Ich würde jetzt Bildung auch nicht auf Heine, Schiller, Goethe und Co. reduzieren wollen sondern breiter fassen. Alltagsnah. Es gibt z.B. moderne Auklärungsprojekte für Schulen, die einen wirklich gut über das Thema Drogen - Ursachen, Wirkung und (soziale) Folgen informieren - und bei den Jugendlichen auch einen Hebel umlegen, sie nachdenklich machen und von Drogen Abstand nehmen lassen. Einziger Haken: Das sind meist einmalige Aktionen. Sowas muss kontinuierlich gefördert und praktiziert werden - sonst wird es doch wieder vergessen.
Vielleicht ein eindrückliches Beispiel dafür, wie Drogen einen Menschen übelst verändern ist dieser schräge Vogel: Brian Saunders. Der hat sich Jahrelang mit allem zugedröhnt, was es gibt. Und in 20 Tagen hat er 20 verschiedene Substanzen zu sich genommen und dann jeden Tag ein Selbstportrait gemalt (s.u., mit Angabe, welche Droge im Spiel war). Total krank - aber ein guter Einblick in das, was Drogen aus Menschen machen. Dass es der Musik/dem Spiel förderlich sein soll, wenn man so "abgedreht" ist, ist ein Schmarrn.
PS: Saunders hat immer noch ein massives Drogenproblem.