Mit der Snare bin ich tatsächlich nicht richtig warm geworden bis ich ein Evans UV aufgezogen habe, jetzt ist der Sound wirklich grandios.
So unterschiedlich können die Erfahrungen sein. Ich habe auf vielen meiner Snares ein Evans Fell drauf, mit meiner Star Bubinga Snare (14x5,5) funzte Evans aber irgendwie gar nicht, das klang mir zu kalt, zu leblos, zu ... harsch, aggressiv, aufdringlich. Insbesondere wenn ich mal mit Besen gespielt habe, fand ich die Evans auf der Snare sehr ernüchternd (G1, G14, G12 coateds). Die Obertöne waren mit den Fellen im Klangmix für mich zu dominant. Und was ich am schlimmsten fand war, dass das letzte Fell, das ich drauf hatte, ein G1 coated, von einem Tag auf den anderen komisch klang, so bappig, schwammig. Runtergenommen, angeklopft am Spannreifen... "Bopp". Das war total tot, wie vom Laster plattgefahren - dabei hatte ich das erst vor zwei/drei Monaten aufgezogen und die Snare nur selten gespielt. Kurios. Remo verabschiedet sich in Schritten, das Evans war prompt tot (Was ich schon mal bemerkt hatte aber als "Ausreißer" bislang abgetan hatte. Scheint also nicht ungewöhnlich zu sein, dass die plötzlich "sterben") Also wieder zu Remo gegriffen. Ambassador coated. Klang im Verlgeich voller, ausgewogener. Aber noch einen Ticken zu viel Obertöne. Also ein Ambassador Fiberskin ausgetestet - voilá - hervorragender, ausgewogen, warmer Klang, auch ganz ohne Dämpfung nun für das Recording zu gebrauchen. Besen klingt auch wieder schön. Nervfaktor gleich Null.
Jede Snare hat so ihre Eigenart. Warum die Star Bubinga bei mir mit Evans einfach nicht warm wird, ich verstehe es nicht.