Beiträge von Moe Jorello

    Ja, das 19er Caz... eine Perle (die ich aber verkauft habe. Mann, ist mir das schwer gefallen).


    Leise Becken, die auch sehr sehr toll klingen, sind die Istanbul Mehmet Nostalgias (50er/70er). Dünne, warme Becken, die gerade bei Anlässen, wo es wirklich dezent sein soll, toll passen. Die Rides kann man zudem wunderbar crashen - die Ohren fliegen einem dabei nicht weg.

    Nach dem Workshop waren die Becken alle kaputt und ich hatte einen Hörsturz...

    Bei Aronoff habe ich immer das Gefühl, dass der immer nur "Methode Dampfhammer" spielen kann. :D


    Was m. E. selten gut zueinander passt, ist B8 Bronze mit B20 Bronze am Set gemischt. Das ist mir vom Charakter zu weit auseinander. Aber auch dies ist Geschmackssache. Dann lieber - für mich - z.B. AAX und HHX gemischt. Harmoniert besser, wie ich finde.

    Da gibt es keine allgemeingültige Antwort, das hängt wirklich davon ab, welche Beckentypen du nebeneinanderpackst. Dicke Becken klingen anders und sind lauter als dünne Becken bei gleichem Durchmesser. Die Oberflächenbehandlung und Abdrehung kann, genauso wie das Gewicht, zu spürbar unterschiedlichen Klängen führen. Dann spielt auch die Größe der Glocke ein Rolle sowie die Profilform. Da hilft eigentlich nur, direkt im Laden auszuprobieren, was dazu passt und was nicht - auch bei Masterwork. Was ich mit Bestimmtheit sagen kann, ist dass ein Masterwork Verve für meine Ohren merklich anders als ein Resonant oder Custom klingt. Und diese wiederum anders als ein Jazzmaster oder Iris.


    Hör dir doch mal z.B. einen Vergleich der Sabian Big&Ugly Rides in 22" Größe an. Die sind sowas(!) von verschieden.... und harmonieren doch irgendwie.


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    Die ZS10 haben, wie es ausschaut, wohl dieselben Gumminöpsel, wie meine. Die Abdichtung dürfte somit für ein Akustikset nicht einmal im Ansatz ausreichend sein. Das mag für eine Bahnfahrt zum Musikhören vielleicht zufriedenstellend sein, aber wohl kaum für ein Schlagzeug, wo konstant um die 90+ dba Lärm entstehen. Generell sollte man m.E. bei Inears, sofern nicht bereits passender Gehörschutz integriert ist, der um die 15-25 dba wegnimmt, spezielle Isolationsnöpsel raufsetzen, es sei denn, man hat Bock auf Hörschäden. Ich habe, so wie die meisten anderen wohl auch, Isolationsstöpsel aufgesetzt und mit denen höre ich zwar immer noch das Set, allerdings in sehr verträglicher Lautstärke. Ohne entsprechende zusäzliche Lärmisolierung würde ich es gar nicht erst wagen, die Inears out-of-the-box zu benutzen.

    Josh
    Dann schaue ich mir die künftig mal an. Die Frage ist ja auch ein wenig, wie stark und wie linear die in Realiter abdämpfen im Vgl. zur teureren Variante und ob der Innendurchmesser auch zu den Abmessungen des Inear passt (wenn das wirklich offizielle sind, dürfte das ja kein Thema sein...). Der als kompatibel gelistete 500er ist etwas weiter als der Standard und es war dennoch ein wenig Frickelarbeit bei der Montage. Einen 200er hätte ich nimmer druffbekommen. Müsste man also mal gucken, ob die Alternativquelle passende Formate bietet. :)


    Rampen. Ja, sagen alle,... vermutlich weil manch einer meint, er könne in 5 bis 10 Jahren das alte Gehäuse bis zum Tode wiederverwerten (soll es ja durchaus geben). Und dann kommt die Ernüchterung. "Tut mir Leid, aber bei den Genscher-Ohren müssen wir ein neues Modell bauen..."

    bei 2,95€ für ein 3er-Set in S/L/M geht ja kaum noch "deutlich" günstiger ;)


    Die T-500 kosten - bein derzeit günstigsten Angebot -18 Euro. ;) Weiß ja nicht, nach welchen Dingern du geschaut hast, aber für Comply T500 für nur 2,95 Euro? Wo bitte...


    Zitat von punkdrummer

    Nichtsdestotrotz werde ich mir aber vom Geburtstagsgeld nächste Woche höchstwahrscheinlich angepasste Hörer holen.

