Beiträge von Moe Jorello

    Hier mal Ufip mit dem Rotocasting-System und einer Mischung aus Maschinen- und Handhämmerung.


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    Grandioser Gadson Groove:


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    Ja, die Nummer ist immer wieder ganz großartig. Interessant finde ich auch die unkonventionelle Stickhaltung von Gadson - ein abgewandelter traditional Grip. Da käme ich nicht mit klar...

    Der Preis ist total (!!!) okay. Nein, es ist ein Schnäppchen. Zustand ist den Bildern nach zu Urteilen absolut Top. Hinfahren und kaufen. Nicht lange fackeln.


    Das ist btw. das schöne grün, dass auch Simon Phillips bei seinem Starclassic Maple einst hatte.

    Für mich sind die Dinger nichts. Klanglich finde ich die nicht so dolle, preislich ist das bisschen Plastik ... naja. Da nehme ich lieber den superdünnen Rohema Tango Stick (aka Essstäbchen) und spiele damit soft oder ich greife zu sowas wie dem Rohema Smooth Poly Brush.

    Ganz abgesehen finde ich den Mann hinter Adoro überaus "penetrant unsympathisch" (alleine schon, wie der potenzielle Kunden auf dem Facebook-Kanal diplomatisch formuliert sehr brüsk angeht (und andere Menschen abseits davon) - sorry, das geht gar nicht, sowas unterstütze ich nicht mit einem müden Cent)


    Und bei der BD. Fußgefühl, heel down und Wollbeater reichen doch für flüsterleise.... :/

    Bei den Bohrungen war der TO im zweiten Post gar nicht mehr so festgelegt, wie mir schien, von daher... aber das muss er entscheiden.


    Das verlinkte Tama, Oliver, ist tiptop. Das kannst du hoch und runterstimmen bis du dusselig wirst und es klingt immer gut. Der Preis ist mehr als absolut fair, wenn man den Zustand und Umfang des Sets betrachtet. Fast schon ein Schnapper. Das ist auf alle Fälle ein schönes Oberklasseset, mit dem man sehr lange glücklich sein sollte - nein muss.


    Anekdote am Rande: Ich hatte mit einen renommierten europäischen Tama Endorser vor einigen Monaten einen netten Austausch, der meinte, das Starclassic Maple fände er persönlich vielseitiger als das Star Maple - und der Herr hat beide Sets in seinem Studio stehen. Also... da gibt es wohl selbst bei höchsten Ansprüchen nichts zu mäkeln.

    Da hast du schon recht, nur wenn es heißt: 3000 Ocken und es sollen X Toms und eine zweite Bassdrum dazu, dann sind 3000 bei einem Oberklasseset schnell weg, bzw. zu knapp.- (Eine Bassdrum kostet ja alleine schon etwa 1000 Euro solo als Nachkauf) - und gebraucht suchst du lange nach der passenden Serien-Einzeltrommel im richtigen Finish. Ist halt eine Abwägungssache... Wenn er noch 2000 draufpackt, können wir ohne Probleme eine ordentliche Ballerburg im Neuzustand zusammenstellen.


    Und klanglich und Hardwaretechnisch wäre das Stage Custom trotz des Preises eine Verbesserung zum alten Arbeitstier Pearl und dem Sonor m.E..

    Selbst wenn man die Kessel bei Yamaha für ein Stage Custom einzeln nachkauft hält sich das Preislich noch im Rahmen. Best bang for the buck, wenn man alles auf einmal kaufen möchte, würde ich sagen. Ich fürchte, gar da kann beim "Nachkaufpreis" und Lieferzeiten kein anderer Hersteller gerade mit dem Stage-Custom konkurrieren - und das aktuelle Stage Custom klingt wirklich(!) gut.

    Die musste ich jetzt gerade mal googlen, dachte das wäre eine ugs. Bezeichnung für bestimmte Paiste Becken.

