Das "destruktiv" bezog sich auf Deinen Beitrag 169. Überdenke einfach nochmal Deinen Ton, denn ich stehe hier nicht vor einem Tribunal, in dem Du einer der Wortführer bist, lieber MoeJorello. Ich bemühe mich hier um ein respektvolles Miteinander, aber alles hat seine Grenzen.
Nichts für ungut, aber dein "respektvolles Miteinander" klang in den meisten Posts sehr agressiv und despektierlich (Wie war das noch mit dem Meißeln in Betonköpfe?) So wie man in den Wald ruft, schallt es heraus und wenn du meinst, du verdienst eine Sonderbehandlung, liegst du falsch.
ZitatZu den ca 20% Frauenanteil, um die es ja geht. Hier eine weitere Quelle, die diese Tendenz bestätigt.
http://miz.org/downloads/statistik/10/10…_Auslaender.pdf
DIese Quelle, die du da nennst, bestätigt das überhaupt nicht. DASS weniger Frauen im Jazzbereich sind, streite ich überhaupt nicht ab, es geht mir darum, dass mit "Zahlen, Daten, Fakten" argumentiert wird, die einfach nicht haltbar sind. Deine schöne Quelle besagt:
Zwischen 20 und 30 Prozent derjenigen Studentinnen, die Musik an einer Hochschule als Fach belegt haben, haben den Schwerpunkt Jazz/Pop, die Mehrzahl ist in der klassischen Musik unterwegs. Es sagt nichts, aber auch gar nichts zur Relation zu den männlichen Studierenden aus, das zum einen. Zum anderen ist völlig unklar, wieviele von denen, die Jazz/Pop studieren nun dem Jazz zugehören und wieviele nicht. Es ist daraus auch nicht ersichtlich, wie viele nach einem Abschluss überhaupt eine Musikerkarriere beginnen und im Jazz tätig sind. Vielleicht schaffen es 5% der Absolventinnen, am Ende davon zu leben. Vielleicht 90 %. Diese Statistik gibt darüber keine Auskunft.
Und selbst wenn man die KSK heranzieht, die vermerkt unter M14 Jazz/Improvisierte Musik (Was auch halt nicht(!) Jazz sein kann) sowie M11 (Pop,- Rock-, Jazz-, Unterhaltungsmusik), wo es schon diffiziler wird, hier noch klar herauszufiltern, wieviele Jazzsängerinnen es gibt und dann gibt es noch die Kategorie M 16 (Musiklehrer/in, Ausbilder/in im Bereich Musik), wo gar keine Genreunterscheidung mehr erfolgt. Insofern sind auch die Zahlen der KSK nicht belastbar, sie können höchstens als grober Indikator herangezogen werden. EIn weiteres Problem: Die KSK listet nur jene, die Hauptberuflich der Tätigkeit nachgehen. Wer nebeneruflich jazzt oder als Hobby, wird gar nicht erfasst. Das macht die Suche nach belastbaren Zahlen nochmals schwerer.
ZitatDa diese Frage für Dich so elementare Bedeutung hat...Warum hast Du das denn nicht selbst recherchiert?
Ich glaub' es nicht... Für DICH hatten die Zahlen elementare Bedeutung. DU hast sie immer wieder ins Feld geführt ohne Belege zu liefern. Es ist DEIN Job, diese Belege zu erbringen, nicht meiner. Wenn DU etwas behauptest, erwartet das Gegenüber mit Fug und Recht, dass diese Behauptungen von DIR auch belegt werden können. In was für einer Welt lebst du bitte???