    Vergiss bitte nicht, dass deine Ohren beständig weiterwachsen werden, die angepassten werden irgendwann nicht mehr passen sondern zu klein sein. ;)

    @Moe, ich glaube du hättest mal die 4 Tage warten sollen


    Nö, ist schon okay. Die Teile sind ja so schon saubillig (Insb. im Vgl. zu Shure) und ich habe die Comply Pfropfen an dem Tag, an dem ich bestellt habe, rabattiert bekommen, also für deutlich weniger als du gezahlt hast. Also auch so ein "Mini-Schnapper". :)

    So, der KZ ES4 ist da. Meine Eindrücke soweit (was geliefert wird, sieht man auf den Bildern etwa beim großen Fluss, ich habe sie mir in schwarze bestellt).


    Für die Preisklasse erscheinen mir die Höhrer erstaunlich gut produziert. Sitzen fest im Ohr, nerven eigentlich nicht, der Tragekomfort ist durchaus gut. Klar, etwas Druck verspürt man nach einiger Zeit, aber das ist von Ohr zu Ohr unterschiedlich und für mich auch nicht unangenehmer als andere Inears oder Overears. Das muss man ergo selbst rausfinden, ob die für einen bequem sind oder nicht.


    Nun das ganz wichtige: Der Klang.
    Im Vergleich zum Shure 215er und dem VicFirth ist das, was der ES4 liefert, eine ganz andere Nummer. Der Bass ist für meinen Geschmack immer noch etwas zu "pushend", also nicht so ganz ganz neutral, aber nicht unangenehm. Details lassen sich hier per EQ sicher noch etwas feintunen. Ich habe zuerst mal nur den Klang mittels meiner Heimanlage überprüft (Cambridge Audio) sowie meinem Notebook (Bang&Olufson Audio), auch um einen Vergleich zum Klang meiner überaus guten MusicalFidelity Kopfhörer zu ziehen. Also habe ich von Jazz über Rock, Unplugged, Operngesang, Kammerorchester, so ziemlich alles an unterschiedlichen "Herausforderungen" einmal angehört, um einen Eindruck zu gewinnen, wie gut der ES4 mit verschiedenen Abmischungen/Genres harmoniert. Dass der Bass ein wenig mehr Präsenz besitzt, als im Vgl. zu meinen offenen Kopfhörern, liegt natürlich zu einem bedeutenden Maß an der Isolierung (Ich habe Comply 500er Isolating Tips montiert). Die Frage: Wie harmoniert der Bass aber mit dem Rest? Sehr gut, finde ich. Mitten und Höhen sind sehr schön aufeinander abgestimmt, es ist einge angenehme Blance da. Feine Details werden gut aufgelöst, bei Konzertmitschnitten klingt es fast so, als wäre man vor der Bühne selbst. Räumlich wirkt der ES4 somit sehr gelungen. Man bekommt ein schönes Gefühl dafür, wo welches Instrument aufspielt, der Gesang ist klar, weich, angenehm. Keine nervenden, klirrenden Spitzen im Sound. Für das Geld wahrlich famos. :thumbup:


    So, wie das jetzt bereits klingt, kann ich mir nur vorstellen, dass es am Set (sobald ich Zeit habe, es auszutesten) auch richtig gute Ergebnisse geben wird. Die Abdichtung mit dem Comply Foams funzt jedenfalls sehr gut. Habe eine Snare daheim testweise mal angespielt, während die Inears drauf waren, sehr schön abgeschirmt, die Musikübertragung ins Ohr wurde nicht "klanggestört". Sollte für das Monitoring also gut funktionieren. 8)

    "The thing I see a lot, expecially with the onslaught of social media coming at everyone, is that there is this kind of race to outdo everybody. There's a race to outdo the guy next to you and 'This guy can do this, oh, I have to do that, plus something else'. And that's a very unmusical way to go about doing anything behind any instrument. Now, that's going on everywhere, but the drums, as usual, are magnified. We play a very physical, violent almost instrument sometimes and it's very easy to get into that gladiator-esque mindset. For me, that doesn't do anything for me musically."


    Tommy Igoe

    Ich habe jetzt einfach mal die KZ ES4 geholt, die klanglich quasi genau so gut wie der 10er sein sollen, aber nur etwa die Hälfte kosten, 23 Euro. Berichte über die Dinge lesen sich ja überaus famos. Sollten die wider Erwarten nicht so cool sein, kann ich die immer noch für Musikhören daheim/im Zug nutzen. Besser als die schlimmen Smartphone-Lauscher von Samsung (die auch teurer sind) werden die schon sein. Ich berichte, wenn sie denn mal geliefert werden und im Einsatz gewesen sind, ob sich die Investition lohnt.