Beiträge von Moe Jorello

    Naja, Geschmäcker sind verschieden. :) Die Paiste 400er HiHat habe ich erst vor einigen Monaten beim Unterricht bearbeiten dürfen, deren Klang fand ich eher ernüchternd :whistling: (Wohlgemerkt, ich spreche nur von der Hihat. 400er Powerride und Co. habe ich nie gespielt ;)). Aber unbestritten ist: Besser diese Hihat als gar keine Hihat für den Start. Die kann man später natürlich austauschen, aber wenn ein gutes Set irgendwo angeboten wird, sehe ich keinen Grund, die 400er Becken nicht gleich mit auszutauschen. 8)


    Bei den Sticks: Betonung liegt durchaus auf "eher". Hast du schon richtig gelesen/interpretiert, Tom. Ich wollte nur darauf hinaus, dass diese dünneren Sticks bei dickeren (Metal) Becken einen schweren Stand haben, da gescheite Töne zu erzielen. Versuche mal z.B. ein 18" Masterwork Resonant Series Rock Crash (also die dicke Serie für Metal-Drummer, dagegen sind auch deine Paiste 2002 eher dünn gegossen :)) mit Jazzsticks ordentlich krachen zu lassen... Da knicken dir die 7A Sticks aber ziemlich schnell weg. :D


    Zitat von trommeltom

    Viele Anfänger und sogar auch viele andere Schlagzeuger meinen, je dicker die Becken, desto tiefer der Klang.
    Das stimmt aber nicht. Es ist genau anders herum.

    Richtig. Bei mir ist z.B. mein 19er Crash/Ride, (thin) deutlich tiefer vom Klang als mein 20" medium Ride.


    Zitat von °_° MAD

    B8 Becken würden da eigentlich ganz gut reinpassen....

    Wie z.B. die Paiste pst ab Serie 5 aufwärts. Die gibt es fast ständig auf Ebay für 'n Appel und 'n Ei abzugreifen.

    Moin.


    Erstmal Glückwunsch zum Set. 200 Euro ist nicht zu teuer. Was aber gleich mit ausgetauscht werden kann, sind die Hihat-Becken. Die sind ... Hmpf....


    Rock und evtl. Metal... da würde ich an deiner Stelle nach gebrauchten Zultan Rockbeat, Istanbul Mehmet Samatya, Masterwork Troy (Brilliante Ausführung / rotes Label) oder Paiste PST 5, Meinl Classics greifen. Damit fährst du erstmal gut. Später kannst du immer noch aufrüsten, wenn mehr Geld da ist und du weist, in welche Richtung es genau geht. HiHat, ein Ride, ein Crash - mehr braucht es erstmal nicht. GIbt aber auch Sets, wo gleich zwei Crashes dabei sind. Wenn du das lieber willst - naja, deine Entscheidung halt. ;)


    Gebraucht kann man vieles recht günstig bekommen. Bei den Becken solltest du aber auf ein paar Kleinigkeiten achten:


    1. Haben die Becken Risse, Dellen, Keyholes (Das ist ein ausgefressenes Loch in der Mitte des Beckens, wo es aufgehängt wird). Wenn ja, liegen lassen.
    2. Kaufe keine "Bleche" aus Messing, sondern Bronzebecken. Die Klingen besser und reissen und verbeulen nicht so schnell.
    3. Achte darauf, welche Dicke die Becken haben. Manche Becken werden als Thin /Extra Thin /Paperthin bezeichnet. Die sind nichts für "Knüppelspiel", sondern eher für Akustisches, Jazz, Folk usw.. also nicht das was du suchst. "Medium Thin" und noch dicker ist das, was du wohl suchst.


    PS: Sticks... da solltest du lieber 5A oder 5B Sticks holen, die sind für Rockmusik besser geeignet. 7A ist eher im Jazzbereich angesiedelt.


    Ansonsten: Einfach mal im Forum ein wenig herumwuseln, dann findest du schon viele Tipps. Bist nämlich nicht der erste, der solche Fragen stellt. ;)

    Am besten lerne ich schnell, wenn ich die Songs einfach immer wieder anhöre und sie ständig spiele.
    Anhören nicht nur bewusst "raushören", sondern auch nebenbei. CD ins Auto, beim Kochen etc.


    Dito. Immer wieder bewusst anhören, auch mal die Augen schließen und sich vorstellen, was da gerade am Set getrommelt wird. Ist eine Trainingssache.
    Wenn du bestimmte Parts partout nicht so eingespielt bekommen solltest, wie es dein Vorgänger gespielt hat, dann schmeiß es über Bord und trau dich, einfach dein eigenes Ding draus machen. Sagt ja niemand, dass du eine 1:1 Kopie sein kannst/musst, oder?

    Die Becken könnte man evtl. noch ein wenig stärker einpegeln, das würde ich aber erstmal davon abhängig machen, wie sich alles in der derzeitigen Abmischung mit einer runtergepegelten Bassdrum anhören würde. Kann sein, dass dann Snare und Becken automatisch harmonischer im Gesamtkontext wirken und die Becken nicht stärker eingespielt werden müssen.


    Die gute Metalworks. Hab' ich auch, die ist schon sehr gut (vor allem für das Geld). Mit ein wenig Stimmfeintuning sollte da noch was zu machen sein. ;)

    Bassdrum ist für meinen Geschmack mit zu viel "knacken" versehen. Etwas mehr Tiefe/Sustain fände ich besser. Und was bei der Aufnahme auffällt, ist dass die Bassdrum zu hoch/dominant eingepegelt ist. Die buttert alles unter. Ein wenig runterpegeln und dann sollte das passen.


    Toms sind in der Tat etwas bassiger, ist aber nicht schlimm (manche wollen es ja so, z. B. Billy Cobham). Wenn dir die Snare zu dünn erscheint, dann solltest du mal eine andere Fellstimmung testen. Was für eine (Stahl)Snare (+ Felle) ist das denn? AN einigen Stellen ist sie etwas dünn... was aber an der übersteuerten Bassdrum liegen könnte.

    Danke für die Infos und Links. Mich stört's nicht, dass du für die Plattenfirma arbeitest. Ich finde Katché richtig gut und genieße seine Soloalben und Konzertauftritte. Gut zu wissen, dass das neue Album am Horizont schon zu sehen ist. Ich freu mich drauf. Doof nur, dass mein Geburtstag schon war. Sonst hätte ich es mir wünschen können. (So wurde es nun Art Blakey mit den Remasterten Studio-Recordings - ist ja auch nicht verkehrt.) :)

    Wenn's mit der Orgel auch nicht klappt, bleiben immer noch als Alternative eine Maultrommel oder ein Kamm mit Butterbrotpapier. :D


    Ich denke, es ist wie bei jedem Job. Zuviel Ehrgeiz schadet und bringt einen nicht voran. Ich habe beruflich an meine Arbeit zwar hohe Ansprüche, dennoch ist mir wichtiger, mein Auskommen mit meinem Einkommen zu haben und das Leben genießen zu können. Ich mache mich nicht tot - für nichts und niemanden und ohne Sinn (auch nicht beim drummen). Denn das frustet auf Dauer - und dann bringt selbst das Schlagzeugspielen keinen Spaß mehr.


    Wie hießt noch dieses Lied... "Ich will Spaß, ich will Spaß!".... wenn das garantiert ist, kommt alles andere (Kontakte, Erfolge, technische Fortschritte, Kreativität, Selbstsicherheit,...) von selbst auf die eine oder andere Weise früher oder später.