Beiträge von Moe Jorello

    Okay, von Tama gibt [Edit: noch] es keinen Starclassic Bubinga-Ersatz [Der soll zur Namm angekündigt werden]. Derzeit sind nur Starclassic Maple und Birch/Walnut sicher. Die Silverstar-Linie ist soweit aus dem Portfolio raus lt. Tama Homepage. Dafür gibt es das Superstar Classic Maple nun in mehr konfigurationen (auch mit 18x14 Bassdrum) und deutlich mehr Finishes (Lack / Exotic / Wrap) als bislang.


    Neu im Portfolio ist eine Starphonic 14x7 Copper-Snare. Zudem gibt es eine neue ... ähem ... Metalworks-Serie. Die sieht völlig billig aus und ist es vermutlich auch.


    P.S: Von Gretsch gibt es nun ein Brooklyn Micro-Kit, 16x12 bassdrum, 10x7 racktom, 13x12 floortom, 13x4.5 snare drum.

    Von Ludwig werden seit 2016 nur noch wenige Snareheads und Resos produziert. Den Großteil ihrer Felleproduktion haben sie aufgegeben.


    Generell gilt bei allen Snares, dass die Stimmung des Resonanzfelles geschmackssache ist, ebenso bei der LM400. Viele stimmen das Reso oft bretthart, was dem Klang aber in den seltensten Fällen zuträglich ist. Reso straff - ja. Richtig "tight" - lieber nicht.

    Trommla, sicher sind Unterschiede ausmachbar. Aber sind die wirklich noch signifikant? Insb. wenn das Set mikrofoniert wird und am EQ gedreht wird? Rechtfertigen diese kleinen Unterschiede es, etwa das doppelte für ein Mü mehr an Klang hinzublättern? Bei Testberichten/Videoreviews wurde dem günstigeren Ahornset durchweg ein sehr, sehr beachtlicher Klang bescheinigt, es mangele an nichts, so die Schlussbetrachtungen. Ich Frage mich ja ein wenig, ob Yamaha sich mit dem Tour Custom ob der wohl recht geringen Klangunterschiede nicht gerade selbst den Markt für das Absolute Hybrid kaputt macht. Warten wir mal ab.

    Walnuss (mittelschwer & mittelhart, feinporig) hat eine dunkle klangfarbe, ähnlich wie Bubinga (mittelschwer, sehr hartes Holz, grobporiger als Walnuss), von daher dürfte es ebenfalls das Low-End etwas verstärken. Ob es im selben Maße der Fall sein wird, wer weiß... Warten wir mal ab. Walnuss wird jedenfalls gerne für den Bau "rockigerer" Sets genutzt. [Edit: Hatte nicht Mapex mal vor Jahren ein Saturn mit Birke/Walnuss im Programm? *Grübel*]


    Zitat

    Die optische Trennung hat man doch durch die durchgehenden Böckchen.

    Ja, schon. Ich denke, dass das Ziel aber auch war, das Superstar Classic einheitlicher mit dem Superstar Hyperdrive im Portfolio zu gestalten. Wobei das eigentlich unsinnig ist, da beide Sets im Grunde so gut wie nichts gemein haben/hatten. Weder optisch, technisch, noch preislich. Das Classic war ja von Beginn an ein "sparsam/günstig" (fragiler?) konzipiertes Set. Das Hyperdrive dagegen ist immer ein robustes Arbeitstier gewesen. Aber optisch war das Hyperdrive mit dem Mountsystem optisch viel dichter beim Starclassic positioniert und das ist wohl nicht mehr gewünscht.


    Ich finde die Entwicklung jedenfalls nicht gerade positiv. Weder beim Starclassic (reine Birke hätte ich schöner gefunden), noch beim Superstar. Tja... :|

    Alle Jahre wieder... was gibt es neues für die Drummerzunft. Ich mache mal den Anfang mit der (noch-)Gerüchteküche.


    Yamaha wird einn Nachfolger für das Live Custom auf der NAMM19 präsentieren, es wird wieder ein Eichenset sein (in den vergangenen Monaten sind diverse Prototypen von Endorsern getestet worden), genaue Specs sind aber noch unbekannt. Vermutlich wird die Hardware wieder chromlitzend sein, statt nickelsilbern. Name vermutlich wieder "Oak Custom Irgendwas" statt "Live Custom Irgendwas". Und es wird angeblich teurer als das Live Custom werden - auch, weil die überschaubare Anzahl der Farboptionen beim Live Customs (schlappe vier) nun angehoben wird, soviel man hört.


    Zudem sollen neue "schlanke" Bassdrumpedale präsentiert werden.