    *lach* Nein, aber der Name ist in der Tat ungewohnt für Becken. Es wird berichtet, dass der Name daher rühre, dass man halt größere experimentelle Beckenprototypen produziert hatte und als die Prototypen dann da waren, wurde vom Sabian Team praktisch kollektiv konstatiert, sie seien "Big and Ugly" - und sie sehen ja auch aus wie ... naja, viele Interpretationsmöglichkeiten von "Säureunfall" bis "im Ofen verschmort". Aber das Apollo Ride finde ich schon klanglich ganz cool für manche Jazz-Sachen. Ein interessanter Kontrast zu einem "klareren" Ride.

    Die Frage, ab wann ein Becken "eingespielt" ist, kann man glaube ich nicht in ergiebiger Form beantworten. Das hängt vermutlich von zu vielen Parametern ab. a) spielweise des Drummers, b) genaue Zusammensetzung der Bronze, c) Profil/Hämmerung des Beckens usw... Ich bin mir sicher, dass einige Becken sich schneller "einspielen", ihre Steifheit verlieren als andere. Ob das aber immer mit einer Verbesserung des Klangs einher geht, ist auch fragwürdig. Eine Veränderung des Klanges - das gibt es vermutlich schon, aber auch nur bis zu einem gewissen Grad, (-> Materialermüdung, Patina/Stickspuren (bei manchen auch Bierspuren) etc.) Sprich: Nuancielle Veränderungen sind sicher auch bei Paiste vorhanden, weltbewegend andere Klänge wird der Alterungsprozess aber vermutlich nicht hervorrufen.


    Und dass sich Ohren an gewisse Klänge gewöhnen können, wenn man sie nur oft genug gehört hat, das ist ja nicht neu. Quasi Gehirnwäsche durch die Ohren. Davor bin ich z.B. auch nicht gefeit. Ich mochte anfangs den Klang der Big&Uglys in der Summe nicht wirklich. Inzwischen finde ich die Becken doch gut bis teils sehr gut vom Klang (vielleicht gerade weil sie so eigen sind).

    Bei Snares (bzw. Trommeln ansich) kann man auch immer gut nach der Anzahl der Stimmschrauben schauen. 10 Stimmschrauben geben schon mal den Anhaltspunkt, dass es der Hersteller ernst gemeint hat. :D Die Jupiter fällt für mich in einen Topf mit der Kingbeat von Tama zum Beispiel. Damals Top-of-the-line der Firmen und klasse Snares (auf keinen Fall Billigeimer!). Die Abhebungen sind Stärke und Schwäche zugleich. Muss man schon gut einstellen. Die einen sagen überkompliziert (ich hab gerade eine Ludwig Super Sensitive zerlegt das sind 296 Teile) und unnötig, die anderen schwören drauf. Den Sound der Jupiter würde ich aus der Erinnerung raus als rockig/knackig beschreiben.

    Scheisse. Meine Gretsch Brooklyn COB und Ludwig BB haben nur 8 Stimmschrauben pro Seite. Da habe ich wohl am falschen Ende gespart.

    Ausnahmen bestätigen die Regel vor allem im Vintage- oder Vintage-Style-Bereich. :) Da kannst Du auch noch Acrolites aufzählen. Und wahrscheinlich findest Du auch eine billige mit 10, aber die meisten hochwertigen 14" Snares haben 10.

    Gewagte These. Ich kenne eine Menge Top Snares, die acht Lugs haben. Und ich rede nicht von Vintage-Eimern. ;)

    Zitat

    Wer kritisiert, appelliert zumindest implizit an ein Besseres, an ein Anderes, auch wenn es nicht Aufgabe der Kritik ist, allgemeingültige Alternativen oder Lösungsvorschläge zu dem von ihr Kritisierten auszuarbeiten. (Vgl. Adorno, Foucault, Kant; [Gesellschaft für Theaterwissenschaft])