Beiträge von Moe Jorello

    Jetzt aber zu meiner nächsten Frage in die Runde der Experten: Welche Größe bei den Tom Toms?
    10' & 12' oder 12' & 13'??


    100 Prozent Geschmackssache, die nur du entscheiden kannst. Glücklich werden kann man mit beiden Kombinationen. (Mir persönlich sagt die 10/12er Kombination eher zu, weil es halt zu meiner Drumphilosophie besser passt)


    Edit: Wenn du dich schon auf die zwei Sets festgelegt hast, dann würde ich eher das Pearl nehmen. Das hat nämlich freischwingende Toms und ist bewährt gut konstruiert.

    ganz wichtig neben guten becken ist übrigens eine gute snare, die hörst du nämlich am meisten


    Stimmt. Wobei aber gesagt werden muss, dass man nicht Unmengen von Geld für 'ne gute Snare ausgeben muss. Eine Dunnett, Brady, Ludwig Black Beauty oder Tama Warlord muss nicht sein - es geht auch günstiger und gut. Wobei viele der höherwertigen Drumsets, also so die Kategorie ab 600 Euro Ladenpreis für's Shellset, bereits mit brauchbaren Set-Snares daherkommen, so dass eine neue Snare nicht immer per se dazugeholt werden muss, wie ich finde.

    Ich bin mit Tamas Iron Cobra Modellen bislang überaus zufrieden gewesen. Dass andere auch schöne Geräte herstellen, unbestritten. Mapex Falcon Serie ist z.B. auch völlig okay. Und das Yamaha FP9500er Modell soll auch 1a sein - vor allem für den Preis. Letztlich bleibt dir nichts andere übrig, als selbst auszutesten, was deiner Spielweise am ehesten zusagt. Was für den einen toll ist, ist für den nächsten vom Spielgefühl her Murks.

    Was ich mal wieder nicht verstehe ist, dass hier alle möglichen Sachen aus irgendwelchen Kleinanzeigen vorgeschlagen werden ohne die erstklassigen Angebote hier im Kleinanzeigenteil zu berücksichtigen!


    Ganz so ist das ja nicht ... nur er will was in/um Aachen haben. Hier im Forum gibt's da nicht ganz so viel.

    Also... ich sage mal, angenommen, du willst eine Rockband gründen (so wie ... sagen wir mal gefühlt 75% der Hobbymusiker), dann würde ich zusehen, dass ich oben auf die Toms ein paar Emperor clear raufbappe. Die geben genug Wumms, machen dir das Leben mit den Obertönen nicht ganz so schwer, sind langlebig und nicht so teuer. Dass Bassdrumresofell kannste lassen, als Schlagfell holst du dir ein Remo Ambassador coated. Dann kaufst du dir Moongel o.ä. zum gezielten Dämpfen der Obertöne der Bassdrum und/oder des Floortoms. Investition bis dahin etwa 60 Euro.


    Kommen wir zu Becken: Was du brauchst ist eine ordentliche Hihat, ein Ride und zwei Crashbecken, stärke der Becken Medium. Damit kannst du eigentlich alles wesentliche abdecken. B8 oder B20 Bronze ... das klingt nach Becken und nicht nach Blech. Gibt es auf dem Gebrauchtmarkt teils für unter 300 Euro. Das hier z.B. Noch ein wenig runterhandeln und gut ist für den Start. http://kleinanzeigen.ebay.de/a…439623-74-2582?ref=search

    ich hab nur ein bisschen Bammel davor mehr rein zu stecken als es dann am ende wert ist.


    Ja, weißt du ... ein Musikinstrument ist immer soviel Wert, wie es einem Wert ist. Zuviel in ein gutes Drumset reinstecken, sowas gibt es eigentlich nicht. Es ist eher die Frage, wieviel man für die Realisierung der eigenen Klangvorstellungen benötigt und wiviel Geld man ausgeben kann, um dem zumindest nahe zu kommen. Die Frage mit Investition und Wertverlust stellt sich erst dann, wenn du es gezielt kauft, aufmöbelst und dann noch gewinnbringend verkaufen willst. Aber hier geht es ja ums Hobby, nicht um einen betriebswirtschaftlich ausgerichteten Schlagzeug-Restaurationsbetrieb, oder? ;)


    Selbst wenn du sagen wir mal 1000 Euro in das Set investierst, sind es immer noch 1000 gut investierte Euro, denn es ist im Grunde nach wie vor - trotz des "Alters" - ein qualitativ gutes, stabiles Drumset, mit dem du später so ziemlich alles machen kannst, was du willst. Ob Rock, Pop, Reggae, Ska, Punk, Jazz, Funk....

    Also das Geld für die Spannreifen, Spannschrauben etc. würde ich schon investieren, wenn die Gratungen unten nicht zerkerbt sind. Das Set sieht ja soweit noch ganz gut aus und es verkaufen wäre schon schade. Einfach alles mit neuen Ambassador oder G1-Fellen bestücken, damit ist das erste geschafft und der Klang sollte ordentlich werden. Die Bassdrum kann auch mit Ambassador-Fell + Filzstreifen recht günstig neu befellt werden. Es muss nicht immer ein 40/50 Euro Fell à la Powerstroke sein.


    Mir ist immer noch nicht klar, warum es Meinl oder Sabian Becken sein müssen und vor alleM: Welche Stilrichtung? Dicke Kracherbecken, leichte Jazzbecken, Allrounder... Gibt da so viele Optionen, dass ich mich da nicht mal eben Pi mal Daumen auf zwei Marken festlegen würde und alles andere außen vor lasse. (Gibt ja z.B. relativ günstige aber gute Paiste PST5/7/8, Fame Master, Istanbul Smatya etc. gebraucht...)

    Mach doch mal folgendes: Entferne alle Komponenten, schau dir die Gratungen der Kessel an, ob da alles in Ordnung ist. Dann komplett von Anfang an stimmen und Snareteppich aufziehen. Wenn es nicht besser wird, kannst du noch probieren, die Stimmschrauben, die am dichtesten am Snareteppich sind, etwas tiefer als die anderen zu schrauben.


    Durch sehr festes Spannen des Resofells bekommst du einen "POP!"-Sound der Snare, das Sustain wird kürzer, das perkussive Element wird heruntergedrosselt. Wenn das Reso aber zu schlapp ist, klingt die Snare, als wenn du auf Butterbrotpapier herummanschst - also besch...eiden.


    Am einfachsten wäre es ja, ich hätte deine Snare jetzt hier. Dann wäre die in ein paar Minuten gestimmt. Sag doch mal wo du wohnst, dir kann bestimmt ein erfahrener Drummer dein Problem beseitigen.