In irgend einem Interview hat er mal gesagt, dass das mit normalen, humiden eingespielten Drums
nicht klingen würde.
Das ist vielleicht auch nur eine Rechtfertigungsmethode. Hat er es denn versucht, mit diversen Drumstimmungen die Tracks einzuspielen? Ich schätze mal nein. Es war einfach schnell und billig mit programmierten Drums. Und das zählt im harten Pop-Biz nunmal. Möglichst minimaler finanzieller und zeitlicher Einsatz, maximaler finanzieller Erfolg.
ZitatTiming-Wackler sind eigentlich immer Fehler!
Ansichtssache. Ich würde eher sagen... sie ligen in der Natur der Dinge, oder genauer, der menschlichen Fehlbarkeit. (Okay, ich geh jetzt von sehr kleinen Schwankungen aus, nicht dass jemand sein Timing komplett nicht halten kann und damit alle Musiker rausbring aus dem Spielfluss) Hör' dir mal fast sämtliche Platten vor 1980 aus dem Rockbereich an, da ist doch kaum was auf den Punkt genau, wohl auch weil das emotionale Ausdrucksmoment der Musiker (was Computern fehlt) eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Beatles, Stones, Who, Hendrix, Cream, Deep Purple, Led Zeppelin, Jethro Tull, Black Sabbath, Supertramp, ... bei allen kannst du hier und da kleinere Wackler feststellen, wenn du ein Metronom dazulaufen lässt. Die Musik wird nach meinem Befinden dadurch nur menschlicher, wärmer, ansprechender. Denn nichts ist so ein künstliches Konstrukt, wie die Zeit. Metronome und ähnliches kann man als Hilfe nehmen, um schwierige Situationen gut zu meistern, um komplexe Strukturen zu erlernen, um seine Timingsschwankungen zu verringern, sich aber sklavisch diesen "Werkzeugen" zu unterwerfen ist nicht unbedingt musikalisch förderlich. Ist jedenfalls meine Ansicht, die sicher nicht jeder teilt. Aber das ist ja auch egal. Genießen wir die Vielfalt der Musik und der Ansichten zu dem Thema. Denn einen Konsens wird es hier wohl nie geben, oder? ![]()





