Die unbrauchbare Freischwingaufhängung des Sonor AQ1 hatten wir ja hier im Forum schon.
Und die SQ1 Aufhängung, die für verfärbte Lacke gesorgt hat... Das war auch ein böser Schnitzer, der nicht passieren dürfte.
Aber tendenziell sind - und das ist leider ein Fakt - die Mängel bei den Amis eher zu finden als bei irgendwem sonst. Ich denke, die Produktion und Endkontrolle ist einfach einen Ticken "perfektionierter" als bei den Japanern als bei den Amis. Da hängen die Japaner gefühlt die Latte einfach höher - was aber auch nicht bedeutet, dass es auch dort mal zu einem Fauxpas kommen kann. Nur eben sehr viel seltener.
Nur mal zwei Beispiele hierfür:
Interessant finde ich ja, dass Ludwig die Gratungen z.B. per Hand macht, den Kessel auf dem Tisch per Hand drehend, während z.B. Tama das mit fest arretiertem Kessel und einer computergesteuerten Fräse macht, zwecks absoluter Präzision. Auch das Polieren geschieht bei Ludwig mit handgehaltenem Kessel am Polierband (Polieren nach Gefühl), statt, wie bei Tama, mit einem fest arretiertem Kessel, der dann mit Präzisionsmaschinen bis zu 20 Mal poliert (und lakiert) wird. Diese beiden Beispiele alleine dürften schon die Zahl der Qualitätsausreißer deutlich reduzieren, so dass B-Ware ab Werk von Tama einfach nicht zu finden ist. Ebensowenig bei Yamaha. Mir ist da jedenfalls nichts in dieser Art bekannt.
Ich finde es, wie gesagt, einfach nicht gut, was Ludwig da macht, weil es das Image nur ramponiert. Und einen beschädigten Ruf wieder in Ordnung zu bringen, kostet über Werbung/Marketing etc. viel mehr Geld, als man mit dem Verkauf von zwei Dutzend B-Waren Sets verdient. Also betriebswirtschaftlich eher unsinnig.