    Tama wird ein Starclassic Birke/Walnuss präsentieren, am 1. Januar bereits, als Nachfolger des Starclassic B/B. Welches Holz der Starclassic Bubinga Nachfolger haben soll, ist noch nicht durchgesickert, vermutet wird ein reiner Walnuss oder Kirsch-Kessel. Könnte auch am 1. Januar bereits bekannt gegeben werden.


    Das Superstar Hyperdrive erfährt kleine Veränderungen: Statt des bisherigen, aus der Starclassic-Serie bekannten Starcast-Mounts wird die 2019er Version den Starmount erhalten, der bereits beim Silverstar und Superstar Classic zum Einsatz kommt. Ziel ist sicher eine optische Trennung zwischen den teuren Starclassics und den den erschwinglicheren Serien, sowie - latürnich - Kostenreduktion.


    Das DW Frequent Flyer wird in einer Bonuspack-Version angeboten, bei der zusätzlich ein 10x7er Tom dabei ist. Ob das dauerhaft so bleiben wird, ist noch nicht bekannt. Zudem soll das DW 5000er ein "Facelift" bekommen (was da allerdings neu/anders sein soll, erschließt sich mir anhand von Bildern nicht)


    Reicht für den Start. 8)

    Und nochmal hoch mit dem Fred, diesmal, weil ich über ein Video gestoßen bin, das ganz interessant ist: Das Tour Custom im direkten Vergleich mit einem Absolut Hybrid Maple. Die Klangunterschiede sind - zumindest bei dieser Aufnahme - erstaunlich gering. Wenn man die Teile vernünftig mikrofoniert und minimal an den Reglern dreht, dürfte es klanglich vermutlich null Unterschied geben. Wenn es also rein um den Klang geht, stellt sich ein wenig die Frage, warum man überhaupt noch ein etwa doppelt so teures Absolut Hybrid Maple kaufen sollte. Nur wegen des Mini-Mini-Mini-Unterschieds bei der Bassdrum?


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    Da bin ich ganz bei dir, dass heutige Sets der Kategorie Stage Custom/Tour Custom und wie sie alle heißen völlig ausreichend sind. (Meine Starclassics sind genau genommen schon totaler "overkill"). Die Klangunterschiede sind nicht wirklich weltbewegend zwischen guten Sets der mittleren Preiskategorie (wie diese beiden Kandidaten ... spielst auf das Video vom Drumcenter Portsmouth an? Die haben ja alle Yamaha Serien miteinander verglichen) und auch nicht so groß im Vgl. zu jenen der teureren Preisklassen (einige klingen teure Sets klingen für meine Ohren sogar bescheiden), insbesondere, wenn der Klang anderer Instrumenten hinzukommt. Heutige Sets der mittleren Preiskategorie sind vermutlich zumeist besser verarbeitet und ausgerüstet, als viele Oberklassesets von vor 20/30/40 Jahren.


    Das einzige, was mich beim Stage Custom stört, ist, dass die 20" Bassdrum 17" tief ist. Beim Tour Custom sind es für mich angenehmere 15" Tiefe. Das würde mich eher zum Tour Custom tendieren lassen. Ansonsten sind beides sehr feine Sets. Gut zu stimmen, schön vom Klang, überhaupt sehr einfach zu bedienen. Solide Arbeitstiere.

    Ich krame den Fred mal wieder hoch, denn Yamaha hat inzwischen (recht unbemerkt) Snaredrums zur Tourcustom Serie herausgebracht, 14x5,5 Ahorn (in den jeweiligen Setfarben erhältlich) für 289 Euro. 6-lagig, 45° Gratung, 2,3mm inverse Dynahoop-Spannreifen und Yamahas P-Style Throw off, oben und unten mit Ambassador befellt. 10 Absolute Lugs pro Seite und ein relativ flaches Snarebed. Die Snare gibt es zudem im 14x6,5er Maß, kostet dann 317 Euro. Sehr humane Preise. Hier gibt es die Snares in Aktion.

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    ...und mit den Farben habe ich mich inzwischen angefreundet. Je öfter ich das Set sehe, desto gefälliger erscheint es mir. Dezent, vornehm elegant und recht zeitlos.

    Ach so... wenn es darum geht: Der Swing Mechanismus funzt gut und beeinträchtigt in keiner Weise das Spiel, falls dir das reicht. ;) Man kann natürlich auch prima ohne den Mechanismus klarkommen, er ist aber ein nettes kleines Extra, wenn man denn Wert auf eine minimale klangliche Beeinträchtigung (Abdämpfung) des Top-Beckens legt. Verarbeitungstechnisch gibt es auch nichts zu meckern. (Meine verrichten ihren Dienst nach wie vor tiptop).

