
Und nicht vergessen einen ordentlichen Vorstellungsthread mit Vita und Bildern einzustellen.

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Für das, was du willst, ist die Kombination Ambassador coated als Schlagfell und Fyberskin als Resofell das passenste.
Abgesehen davon muss ich mal bei einigen Dingen dazwischengrättschen, weil einige Aussagen so nicht stimmen. Zum einen gibt es deutich bessere Felle als die China-Remos. ABER: Der "letzte Dreck" sind sie nicht, die Felle lassen sich wenigstens noch halbwegs gut stimmen. Andere Felle sind da deutlich schlechter,sowohl bei der Haltbarkeit, als auch bei dem Ton, der sich damit erzielen lässt. Sowohl inhaltlich als auch von der Ausdrucksweise finde ich den Beitrag somit grenzwertig.
Das zweite woran ich mich störe ist die Aussage, dass ein Ambassadorfell praktisch nicht obertonarm gestimmt werden könne an einer 22er Bassdrum. Das stimmt partout nicht. Ich nutze sowohl an 20er und 22er Bassdrums Ambassadorfelle und wenn man halbwegs halbwegs das Stimmen beherrscht, lässt sich das Fell auch bei diesen Größen sauber, vernünftig und obertonarm stimmen, wenn gewollt - und das ohne große Probleme. Ich brauche dafür z.B. nicht mal zehn Minuten wenn die Bassdrum komplett neu befellt wird (Schlag + Resofell). Und wenn Probleme mit Obertönen entstehen sollten, kann ein Ambassador problemlos gedämpft werden, mit Gaffa, Filz, Moongel,...