    Ja, ich erinnere mich, habe auch schon geforscht aber finde es auch gerade nicht. Vielleicht ist es einfacher, wenn du einfach hier schreibst, was dir auf der Seele brennt?


    Edit: Hier war kurz und knapp was drin (Vorstellung danyvet - jedem Zauber wohnt ein Anfang inne :) Jahrestag der Schnupperstunde), aber wir hatten auch eine ausführlichere Diskussion. Ich meine mich zu erinnern, dass Silent Bob die Diskussion ins Rollen gebracht hatte.

    Haha, da fällt mir dieser Mashup zu ein. Sechs "Country-Songs" (waren allesamt Hits), die wirklich komplett austauschbar sind, wurden hier lustig zusammengeschnitten. Hin und her und her und hin, welchen Song man hört ist einerlei. 08/15-Soße - mit Schnippen! :D Ich glaube, der schlimme aktuelle "Country-Müll" ist insbesondere dem Erfolg von Garth Brooks weichgespülten Pseudo-Country zu verdanken.



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    Hank Williams, Kris Kristofferson, Johnny Cash und June Carter würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie das wüssten. Okay, Kristofferson lebt noch, der rauft sich dafür die Haare.

    Ich finde es ja nach wie vor schade, dass das SQ1 nur in matten lackierungen zu haben ist. Das Cruiserblue verliert so etwas an "Charme", finde ich. Aber schön, mal in den Laden reinschauen zu können. Das mit dem Löten vor Ort finde ich auch interessant von der Philosophie, dass das quasi direkt zum Fertigungsschritt des SQ1-Sets dazugehört. Da war ich eher davon ausgegangen, die löten irgendwo die Teile separat auf Masse, lagern sie dann erstmal und nehmen später je nach Bedarf aus dem Lager was heraus. Wieder was dazugelernt.


    Und das Hebbe-Bild, tja... ohne Worte. :D


    Das mit dem Lackieren ohne Maske hat mich zunächst auch verwundert, ist aber - nach kurzer Recherche - wohl durchaus in okay, sofern technisch alles notwendige erfolgt ist. Dennoch bleibt es auch in der Branche umstritten. Ich zitiere mal von Atemschutzmaske-test.de.

    Zitat

    Zum Benutzen einer Lackiermaske beim Lackieren gibt es keine Alternative und auch die oft gehörte Aussage, Atemschutz würde die Arbeit behindern, kann im Sinne der Gesundheit nicht akzeptiert werden.
    (...)
    Feinste Aerosole, die besonders beim Spritzlackieren entstehen, können in die feinsten Verzweigungen der Lunge und von dort in die Blutbahn des Menschen gelangen. Aber auch menschliches Gewebe mit hohem Nervenanteil – hier sind besonders das Gehirn, Samen- und Eizellen und das Knochenmark zu nennen – gelten als besonders gefährdet, wenn auf den entsprechenden Schutz verzichtet wird. Lösungsmittel von Farben und Lacken können aber auch durch die Haut aufgenommen werden und so in den Blutkreislauf gelangen. Eine Gefährdung für die Augen kann insbesondere durch Schadstoffe in Wasserlacken erfolgen. Daher ist eine Lackiermaske unbedingt notwendig.


    Gesetzliche Regelungen von Arbeitsschutzmaßnahmen für Unternehmer


    Für Arbeitgeber gelten gesetzliche und behördliche Vorschriften, um Arbeitnehmer bei Lackierarbeiten besonders zu schützen. Unternehmer müssen eine Risikoanalyse an den betroffenen Arbeitsplätzen durchführen und ein entsprechendes Schutzkonzept erarbeiten, welches den Arbeitnehmern bekannt gemacht werden muss. Diese Bekanntgabe muss sich der Arbeitgeber sogar schriftlich bestätigen lassen, um spätere Ansprüche seitens der Arbeitnehmer abzuwehren. Zusätzlich muss ein Arbeitgeber alle entsprechenden Schutzausrüstungen, wie zum Beispiel die Lackiermaske aber auch Schutzanzüge, zur Verfügung stellen. Außerdem muss er darauf achten, dass dies Schutzmaßnahmen durch den Arbeitnehmer genutzt werden. Bei Nichtbeachtung der Schutzmaßnahmen durch den Arbeitnehmer kann das arbeitsrechtliche Folgen bis hin zur Kündigung nach sich ziehen. Die in der Gefahrstoffverordnung festgelegten Regeln zeigen eindeutig, wie wichtig die Nutzung geeigneter Schutzausrüstung im gewerblichen aber auch im privaten Bereich sind.


    Im "Lackiererblatt" heißt es zudem:


    Generell wird Atemschutz also empfohlen, bzw. vorgeschrieben (und bei anderen Trommelbauern auch eingesetzt, etwa Yamaha). Es kommt aber wohl doch immer darauf an, was wie wo verarbeitet wird. Ich zitiere mal vm Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes NRW:



    Ich wäre dennoch für Atemschutz. Doppelt genäht hält besser.

    Mein Eindruck ist ja, das viele Schlagzeuger einen falschen Eindruck von der "Penetranz" ihrer Hihat haben, völlig unterschätzen, wie stark diese sich im Mix durchsetzt. Gerade bei Hobbybands höre ich auf Konzerten oft eine recht hart durchgezimmerte Hihat - was gar nicht nötig ist, weder hinsichtlich der Lautstärke im Mix, noch hinsichtlich der Musik als solcher. Aufgrund der Tonfrequenzen - es wurde schon angesprochen - sägt die sich ohnehin gut durch die Lärmwand hindurch. Und wenn man sich eine gewisse Anzahl an Studioaufnahmen anhört, dann fällt einam auch auf, dass in den meisten Abmischungen die Hihat ziemlich dezent reingemischt wird, sozusagen als perkussives "add-on". An eine scheppernd laute Hihat kann ich mich weder bei Gadd, Weckl, Collins, Robertson, noch bei Phillips, Soan, Brazil, Porcaro, oder Blaine erinnern - um nur ein paar Beispiele zu nennen. Es gibt natürlich auch Aufnahmen, wo bewusst die Hihat stärker reingemixt ist, aber das ist m.E. eher eine spezielle Sache (z.B. einige Nummern mit Ringo Starr, Sim Cain [Henry Rollins Band] oder Brendan Canty [Fugazi] kämen mir da in den Sinn). Normalerweise nervt eine laute, dominante Hihat und zerstört das Gleichgewicht eines Liedes. Der Groove wird nicht ohne Grund primär bei der Mehrzahl der populären Musikstile über Snare und Bassdrum transportiert. Der Rest ist "schmückendes Beiwerk" und im Studio würdest du vermutlich komisch angeschaut werden, wenn du die Hihat mit derselben oder gar einer höheren Lautstärke als den Rest des Sets spielst. Auch ich empfehle: Stelle ein Mikro in den Raum, höre dir das Ergebnis an. Das Mikro ist eine bessere Referenz als deine Ohren hinter der Schießbude, um die Lautstärkeverhältnisse realistisch zu beurteilen.


    Und ja, B20 "versaut" die Ohren, das kann bei dir mit eine Rolle spielen, weshalb es gefühlt nicht "rund" laufen will. Weil du vielleicht unbewusst versuchst/daran arbeitest, die B8 wie B20 klingen zu lassen. Fruchtloses unterfangen. Lieber B8 vom Klang so akzeptieren, wie es ist, es einfach "da leben lassen" und sich auf alles andere konzentrieren.

    70 Lieder kann man sicher in der Zeit lernen, wenn man sich ranhält. Nur, da es sich, wie es ausschaut, nicht um eine professionelle Band handelt, haben die Menschen einen Hauptjob, und wenn 40 Stunden die Woche abgearbeitet werden, dann noch Familie da ist und der restliche Alltagskram erledigt werden will/muss, vielleicht noch Urlaub und Besuche auf der Agenda stehen, kann es zeitlich schon knapp werden, die ganzen Lieder sattelfest draufzubekommen, sofern nicht bei jedem Lied quasi dasselbe four-on-the-floor bei 120bpm durchgezogen wird. Einen Nachfolger, der wiederum wohl ein Hobbydrummer wäre, somit etwa erst im März zu installieren könnte daher problematisch werden.


    Zitat

    Da zahlen Leute eine Menge Geld dafür, dass ihre Gäste gut unterhalten werden. Da sind meiner Meinung nach Amateure etwas fehl am Platz.

    Das würde ich auch eher Profis überlassen wollen, aber manchmal gibt es ja familiäre Bindungen des Paares zur Band, die als wichtiger als eine perfekte Performanz über fünf Stunden angesehen werden. Oder das Budget ist so knapp, dass man nur auf Hobbybands zurückgreift. Oder der Gig ist als spaßiges Extra geplant - aber dann braucht man nicht unbedingt 70 Lieder.


    Zitat

    [Es] ist die Aufgabe deiner Bandkollegen, die ja am Ende auch mit dem neuen Drummer spielen und klarkommen müssen.

    Unbestritten, dennoch ist es nie verkehrt, wenn man einen Nachfolger vorschlagen kann. Ist im Profigeschäft doch auch nicht viel anders. Als Feeder 'nen neuen Drummer brauchten, weil Karl Brazil seinen Ausstieg angekündigt hatte, hat Brazil ihnen kurz darauf Geoff Holroyde vorgeschlagen. Funzt, wie es scheint.